Fernfahrer werden - Seite 2
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Thema: Fernfahrer werden

  1. #11
    Status: keine Angabe Array Avatar von hastalavista
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    AW: Fernfahrer werden

    Ich stell es mir ehrlich gesagt auch sehr schwierig vor... es gibt viele Punkte, die mich davon abhalten würden. Allein den ganzen Tag seine Fahrerkabine nicht zu verlassen und nachts dann oft auch noch darin zu schlafen.
    Das kann sehr auf die Nerven schlagen, kann ich mir vorstellen! Muss man schon der Typ für sein! Wie sieht es bei dir mit Familie / Familienplanung aus?
    Eine Million Steuerzahler verhalten sich vernünftiger als eine öffentliche Hand.

  2. #12
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    AW: Fernfahrer werden

    Mach grad den Führerschein für Auto und Motorrad. Im Januar hab ich Prüfung. Über Familienplanung mach ich mir jetzt noch keine Gedanken. Dafür bin cih noch etwas zu jung find ich. Und danke für die Links Mumin!

  3. #13
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    AW: Fernfahrer werden

    mal einmischen.
    habe ein paar punkte gelesen, wo ich mal versuche das ganze ein wenig aufzuhellen...
    -> termine sind schwer einzuhalten = ist bei der heutigen verkehrssituation fast unmöglich
    -> man kommt viel rum = klar kommt man das aber zu 99% nur in den industriegebieten
    -> bischen staustehen macht mir nix aus = der deutsche staat hat es den berufskraftfahrern ein wenig schwerer gemacht.
    (hier ein wenig mehr dazu: die fahrerkarte dient allgemein dazu um die lenk und ruhezeiten einzuhalten die einjeder berufskraftfahrer unterliegt. die elektr. fahrtenschreiber geben signale von sich wenn die fahrzeit fast zu ende,
    zuende und überschritten ist.)
    -> gesundheit = du misst bedenken, das du als FF "nur vor dem bett sizt und aus dem fenster schaust". fahre wen du deine prüfung bestanden hast doch mal 2-3 std autobahn ( jeder der mit auto in den urlaub gefahren ist weiß was ich meine)
    -> familienplanung = ich bin ein FF-kind und glaube mir es ist nicht schön seinen paps (in gewissen altersklassen) seeehr selten zu sehen.
    -> sprachbariere = wieviele sprachen sprichst du? ich kenne es selber, das die wenigsten anlieferer aus dem ausland deutsch/englisch sprechen.

    so noch ein leztes. physicus ich kann mich dir nur anschließen, das jeder das machen soll wozu er lust hat.
    mucki, ich hoffe ich habe dir jezt nicht die laune verhagelt aber ich will dich da nicht mit der rosroten brille reinlaufen lassen.
    noch was am rande es MUSS auch menschen geben die diesen beruf ausübe nsonnst wären wir ALLE ARBEITSLOS.
    so das wars.

    p.s. ich wünsche allen ein schönes wihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches jahr 2012
    Unruhe ist der erste Schritt zum Untergang

  4. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei K.D. für diesen nützlichen Beitrag:

    mucki (01.01.2012)

  5. #14
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    AW: Fernfahrer werden

    Ich denke auch, dass es ein harter Job ist. Allerdings hat K.D. da etwas wichtiges angesprochen: Was fürden wir ohne die Lkw-Fahrer machen? Keiner von uns würde dann (so schnell) alles bekommen was er braucht. Es ist wichtig, dass es Leute gibt, die diesen Job machen!

  6. #15
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    AW: Fernfahrer werden

    Zitat Zitat von K.D. Beitrag anzeigen
    -> sprachbariere = wieviele sprachen sprichst du? ich kenne es selber, das die wenigsten anlieferer aus dem ausland deutsch/englisch sprechen.

    so noch ein leztes. physicus ich kann mich dir nur anschließen, das jeder das machen soll wozu er lust hat.
    mucki, ich hoffe ich habe dir jezt nicht die laune verhagelt aber ich will dich da nicht mit der rosroten brille reinlaufen lassen.
    noch was am rande es MUSS auch menschen geben die diesen beruf ausübe nsonnst wären wir ALLE ARBEITSLOS.
    so das wars.
    Ich spreche Deutsch, Englisch, Spanisch und ein bisschen Französich. Das sollte doch erstmal reichen, oder?
    Nein, du hast mir nicht die Laune verhagelt. Es ist ja eigentlich gut realistische Informationen zu bekommen. Aber ich find jeder Job hat seine Nachteile oder nicht so schönen Seiten oder? Klar das am Fernfahrersein nciht alles toll ist, aber ich glaub auch nicht dass alles schlecht daran ist. Kann man eigentlich in dem Job auch sowas wie ein Praktikum oder so machen um sich das mal genauer anzugucken?

