Zeitsoldat werden - Seite 2
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Thema: Zeitsoldat werden

  1. #11
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    AW: Zeitsoldat werden

    Auch ich sage Danke. Ich ziehe den Hut ab, der freiwillig diesen Job macht. Sie sind ja auch nicht nur da wenn es um Angriff und Verteidigung geht, sondern wenn es Krisen der Natur gibt, Hilfe benötigt wird. Zudem ist Bundeswehr ist ein vielseitiger "Arbeitgeber", dafür auch da dass niemand beruflich auf der Strecke bleibt. Egal ob er aus einem Beruf kommt und in die BW geht oder dort die Ausbildung macht und seinen Beruf weiterhin ausübt.

  2. #12
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Zeitsoldat werden

    Das liegt bei mir nun schon länger zurück, damals gab es noch die allgemeine Wehrpflicht oder als Alternative den Zivildienst.

    Ich hatte es nicht schwer, danach eine Stelle zu finden, aber das hing vielleicht mit einigen Besonderheiten zusammen. Ich war Ausbilder und Reserveoffizier bei der Luftwaffe - und als ich mich danach wieder in der Industrie bewarb, konnte ich mir gleich mehrere Stellen aussuchen. Bei späteren Bewerbungen hatte ich dann manchmal den Eindruck, dass man als Offizier gegenüber anderen Bewerbern wohl einen kleinen Bonus hatte (soweit es Führungskompetenz betraf).

    Aber ich muss noch mal betonen, was ich oben bereits geschrieben habe: Man muss die Zeit bei der Bundeswehr genauso nutzen wie die Zeit in einem Unternehmen. Man muss sehen, dass man sich weiterbildet, zu Lehrgängen geschickt wird, und (wenn sich die Gelegenheit bietet) alle Chancen zur Beförderung wahrzunehmen.
    Das war auch schon früher bei der Wehrpflicht so: wer nur seine 18, 15 oder später 9 Monate "auf einer Hinterbacke" abgedrückt hatte,
    für den war diese Zeit zwar nicht schädlich (weil es alle betraf), aber als ausgesprochen karrierefördernd konnte man sie auch nicht bezeichnen....

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    Mumin (11.07.2014)

  4. #13
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Zeitsoldat werden

    Zitat Zitat von Opel-Admiral Beitrag anzeigen
    ...Wir hatten hier im Forum schon ein oder zwei Berufssoldaten die Probleme hatten wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen. Das ist schade, aber wie gesagt, wenn du die Überzeugung hast...
    Selbstverständlich kann es solche Probleme geben. Aber das ist auch nicht viel anders, wenn jemand 15 oder 20 Jahre im gleichen Unternehmen gearbeitet hat. Auch solche Bewerber haben es schwerer, außerhalb der bisher vertrauten Umgebung eine neue Stelle zu finden (wenn jemand z.B. 25 Jahre bei Siemens oder Daimler gearbeitet hat und sich eine neue Stelle suchen muss, dann wird er erstaunt feststellen, dass seine bisherige Erfahrung von anderen Firmen kaum geschätzt wird und wie wenig der "glorreiche" Name seines bisherigen Arbeitgebers zählt).

    Und dann spielt es selbstverständlich auch eine Rolle, was man in seiner Bundeswehrzeit fachlich getan hat. Wer z.B. in der internationalen Logistik, als IT-Spezialist, als KFZ-Techniker, in der Flugzeugwartung oder in Stabsaufgaben tätig war, der hat i.A. keine Schwierigkeiten. Wer dagegen in einem Bereich tätig war, der z.B. in Industrie und Handel nicht vorhanden ist oder nicht gebraucht wird (z.B. Militärischer Abschirmdienst oder kämpfende Truppe), der wird es nicht so einfach haben. Viele dieser Bewerber finden dann aber eine Stelle im Staatsdienst.
    Geändert von bepe0905 (11.07.2014 um 09:56 Uhr)

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    Opel-Admiral (12.07.2014)

  6. #14
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: Zeitsoldat werden

    Wusste man das früher als Kandidat für den Bund bevor man zur Musterung gerufen wurde, oder ließ man die Jugendlichen damals im Glauben dass es "nur" um Matsch, Druck und Epa usw. ging? Wurdest Du aufgeklärt dass man dort auch beruflich - außerhalb des Wehrdienstes - weiterkommen kann?

