Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?
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Thema: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Hallo Zusammen,
    ich bin neu hier und total verzweifelt. Vielleicht kennt ja irgendjemand von euch mein jetziges Problem, oder kann mir auch einfach nur so helfen!!

    Ich befinde mich zur Zeit in einer Ausbildung zur MFA. Die Arbeit an sich bereitet mir wirklich total viel Spaß anhand dessen, dass ich mich wirklich für das Medizinische Wissen interesse. Allerdings macht mir die Arbeit in der Praxis, wo ich meine Ausbildung absolviere, definitiv keinen Spaß. Es herrscht das absolute Mobbing.
    Wir sind eine "kleine" Praxis anhand des Teams, aber wir haben super viele Patienten am Tag - Um die 100 - . Die Kolleginnen reden hinter meinem Rücken, bringen mir keine neue Aufgaben bei. Machen mich or den Chefs schlecht etc. Ich habe auch bereits schon mehrmalig das Gespräch mit meinen Chefs aufgesucht. Erst waren sie vollkommen auf meiner Seite, und dann, ich weiss nicht was die Kollegin denen gesagt hat, stehen sie jetzt hinter den anderen Mitarbeitern.
    Es ist soweit gekommen, dass ich permanent eine Augenentzündung habe. Mein Augenarzt bat mich verschiedene Test zu machen, die für diese Augenkrankheit typisch wären. Rheuma und Diab. Beide Tests fielen Gott sei Dank negativ aus. Danach fragte er mich, ob ich momentan psychischen Stress hätte. Daraufhin habe ich ihm das momentane Problem bei der Arbeit erzählt. Es liegt definitiv an meiner Psyche, dass ich momentan krank bin.
    In der Praxis versteht das keiner, da wird mir gesagt, dass ich eine Augenklappe tragen soll. Das Auge ist aber an einigen Stellen offen gewesen. Und der Augenarzt sagte mir anhand der Viren und Bakterien-Schleudern in der Praxis darf ich definitiv NICHT arbeiten.
    Ich fühle mich einfach tierisch unwohl dort. Jeden Morgen gehe ich mit Bauchschmerzen in die Praxis. Desweiteren kommt dazu, dass ich jeden Tag Überstunden machen muss. Dann kann es schon mal sein, dass ich bis zu 12/13 Stunden ohne Pause arbeite. Mit der Ärztekammer habe ich mich schon in Verbindung gesetzt, die können allerdings nichts machen.
    Ich sehe momentan nur den einzigen Ausweg: Die Ausbildung zu kündigen. Da ich schon versucht habe den Ausbildungsbetrieb zu wechseln. Die suchenden Ärzte suchen entweder Azubis, die im 1., Lehrjahr anfangen (Ich bin gerade ins 2. gekommen), oder sie suchen Azubis die auch in der Fachrichtung schon einmal gearbeitet haben und jetzt wechseln wollen.
    Ich leide wirklich unter starken Psychischen Störungen und weiß momentan einfach nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir ja wer helfen :(
    Zudem kommt noch, dass meine angeheiratete Familie mich auch noch unter Druck setzt. Sie sehen nur, dass ich abermals Krank bin. Wieso, dass interessiert sie nicht. Dort gehen alle arbeiten und dann verstehen die das nicht, wieso ich solche Probleme habe! Ich habe wirklich Angst, wenn ich jetzt kündige, dass ich wieder einmal der Bu-Mann bin.

  2. #2
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Hallo Ennalein24, willkommen im Forum.
    1. Ich bin mir sicher, dass dir hier noch mehr Leute guten Mut zusprechen und du hier Hilfe bekommst. Wir haben wirklich fähige Leute hier im Forum, aber ich helfe dir so gut ich kann.

    2. Du solltest meiner Meinung nach erst einmal krank geschrieben werden. Gehe zu einem anderen Hausarzt als der Praxis in der du arbeitest - erkläre ihm die Lage, auch wenn es dir unangenehm ist. Sprech auch mit deinem Augenarzt, weiß er, dass du in einer Praxis arbeitest? Vielleicht kann er dich direkt krank schreiben.

