Berufliche Sackgasse erreicht
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Thema: Berufliche Sackgasse erreicht

  1. #1
    Status: bald arbeitslos Array
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    Unglücklich Berufliche Sackgasse erreicht

    Hallo Community,

    ich bin neu hier auf diesem Forum und wie der Titel bereits andeuten lässt, habe ich probleme mir meinem Beruf und mit mir selbst.

    Habe 10 Jahre die Schule besucht und habe einen guten Realschulabschluss erreicht. Diese Zeit war alles andere als schön für mich. Mangelndes Selbsbewusstsein und (leider) SVV waren die Folge. Habe mich aus diesen Gründen dann für eine Ausbildung entschieden, da ich gedacht hatte, dass alles besser wird. Leider bekam ich nur einen Ausbildungsplatz im Einzelhandel. Anfangs lief das auch (trotz sehr harter Arbeit) eigentlich ganz gut. Meine Chefin ist super nett, mit dem "Rest" verstehe ich mich auch eigentlich ganz gut und meine Klassenkameraden sind auch freundschaftlich zu mir.

    Als ich dann meinen ersten Lohn bekommen habe, war ich auf dem Höhepunkt und habe gedacht, dass das doch nicht sooo schlecht ist. Jedoch bin ich durch das staatliche Rechtssystem wieder in ein noch tieferes Loch gefallen, als vorher, da meine Mutter arbeitslos ist. Nun bin ich fast 9 Monate in der Ausbildung und bin an einem Punkt angelangt, an dem ich feststelle, dass ich die Ausbildung wohl nicht mehr halten kann. Mir ist aufgefallen, dass sie mir körperlich VIEL zu anstrengend ist. Habe ständig Rückenschmerzen und Ähnliches. Außerdem bin ich psychisch wieder dort, wo ich in meiner Schulzeit war.

    Ich bin keiner, der bei jeder Kleinigkeit das Handtuch wirft! Ich hätte längst abgebrochen, wenn ich nicht so ein unendlich schlechtes Gewissen an diesem Gedanken hätte. Besonders, weil ich endlich nette Menschen um mich herum habe. Andererseits stehe ich nun an den äußersten Grenzen meiner Belastbarkeit und glaube, dass kein Weg mehr daran vorbei führt. Ich kann leider nicht sagen, wie es wäre, wenn ich finanziell besser gestellt wäre. Auf jeden Fall hätte ich dann nur das Problem mit der körperlichen Eignung.

    Kann es sein, dass ich eventuell Hilfe von außen brauche? Ich fühle mich total zerissen und weiß nicht mehr, was ich tun soll.

    Grüße, Zwiespalt

  2. #2
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Hallo Zwiespalt, willkommen im Forum!

    Deine Geschichte geht mir sehr nahe. Ich hoffe, dass du da am Ende gestärkt und positiv rauskommst, egal, wie es endet.

    Kurz einige Fragen dazu, einfach zum Verständnis:

    Deine Mutter wurde arbeitslos, und du hast jetzt finanzielle Probleme, ist das so korrekt?

    Du verstehst dich mit den Leuten in der Berufsschule eigentlich recht gut, stimmt das?

    Deine Cheffn ist eigentlich auch ganz ok, oder?

    Die Arbeit ist physisch sehr anstrengend und bringt dich an die Grenze, oder?


    Ist jetzt eigentlich das SVV wieder aufgetreten?
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  3. #3
    Status: Student Array Avatar von Feierfuchs
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Hey Zwiespalt,
    warst du schon wegen SVV beim Hausarzt? Hat er mit die über eine psychologische Beratun gesprochen? Das würde ich nämlich wirklich mal in Erwägung ziehen. SVV ist ja nichts, wofür man sich schämen muss, man kann es behandeln und sollte das auch tun.

  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Hallo Zwiespalt,

    deine Situation scheint wirklich schwierig zu sein. Für dich persönlich, würde ich dir zunächst einmal raten, dir wirklcih Hilfe von Außen zu holen. Einen Therapeuten oder ähnliches, mit dem du über deine Probleme, aber auch über die Dinge, die dich beschäftigen usw. sprechen kannst und der dir helfen kann Lösungen zu finden usw.

