Körpersprache des Personalers - Seite 3
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Thema: Körpersprache des Personalers

  1. #21
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Körpersprache des Personalers

    Nach wie vor sehr interessant, auch die Sache wie du die Gespräche führst bepe.

    Ein Wort zu diesen Machtspielen: Ich denke wenn man das als reine Machtspiele ansieht und nicht als verwertbare Bewerbungsgespräche dann wird sich das früher oder später im Personal und damit der Firma bemerkbar machen. Denn dann hat man ja entweder nur sehr dominante oder undominante Leute in der Truppe und entsprechend gerät das Unternehmen in Schieflage.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  2. #22
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    AW: Körpersprache des Personalers

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    .... Das hat nichts mit "Dominanzspielchen" zu tun. Denn wenn jemand im Gespräch sehr auf die Körpersprache der Zuhörer achtet (um gut anzukommen) - aber in der Eigendarstellung kein geschulter Profi ist - dann wird er durch evtl. falsch ankommende oder widersprüchliche Signale eher verunsichert....
    @bepe, wir können jetzt über den extrem guten und könnten auch über den extrem schlechten Personaler reden, dann würde wohl alles, in jedem Fall, gesagte stimmen. Aus diesem Grund wäre es auch sinnvoll, sich nicht an einzelne Worte wie "Dominanzspielchen" festzuhalten, sondern eher nur den dahinter stehen Sinn.

    Wenn also ein Bewerber seiner Präsentation, den Körperausdruck als Informationsquelle mit einbeziehen möchte, wäre es sinnvoll, wenn er sich damit auskennt. So (er)sieht man auch kaum falsche Signale, da sie sich ja aus der Gesprächssituation ergeben/sollten.
    Aber weshalb können sie widersprüchlich sein, betreibt der Personaler da doch ein Spielchen. Das wäre für den geübten Bewerber aber auch keine Problem, da Content, Situation o.a., keinerlei Sinnführung ergeben. Oder ist es (Achtung neues Wort), doch ein Lenkmanöver?

    Denn bei einem VS sollte es nie um irgend welche Spielchen gehen, sondern nur um das herausfinden des geeignetsten MA. Und dies steht bei jedem Personaler nicht immer so sehr an Erster Stelle,
    ...ist ... absolut gerechtfertigt, wenn ein (geschulter) Personaler z.B. bei einem Kandidaten... seine Körpersprache gezielt einsetzt, .. ..und die Reaktion des Bewerbers zu sehen. ... wenn ... eine Führungsaufgabe bewirbt, ... kann der Personaler durch Einsatz der eigenen Gestik und Mimik manchmal mehr über den Bewerber herausfinden als durch gezielte Fragen.
    Nun wiederholst du dich abermals, das Körpersprache bei manchen Personalern ein probates Mittel ist
    Dagegen ist ja auch nicht einzusetzen. Für den Bewerber aber um so wichtiger, dass auch er dieses Werkzeug beherrscht. Und klar, wenn gute Führungskräfte die Körpersprache nicht beherrschen, könnte man gleichfalls analog über dessen Führungsqualitäten nachdenken. Hier sollte alles aus einem Stahl gezogen sein, also die Fähigkeiten, als Selbstverständlichkeit, nicht erwähnenswert sind.
    ...Es ist leider ein nicht auszurottender Irrtum, dass es den Personalern im Gespräch darum geht, irgendwelche Dominanzspielchen zu treiben.
    Wer unterstellt hier den Personalern, dass es ein grundsätzlicher Tenor der HR-Leute ist, nur Dominanzspielchen zu betreiben, nur weil der Eine oder Andere dies aus evtl. eigener Erfahrung mal erlebt hat. Dies ist doch keine Grundmaxime. Es kann jedoch mal vorkommen, deswegen ist es auch nicht schlecht, wenn man darauf eingestellt ist.
    Oder ist z.B. Schlagfertigkeit auch unpassend?
    Nun, deswegen gibt es ja wohl auch so viele Bewerbungsautoren. Was waren deine Empfehlungsautoren "Hasse/Schröder"?
    Nur ganz wenige nutzten die Körpersprache für "Machtspielchen". ... je höher die zu besetzende Position im Unternehmen angesiedelt ist und je wichtiger sie für den Unternehmenserfolg ist, desto eher wird der Interviewer auch mal selbst mit der Körpersprache "spielen" (vorausgesetzt er hat darin Übung)....
    Nun, wie viele es sind, die es als "Spielchen" anwenden, mag ich nicht beziffern und bei höher zu besetzenden Positionen, gehe ich auch von, nochmal anderen Maßstäben aus.
    Ich bemerke jedoch bei dir gleichfalls, dass du bzgl. Körpersignalen/infos und Anwendung, auch von Übung ausgehst. Also ist doch Übung wichtig. Warum nicht auch beim Bewerber, der noch unsicher damit umgeht? Schadet Perfektion?
    Natürlich reagiert mein Körper in diesem Gespräch, ich hebe eine Augenbraue fragend an, runzle die Stirn..... genau wie der Bewerber auch. Meistens bin ich aber hochkonzentriert, abe.... wenn dieser aus meiner Gestik und Mimik etwas herauslesen will - gerne ....
    Es wäre verwunderlich, wenn dein Körper keine bewußten oder auch unbewußten Signale aussenden würde.Man könnte sich jedoch auch bei dir wundern, wenn dir eine Führungskraft im VS seine zuvor in den Unterlagen angeführten Erfolge, nun verbal erklärt und grundlos die Mundwinkel runterziehst. Klar würde sich diese Führunskapazität kurz fragen, was soll das denn, sich jedoch davon kaum beirren lassen, wenn er so gut ist.

    Aber, ich hab noch hier ein tolles Bild, da zeigt die Personalerin, wie toll sich der Bewerber präsentiert..

    Körpersprache erkennen.png
    Da läuft was schief.

    Wo es drauf ankommt und wo drauf man achten sollte (wenn man kann), zeigt dieses Video.​
    Vorstellungsgespräch: Körpersprache bei der Selbstpräsentation


    Und alles, was dem gesagten nicht entspricht, bedarf für den erhofften Erfolg noch mehr Beherrschung der Materie!

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    Kantorianer (18.06.2014)

  4. #23
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    AW: Körpersprache des Personalers



    Wow was soll man da noch sagen?
    Abgesehen von "streitet euch nicht wegen mir" - danke, danke und nochmals Dankeschön!!1! DAs ist ja wirklich der Hammer, was ihr hier für Beiträge zu dem Thema postet.

    Und ich häng mich nicht an solche Begriffen auf, bringt ja die Diskussion auch nicht weiter.

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