Ausbildung im Bereich Musikinstrumente - Seite 2
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Thema: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

  1. #11
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Zitat Zitat von Anna Beitrag anzeigen
    Das hört sich aber sehr interessant an @ Timmy.
    Ich denke mir, dass du für diesen Beruf auf jeden Fall musikalisches Gespür und auch Wissen haben musst.
    Musikinstrumente müssen ja auch gestimmt werden und dafür braucht man ein feines Ohr.
    Du ich habe da einen Artikel gefunden, der ist zwar schon ein wenig älter, aber da geht es um Musikinstrumenten-bau, wie Klavierbauer oder Geigenbauer, den fand ich ganz interessant.
    Schön, dass Bubenreuth und Markneukirchen immer noch Zentren sind. In Bubenreuth steht eine wunderbare Saitenfabrik, die auch einen Werksverkauf hat. Ist jedes mal wie ein Museumsbesuch für mich.


    Zu der Frage mit dem musikalischen Talent: Man muss die Instrumente schon anspielen können. Aber auch auf Messen oder so spielen die Bauer eher selten selber sondern fragen Endorser oder einfach Künstler, ob sie das übernehmen würden. Ist man komplett unmusikalisch und kann zwei unterschiedlich klingende Töne nicht unterscheiden würde ich davon abraten. Alles andere - ja ich bin dieser Meinung, weil ich es bei mir auch selbst erlebt habe und andere Leute gesehen habe, die es so gemacht haben - kann man durch Üben, Üben, Üben bekommen. Dann kann man ein Instrument meines Erachtens nach gut genug spielen um es zu testen. Um ein Instrument zu meistern und wie ein Satriani, Vai oder Tommy Emmanuel zu spielen braucht man dann auch wirklich viel Talent.

    Der Schwerpunkt liegt ja wirklich (kenne nur Gitarren-, Mandolinen-, Geigen- und Klavierbauer) auf dem handwerklichen Erfolg: Sind die Bünde richtig abgerichtet? Stimmt Intonation und Tonlage? Gibt es ein langes und durchgehendes Sustain? Schwingt alles richtig usw.
    Wie gut man das Instrument beherrscht ist dann ja eher zweitrangig.


    Das war jetzt mal ein reiner Gedankenstrom meinerseits und ist total offen für Diskussion und Debatten.
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  2. #12
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Dass das handwerkliche Können wichtiger ist als das musikalische kann ich mir noch vorstellen, ja. Und ich muss sicherlich dazu sagen, dass ich mich in dem Bereich nicht wirklich gut auskenne. Aber ich kann mir einfach noch immer nicht vorstellen, dass es für so eine Ausbildung ausreicht wenn man einfach nur Musik mag und gerne hört.

  3. #13
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Wenn sein Vater talentiert ist, vielleicht schlummert in ihm ja auch ein Talent. Schade dass es nicht gefördert wurde. Vielleicht kann ihm sein Vater ja etwas beibringen, also zusammen üben.

  4. #14
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Vielleicht liegt sein Talent ja nicht im Musikinstrumente benutzen, sondern im Musikinstrumente herstellen. Wir hatten ja schon ähnliche "Exoten" im Forum, und eine gute Möglichkeit, sicher(er) bescheid zu wissen, wäre ein Praktikum zu machen wie ich finde.

    Zudem gibt es, zum Beispiel für Gitarren und Bässe, auch die Möglichkeit, sich Bausätze im Internet zu bestellen. Damit könnte man für wenig Geld vielleicht eine Vater-Sohn-Zeit verbringen und gleich testen, wie sich das alles anfühlt. Instrumentenbauer sind ja nicht nur Holz-Techniker, sondern müssen sich auch mit Lacken und Beizen und sowas gut auskennen. Dazu kommt Metallurgie, zumindest ein bisschen was.
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  5. #15
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Man muss sich halt bei solchen Berufen auch die Frage stellen, inwiefern die innerhalb Deutschlands noch Zukunft haben. Werden heutzutage solche Instrumente, vorallem Gitarre und co. nicht günstig im Ausland, China, Taiwan, hergestellt?

    Etwas anderes wäre hier vielleicht der Verkauf. Also bei einem der großen Musikhäuser im Vertrieb oder vorne bei der Kundschaft einzusteigen.

  6. #16
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Das Thema hier ist wrklich sehr interessant, so das ich dazu auch etwas sagen möchte.

    Im Bereich Instrumentenbau finde ich ein Musikinstrument sehr faszinierend, denn als ich es das erste Mal gehört habe, hat es mich
    gleich in seinen Bann gezogen. Es geht um das Instrument "Hang drum".
    Ich wusste bis vor einiger Zeit gar nicht, dass es ein solches Instrument gibt. Ich war so begeistert, dass ich näheres darüber
    wissen wollte. So bekam ich heraus, dass in den 1990er Jahren nach mehrjähriger Forschungsarbeit einem Paar aus der Schweiz
    es gelungen war dieses sehr klangvolle Instrument zu bauen. Ihr könnt euch hier etwas mehr darüber informieren.

