Sexismus-Debatte
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Thema: Sexismus-Debatte

  1. #1
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    Sexismus-Debatte

    Durch die Sache mit Brüderle und dieser Journalistin ist ja momentan eine heftige Sexismus-Debatte entbrannt... Überall liest und hört man darüber und auch im privaten Umfeld wird viel darüber diskutiert. Ich zumindest habe selbst schon mit einigen Bekannten darüber gesprochen (teils auch heftig diskutiert) und bei anderen dskussionen mitbekommen.

    Was denkt ihr denn so darüber? Ich will hier jetzt gar nicht unbedingt (noch) eine Diskussion über Brüderle und Co. entflammen, sondern eher im Allgemeinen mal wissen wo eurer Meinung nach flirten aufhört und Sexismus anfängt. Hattet ihr selbst schon Erfahrungen mit Sexismus - auch am Arbeitsplatz zum Beispiel?

    Wie denkt ihr über das Thema und wie denkt ihr über diese heftige Debatte die dadurch entbrannt ist?
    Give a girl the right shoes and she can conquer the world!
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  2. #2
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: Sexismus-Debatte

    Meine Freundin hat das auf ihrer Arbeit erlebt. Ihr Kollege hatte ständig anzügliche Bemerkungen gemacht und ihr auch mal den Ausschnitt aufgeschnippt (keine Ahnung wie man das nennen kann) also auch körperlich "angemacht". Sie hat sich das lange gefallen lassen, obwohl sie ihm gesagt hatte dass er das lassen soll, bis ihr der Kragen geplatzt ist. Sie hat ihm, als sie wie immer in diesen Momenten alleine waren, eine Ohrfeige gegeben. Hat niemand gesehen. Aber er war wohl geschockt, denn danach war Ruhe.

  3. #3
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    AW: Sexismus-Debatte

    Woher sollen denn die Leute wissen, die sich so anzüglich verhalten, was geht und was unter die Gürtellinie trifft? Vielleicht ist es auch die Denkanlage im Kopf, die beim Loslassen von sexistischen Äußerungen kurzzeitig ausgeschaltet ist. Mein Denkapparat ist jedenfalls in Ordnung.

  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Sexismus-Debatte

    Ich denke jeder hat eine eigene Vorstellung davon wo Sexismus anfängt, was noch harmlos ist und was einem persönlich zu weit geht.

    Ich persönlich halte die Äußerungen, die Herr Brüderle da gemacht hat nicht für sexistisch und ich finde die Debatte darüber leicht übertrieben. Zwar kann ich mir gut vorstellen, dass das der Dame zu weit ging, ich verstehe allerdings nicht, warum sie das nicht einfach damals deutlich gesagt hat. Ich finde eine Frau (und auch ein Mann) sollte klar sagen wenn ihr (oder ihm) etwas zu weit geht und klare Grenzen setzen. Solch ein Verhalten war wohl nicht unbedingt angebracht, das hätte sie sagen müssen. Und zwar nicht erst nach einem Jahr.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei green für diesen nützlichen Beitrag:

    Spoon (03.02.2013)

  6. #5
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Sexismus-Debatte

    Ja das stimmt. Den Punkt verstehe ich auch nicht wirklich. Egal ob jetzt im Fall Brüderle oder in anderen Situationen. Wenn mir doch etwas nicht gefällt und ich mich belästigt fühle, dann muss ich doch was sagen und das irgendwie deutlich machen. Da wäre es mir egal ob das nun der Typ von nebenan ist oder von mir aus der amerikanische Präsident himself. Und wenn er sich daran nicht hält, dann muss er eben auch mit einer Ohrfeige oder Ähnlichem rechnen.
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  7. #6
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    AW: Sexismus-Debatte

    Ich denke auch das Sexismus etwas mit der persönlichen Einstellung zu tun hat, jeder hat (wie auch bei Beleidigungen) eine eigene Schmerzgrenze. Letztens habe ich auch einen Bericht über die Aussage von Herrn Brüderle gesehen und die befragten Frauen haben darauf auch sehr unterschiedlich reagiert. Eine meinte sogar durch so eine sexistische Bemerkung hat sie ihren Mann kennen gelernt und mit ihm sei sie jetzt schon 20 Jahre glücklich Verheiratet.
    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben...
    Marc Aurel