  7. #16
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    AW: Fernfahrer werden

    hey mucki,
    freue mich, das ich dir diesen beruf nicht vergrauelt habe XD.
    hmm zum thema praktika habe ich noch nicht gehört aber ich kann dir nur den tipp geben frage doch einfach mal bei einer größeren spedition bei dir in der nähe nach ob du als begleitung mitfahren kannst.
    ich wünsche dir auf jedenfall alles gute und viel erfolg
    Unruhe ist der erste Schritt zum Untergang

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    mucki (08.01.2012)

  9. #17
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    AW: Fernfahrer werden

    Danke K.D. Das ist eine gute Idee, Vielleicht darf ich da ja wirklich mal mitfahren und krieg so ein bisschen einblick in den Berufsalltag. Ich wünsch dir auch alles gute!

  10. #18
    Status: Berufskraftfahrer Array Avatar von H.Cohrs
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    Berufskraftfahrer Traum Job?

    Lenk- und Ruhezeiten

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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    Angekündigte Ruhezeit eines ÖPNV-Busses in Augsburg


    Die Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einer zulässigen Höchstmasse einschließlich Anhänger von über 3,5 t im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr sind innerhalb der Europäischen Gemeinschaft in der Verordnung (EG) 561/2006 [1] geregelt. In Deutschland werden zudem durch die Fahrpersonalverordnung (FPersV) bereits Fahrzeuge ab 2,8 t erfasst.
    Die Lenk- und Ruhezeiten gelten u.a. nicht für Fahrer von Kraftfahrzeugen zur Personenbeförderung mit höchstens neun Sitzplätzen (einschl. Fahrer), der Polizei, des Zivilschutzes und der Rettungsdienste oder im Buslinienverkehr mit einer Streckenlänge von bis zu 50 Kilometer. Weitere Ausnahmen sind in Artikel 3 der VO (EG) 561/2006 und § 18 Fahrpersonalverordnung (FPersV) genannt. Für den nicht-gewerblichen Güterverkehr gelten die Bestimmungen erst für Fahrzeuge ab einem zulässigem Gesamtgewicht (zGG) von mehr als 7,5 t (VO EG 561/2006 Art. 3, h). Für Bundeswehrangehörige gelten beim Führen von Dienstfahrzeugen die Lenk-und Ruhezeiten für alle Fahrzeugkategorien, also auch für Fahrzeuge unter 3,5 t zGG.
    Die Lenk- und Ruhezeiten werden durch das so genannte EG-Kontrollgerät automatisch erfasst. Die Vorauswahl der Zeitkategorie: Bereitschaft oder sonstige Zeiten (längere Zwangspause bei Vollsperrung der Strecke ohne Umleitungsmöglichkeit) ist durch das Fahrpersonal erforderlich. Die Kontrolle der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten obliegt in Deutschland zum Beispiel den Straßenkontrolldiensten des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) und der Polizei. Bei Fahrzeugen mit einem zul. Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t ist als Nachweis bei fehlendem Kontrollgerät ein handschriftlicher Arbeitszeitnachweis (Tageskontrollblatt) vorgeschrieben. Seit dem 16. Dezember 2009 ist das neue Formblatt der Europäischen Kommission gültig, das vom Kraftfahrer zum Nachweis von Urlaubs-, Krankheitstagen und anderen berücksichtigungsfreien Tagen verwendet werden soll.[2]
    Inhaltsverzeichnis

    [Verbergen]
    • 1 Tageslenkzeit
    • 2 Fahrtunterbrechung
    • 3 Wochenlenkzeit
    • 4 Ruhezeit
      • 4.1 Tägliche Ruhezeit
      • 4.2 Wöchentliche Ruhezeit

    • 5 Konkurrenzverhältnis zum deutschen Arbeitszeitgesetz
    • 6 Haftung bei Verstößen
    • 7 Literatur (beispielhaft)
    • 8 Einzelnachweise
    • 9 Weblinks
      • 9.1 Gesetzestexte
      • 9.2 Informationen

    • 10 Siehe auch
    Tageslenkzeit [Bearbeiten]

