Unternehmensberater - Seite 2
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Thema: Unternehmensberater

  1. #11
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Unternehmensberater

    Zitat Zitat von Mumin Beitrag anzeigen
    Ist Mc Kinsey nicht auch so ein großes Beratungsunternehmen? Ich dachte immer das ist auch eine der Top Firmen in dem Bereich?!
    Ja, das schon. Es zählt jedoch mit in über 50 Ländervertretungen und nur ca. 9000 MA nicht zu den BIG 4. Also wie Darky meint, eher zu den kleineren.

  2. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei -a bacus für diesen nützlichen Beitrag:

    Mumin (07.09.2015)

  3. #12
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Unternehmensberater

    Zitat Zitat von Darky Beitrag anzeigen
    Genau. Das sind die vier größten internationalen Beraterunternehmen, die sich fast den ganzen Markt und die großen Konzerne als Kunden teilen (Deloitte. Ernst & Young, KPMG und PriceWaterHouse Coopers). Der Rest geht dann auf viele, kleine Firmen.
    Ja- aber das sind jetzt ausschließlich Gesellschaften, die sich mit Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung befassen. Wenn du die Beraterlandschaft insgesamt siehst, dann darfst du die "gefühlte Number ONE" in der Hierarchie nicht vergessen: McKinsey!!!
    Geändert von bepe0905 (07.09.2015 um 17:21 Uhr)

  4. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei bepe0905 für diesen nützlichen Beitrag:

    Mumin (09.09.2015)

  5. #13
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Unternehmensberater

    Hallo Fotr,
    "Unternehmensberater".... das sagt sich so leicht dahin.
    Aber nur wenige wissen, dass es unter diesem Sammelbegriff eine ganze Reihe von Spezialisten gibt.
    So gibt es die üblichen Steuer- und Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaften. Um dort zu landen (zumindest bei den Großen) solltest du möglichst ein Prädikatsexamen und eine entsprechende Spezialisierung vorweisen können.
    Der Job besteht aber für die jüngeren Mitarbeiter in erster Linie aus dem Prüfen und Testieren der Jahresabschlüsse. Die interessanteren Aufgaben (wie z.B. steuerliche, finanzielle und rechtliche Begleitung von Fusionen und Übernahmen) behalten sich aus gutem Grund die Senior-Berater vor.

    Dann gibt es Unternehmensberatungen, die sich auf Fachgebiete (z.B. Marketing, Controlling, IT-Systeme, Kommunikation, Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit, Personalberatung) spezialisiert haben. Andere Beratungsgesellschaften suchen nach Rationalisierungspotenzial in Verwaltung und Fertigung (im letzteren Bereich sind meistens Ingenieure, Wirtschaftsingenieure oder Berater mit Doppelstudium als Consultants tätig). Und wieder andere Beratungen haben sich auf Branchen spezialisiert (Chemie, Pharmazie, Metallverarbeitung, Handel, Transportwesen).

    Wenn du nun schreibst, dass du dich bisher noch nicht "so richtig festlegen" konntest, dann hast du zumindest bei den größeren Beratungsgesellschaften kaum Chancen, angenommen zu werden.
    Denn diese suchen (auch bei Absolventen) gerne Kandidaten, die im Studium zumindest einige interessante Projekte bearbeitet haben oder bereits über Erfahrung aus studentischen Beratungsgesellschaften verfügen und deren Studium möglichst genau zu den späteren Aufgaben passen sollte.

    In fast allen Beratungsunternehmen ist die Arbeit so aufgeteilt, dass es einige erfahrene Partner und Senior-Consultants gibt die das Sagen haben - und dazu einige jüngere Mitarbeiter (Absolventen) als "Consultants" (besser gesagt "Fußvolk"), die den älteren Beratern zuarbeiten.
    Das ist dann gut und gerne ein 60-70-Stundenjob pro Woche für diese, Langeweile kommt da also kaum auf, dafür aber eine Menge Stress....

    Von der Vorstellung, "jeden Tag neue Projekte" zu bearbeiten, solltest du dich aber rasch verabschieden.
    Denn so ein Beratungsprojekt kann sich gut und gerne über 1 Jahr (oder länger) hinziehen - und in dieser Zeit hängst du da mit ganzem Einsatz drin und machst meistens nichts anderes!

    Wer sich über 2-5 Jahre als junger Mitarbeiter bewährt, der hat dann manchmal die Chance, zum "Senior-Consultant" aufzusteigen und nach weiteren 5-10 Jahren Partner zu werden.
    Viele sind aber nach spätestens 5 Jahren "ausgepowert", viele nutzen aber auch die Zeit als Berater zur Kontaktpflege (zu ihren Klienten), um danach eine gute Stelle in der Wirtschaft zu bekommen. Gut ausgebildete junge BWL-er ober Ingenieure, die einige Jahre (internationale) Erfahrung aus der Beratung mitbringen, sind i.A. in der Wirtschaft begehrt und finden meistens schnell eine Position, die sie dann weiter in die betrieblichen Führungsebenen der Unternehmen bringt.

    Bei kleineren Beratungsunternehmen solltest du vorsichtig sein. Denn viele von diesen stellen Mitarbeiter lediglich zu befristeten Projekten ein, da sind die Jobs also eine ziemlich ungewisse Angelegenheit, auf die sich keine Zukunft bauen lässt. Und auf gar keinen Fall solltest du dich breitschlagen lassen, in einer Beratungsgesellschaft als "freier Mitarbeiter" oder bei einem Franchise-System einzusteigen. Das kann für ältere Berater mit mehreren Jahre Berufserfahrung, die in ihrem Umfeld gut vernetzt sind, eine interessante Sache sein - jüngere Berater scheitern da meistens gnadenlos.

    Ich selbst bin übrigens (als "gelernter Betriebswirt und Controller") seit ca. 20 Jahren im Beratergeschäft tätig (Personalberatung) und möchte mit keinem anderen Beruf tauschen. Aber zu meinem Start ins Beraterbusiness brachte ich bereits etwa 20 Jahre Erfahrung aus dem Maschinenbau mit (davon 10 Jahre in Führungspositionen). "Tipps und Tricks" zur Bewerbung werde ich dir keine verraten , zuerst solltest du dir mal über deine Berufspläne im klaren sein .....

  6. die folgenden 4 Benutzerbedanken sich bei bepe0905 für den nützlichen Beitrag:

    Ideenreich (08.09.2015), Mumin (09.09.2015), Opel-Admiral (09.09.2015), Theo Retisch (13.09.2015)

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