    3. Meine Mutter hatte eine Arztpraxis, ich bin teilweise darin aufgewachsen. Wir hatten nur eine Ärztin und 5 Mitarbeiterinnen, trotzdem war es eine große Praxis (über 2500 Scheine). Da entwickeln sich schnell solche Hackordnungen und Cliquen, grade weil es meist viele Frauen gesetzteren Alters sind, die als die Praxishelferinnen arbetien. Da hat man als Auszubildende kaum eine Chance wenn die sich gegen einen wenden. Meine Mutter bezeichnete solche Situationen meistens als "Hühnerstall" und hat dann meistens eine Ansprache gehalten, die sich gewaschen hatte (habe ich ein Stockwerk höher noch gehört). Die Chefs müssen jetzt kein Geschrei veranstalten, aber sie sind dafür verantwortlich, dass du dort gut arbeiten kannst.

    4. Was hat die Ärztekammer gesagt? Weswegen konnte dir dort nicht geholfen werden.

    5. Deinem Post entnehme ich, dass du in einer Gemeinschaftspraxis arbeitest. Wer ist der Geschäftsleiter/Besitzer? Diese Person ist in letzter Instanz zuständig für dich und hat eine Sorgfaltspflicht.

    6. Spreche mit deinem Mann über seine Familie. Ich habe vor kurzem geheiratet und weiß, dass es da schnell Dynamiken gibt, die außer Rand und Band gehen können. Ihr müsst als Team zu zweit zusammen halten und du brauchst ihn jetzt. Erkläre ihm, dass du arbeiten willst, wirklich, dass es aber momentan mit den Arbeitszeiten und der zusätzlichen Belastung sehr schwer ist. Wenn du sowas sagst wie "aber ich bin froh dass wir als Familie zusammenstehen" dann kannst du sie vielleicht erweichen. Das wichtigste ist, dass dein Ehemann sein versprechen wahrmacht und in guten und schlechten Zeiten zu dir steht.

    7. Kündige noch nicht, versuche, die Lage erst zu bereinigen. Ausbildung abbrechen macht sich nicht gut im Lebenslauf, auch wenn es jetzt sehr hart klingt. Versuche erstmal, alles etwas zu ordnen.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Gesundheit! Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen helfen, und bei weiteren Fragen: Frag einfach. Ich bin mir wie gesagt auch sicher, dass die anderen Leute hier im Forum dich ebenfalls ermutigen. Ich bin mir sicher, dass deine Situation sich bald bessern wird.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  3. #3
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Hallo Appunti Partigiani,
    erst einmal vielen vielen lieben Dank, für deine schnelle und ausführliche Antwort.
    Zu deinem 2. Punkt mit der Krankschreibung: Ich bin momentan krankgeschrieben, weil es einfach nicht mehr geht. Mein Hausarzt hat da wirklich ein offenes Ohr und ist mir sehr behilflich. Mein Augenarzt weiß auch von meinem momentanen Problem. Er hat mich vor einiger Zeit auch 6 Wochen krankgeschrieben. Daraufhin habe ich dann "Lack" von meinem Chef (der wiederum auch mein Ausbilder it) bekommen. Ich hätte ja wohl auch mit einer Augenklappe arbeiten können, aber nein da werde ich gleich 6 Wochen krankgeschrieben.
    Natürlich ist es sehr ärgerlich für alle, dass eine Mitarbeiterin so lange krankgeschrieben ist. Aber hat die andere Mitarbeiterin einen Bandscheibenvorfall ist alles in Ordnung. Naja bis auf die Aussage "Bewegung braucht sie und 10 Kilo weniger, dann würde das auch gar nicht vorkommen!"... Solche Ausagen von dem eigenen Chef zu hören finde ich mehr als unfair.
    Mit dem Hühnerstall gebe ich deiner Mutter vollkommen Recht. Das läuft momentan wirklich aus dem Ruder un nimmt Überhand!
    Die Ärztekammer habe ich mit ins Boot geholt um denen meine Lage zu schildern und dass sie mir ggf. neue Adressen schicken, welche Praxis noch eine Azubine sucht. Die haben sich nichts angenommen bzgl. des Mobbings "Ja dass kann schon mal vorkommen. Ziehen ie es einfach durch!"
    Mit meinem Mann hatte ih gestern eine kleine Auseinandersetzung. Klar kann ich ihn auch verstehen, dass er dann der alleinige Verdiener wäre. Er wünscht sich natürlich nur das beste für mich. Und er möchte auch, dass ich wieder die "Alte" werde, so wie er mich kennengelernt hat. Aber unter diesen Umständen kann ich nicht mehr die "Alte" sein. Denn ich merke, dass Ich definitiv nicht mehr Ich-Selbst bin. Ich kann ihn auch verstehen, dass er zu seiner Familie hält. Aber wie du schon schreibst... Er hat unterschrieben, dass er immer für mich da ist "In guten wie in schlechten Zeiten!"... Und leider ist momentan einfach die "schlechte Zeit". Aber ich muss positiv in die neue Richtung schauen.
    Ich hätte schon lange kündigen können, wenn ich mit mir selbst Einig wäre. Ich weiß wirklich nicht, was der richtige Weg momentan ist. Auf der einen Seite möchte ich die Ausbildung nicht abbrechen, auf der anderen Seite sehe ich es so, dass meine Gesundheit natürlich vorgeht. Selbst mein Hausarzt und mein Augenarzt legen mir nahe, dass ich dort nicht mehr hingehen soll. Und es wirklich das beste wäre die Ausbildung dort abzubrechen. Aber ich möchte doch auch mal was in meinem Leben erreichen. Und nicht immer als Dumme dargestellt werden. Einmal im Leben möchte ich etwas erreichen!
    Ich habe mir heute auch einen Termin bei einer Psychiaterin geben lassen. Vielleicht kann sie mir auch helfen indem ich ihr einfach mal meine Lage momentan und meine schwere Kindheit schildere. Und einfach mal alles von der Seele reden kann, so wie ich es hier anteilig mache!! :(