    Und wegen dem Problem mit der Ausbildung. Es ist natürlich generell nicht ideal, wenn man eine Ausbildung nicht fertig machen kann. Aber wenn es für dich körperlich und daraus folgend auch psychisch zu Problemen kommt, dann ist es auch keine gute Alternative das durchzuziehen. Der beste Weg wäre vermutlich, wenn du dich nebenher neu bewirbst auf eine andere Ausbildung und dann wechselst.
    Hast du schonmal mit deinem jetzigen Arbietgeber darüber gesprochen, dass es dir schwerfällt? Und hast du eine Idee, was du stattdessen gerne machen würdest?
    Wir retten die Welt!

  5. #5
    Status: unterwegs im ewigen Eis Array Avatar von Eisbaer
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Das Loch, in dem du jetzt wieder bist, ist das jetzt mehr durch die Ausbildung und die Belastung dadurch gekommen oder durch diese Sache mit dem Rechtsystem von der du schreibst?
    „Je öfter ich in die Arktis fahre, desto mehr ruft sie mich zurück.“
    Arved Fuchs

  6. #6
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Oh weh Zwiespalt, ich kann mir vorstellen, dass es dir grad gar nicht gut geht. Das liest man auch definitiv aus deinem Post heraus. Die anderen haben dir ja schon mit praktischen Fragen weiter geholfen, ich will dir einfach mal mein Mitgefühl aussprechen, ich wünsche dir, dass diese harte Zeit bald vorbei ist und, wie Appunti schreibt, dass du gestärkt daraus hervorgehst.

  7. #7
    Status: bald arbeitslos Array
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Guten Abend Community,

    erstmal vielen Dank für eure Antworten. So viele habe ich garnicht erwartet :) .
    Ich versuche es mal der Reihe nach:

    @ Appunti Partigiani:
    Das hoffe ich auch. Ich werde mal deine Fragen nach deiner Reihenfolge beantworten:

    1. Nicht ganz richtig. Meine Mutter ist bereits mehrere Jahre arbeitslos (und mein Vater leider nicht mehr auf dieser Welt ). Wir hatten häufig schon finanzielle Probleme. Daher auch die vielen Vorurteile und mobbingartigen Situationen in der Schulzeit. Habe auch einen Job früher gemacht. Das Geld habe ich aber wieder abgeben müssen. Heute habe ich nicht viel von meinem Geld. 50% Kostgeld und 10% Ticket. Den Rest behalte ich irgendwie. Habe aber auch schlechtes Gewissen, weil dadurch die Schulden meiner Mutter nicht bezahlt werden.

    2. Genau. Die meisten sind nett. Es gibt einen potenziellen Mobber, der aber jemand anderes Mobbt -.-

    3. Meine Chefin ist sogar besser, als manche Mitarbeiter. Die sind aber auch in Ordnung.

    4. Genau. Ich muss ständig schwere Sachen bewegen und tragen und durch unser altmodisches Lagersystem muss ich ständig teilweise 18-25kg. schwere Kartons auf ein 2m hohes Regal stellen. Stehe auch häufig unter Zeitdruck, da ich das relativ langsam mache, um mich nicht akut zu gefährden. Manchmal packe ich den Inhalt auch teilweise aus, um es mir leichter zu machen.

    5. Ich muss sagen, irgendwie schon. Aber nicht so stark wie in der Schulzeit, da ich mir echt mühe gebe, das zu vermeiden. Habe mir das in der Schulzeit noch mit aller Kraft abgewöhnt, dann lief es ein ganzes Jahr lang fast ohne. Seit einigen Monaten ist es wieder schwerer...Ich will das nicht!


    @Feierfuchs:
    Leider nein, weil ich es sonst schon hinter mir hätte. Ich habe auch gedacht, dass ich es ohne eine Therapie schaffe. Seit die Probleme in der Schule nachgelassen haben, wurde das svv. auch weniger, bis es fast ganz aufgehört hat. Nun ist es aber nicht wegen Mobbing oder so. Sondern eher wegen dieser Situation. Ich muss womöglich genau die Leute verlassen, mit denen ich erstmals in meinem Leben gut klar komme. Ich möchte auch sehr gerne eine Therapie machen, aber am besten ohne das SVV direkt ansprechen zu müssen...