    Interessant ist es auch zu wisen, dass wohl jede Hang anders klingt, also einzigartig ist. Diese Instrumente sind fast unbezahlbar
    und man bekommt sie glaube ich nur auf Vorbestellung. Auch wenn ich kein Instrument spielen kann, aber dieses hätte ich mir
    sofort gekauft.

  7. #17
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Zitat Zitat von Timmy Beitrag anzeigen
    Das hört sich richtig gut an! Also mit Tönen habe ich eigentlich keine Probleme, nur so sehr musikalisch bin ich nicht. Handwerkliches Geschick habe ich auch, also wäre das wohl wirklich was für mich?
    Nur vielleicht !
    Du brauchst nicht nur "etwas" handwerkliches Geschick, sondern du wirst eine 3 - 4 jährige handwerkliche Ausbildung (dazu gehören auch physikalische Kenntnisse, z.B, über Schwingungen, Frequenzen) machen müssen. Und dann sollte dir dieser Beruf (der übrigens nicht extrem gut bezahlt wird) schließlich auch über viele Jahre hinweg Spass machen.
    Aber du musst musikalisch ein. Ich kenne keinen Musikinstrumentenbauer (egal ob Klavier, Geige, Gitarre, Klarinette, Blechinstrumente...) der nicht auch dieses Instrument zumindest gut spielt. Schließlich muss er die Instrumente einspielen, auch feinste Unterschiede heraus hören können und die Kunden beraten (und die Kunden sind meistens Fachleute). Nur wenige Jobs in der Branche (Hilfsarbeiten wie z.B. Bretter schneiden und hobeln oder Blech biegen), die aber mit dem eigentlichen Instrumentenbau kaum noch etwas zu tun haben, werden von Leuten erledigt, die das jeweilige Instrument nicht spielen können.
    Geändert von bepe0905 (05.03.2013 um 14:19 Uhr)

  8. #18
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Gestern war ich wieder bei dem Instrumentenbauer. Also eins muss ich sagen, er kriegt aus einem Instrument, das ich seit 12 Jahren spiele, und das eigentlich täglich, oft auch für mehrere Stunden, Sachen raus da werde ich schlicht und ergreifend neidisch. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass er beim spielen ein Jahrhunderttalent ist. Auch bei der Aussage ein Instrument wird vom Hersteller eingespielt wäre ich sehr vorsichtig. Ich kann nur für Gitarren-, Bass- und Mandolinenbau sprechen, aber ein Instrument wird vom Gitarrenbauer eingestellt (Saitenlage, Abstand der Tonabnehmer, Intonation, Oktavreinheit und so weiter), aber eingespielt wird das Instrument vom ersten Besitzer.

    Was bepe gesagt hat zu dem Gehör, das ist auch sehr wichtig. Er hat gestern am Ton erkannt welchen Tonabnehmer mein Kumpel und ich auf die Gitarre gelötet haben (!). DAS war sehr beeindruckend. Sicher ist das bei vielen Tonabnehmer sehr leicht, aber in dem Fall konnte er sogar den Hersteller nennen. Sowas verdient Beachtung und ich denke das sollte man als Hersteller der Instrumente auch drauf haben bzw. sich zutrauen, dass man gut hört. Wenn an so einem Instrument etwas scharrt oder so dann muss das einfach erkannt werden.
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  9. #19
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Ausbildung im Bereich Musikinstrumente

    Sowas verdient Beachtung und ich denke das sollte man als Hersteller der Instrumente auch drauf haben bzw. sich zutrauen, dass man gut hört. Wenn an so einem Instrument etwas scharrt oder so dann muss das einfach erkannt werden.
    Und was heißt das letzendlich? Man muss dann auch auf sein Gehör aufpassen und sich nicht ständig die Stöpsel in die Ohren stecken mit voller Lautstärke. Da kann man eine Schwerhörigkeit bekommen, die nicht mehr reparabel ist.
    Ich bin zwar kein Insturmentenbauer, nur Elektriker, aber ich habe durch Lärm einen Gehörschaden (Tinitus) bekommen. Bestimmte Tonlagen höre ich nicht.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  10. #20
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    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Und was heißt das letzendlich? Man muss dann auch auf sein Gehör aufpassen und sich nicht ständig die Stöpsel in die Ohren stecken mit voller Lautstärke. Da kann man eine Schwerhörigkeit bekommen, die nicht mehr reparabel ist.
    Ich bin zwar kein Insturmentenbauer, nur Elektriker, aber ich habe durch Lärm einen Gehörschaden (Tinitus) bekommen. Bestimmte Tonlagen höre ich nicht.
    Gut dass du das ansprichst. Also wer Instrumentenbauer werden will und auch (laute) E-Gitarren bauen will muss dennoch aufpassen, dass er sich nicht das Gehör zerschießt. In jeder Musikerwerkstatt wird schon fürs schleifen oder sägen gleich ein Gehörschutz aufgezogen. Wer regelmäßig bei Metallica direkt vor der Bühne steht hört vielleicht jetzt schon nicht mehr gut genug. Würde mich nicht wundern, wenn das der Arbeitgeber/Ausbilder testet.
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