  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Hallo Ennalein,

    das klingt ja wirklich furchtbar was du da schreibst... Deshalb wünsche ich dir zuerst mal, dass es dir bald gesundheitlich wieder besser geht und auch deine gesamte Lage sich bald so verbessert, dass du in Ruhe deine Ausbildung beenden kannst.

    Ich denke es ist wirklich schonmal eine gute Idee, dass du vielleicht eine Therapie machst. Gerade wenn du schreibst, dass du eine schwere Kindheit hattest, ist die aktuelle Situation ja nicht das einzige, was du aus- und verarbeiten musst. Da ist es sicher besser, wenn du das mit professioneller Hilfe machst, statt zu versuchen dich da alleine durchzuschlagen!

    Ich finde es auch wirklich schlimm, dass du von der Ärztekammer da keine Unterstützung bekommst. Man sollte doch meinen, dass die hellhörig werden wenn sie etwas von Mobbing in einer Praxis hören und das nicht einfach mit das kann schonmal vorkommen abtun...
    Genauso krass finde ich auch das Verhalten deiner angeheirateten Familie. Aber davon solltest du dich nicht beirren lassen. Du bist krank im Moment und dann kannst du nunmal nicht arbeiten. Es ist ja nicht so, dass du nicht arbeiten willst. Also lass sie einfach reden. Wichtiger ist da wirklich, dass dein Mann Verständnis für dich hat und dich unterstützt. Ich hoffe, dass du seine Unterstützung wenigstens hast?!

