Mein Leben als Berufsschüler
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Thema: Mein Leben als Berufsschüler

  1. #1
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    Mein Leben als Berufsschüler

    Ich muss es jetzt mal einfach loswerden: Wie sinnvoll erscheint oder erschien euch denn eure Berufsschulzeit? Also ich weiß ja nicht, aber ist das nicht irgendwie raus geschmissene Zeit?

    Busfahrt dahin dauert ewig (fast eine Stunde) und ich sitz da mit viel Jüngeren drin (bin 25). Ich bin doch viel zu reif für diese Leute. Dann geht es los mit Prüfungsunterricht wo man nix für die Prüfung macht. Dann geht es weiter mit Reli (was, im Beruf??). Man lernt eigentlich weiter wie vorher aber nicht wirklich was für den Beruf, irgendwie an der Ausbildung vorbeigedacht. Die Lehrer sind bestenfalls uninteressiert, im schlimmsten Fall deprimiert. Das macht einen auch irgendwie faul und deprimiert.

    Die Mitschüler sind ja schon ganz nett, zumindest die älteren, aber deswegen dort hin zu gehen...
    Wie lief es denn bei euch auf der Berufsschule?

  2. #2
    Status: unterwegs im ewigen Eis Array Avatar von Eisbaer
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Hi Shogun,

    ich weiß was du meinst, während meiner Berufsschulzeit hab ich mich auch manchmal gefragt wozu ich morgens überhaupt aufstehe... Ich hatte teils auch echt schlechte Lehrer, die unmotiviert waren oder - noch schlimmer - unfähig... Meiner englischlehrerin konnt ich sprachlich wirklich was vormachen Allerdings hatte ich auch zwei Lehrer die wirklich top waren und einen super auf die Prüfungen und das Arbeitsleben vorbereitet haben. Und naja, es hilft ja nichts. Ohne Berufsschule keine Ausbildung. Also Augen zu und durch. Hinterher hast wenigstens was zum erzählen
    „Je öfter ich in die Arktis fahre, desto mehr ruft sie mich zurück.“
    Arved Fuchs

  3. #3
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Opel-Admiral
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Morgen! Oder Mittag... Grade Pause, also egal.

    Wie auch immer, wollte dir nur sagen, dass wenn ich zurück blicke denke ich, dass das die beste Zeit meiner Ausbildung war. Oder zumindest die, wo ich zwischenmenschlich das beste erlebt habe.
    Dazu muss man sagen, dass ich wohl etwas jünger war. Aber die Leute die ich dort getroffen habe waren wirklich witzig und die Zeit mit denen war richtig gut. Ich habs früh geschafft, eine Menge Freunde zu machen und deshalb war die Zeit wirklich gut. Schau, dass du nicht zu sehr auf dem hohen Ross sitzt und stattdessen auf die anderen Berufsschüler zugehst.

    Natürlich lernt man nicht immer die besten Sachen dort oder es bringt einen fachlich nicht immer weiter, aber dennoch solltest du versuchen, das beste aus der Zeit zu machen.

  4. #4
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Zitat Zitat von Opel-Admiral Beitrag anzeigen
    Wie auch immer, wollte dir nur sagen, dass wenn ich zurück blicke denke ich, dass das die beste Zeit meiner Ausbildung war. Oder zumindest die, wo ich zwischenmenschlich das beste erlebt habe.
    Da schließe ich mich an. Hab in der Berufsschule tolle Leute kennen gelernt und mit manchen von denen habe ich heute noch Kontakt und wir treffen und regelmäßig. Vielleicht musst du dich einfach mal mehr auf die Leute einlassen, ob die nun ein paar jahre jünger sind als du oder nicht. Vielleicht wirst du dich trotzdem gut mit ihnen verstehen. Was ist denn schon ein Atersunterschied von 5 Jahren? Sowas interessiert dich in ein paar Jahren nicht mehr. Und wenn du Leute hast mit denen du dich gut verstehst interessieren dich die fachlichen Schwächen garantiert nicht mehr.

