Neu orientieren, Ausbildung abbrechen - Seite 2
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Thema: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

  1. #11
    Status: Frührentner Array
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Möchte dir einen kurzen und schmerzlosen Vorschlag machen. Wielange machst du schon diese Ausbildung? Wenn du nur kurz deine jetzige Ausbildung machst, dann würde ich Sie Kündigen, wenn du schon länger als 18 Monate in der Lehre bist, mache diese zuende. Und bevor du Kündigst, suche dir einen neuen Ausbildungsplatz, auch beim Jugendamt von deiner Stadt!

  2. #12
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Ich würde ehrlich gesagt gar nicth kündigen, wenn nciht wie im anderen Fall hier im Forum, grob gegen die Fürsorgepflicht verstoßen wird oder sonstwie Leib und Leben des Azubis in Gefahr geraten sind. Ausbildung abbrechen ohne triftigen Grund ist einfach nicht gut. Stattdessen würde ich lieber die Ausbildung durchziehen, auch wenns mal schmerzt oder zwickt, und dann gegebenenfalls eine zweite Ausbildung hintendran hängen.
    Macht sich nicht nur im Lebenslauf besser sondern hilft einem auch da man breitgefächerter Bewerbungen schicken kann.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Physicus für diesen nützlichen Beitrag:

    District 9 (22.10.2012)

  4. #13
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Ich sehe das ehrlich gesagt auch so wie Physicus. Unlust oder etwas anderes machen zu wollen macht sich einfach nicht so gut wie schwerwiegende gesundheitliche oder ähnliche Gründe, wenn man darüber bei einem Bewerbungsgespräch spricht (und es wird ja im Lebenslauf auftauchen, oder?)

  5. #14
    Status: Frührentner Array
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Physicus ist der gleichen Meinung wie ich! "lehrjahre sind keine Herrenjahre-" oder "Augen zu und durch".

    Mein Sohn ist gelernter Bau - und Möbelschreiner, und hat seine Facharbeiterprüfung mit der Note 1+ bestanden. Er war aber in seinen Beruf Unterfordert, darum machte er noch eine Aiusbildung zum Heimerziehungspfleger für schwerstbehinderte Kinder., und hier geht er voll drinn auf.

  6. #15
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Zitat Zitat von Rubens Beitrag anzeigen
    Physicus ist der gleichen Meinung wie ich! "lehrjahre sind keine Herrenjahre-" oder "Augen zu und durch".

    Mein Sohn ist gelernter Bau - und Möbelschreiner, und hat seine Facharbeiterprüfung mit der Note 1+ bestanden. Er war aber in seinen Beruf Unterfordert, darum machte er noch eine Aiusbildung zum Heimerziehungspfleger für schwerstbehinderte Kinder., und hier geht er voll drinn auf.
    Fand er es besonders schwer, durch diese erste Ausbildung zu gehen, auch wenn sie ihn nicht wirklich gefordert hatte?
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    (Oswald Neuberger)

  7. #16
    Status: Frührentner Array
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Nein, er hat Sie gerne gemacht! Vor kürzen hat es Sie ein Bauernhof gekauft, wo er seine Kenntnise gut gebrauchen kann! Früher habe ich Ihn mitgenommen auf die Baustelle wo er sein Taschengeld verdiente. In dieser Zeit hatte ich die Gelegenheit Ihn in meinem Beruf als Installateur einzuweißen (selbstverständlich müsste er auch mitarbeiten). Ja nur zur Information, ich habe Sanitär - Installateur und Heizungsbauer sowie Klempner gelernt, mit kenntnisse im Bereich Fließen legen, Elektricker, Schreiner und Anstreicher. Mein Sohn im Bereich Bau- und Möbelschreiner mit Kenntnisse im Bereich Elektriker, Polsterer, Anstreicher usw... ferner hat er nach seinem Facharbeiterprüfung eine neue Ausbildung gemacht als Heilerziehungspfleger für schwehrstbehinderte Kinder. Also es schadet nicht wenn mann mehrere Ausbildungszeugnisse vorweisen kann.

