Islam - Religion oder Bedrohung? - Seite 5
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Thema: Islam - Religion oder Bedrohung?

  1. #41
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Also, ich denke, um bezüglich des Islam diskutieren zu können, muss man ihn zuerst einmal richtig verstehen. Ich -als praktizierende Christin mit einer besten Freundin, die aktive Muslimin ist- habe viel gelesen.

    Zum Kopftuchtragen: Die Muslime leiten das Gebot, eines zu tragen, aus der Bibel ab, auf der der Koran fusst. Das Kopftuchgebot und das Verbot, Schweinefleisch zu essen, stammt aus der Bibel, namentlich dem alten Testament. Dieses haben Christen durch das neue Testament, in dem Jesus spricht, als ungültig erklärt. Währenddessen sind Teile des alten Testaments nach wie vor Bestandteil des Korans. Das nur sachlich dazu.

    Zum Thema Kirchen im Ausland: Es ist in normal denkenden islamischen Ländern jedem Christ erlaubt, eine Moschee zu betreten und dort zu beten, dieses habe ich (als Frau) selbst ausprobiert und bin dabei nie auf Probleme gestoßen, solange man ohne Schuhe geht und ein Tuch dabei hat (man kann auch eines leihen).

    Dagegen habe ich mich da schon oft über westliche Touristen aufgeregt, die da rücksichtslos herumtrampeln und Fotos machen. Zu Hause in der Kirche würden sie nur ehrfürchtig flüstern. Ich meine damit nur, dass Verständnis füreinander mit gegenseitigem Respekt beginnt. Da muss ich den Anfang machen, wenn der Muslim das nicht tut, dann sollte er beschämt sein.

    Für den Islam ist es übrigens eine Maxime, Glauben ausschließlich durch Wissen zu erreichen und nicht durch Blindheit.
    Somit sollte man unbedingt trennen zwischen der Religion -dem Islam an sich- und den radikalen praktizierenden Menschen.

    Zudem muss man sich auch überlegen, dass westliche Medien zum Teil die Darstellung selektiv stark beeinflussen. Warum zum Beispiel heisst es in den Nachrichten immer: "Ein 40-jähriger TÜRKE hat einen Mann zusammengeschlagen"? Wenn es ein Deutscher war, wird folgendermaßen berichtet: "Ein 40-Jähriger MANN hat jemanden auf der Straße geschlagen".

    Mich wundert es nicht, wenn Muslime vom Westen ein schlechtes Bild haben bei verbrannten Koranen, Guantanamo und Co. Zumindest nehmen sich beide Kulturen da nichts und trampeln aufeinander herum. Und schlecht behandelte Frauen im Nahen Osten haben auch oft etwas mit der kulturellen Entwicklung des Landes zu tun und nicht immer mit der Religion.

    Auch die gewaltsamen Bekehrungen haben wir im Christentum hinter uns, wenn man an die grausamen Missionen in Afrika denkt.

    Ich bin ganz gewiss kein Fan vom Islam, aber ich propagiere immer, dass ich etwas erfahren haben muss, wenn ich darüber rede. Zum offenen Tag der Moschee hingehen und fragen, fragen, fragen.

    Ich persönlich habe keine Angst vor dem Islam, sondern schaue mir die einzelnen Menschen an, die diesen praktizieren und beurteile diese, darauf hat jeder Mensch bei mir einen Anspruch. Da greift wieder der Spruch "Was du nicht willst, das man dir tu..."

    Meine beste Freundin wird zum Beispiel in der Stadt angestarrt und beleidigt, weil sie einen Hijab trägt und ich werde auch angestarrt, weil wir uns zur Begrüßung umarmen. Dabei ist sie ehrlich für mich die herzenswärmste und klügste Person, die ich jemals in meinem Leben kennen gelernt habe.

    Ich verweise auf die Coca Cola-Werbung zu dem Status der Welt (Auf jeden produzierten Panzer kommen 131.000 produzierte Kuscheltiere...also Leute, kauft mehr Kuscheltiere!)
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  2. die folgenden 3 Benutzerbedanken sich bei Darky für den nützlichen Beitrag:

    Appunti Partigiani (10.11.2012), green (10.11.2012), Spoon (09.11.2012)

  3. #42
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Dazu lässt sich nur noch ergänzen. "Ist das Messer böse wenn damit einer verletzt wird oder derjenige der das Messer führt"
    Der Mensch macht etwas zu gut oder böse und deshalb habe ich keine Angst vor dem Islam sondern vor denen die ihn sich so hinbiegen wie sie ihn brauchen. Darkys Vorschlag kann ich nur unterstützen, geht mal zu einer Moschee und redet mit den Leuten.
    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben...
    Marc Aurel

  4. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Spoon für diesen nützlichen Beitrag:

    green (10.11.2012)

  5. #43
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Zitat Zitat von Darky Beitrag anzeigen
    Ich meine damit nur, dass Verständnis füreinander mit gegenseitigem Respekt beginnt.
    Das ist wohl die Kernaussage!
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  6. #44
    Status: keine Angabe Array Avatar von Anna
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Zudem muss man sich auch überlegen, dass westliche Medien zum Teil die Darstellung selektiv stark beeinflussen. Warum zum Beispiel heisst es in den Nachrichten immer: "Ein 40-jähriger TÜRKE hat einen Mann zusammengeschlagen"? Wenn es ein Deutscher war, wird folgendermaßen berichtet: "Ein 40-Jähriger MANN hat jemanden auf der Straße geschlagen".
    Soviel ich aber weiß, wird das eigentlich so nicht mehr gemacht. Es gibt noch wenige Ausnahmen wo das in der Berichterstattung so angegeben wird.