  5. #5
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Na wenigstens bin ich nicht der einzige der die Zeit fachlich als nicht gerade ideal ansieht. Da hätte ich mich ja schon stark wundern müssen... Wie auch immer, ihr habt ja recht, grade mit den älteren Mitschülern ist es schon cool... Vielleicht, wer weiß kann ich ja mal was aufziehen mit denen.

    Ich denke was mich nervt ist in dem alter nochmal die Schulbank drücken zu müssen.

    Das mit dem Englischlehrer kenn ich auch. Ich hab das Gefühl Berufsschullehrer sind eh nur Lehrer geworden, weil sie es sonst zu nix gebracht haben.

  6. #6
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Zitat Zitat von Shogun Beitrag anzeigen
    Ich hab das Gefühl Berufsschullehrer sind eh nur Lehrer geworden, weil sie es sonst zu nix gebracht haben.
    Das kann man so pauschal ja auch nicht sagen. Es gibt durchaus auch fähige Berufsschullehrer!

  7. #7
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Ich hab von ner Freundin gehört, dass die Berufsschule auch bei manchen Ausbildungen wirklich fast rausgeschmissene Zeit ist. Sie sit Dialogkkauffrau bald und lernt in der Berufsschule nichts, was ihr im Beruf was bringen würde. Das lernt sie im Beruf dann so. Für andere Berufe kann ich mri aber schon vorstellen, dass es sinnvoll sit in die Berufsschule zu gehen.

  8. #8
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    halte Berufsschulen grundsätzlich nicht für unnötig, aber diskussionswürdig wäre schon, ob und wieweit das, was dort vermittelt wird, noch zeitgemäß ist und für die spätere Berufsausübung notwendig ist. Habe nämlich selbst erlebt, dass man uns dort was beibringen wollte, was durch die technische Entwicklung eigentlich schon überholt ist. Wir als Schüler wussten das, nur der Lehrer wusste es entweder nicht oder er hat sich an einen Lehrplan gehalten, der eigentlich überholt ist. Da hockst Du schon teilweise im Unterricht und wirst mit Dingen zugelabert, die unter dem bisherigen Bildungsniveau sein können. Das trifft vor allen Dingen auf allgemeine Fächer zu, wie zum Beispiel Deutsch usw. Schüler mit Hochschulabschluss und Hauptschüler sitzen in einer Klasse. Die Prüfungsanforderungen der Berufsschule liegen unter Niveau von Gymnasien, dem entsprechend ist also der Lehrplan. Du musst dich also mit Dingen zulabern lassen, die dich überhaupt nicht mehr interessieren, und dann musst du am Ende auch noch an einer Prüfung teilnehmen, die unter dem Niveau des Abschlusses liegt, den du bereits hast. Da wäre es sinnvoller, als Abiturient auf diese Unterrichtsfächer zu verzichten und lieber in den Betrieb zu gehen bzw in Eigenarbeit in den Freistunden das zu lernen, was beruflich!!! wichtig ist.

  9. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei ashamin für diesen nützlichen Beitrag:

    zebrafink (03.11.2011)

  10. #9
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Hallo ashamin! Ich finde du hast so recht, grade weil es an den akademischen Sachen bei Gymnasiasten meistens weniger mangelt. Meistens haben die dafür ein Problem mit praktischen Sachen, sind halt doch irgendwie theoretischer veranlagt oder gelehrt. Gerade wie es in einem Betrieb so zugeht weiß der Durchschnittsgymnasiast oft nicht bis er dann Anfang 20 mal arbeitet... Abgesehen jetzt von Ferienarbeit etc.

  11. #10
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    AW: Mein Leben als Berufsschüler

    Das sehen leider viele "Erwachsene" anders. Wenn, sagen wir, ein/e Gymnasiast/in, in der Berufsschule am Unterricht in Fächern teilnehmen soll, in denen er/sie bereits ein höheres Bildungsniveau hat, als der Abschluss an der Berufsschule, dann sagen viele, dass die jungen Leute nicht so faul sein sollen und dass es nichts schadet. Wenn Du aber genau diese Leute sagen würdest, dass sie was Unnötiges tun sollen, es schadet ja nichts, würden sie Dich anspringen. Und Rektoren von Berufsschulen sind teilweise nicht besser. Die sehen es dann aus einem anderen (ihrem eigenen) Blickwinkel.

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