  8. #17
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Zitat Zitat von Rubens Beitrag anzeigen
    Nein, er hat Sie gerne gemacht! Vor kürzen hat es Sie ein Bauernhof gekauft, wo er seine Kenntnise gut gebrauchen kann! Früher habe ich Ihn mitgenommen auf die Baustelle wo er sein Taschengeld verdiente. In dieser Zeit hatte ich die Gelegenheit Ihn in meinem Beruf als Installateur einzuweißen (selbstverständlich müsste er auch mitarbeiten). Ja nur zur Information, ich habe Sanitär - Installateur und Heizungsbauer sowie Klempner gelernt, mit kenntnisse im Bereich Fließen legen, Elektricker, Schreiner und Anstreicher. Mein Sohn im Bereich Bau- und Möbelschreiner mit Kenntnisse im Bereich Elektriker, Polsterer, Anstreicher usw... ferner hat er nach seinem Facharbeiterprüfung eine neue Ausbildung gemacht als Heilerziehungspfleger für schwehrstbehinderte Kinder. Also es schadet nicht wenn mann mehrere Ausbildungszeugnisse vorweisen kann.
    Interessanter Werdegang den ihr beide da hinter euch habt! Ich persönlich bin auch "nicht nur" Metallbauer sondern habe verschiedene handwerkliche Talente (geht wohl jedem Handwerker so).
    Ich finde es sehr interessantn, dass dein Sprössling die Ausbildung erstmal zu Ende macht und dann ein komplett anderes Feld auswählte. Wie kam es denn zu genau dieser Entscheidung?
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  9. #18
    Status: Frührentner Array
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Ein Handwerker muss heute nicht nur flexibel in seinen Beruf sein, sondern auch sehr Motiviert und Kreativität zeigen.
    Und jetzt zu deiner Frage: Ich habe zwei Kinder, ein Mädchen heute 27 Jahre und einen Sohn heute 30 Jahre alt. Meine Frau und ich hatten das Glück das unsere Kinder immer sehr gut in der Schule waren, und eine schnelle Auffassungsgabe haben. Das ging soweit das wir mal von der Schule einen "Blauen Brief" erhalten haben wo drinne stand das mein Sohn den Unterricht stören würde da er immer in der Klasse mit seinen Mitschülern reden würde. Sie wüsten schon das mein Sohn seinen Unterrichtstoff beherschen würde, aber die Mitschüler den Lehrstoff nicht wüssten! Meine Kinder haben sich so gut wie nie Vorbereitet für eine Prüfungsarbeit! Sie haben die entsprechende Seiten durchgelesen und wüsten es!! Auch haben Sie immer gute Noten mit nach hause gebracht, auch in Deutsch und Mathe. Als mein Sohn noch immer in die Windeln machte, wollte er immer eine "Echte Säge", aber ja als Eltern denkst du schon in dieser Zeit "Was ist wenn er die Möbel ansägt" aber nichts desto Trotz, er hat seine Pugsäge erhalten aber nur unter der Bedienung das er nicht mehr in die Windeln macht, und wenn die Säge in der Wohnung ist, ist Sie fort! Im laufe der Zeit haben wir einen aufklapbaren Schreibtisch und das entsprechende Regal gebaut. Ferner haben wir für seine größe noch eine Werkbank gebaut. Hier war schon abzusehen ob er handwerkliche Fähigkeiten hat oder nicht. Als er 14 Jahre war, hat er verschiedene Praktikumme gemacht die ich Ihn ausgesucht habe. In denn Osterferien als "Modelbauschreiner", Pfingsten als "Bau - und Möbelschreiner" und in den Sommerferien als "Dachdecker". Da wir noch zwei Jahre Zeit hatten war es kein Problem für Ihn sofort nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Firmen kannten Ihn und waren mit seine Leistungen zufrieden, und er konnte sich seinen Ausbildungsplatz aussuchen. Somit machte er die Ausbildung als "Bau - und Möbelschreiner" die er mit 1+ bestand. Meine Tochter begann eine Ausbildung (Heimerziehungspflegerin) bei der Diakonie mit schwerstbehinderte Kinder. Diese dauerte 5 Jahre, und heute ist Sie die Chefin von meinem Sohn. Im laufe der Zeit ist die Arbeit von meinem Sohn ihn "zu langweilig" geworden, und er begann eine neue Ausbildung als "Heimerziehungspfleger". Und warum Sie mit "Schwerstbehinderte Kinder" arbeiten lässt sich leicht erklären. In den letzten 45 Jahren war ich immer Ehrenamtlich Tätig, Gründung und Leitung von ShG für Anfallskranke, Mitglied in der Deutschen Epilepsievereinigung, Leiter des DGB-Ortskartels, leiter vom Kreisjugendring, Mitglied der Lebenshilfe. Und genau hier hatten meine Kinder Ihren ersten Kontakt mit "Schwebehinderte Kinder und Erwachsene". Für die Lebenshilfe haben wir Holzspielzeug Repariert oder Behindertengerecht umgearbeitet.
    Einen sehr wichtigen Punkt möchte ich euch noch Mitteilen. Als meine Kinder in Ihrer Jugendzeit einen " Game Boy" haben wollten was zu dieser Zeit 150 DM pro Stück gekostet hat, müssten Sie dafür arbeiten. Zeitungen austragen, im Haushalt mitarbeiten, mein Sohn ging mit auf die Baustelle. Hier geht es nicht um Kinderarbeit sondern das ist eine richtige Erziehungsfrage. Es ging darum "wie lange muss ich dafür Arbeiten, bis ich mir das leisten kann?". Bis heute haben wir das nie Bereut!
    Das war es erstmal. Wie gesagt es ist was länger geworden!

  10. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei Rubens für den nützlichen Beitrag:

    green (24.10.2012), Physicus (24.10.2012)

  11. #19
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Das ist wirklich sehr interessant Rubens und ich finde daran merkt man einfach sehr deutlich, dass sich die Vorstellungen vom Traumberuf durchaus ändern können und man dann einfach auch die Branche wechseln sollte. Ich selbst habe ja auch zuerst was ganz anderes gemacht und bin dann doch noch studieren gegangen. Das habe ich bisher auch keine Sekunde lang bereut. Manchmal muss man einfach ein bisschen mutig sein und sich auf was neues einlassen wenn man das lieber will.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  12. #20
    Status: Frührentner Array
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    AW: Neu orientieren, Ausbildung abbrechen

    Muss aber auch schon mal sagen, daß mein Sohn auch schon mal eine Phase gehabt hat wo er seine Ausbildung hinschmeißen wollte, weil Sie Ihn zu Langweilig war (Unterfordert). Aber hier haben wir auch gesagt das er seinen Beruf wechseln kann, wenn er die Ausbildung abgeschlossen hat. Ich wollte Ihn zwar noch die Meisterprüfung bezahlen, daß hat er aber abgelehnt! Und heute bereut er es nicht das wir so standfest waren. und er auch nicht das er auf uns gehört hat.

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