    Die Tageslenkzeit darf neun Stunden nicht überschreiten, zweimal pro Kalenderwoche darf sie jedoch auf zehn Stunden ausgedehnt werden. Als Lenkzeit gelten solche Zeiten, die tatsächlich mit Fahrertätigkeit zugebracht werden. Zur Lenkzeit gehört auch das vorübergehende Stehen des Fahrzeugs, wenn dies nach allgemeiner Anschauung zum Fahrvorgang gehört. So ist die Zeit für einen verkehrsbedingten Aufenthalt an Ampeln, an Bahnschranken, an Kreuzungen, in Staus oder etwa an einem Grenzübergang der Lenkzeit zuzurechnen. Hingegen gehören Fahrpausen, auch von weniger als 15 Minuten, dann nicht zur Lenkzeit, wenn sie aus anderen als den vorgenannten Gründen stattfinden und der Fahrer dabei seinen Platz am Lenkrad verlassen kann. Dies kommt zum Beispiel bei einer Vollsperrung ohne Ausweichmöglichkeit oder – bei einem Reisebus – an einem Grenzübergang mit zeitaufwändiger Einzelüberprüfung der Passagiere (s. u. Lenkzeitunterbrechung) in Betracht. [3].
    Fahrtunterbrechung [Bearbeiten]

    Die Lenkzeit darf ohne Fahrtunterbrechung 4,5 Stunden nicht überschreiten. Spätestens nach 4,5 Stunden Lenkzeit muss der Fahrer deshalb eine Fahrtunterbrechung von mindestens 45 Minuten einhalten. Fahrtunterbrechung ist nach der Legaldefinition jeder Zeitraum, in dem der Fahrer keine Fahrtätigkeit ausüben und keine anderen Arbeiten ausführen darf und der ausschließlich zur Erholung genutzt wird.[4]. Die Erholungsphase kann, anders als bei der Tagesruhezeit, als Beifahrer im fahrenden Fahrzeug absolviert werden. Wartezeiten – beispielsweise bei der Grenzabfertigung oder beim Be- oder Entladen des Fahrzeugs – zählen als Fahrtunterbrechung, wenn die voraussichtliche Dauer vorher bekannt ist. Das gleiche gilt für die Zeiten auf dem Beifahrersitz oder in der Schlafkabine im fahrenden Fahrzeug sowie auf Fähr- und Eisenbahnfahrten.
    Alternativ ist ein Splitting der Fahrtunterbrechung zulässig, indem der Fahrer zunächst eine 15-minütige und später eine 30-minütige Fahrtunterbrechung einlegt. Es muss nur gewährleistet sein, dass der Fahrer das Fahrzeug nicht länger als 4,5 Stunden ohne Fahrtunterbrechung lenkt.
    Beim Splitting ist also zum einen die Reihenfolge der kurzen gefolgt von der langen Fahrtunterbrechung einzuhalten und zum anderen die Höchstdauer ununterbrochener Lenkzeit zu beachten[5]. Fahrtunterbrechungen dürfen jedoch nicht der täglichen Ruhezeit zugerechnet werden.
    Erledigt der Fahrer allerdings andere Tätigkeiten, bevor er die Fahrt antritt, so ist zusätzlich nach dem Arbeitzeitgesetz zu beachten, dass die erste Pause nach spätestens 6 Stunden Arbeitszeit (nicht Lenkzeit) eingelegt werden muss.
    Wochenlenkzeit [Bearbeiten]

    Die Wochenlenkzeit darf höchstens 56 Stunden betragen[6]. Die summierte Gesamtlenkzeit während zweier aufeinander folgender Wochen darf aber 90 Stunden nicht überschreiten, so dass bei voller Ausnutzung der Lenkzeit in der ersten Woche, in der zweiten Woche nur noch höchstens 34 Stunden gelenkt werden darf. Die Woche ist als Zeitraum von Montag 00:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr definiert (Kalenderwoche).
    Ruhezeit [Bearbeiten]

    Ruhezeiten sind Zeiten, in denen der Fahrer über eine bestimmte Mindestdauer ununterbrochen frei über seine Zeit verfügen kann. Jeder Fahrer muss tägliche und wöchentliche Ruhezeiten einhalten. Keine Ruhezeiten sind Zeiten der Arbeit oder Arbeitsbereitschaft sowie die im fahrenden Fahrzeug verbrachten Kabinenzeiten. Die Ruhezeit kann im Fahrzeug verbracht werden, sofern es mit einer [COLOR=#ba0000]Schlafkabine[/COLOR] ausgestattet ist und nicht fährt.
    Tägliche Ruhezeit [Bearbeiten]