    Aber das hat doch eigentlich auch nicht schlimm, wenn man diese Angaben macht. Ich meine wenn ein Flugzeug vom Himmel fällt, werden die Nationalitäten der Verunglückten ja auch angegeben.
    Das sehe ich jetzt wirklich locker. Und leider, dass muss man natürlich auch sagen, werden nun mal die meißten Straftaten von Menschen mit Migrationshintergrund ausgeübt. Aber das hat meines Erachtens nichts mit Religion zu tun!
    Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
    Konfuzius

  7. #45
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Dieses Thema ist belastend. Und ich bin sehr beeindruckt, was Darky geschrieben hat. Und auch Spoon hat mich zum Nachdenken angeregt. Auch Anna hat Recht. Nur warum ist das alles so? Gibt es darauf eine Antwort?

  8. #46
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Im Grunde ist es immer der Mensch und seine Gabe Dinge so zu sehen wie man sie sehen will.
    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben...
    Marc Aurel

  9. #47
    Status: Arbeite in Eigenregie Array Avatar von yasmim
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Ich bin neulich in einer Fußgängerzone einer großen Stadt gewesen, dort verteilte man kostenlos den Koran. Ich wurde auch angesprochen. Aber ich habe dankend abgelehnt. Kann mir jemand erklären warum das gemacht wird? Ich habe noch nie erlebt das man kostenlos Bibeln an die Bevölkerung verteilt.

    Yasmim
    Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt. (Marie Curie)

  10. #48
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Zitat Zitat von Theo Retisch Beitrag anzeigen
    Gewalt mit Gewalt bekämpfen? Bist Du Dir sicher, dass Du nicht sehr drastisch in eine Richtung denkst? Auslöschen von denen, die anders denken und anders sind? Damit unterstreichst Du ja was der dritte Weltkrieg bezweckt hat. Auslöschen? Auch im Islam ist es nicht das Volk, dass so radikal denkt und handelt. Es sind einzelne, die meinen "Gott" spielen zu müssen. Überdenke Deine Aussage nochmal.
    Es gab keinen dritten Weltkrieg, weil es eine Abschreckungspolitik durch Atomwaffen gab. Der Krieg ging von Afganistan aus und das wurde von den Taliban seinerzeit kontrolliert. Soweit ich weiß ist dort seit 2001 immer noch Militär stationiert und es gibt weiterhin Angriffe. Einzelne können das wohl nicht gewesen sein. Das ist schon eine qualifizierte Gruppe gewesen, die dort die Kontrolle ausgeübt hatte. Und das wird auch noch lange so weiter gehen. Es sei denn man verbietet den Koran. Womit mit wohl eher nicht zu rechnen ist. Die drehen doch schon durch, wenn nur eine Bibel verbrannt wird. Schau Dir doch mal Israel an, was das für Probleme hat da unten. Wenn das alles nur Einzelne wären, wären die nicht ständig in kriegerische Handlungen verwickelt. Die drehen deswegen nämlich auch durch. Konventionelle Kriegshandlungen zur Abwehr haben bisher doch gar nichts gebracht. Der Koran wird als Rechtfertigung dazu benutzt Kriegshandlungen und Folter an Menschen vorzunehmen. Das hatten wir in Europa mit unserer Religion auch schon. Nämlich im Mittelalter. Ungläubigen drohte ein Verfahren wegen Kätzerei. Die Religion war schon immer gefährlich, weil sie sich rationalen Denkens entzog und die Menschenmassen mitriß. Z. B. jubelnde Mengen während einer Steinigung im Iran sind doch dasselbe wie öffentliche Hexenverbrennung auf dem Marktplatz im Mittelalter. Wo ist da der Unterschied? Die Menge der Menschen hat das damals wie heute mit getragen. Warum werden denn ständig Botschaften attakiert. Weil man nicht tolerant ist gegenüber anderen Kulturen. Der Grund dafür liegt wieder in der Bibel des Islam.
    Geändert von Quasar (17.11.2012 um 01:57 Uhr)

  11. #49
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Ich gebe dir da in vielen Dingen sogar recht. Es kommt viel durch die Religionen, Dinge die da unten passieren, teilweise Normalität sind gab es vor hunderten Jahren auch bei uns und sicherlich hast du auch rect damit, dass es nicht nur vereinzelte Leute sind (wobei man da auch immer sagen muss, dass es eben auch nicht alle sind!). Aber trotzdem finde ich es kann keine Lösung sein da unten eine Atombombe reinzuwerfen, das Land dem Erdboden gleich zu machen und nebenher mal noch Millionen von Menschenleben auszulöschen.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  12. #50
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Islam - Religion oder Bedrohung?

    Du hast mich zum Nachdenken angeregt, Quasar. Es stimmt, bei uns gab es auch Folterungen und Morde durch die religiösen "Mächte". Aber sollte man sich diesen (aktuellen) Machenschaften anschließen und Gleiches mit Gleichem vergelten?

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