    @skars:
    Vielen Dank für dein Verständnis. Irgendwie möchte ich das auch über diesen Weg geregelt bekommen. Ich möchte meine vergangene Motivation wieder haben. Von der ist heute nämlich auch nicht mehr viel übrig. Ich habe meine 4 Monatige Probezeit noch vergleichsweise gut geschafft. Aber seit Mitte Februar ist alles irgendwie den Bach runter gegangen. Ich habe auf einmal große Probleme, eine 8,5 Std. Schicht durchzustehen. Selbst die 6,5 Std. Schichten, die ich früher locker gegessen habe sind auch schon ein Kraftakt.

    Mittlerweile gibt es sachlich gesehen so viele Argumente gegen das Abschließen. Nun kommen auch Dinge, die ich überhaupt nicht gerne mache dazu. Zum Beispiel muss ich häufiger an die Bedienungstheke und bald ganze Schichten an der Kasse verbringen. Seit 2 Monaten merke ich schon, dass es langsam aber sicher bergab geht.

    Um ganz ehrlich zu sein, würde ich nach einem immer wahrscheinlicher werdenden Abruch erstmal keine neue Ausbildung anfangen. Eigentlich war es ein großer Fehler, schon diese zu beginnen, da ich eigentlich (schon immer) den Wunsch habe, das Abitur zu machen. Ich wusste aber, dass ich es unter ständigem Mobbing auch nicht schaffen würde. Ich wollte mir diesen Weg nicht dadurch verbauen. Ich war auch noch irgendwie nicht bereit dafür.


    @Eisbaer:
    Anfangs war es mehr wegen des Rechtssystems, da ich echt schockiert darüber war. Ich dachte immer, dass die weniger radikal vorgehen würden, da Harzkinder ja eh nicht die beste Stellung haben. Außerdem hatte ich wieder diesen Nachteil, den zum Beispiel meine Freund nicht haben. Nun aber liegt es eher an der Arbeit, an immer länger werdenden Arbeitsschichten und daran, dass ich körperlich immer häufiger darunter leide...Außerdem fühl ich mich durch manche Aufgaben total erniedrigt, obwohl andere die auch machen.

    @Die Spiegeleisalatgurke:
    Auch dir danke für den positiven Zuspruch.

    @Community: Hatte leider keine Zeit dafür, direkt zu antworten. Ich befinde mich zwar gerade in der Urlaubszeit, habe aber versucht ihn so gut wie möglich zu nutzen.

    Grüße, Zwiespalt

  8. #8
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Hallo Zwiespalt. Ich würde gerne kurz über die Therapie reden. Ich denke, es wäre wichtig, dass du über den Hausarzt (damit es die Krankenkasse bezahlt) eine Therapie bei einem Psychotherapeuten beginnst. Dazu würde ich einen Termin beim Hausarzt machen und ihm die Situation schildern. Sollte er nicht reagieren, würde ich einen anderen Hausarzt wählen.

    Das klingt bei mir nämlich durchaus therapiebedürftig, wie es dir gerade geht. Ich weiß noch, als meine Mutter verstarb ging es mir lange Zeit auch sehr schlecht. Ich habe die Uni total liegen lassen, habe mich viel betrunken und eigentlich mein eigenes Leben nicht sehr gemocht. Da gibt es aber auch Wege raus. Ich denke, ähnlich geht es dir grade auch. Ich sage bewusst ähnlich, weil zwei Menschen sich nie komplett gleichen.

    Zwei Fragen noch: Wieso willst du das SVV nicht auch bei einer Therapie ansprechen?
    Im wievielten Ausbildungsjahr bist du eigentlich?
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  9. #9
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Zitat Zitat von Appunti Partigiani Beitrag anzeigen
    Hallo Zwiespalt. Ich würde gerne kurz über die Therapie reden. Ich denke, es wäre wichtig, dass du über den Hausarzt (damit es die Krankenkasse bezahlt) eine Therapie bei einem Psychotherapeuten beginnst. Dazu würde ich einen Termin beim Hausarzt machen und ihm die Situation schildern. Sollte er nicht reagieren, würde ich einen anderen Hausarzt wählen.