    Eigentlich wollte ich dir vorschlagen, dass du vielleicht eine andere Praxis suchst, die dich weiter ausbildet. Aber das hast du ja schon versucht... Ich würde es vielleicht sogar nebenher weiter probieren. Man weiß ja nie, vielleicht hast du da noch Erfolg.
    Die andere Idee wäre ein klärendes Gespräch mit deinem jetzigen Chef. Aber wenn ich so lese wie der sich verhält weiß ich auch nicht ob das so viel bringen würde. Könntest du dir denn vorstellen nochmal über all das mit dem zu sprechen?
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  5. #5
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Hallo Green,
    auch dir vielen lieben Dank für die Antwort.
    Vielleicht hätte ich das mit der Therapie schon eher beginnen sollen, dann wäre in meinem Leben vielleicht auch einiges besser verlaufen. Aber nur aus Fehlern lernt man.
    Es ist leider nicht so einfach, die angeheiratete Familie reden zu lassen. Natürlich kann ich verstehen, dass mein Mann auch auf die Meinung seiner Familie hört, aber ich denke wir sind auch eine kleine Familie. Mein Mann weiss auch nicht, was er machen soll. Er sagt ich soll einfach etwas tun. Den ersten Schritt habe ich ja heute mit dem Termin gemacht bei der Psychiaterin. Seine Familie sieht wirklich nur, dass ich krank bin. Ich werde abgestempelt und verurteilt, dass ich krank bin. Aber wieso ich krank bin, dass interesiert keinen. Wenn ich eine Freundin hätte, wo ich merke sie nimmt dermaßen ab, ist immer nur krank... Dann würde ich die blöden Sprüche lassen, sondern auch ernsthaft mal nachfragen, was los ist und ihr meine Hilfe anbieten. Aber es kommt nichts!! Wie gesagt nur abgestempelt werden und verurteilt. Quasi die Faule-Socke geht nicht arbeiten und unser Junge muss das ganze Geld nach Hause bringen, welches ich dann selbstverständlich ausgebe! Natürlich!!!
    Mit meinen Chefs noch einmal darüber sprechen ist nicht ganz so einfach. Ich habe schon mehrmals das Gespräch aufgesucht, saß weinend vor denen und die haben nichts gemacht. Ich solle mich nicht so anstellen. Also wäre es jetzt nicht gerade von Vorteil, dass ich noch einmal mit denen spreche. Am Telefon kam von einem nur "Sie haben ja immer eine AU abgegeben, da kann ich ja leider keine anderen Wege eingehen. Aber glauben Sie mir, dass wird Konsequenzen haben!"...

  6. #6
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    So ein depperter Chef. Die spielen sich da auch mordsmäßig auf, ich könnt da richtig aus der Haut fahren.
    Die Lage ist ja wirklich vertrackt, dass die Familie für dich kein Rückhalt ist sondern nur noch mehr Stress macht ist natürlich heftig. Das ist mir so auch noch nicht untergekommen. Schade auch, dass dein Mann so unentschlossen wirkt. Ihr seid ja eigentlich einen Bund fürs Leben eingegangen zwischen dir und ihm, und nicht dir, ihm und den Schwiegereltern. Was sagen denn deine eigenen Eltern zu der Situation, oder sind die auch keine Hilft (will die schwere Kindheit jetzt nicht überinterpretieren).

    Also was schon mal positiv ist: Du willst arbeiten, du hast den Wunsch etwas zu erreichen, du bist grade krankgeschrieben und hast auch eine Psychotherapie in Aussicht: Das ist schon mal so einiges!
    Dein Selbstwertgefühl sollte im Übrigen nicht davon kommen, ob du eine Ausbildung machst oder etwas im Leben erreichst. Ich weiß, dass viele in unserer Gesellschaft immer noch so denken, aber das macht nur kranke Leute. Ich finde dich auch ohne abgeschlossene Ausbildung ziemlich cool, einfach deswegen weil du so eine gute Einstellung hast.

    Das wichtigste: Halte weiterhin die Augen offen ob du nicht woanders die Ausbildung zu Ende machen kannst. Nicht nur bei der Ärztekammer gucken, sondern auch direkt die Ärzte anschreiben. Vielleicht kannst du sogar deinen Hausarzt fragen ob er Kollegen hat, die jemanden ausbilden. Ich würde nichts unversucht lassen.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  7. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Zitat Zitat von Ennalein24 Beitrag anzeigen
    Mit meinen Chefs noch einmal darüber sprechen ist nicht ganz so einfach. Ich habe schon mehrmals das Gespräch aufgesucht, saß weinend vor denen und die haben nichts gemacht. Ich solle mich nicht so anstellen. Also wäre es jetzt nicht gerade von Vorteil, dass ich noch einmal mit denen spreche. Am Telefon kam von einem nur "Sie haben ja immer eine AU abgegeben, da kann ich ja leider keine anderen Wege eingehen. Aber glauben Sie mir, dass wird Konsequenzen haben!"...
    Ich hatte fast schon befürchtet, dass du sowas schreiben würdest... Es ist wirklich heftig, dass ein Chef sich so verhält wie dieser hier. Im Grunde würde ein Gespräch dann wohl absolut gar nichts bringen.

    Auch die Sache mit der Familie ist echt krass. Ich kann mir gut vorstellen, dass das für dich furchtbar sein muss, wenn man ständig so hingestellt wird als wolle man nicht arbeiten usw. Ich denke was das angeht wäre es wichtig, dass du nochmal mit deinem Mann sprichst. Wenigstens er sollte hinter dir stehen. Ich hoffe, dass er das tut, wenn er jetzt merkt, dass du wirklich bemüht bist etwas an der aktuellen Situation zu ändern (mit Therapie, aber auch indem du zB hier fragst usw.).