    Die regelmäßige tägliche Ruhezeit umfasst mindestens 11 Stunden. Dauert sie mindestens 9, aber keine 11 Stunden, handelt es sich um eine reduzierte tägliche Ruhezeit. Der Fahrer muss innerhalb jedes 24-Stunden-Zeitraumes eine tägliche Ruhezeit einlegen. Der 24-Stunden-Zeitraum braucht nicht mit dem Kalendertag identisch zu sein. Die tägliche Ruhezeit kann dreimal zwischen zwei wöchentlichen Ruhezeiten auf 9 Stunden verkürzt werden, ohne dass die verkürzte Zeit nachgeholt werden müsste. Die ungekürzte tägliche Ruhezeit kann in zwei Teilen genommen werden („splitting“), wobei der erste Teil einen ununterbrochenen Zeitraum von mindestens 3 Stunden und der zweite Teil einen ununterbrochenen Zeitraum von mindestens 9 Stunden umfassen muss. Die Einhaltung dieser Reihenfolge ist verbindlich.
    Eine Besonderheit gilt für Fahrer eines Fahrzeugs, das im kombinierten Verkehr mit einem Fährschiff oder mit der Eisenbahn befördert wird. Diese tägliche Ruhezeit darf zwei Mal unterbrochen werden, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden, indem ein Teil der täglichen Ruhezeit auf der Eisenbahn / dem Schiff verbracht werden muss und der andere Teil auf dem Land. Der Zeitraum zwischen den beiden Teilen einer täglichen Ruhezeit muss so kurz wie möglich sein und darf vor der Verladung des Fahrzeugs oder nach dem Verlassen des Fahrzeugs vom Fährschiff oder der Eisenbahn eine Stunde (beide Unterbrechungen zusammen) nicht übersteigen. Der Vorgang der Verladung bzw. des Verlassens umfasst auch die Zollformalitäten. Dem Fahrer muss während der beiden Teile der täglichen Ruhezeit ein Bett oder eine Schlafkabine zur Verfügung gestellt werden[7].
    Bei Zwei-Fahrer-Besatzungen muss beachtet werden, dass die Zeit, welche der erste Fahrer als Beifahrer mitfährt, während der zweite das Fahrzeug lenkt, nicht als Tagesruhezeit des ersten Fahrers angerechnet wird. Wird die vorgeschriebene Tagesruhezeit im LKW verbracht, dann muss der LKW dabei stehen.
    Wöchentliche Ruhezeit [Bearbeiten]

    Die wöchentliche Ruhezeit kann zusammenhängend 45 Stunden nach 6×24 Stunden nach der letzten wöchentlichen Ruhezeit betragen. Nach dem Bundes- Manteltarifvertrag für den Güter- und Möbelfernverkehr (BMT-Fern.) sollen mindestens zwei Wochenenden im Monat am Standort des Fahrzeugs oder am Wohnort des Fahrers verbracht werden können. Die wöchentliche Ruhezeit von 45 Stunden kann auf 24 Stunden verkürzt werden. Jede Verkürzung ist durch eine zusammenhängende Ruhezeit auszugleichen, die vor Ende der auf die betreffende Woche folgenden dritten Woche zu nehmen ist. Bei der Splittung der wöchentlichen Ruhezeit auf 2×24 Stunden ist jedoch zu beachten daß die zweite Ruhezeit von 24 Stunden nur dann anerkannt wird, wenn diese in direktem Anschluß an eine 9-stündige Ruhezeit angehängt wird. Es sind zur Anerkennung also mindestens 33 Stunden Ruhezeit nötig. Es sei denn die nachzuholenden 24 Stunden werden vor ablauf der 6ten Schichtzeit einer 45-stündigen Wochenendruhezeit direkt vorgehängt. Bildlich sähe das z. B. folgendermaßen aus: 45 Stunden – max. 6 Schichtzeiten – 24 Stunden – 3 Schichtzeiten – 33 Stunden – 2 Schichtzeiten – 45 Stunden, oder aber 45 Stunden – max. 6 Schichtzeiten – 24 Stunden – max. 5 Schichtzeiten – 66 Stunden Ruhezeit, In jeder Doppelwoche müssen mindestens zwei wöchentliche Ruhezeiten liegen, mindestens eine davon muss eine reguläre wöchentliche Ruhezeit (45 h) sein. Liegt eine wöchentliche Ruhezeit in zwei Wochen, so kann gewählt werden, für welche der beiden Wochen die Ruhezeit gelten soll.
    Konkurrenzverhältnis zum deutschen Arbeitszeitgesetz [Bearbeiten]