    Ich erinnere mich dass früher die BW bei den "Zöglingen" nicht so beliebt war. Damals mussten die jungen Männer ja zum Bund. Einige haben sich da merkwürdige Vorwände einfallen lassen um bei der Musterung untauglich geschrieben zu werden. War es vielleicht mangelnde Aufklärungssache dass sich so viele nur widerwillig haben einziehen lassen. Die Grundausbildung wurde dann auch nur aus Pflicht abgelegt, nicht viele haben sich dann für längere Zeit verpflichtet. Na gut, man, Frau, kann sich täuschen

  7. #15
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Zeitsoldat werden

    Zitat Zitat von Tante Emma Beitrag anzeigen
    Wusste man das früher als Kandidat für den Bund bevor man zur Musterung gerufen wurde, oder ließ man die Jugendlichen damals im Glauben dass es "nur" um Matsch, Druck und Epa usw. ging? Wurdest Du aufgeklärt dass man dort auch beruflich - außerhalb des Wehrdienstes - weiterkommen kann?
    Ich denke, das war damals wie heute, wenn man etwas Neues beginnt. Man hat fast immer die Möglichkeit, sich vorher zu informieren. Und gerade die Bundeswehr hatte sehr gutes Info-Material, gerade auch zur beruflichen Weiterbildung.
    Und dann gab es vor der Musterung auch Einstellungstests und eine kleine Vorauswahl. Wer Mittlere Reife oder Abi hatte und Fremdsprachen konnte, der hatte gute Chancen, zur Luftwaffe oder Marine zu kommen. Ich wollte eigentlich zu den Fallschirmjägern, wurde aber (wegen einer kleinen Trommelfellverletzung aus meiner Kinderzeit) da nicht genommen. So "landete" ich bei der Luftwaffe im Radarflugmeldedienst. Das ist das militärische "Gegenstück" zur zivilen Flugsicherung. Viele aus unserer Einheit sind dann später zur zivilen Flugsicherung gegangen.

    Zitat Zitat von Tante Emma Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich dass früher die BW bei den "Zöglingen" nicht so beliebt war. Damals mussten die jungen Männer ja zum Bund. Einige haben sich da merkwürdige Vorwände einfallen lassen um bei der Musterung untauglich geschrieben zu werden. Die Grundausbildung wurde dann auch nur aus Pflicht abgelegt, nicht viele haben sich dann für längere Zeit verpflichtet.
    Naja - in erster Linie war sie ja auch (lästige) Pflicht. Man bekam praktisch nur ein Taschengeld, musste in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, oft war die Freundin in den nächsten Monaten weit weg (und danach erst recht...), kam gegenüber Kollegen, die nicht eingezogen wurden, beruflich nicht weiter oder erst mal sogar ins Hintertreffen. Und so war es für viele Wehrpflichtige halt eine Zeit des Gammelns (tagsüber) und Saufens (abends).
    Geändert von bepe0905 (11.07.2014 um 10:48 Uhr)

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    Opel-Admiral (12.07.2014)

  9. #16
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    AW: Zeitsoldat werden

    Mich bekräftigt das in meiner Entscheidung und bepe, von einem Insider so viel zu erfahren hätte ich Anfangs nicht gedacht, für mich sehr wertvoll, Danke. Ich sehe jetzt alles sehr viel klarer und bin mir ziemlich sicher den richtigen Weg zu gehen. Vielleicht werde ich mir später sogar überlegen als Berufssoldat weiter zu dienen, zunächst aber erst einmal auf Zeit.

  10. #17
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Opel-Admiral
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    AW: Zeitsoldat werden

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen

    Naja - in erster Linie war sie ja auch (lästige) Pflicht. Man bekam praktisch nur ein Taschengeld, musste in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, oft war die Freundin in den nächsten Monaten weit weg (und danach erst recht...), kam gegenüber Kollegen, die nicht eingezogen wurden, beruflich nicht weiter oder erst mal sogar ins Hintertreffen. Und so war es für viele Wehrpflichtige halt eine Zeit des Gammelns (tagsüber) und Saufens (abends).
    So ähnlich habe ich es auch in Erinnerung, wenn auch in den 90ern viel getan wurde um es für die Pflichtis etwas angenehmer zu machen. Zumindest kam es mir so vor. Ich habe einen Verwandten der war dann in der Nähe von München bei der Luftwaffe, der hatte es halt hinterher schwer was zu finden, deswegen bin ich da so "vorbelastet" - aber hört nur auf bepe was der hier zu schreibt mach Sinn.

  11. #18
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    AW: Zeitsoldat werden

    Mein Onkel war Berufssoldat bei der Luftwaffe. Er ging damals mit seiner Familie nach Dänemark. Ich werde mal fragen wieso, das interessiert mich jetzt brennend. Jedenfalls weiß ich dass er es bis zum Feldwebel geschafft hat. Er ist jetzt in Pension und kann nicht ohne Arbeit leben, er ist jetzt Reisebegleiter oder Reiseleiter bei Seniorenfahrten
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  12. #19
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    AW: Zeitsoldat werden

    Einer der Phyisotherapeuten mit denen ich zu tun hatte war bei der Bundeswehr, er hat gemeint dass er vieles was er dort gelernt hat heute noch einsetzbar ist. Ob es einen direkten Einfluss auf seine Anstellung hat wage ich zu bezweifeln.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  13. #20
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    AW: Zeitsoldat werden

    Ich kann noch etwas über die Marine berichten, bei Interesse. Mein Cousin ist dort langzeitverpflichtet, also Berufssoldat.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

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