  8. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Spoon für diesen nützlichen Beitrag:

    Appunti Partigiani (04.02.2013)

  9. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Sexismus-Debatte

    Sexismus ist keine Geschmackssache. Wenn mich jemand "dumm" anmacht, in einer wirklich sexistischen Art, reagiere ich auch entsprechend und zwar spontan. Im Gefühl hat man es schon irgendwie, wie was gemeint ist. Es gibt auch Menschen die unkontrolliert was los lassen, aber nicht wirklich so gemeint haben. Egal ob hohe oder kleine Tiere
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  10. #8
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    AW: Sexismus-Debatte

    Zitat Zitat von Turbolady Beitrag anzeigen
    Sexismus ist keine Geschmackssache. Wenn mich jemand "dumm" anmacht, in einer wirklich sexistischen Art, reagiere ich auch entsprechend und zwar spontan. Im Gefühl hat man es schon irgendwie, wie was gemeint ist. Es gibt auch Menschen die unkontrolliert was los lassen, aber nicht wirklich so gemeint haben. Egal ob hohe oder kleine Tiere
    Also wie ich das lese ist es doch , wie du sagst, eine Geschmackssache. Alleine durch deine Aussage "Im Gefühl hat man es schon" gibst du zu erkennen das du Unterschiede machst wer etwas sagt.
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    Marc Aurel

  11. #9
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    AW: Sexismus-Debatte

    Die Geschichte mit dem "20 Jahre glücklich verheiratet" finde ich wirklich spitze.

    Ich finde Spoon spricht hier einen guten Punkt ab: Wenn jetzt George Clooney statt Brüderle dort gesessen wäre, wäre die Reaktion der Journalistin anders gewesen, wir wissen es nicht, aber es liegt zumindest sehr nahe.
    Weder in der Uni, noch auf Arbeit noch sonst wo habe ich besonders viel Sexismus gesehen, vor allem Frauen gegenüber nicht. Im Gegenteil, ich wurde mal, weil ich ein Mann bin, von einer Dozentin als "literarisch chromosomal ungeeignet" bezeichnet (eine Kollegin hat mich direkt in der nächsten Stunde als "Epigone Goehtes" bezeichnet - aber irgendwie kann ich über solche Aussagen nach kurzem auch nur lachen.

    Sexismusdebatten wie diese sind eigentlich nur lächerlich, dienen aber (ich weiß ich wiederhole mich) im Wahljahr anderen Zwecken als den wirklich angegebenen.

    In anderen Ländern, wie den USA zum Beispiel, wird bei vielen (kirchlichen, öffentlich-rechtlichen, finanz-industriellen) Arbeitgeber eine "drei Leute"-Politik gefahren, um entsprechenden Sexismus-Vorwürfen entgegen zu treten. Dabei wird, sobald eine Frau und ein Mann zusammen arbeiten und in einem Raum alleine sein müssten, eine dritte Person, teilweise einfach nur als Anstandswauwau hinzugerufen. Im Radio habe ich neulich eine Dekanin einer Uni irgendwo an der Ostküste gehört, die gesagt hat, die amerikanischen jungen Männer lassen sich lieber als prüde bezeichnen als durch einen Spießrutenlauf wie Herr Brüderle es machen muss, zu gehen.
    Langer Rede kurzer Sinn: Kann man denn wirklich solche Verhältnisse auch hier wollen? Denn nur so könnte man ja 100%ig sicher gehen, dass Sexismus nicht statt finden kann.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  12. #10
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Sexismus-Debatte

    Warum legen denn nicht alle, Männlein wie Weiblein, den Keuschheitsgürtel an und werfen den Schlüssel weg?
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  13. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei sn00py603 für diesen nützlichen Beitrag:

    TanteTrude (05.02.2013)

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