Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit - Seite 2
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Thema: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

  1. #11
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Schwierig, weil man natürlich nie wirklich weiß, wie ein Personaler reagiert.
    Aber irgendwas musst du ja sagen, gerade nachdem das Thema in der Bewerbung ja schonmal zur Sprache kam. Deshalb denke ich du solltest so offen wie möglich sein aber ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Dazu solltest du dann auch noch sagen, wie deine Genesung bzw. die Lösung jetzt aussieht.
    Also grob sagen, was du hattest, Details gehen ja niemanden etwas an und dann darauf konzentrieren zu zeigen, dass du wieder fit bist und neu durchstarten willst und vor allem auch kannst!
    Give a girl the right shoes and she can conquer the world!
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  2. #12
    Status: Angestellte Array Avatar von RIPLEY
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Muss man denn unbedingt die Ursache der Erkrankung nennen, in der Bewerbung? Kann man das denn nicht mal einfach irgendwie als "nach meiner vollständigen Genesung" oder so verbuchen?

  3. #13
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Es ist heute immernoch problematisch zu sagen, dass man eine seelische Erkrankung hat oder hatte. Man wird damit gleich in eine Ecke gestellt, in die man nicht rein passt. Es unterscheidet kaum einer zwischen einem seelischen Problem und einem psychiatrischen Problem. Wenn man in einer psychosomatischen Klinik war, heisst es gleich der war in der Klapper, Nervenklinik. Das hat nur etwas damit zu tun, dass diese Krankheiten, egal ob seelisch oder nicht, alle unter psychiatrische Erkankungen fallen. Nur wenn man dann genauer hinsieht, bekommt man mit, das der Betreffende nicht an einer Schizophrenie leidet, sondern das Problem eben seelisch bedingt ist. Aber leider macht sich keiner diese Mühe.
    Ich war auch 2 mal in einer psychosomatischen Klinik wegen meiner, Gott sei Dank, überwundenen Alkoholsucht. Nachdem ich den 2ten Aufenthalt hatte, habe ich es tunlichst sein lassen, den Kollegen irgendetwas darüber zu erzählen, weswegen ich in welcher Klinik war. Das wussten damals nur mein Chef und mein Vorarbeiter und die haben von sich aus gesagt, das bleibt unter uns. Das muss von den anderen keiner wissen, das gibt nur Gerede.
    Den anderen wurde eben nur gesagt, dass ich an einem seltenen Virus erkrankt war.

    Deswegen würde ich persönlich nichts von einer psychischen Erkrankung gegenüber diesem Personaler sagen. Außerdem ist eine Erkrankung, egal welche, immernoch Privatsache. So kann mich mein Chef anrufen und fragen wie es mir geht und wann ich wieder Einsatzbereit bin, die Krankheit an sich, geht ihn nichts, absolut garnichts an.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  4. #14
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Es ist heute immernoch problematisch zu sagen, dass man eine seelische Erkrankung hat oder hatte. Man wird damit gleich in eine Ecke gestellt, in die man nicht rein passt. Es unterscheidet kaum einer zwischen einem seelischen Problem und einem psychiatrischen Problem. Wenn man in einer psychosomatischen Klinik war, heisst es gleich der war in der Klapper, Nervenklinik. Das hat nur etwas damit zu tun, dass diese Krankheiten, egal ob seelisch oder nicht, alle unter psychiatrische Erkankungen fallen. Nur wenn man dann genauer hinsieht, bekommt man mit, das der Betreffende nicht an einer Schizophrenie leidet, sondern das Problem eben seelisch bedingt ist. Aber leider macht sich keiner diese Mühe.
    Ich war auch 2 mal in einer psychosomatischen Klinik wegen meiner, Gott sei Dank, überwundenen Alkoholsucht. Nachdem ich den 2ten Aufenthalt hatte, habe ich es tunlichst sein lassen, den Kollegen irgendetwas darüber zu erzählen, weswegen ich in welcher Klinik war. Das wussten damals nur mein Chef und mein Vorarbeiter und die haben von sich aus gesagt, das bleibt unter uns. Das muss von den anderen keiner wissen, das gibt nur Gerede.
    Den anderen wurde eben nur gesagt, dass ich an einem seltenen Virus erkrankt war.

    Deswegen würde ich persönlich nichts von einer psychischen Erkrankung gegenüber diesem Personaler sagen. Außerdem ist eine Erkrankung, egal welche, immernoch Privatsache. So kann mich mein Chef anrufen und fragen wie es mir geht und wann ich wieder Einsatzbereit bin, die Krankheit an sich, geht ihn nichts, absolut garnichts an.
    Irgendwie schade. Sollte man nicht denken, dass in einer aufgeklärten und weltoffenen Gesellschaft in der jedem solidarisch geholfen werden sollte man kein schlechtes Gefühl haben muss, wenn man sowas überwunden hat? Aber gut, deine Erfahrung lehrt dich da wohl besseres...

  5. #15
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Also die Krankheit erwähnt habe ich ja schon. Ich habe in der Bewerbung dazu nichts geschrieben, sondern im Lebenslauf von bis Krankheit

  6. #16
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Zitat Zitat von silly Beitrag anzeigen
    Also die Krankheit erwähnt habe ich ja schon. Ich habe in der Bewerbung dazu nichts geschrieben, sondern im Lebenslauf von bis Krankheit
    Hast du denn im Lebenslauf direkt geschrieben, was es für eine Erkrankung war, oder hast du nur eine Auszeit wegen einer Erkrankung erwähnt?
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  7. #17
    Status: Angestellte Array Avatar von RIPLEY
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Hast du denn im Lebenslauf direkt geschrieben, was es für eine Erkrankung war, oder hast du nur eine Auszeit wegen einer Erkrankung erwähnt?
    Eben, das ist ein feiner aber wichtiger Unterschied.

  8. #18
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Es ist aber schon mal besser als die Auszeit zwischendurch überhaupt nicht zu erwähnen. Da sie aber einen Termin für ein Bewerbungsgespräch hat ist Interesse an ihrer Mitarbeit vorhanden. Es lässt sich auch besser mündlich erklären um was für eine Krankheit es sich gehandelt hat. Wenn sie sicher auftritt dann zeigt es den Erfolg der Behandlung. Es ist schade das immer noch Krankheit vs. Krankheit steht. Ein gebrochenes Bein muss auch erst wieder gesund sein, bevor es beruflich belastet werden kann.

  9. #19
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Ich habe genau das geschrieben, was ich oben angegeben habe. Nur Krankheit.

  10. #20
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Gespräch nach psychischer Erkrankung/Auszeit

    Na dann solltest du eigentlich keine Probleme haben. Lass dir was einfallen, an was du erkrankt warst. Erwähne auf keinen Fall deine psychische Erkrankung.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

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