    Unbeschadet von der EG-Verordnung gilt für alle Fahrer in einem Arbeitsverhältnis, unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges, das Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Während die EG-Verordnung die Höchstdauer der Lenkzeiten und die Mindestdauer der Ruhepausen und Ruhezeiten regelt, legt das Arbeitszeitgesetz die zulässige (Höchst-) Arbeitszeit fest. Beide Vorschriften sind zu beachten. Im Arbeitszeitgesetz beträgt die tägliche Höchstarbeitszeit im Durchschnitt 8 Stunden, maximal 10 Stunden. Es enthält aber eine Sonderbestimmung für die Beschäftigung im Straßentransport, wonach Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdienst und die Zeit als Beifahrer oder in der Schlafkabine verbrachte Zeit keine Arbeitszeit im Sinne des Arbeitsschutzes ist (§ 21a Abs. 3 Arbeitszeitgesetz). Dies kann dazu führen, dass der Fahrer länger als 10 Stunden an seinem Arbeitsplatz anwesend ist, ohne dass die Höchstarbeitszeit überschritten ist. Hierdurch vergrößert sich scheinbar das Zeitfenster, in dem ein Fahrer eingesetzt werden kann, in gewerblich fahrerischer Tätigkeit muss es jedoch als Lenkzeit berücksichtigt werden.
    Haftung bei Verstößen [Bearbeiten]

    Verstößt ein Fahrer gegen die höchstzulässigen Lenkzeiten, so kann nicht nur gegen ihn selbst, sondern auch gegen das Unternehmen, bei dem er beschäftigt ist, oder gegen die dort handelnden Personen ein Bußgeld oder eine Geld- oder Freiheitsstrafe verhängt werden.
    In der Verordnung ist außerdem festgelegt, dass sowohl Unternehmen, Verlader, Spediteure als auch Reiseveranstalter, Hauptauftragnehmer, Unterauftragnehmer und Fahrvermittlungsagenturen sicherstellen müssen, dass die vertraglich vereinbarten Beförderungszeitpläne nicht gegen die Verordnung verstoßen[8]. Gibt beispielsweise der Verlader einen Liefertermin vor, der unter Berücksichtigung der zurückzulegenden Strecke und Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten nicht zu schaffen ist, so muss er bei Feststellung eines Verstoßes mit einem Ermittlungsverfahren rechnen.
    Die zuständigen nationalen Behörden eines Mitgliedsstaats der Europäischen Gemeinschaft können auch Verstöße, die auf ihrem Hoheitsgebiet durch Unternehmen mit Sitz im Ausland begangen wurden, ahnden, ebenso solche Verstöße, die von ausländischen oder inländischen Unternehmen in einem anderen Mitgliedsstaat begangen wurden, soweit der Verstoß nicht bereits dort geahndet worden ist[9]. In Deutschland obliegt die Kontrolle der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten dem Bundesamt für Güterverkehr[10] und der Polizei.
    Nachdem auch Finnland und die Niederlande den beabsichtigten Änderungen formal zugestimmt haben, trat die 6. Änderung zum AETR-Abkommen am 20. September 2010 in Kraft. Damit gilt die neue modifizierte 12-Tage-Regelung der VO (EG) 561/2006 auch im AETR-Verkehr. Die wöchentliche Höchstlenkzeit wird, wie auch in der VO (EG) 561/2006, auf 56 Stunden festgesetzt.[11] Zudem wurde damit der Einbau des digitalen Tachografen auch in den AETR-Mitgliedstaaten Pflicht.[12]
    Die Schweiz passte zum 1. Januar 2011 die für die Schweiz geltenden Arbeits- und Ruhezeiten an diejenigen der EU an.[13]
    Geändert von lookalike (09.05.2014 um 10:51 Uhr)

  11. #19
    Status: Berufskraftfahrer Array Avatar von H.Cohrs
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    AW: Fernfahrer werden

    Les Dir mal meinen Beitrag dazu durch wenn weitere Fragen hast beantworte ich Sie Dir gerne gruß H.Cohrs

  12. #20
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    AW: Fernfahrer werden

    Hallo H.Cohrs, wir haben die beiden Themen von dir hier mal zusammengefügt, weil sie ja inhaltlich zusammengehörig sind. Ich bitte außerdem darum, in Zukunft zweimal zu überlegen, ganze Wikipediabeiträge zu kopieren. Auf der einen Seite haben wir (momentan) kein absolutes Verbot dafür, auch wenn wir am überlegen sind, auf der anderen Seite wollen wir aber eine Diskussion am laufen lassen und deswegen auf so erschlagende Posts verzichten.
    Euch aber viel Spaß beim diskutieren!
    Einen Franken soll man sich zum Freund, aber nicht zum Nachbarn wünschen.

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