    Das klingt bei mir nämlich durchaus therapiebedürftig, wie es dir gerade geht. Ich weiß noch, als meine Mutter verstarb ging es mir lange Zeit auch sehr schlecht. Ich habe die Uni total liegen lassen, habe mich viel betrunken und eigentlich mein eigenes Leben nicht sehr gemocht. Da gibt es aber auch Wege raus. Ich denke, ähnlich geht es dir grade auch. Ich sage bewusst ähnlich, weil zwei Menschen sich nie komplett gleichen.

    Zwei Fragen noch: Wieso willst du das SVV nicht auch bei einer Therapie ansprechen?
    Im wievielten Ausbildungsjahr bist du eigentlich?
    Hallo,

    irgendwie muss ich es ja so machen, wie du es beschrieben hast. Ich finde aber irgendwie nie den passenden Zeitpunkt dafür.
    Bei meinem Vater war es irgendwie nicht direkt. Es ist ja bereits viele Jahre her. Anfangs war mir dieser Verlust nicht wirklich bewusst. Erst, als ich gemerkt habe, dass meine Mutter damit überhaupt nicht klar gekommen ist und an Depressionen erkrankt ist, sah ich, das genau dieses Geschehnis äußerst negative Konsequenzen auf die Familie hatte.

    Zu deiner ersten Frage: Weil ich da noch extreme Hemmungen gegen habe und ich nicht genau weiß, wie ich das am besten machen soll.

    Ich bin im 9. Monat meiner Ausbildung. Also im ersten Ausbildungsjahr.

  10. #10
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    AW: Berufliche Sackgasse erreicht

    Zitat Zitat von Zwiespalt Beitrag anzeigen
    Um ganz ehrlich zu sein, würde ich nach einem immer wahrscheinlicher werdenden Abruch erstmal keine neue Ausbildung anfangen. Eigentlich war es ein großer Fehler, schon diese zu beginnen, da ich eigentlich (schon immer) den Wunsch habe, das Abitur zu machen. Ich wusste aber, dass ich es unter ständigem Mobbing auch nicht schaffen würde. Ich wollte mir diesen Weg nicht dadurch verbauen. Ich war auch noch irgendwie nicht bereit dafür.
    Das macht die Situation ja nochmal ganz anders finde ich. Wenn du eigentlich viel lieber noch dein Abitur machen möchtest um danach dann eine Ausbildung zu machen oder ggf. auch zu studieren, dann ist das ja neben der Belastung noch ein weiterer Grund aufzuhören.
    Ich bin ehrlich, normalerweise würde ich dir raten die Ausbildung abzuschließen und das Abitur danach nachzuholen. Aber wenn du, und das merkt man an deinen Worten schon recht deutlich, die derzeitige Situation nicht bewältigen kannst, dann kannst du besser abbrechen und dich auf zwei andere Dinge konzentrieren: Das Abitur, das du gerne machen möchtest und eine Therapie um deine ganze Situation in den Griff zu bekommen.

    Ich hatte es vorher ja schonmal geschrieben, finde es jetzt nachdem ich deinen zweiten Beitrag gelesen habe aber nochmal bestätigt: Du solltest eine Therapie machen. Wenn du schreibst, dass dein Vater bereits verstorben ist, dann sitzt da evtl. auch noch die Trauer ganz tief, dazu kommt die nicht ganz verarbeitete Schulsituation, die finanzielle Lage, das SVV. Das ist zu viel um es alleine zu bewältigen.

    Wenn du dich dann auf das Abi und die Therapie konzentrierst, dann kannst du danach in Ausbildung oder Studium dann auch richtig durchstarten. Und auch wenn es um den Kontakt zu den Leuten jetzt schade ist, du solltest dich in erster Linie auf dich konzentrieren. Den Kontakt kannst du ja evtl. zu dem ein oder anderen auch außerhalb der Arbeit beibehalten.
    Wir retten die Welt!

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