    Ja, es mag sein, dass du schon früher eine Therapie hättest machen sollen. Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Wichtig ist, dass du den Schritt jetzt gehst! Wer weiß, vielleicht geht es dir allein dadurch auch schon um einiges besser nach und nach!

    Ansonsten würde ich denke ich auch versuchen doch noch eine andere Praxis zu finden. Frag ruhig mal deinen Hausarzt ob er evtl. einen Arzt kennt bei dem du dich bewerben könntest. Die Idee finde ich gut! Und schau dich wirklich auch ansonsten um. Ich glaube, wenn ich das alles lese, nämlich ehrlich gesagt nicht, dass du in der jetzigen Praxis nochmal irgendwann glücklich wirst...
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  8. #8
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Zitat Zitat von green Beitrag anzeigen

    Ansonsten würde ich denke ich auch versuchen doch noch eine andere Praxis zu finden. Frag ruhig mal deinen Hausarzt ob er evtl. einen Arzt kennt bei dem du dich bewerben könntest. Die Idee finde ich gut! Und schau dich wirklich auch ansonsten um. Ich glaube, wenn ich das alles lese, nämlich ehrlich gesagt nicht, dass du in der jetzigen Praxis nochmal irgendwann glücklich wirst...
    Das kommt natürlich ganz drauf an!
    Wie lange geht denn die Ausbildung noch? Wenn es nur noch einige Monate wären, würde ich versuchen, Sitzfleisch zu entwickeln und einfach hin zu gehen und den Stiefel runterzuarbeiten. Sicher, wenn das gar nicht geht, dann geht es nicht, da muss man dann nicht leidend zur Arbeit erscheinen. Das geht ja auch irgendwie gegen die Menschenwürde.

    Ich finde es auch schade, dass dein Mann momentan nicht so recht weiß, für wen er sich zu entscheiden hat. Aber oft werden Beziehungen durch solche Situationen noch viel stärker und intensiver. Das wünsche ich euch auch! Momentan wirst du viel Geduld brauchen, denn die Dinge, die du willst, dauern Zeit, auch wenn du dir wünschst, dass sie schnell kommen würden.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  9. #9
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Auch wenn die restliche Ausbildungszeit eher kurz ist: Ich denke nicht, dass man sich das bei dieser Praxis antun muss. Auch wenn es nur noch wenige Monate sind wäre eine andere Ausbildungspraxis durchaus angebracht. Da kann ihr niemand einen Strick draus drehen, wenn sie raus will.

  10. #10
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter! Kündigung, ja oder nein?

    Guten Morgen Zusammen,
    also ich muss mir wirklich bei euch bedanken, dass ihr alle so viel Verständnis für mich und meine Lage momentan habt. Und das ihr wirklich versucht mir zu helfen!!
    Also zu der auer der Ausbildung ist es so, dass sie noch bis Frühjahr 2014 geht. Demnach wären es wirklich noch harte und fiese Monate dort in der Praxis. Die ich da definitiv nicht mehr verbringen möchte.
    Es ist alles gar nicht so einfachen, für sich selbst die richtige Entscheidung zu treffen. Das muss ich ja mal wirklich zugeben.
    Und ja, der Wille ist da anhand der vielen Anfragen, aber auch leider Absagen, in anderen Praxen. Es gibt da noch die Alternative, dass ich im Januar eine Ausbildung (die 3 Monate gehen wird) zur Rettungssanitäterin absolvieren kann. Bei dieser Ausbildung muss man die Kosten selbst tragen, die ich allerdings von einem Verein gestellt bekommen würde. Anhand meiner ehrenamtlichen Tätigkeit dort, auch als Leitungsposten. Und ich habe auch schon Bewerbungen geschrieben für eine ganz andere Ausbildung, z.B. zur Gesundheits- und Krankenpflegerin etc. Es ist, wie gesagt definitiv nicht einfach, zumal wenn man dann denkt, dass man schon 24 ist und man dann doch irgendwann auch wirklich mal volles Geld verdienen will und muss, damit man sich ein schönes Leben machen kann!!

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