In der Einladung gedutzt - Seite 2
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Thema: In der Einladung gedutzt

  1. #11
    Status: Altenpflegerin Array Avatar von Lagur
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Zitat Zitat von Appunti Partigiani Beitrag anzeigen
    Auf einem anderen Level (wollte mich doch nicht einmischen...) finde ich es aber eigenartig, dass wirklich fast alle siezen würden, obwohl man selber geduzt wurde. Ist das nicht außergewöhnlich?
    Das stimmt schon, eigentlich dürfte sich niemand beschweren, wenn man dann auch zurück duzt. Aber ich glaube ich würde es trotzdem nicht machen. Obwohl das bei uns auch nicht üblich ist im Bewerbungsvorgang, da wird man eigentlich immer gesiezt. Das ist wohl eher bei jungen und modernen Firmen üblich, oder?

  2. #12
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Dass man im Laufe der Zusammenarbeit auf das Du kommt, ist völlig in Ordnung. Doch in der Bewerbungsphase gehört sich das nicht, da sollte schon gesiezt werden. Der AG kennt den Bewerber noch nicht und umgekehrt ebenso. Es ist eine Höflichkeitsform die man Anfangs einhalten sollte.

  3. #13
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    Ausrufezeichen AW: In der Einladung gedutzt

    Ich bin – wie hier zu lesen war – allein der Höflichkeitsform halber sehr fürs Siezen.



    Aus einer persönlichen Erfahrung konfrontierte man mich in einem Unternehmen, in drei Abteilungen, mit sehr konfusen Umgangsformen.


    In der einen, mit einem “dynamischen“ Vorgesetzten, wurde ich gleich vor vollendete Tatschen gestellt. Er duzte mich und ich sollte es ebenso halten. War sehr seltsam, gewöhnte mich aber schnell daran.
    Dann kam der sprunghafte Wechsel von den Abteilungen, wo ich dachte, da die eingefleischten Mitarbeiter sich alle gegenseitig duzten bot ich es meiner neuen Vorgesetzten (die ich auch schon zuvor kannte) an meinen Rufnamen zu wählen. Sie war total empört, ich soll diesen Unfug bleiben lassen; sie sei nicht so unverschämt wie ihr Kollege. Meine Lektion gelernt blieb ich in der anderen Abteilung von mir aus förmlich.

    Tja. Während der eine aus bequemen Gründen (ging schneller über die Lippen und leichter einprägbar, wie auch – nach seinem Verständnis – sozial vorteilhaft) die persönlicher Variante bevorzugte, behaarte die andere auf die eindeutige Hierarchienform.


    Man kann es nicht bagatellisierend stehen lassen, meinen, eine persönliche Anrede des Gegenübers würde automatisch die gleiche Freiheit gestatten. Erst wenn es vom Arbeitgeber (und selbst da sollte man unterhalb der Mitarbeiter achten) gewünscht/gefordert wird, dann darf man unbedenklich auf die zweite Person (du) zugreifen.

    EDIT: Im Duden steht es auch...

    Sprachratgeber: Duzen oder Siezen?

    Ungefragtes Duzen: Kommt man als neuer Kollege in eine Abteilung, in der es üblich ist, sich zu duzen, sollte man dennoch nicht gleich mitduzen, sondern zunächst warten, bis das „,,Du" angeboten wird. Im Berufsleben bestimmt sich der Rang nach der betrieblichen Hierarchie, d. h., das „,,Du" wird von oben nach unten angeboten, der Chef bietet es dem Mitarbeiter an, die ältere Kollegin der jüngeren. Doch selbst wenn man selbst in der ranghöheren Position ist, ist es ratsam, grundsätzlich zurückhaltend zu sein, solange man sein Gegenüber nicht richtig einschätzen kann. Längst nicht jeder möchte mit allen möglichen Leuten per „,,Du" sein.

    Ja, so kenne ich es auch aus meinem Elternhaus.
    Geändert von Skade81 (17.01.2014 um 14:16 Uhr)

  4. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Skade81 für diesen nützlichen Beitrag:

    Mumin (17.01.2014)

  5. #14
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Im privaten Bereich lege ich gar keinen Wert auf das Siezen, da finde ich es angenehmer geduzt zu werden und oft seltsam, wenn Leute mich siezen. Natürlich duze ich fremde Leute nicht einfach, aber da gehe ich lieber schneller zum Du über, wenn es die Situation hergibt.

    Beruflich ist das aber was anderes, da ist es normal und üblich zu siezen, vor allem, wenn es um Vorgesetzte geht. Bevor mir da nicht jemand das Du konkret anbietet, würde ich das nicht machen, auch wenn ich selbst geduzt werde.

    Im Grunde mag ich das lieber, wenn es nur eine Anredeform gibt. Im Englischen und den skandinavoschen Sprachen gibts da keine Probleme
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  6. #15
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Bei den Sprachen ist gut und simpel zu unterscheiden. Ausgehend vom Threadanfang besprachen wir ja auch den Umgang in unserer Muttersprache.
    Im privaten Umfeld ist es nur recht und logisch schnell zum Duzen überzulaufen, nur eben in der Arbeitswelt sollte man doch Abstriche machen und sich an die dt. Anstandsregeln halten.
    Persönlich mag ich eigentlich den kleinen Unterschied auch in den Sprachen, fand auch - wie erwähnt - es immer sehr interessant wie die Japaner dieses Gespinst zu ihren Gunsten nutzen. Und die lieben Langnasen/Ausländer kann man damit auch so schön aufs Glatteis führen.

    Bei mir liegt diese strenge Anredevorliebe sicher an meiner Persönlichkeit u. Elternhaus - jedenfalls erscheint es mir am logischsten.

  7. #16
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Ich habe auch die Höflichkeitsform anerzogen bekommen. Letztens bin ich aber aus allen Wolken gefallen, ich hatte einen Handwerksmeister und seinen Gesellen bei mir im Haus, Wasserrohrprobleme Da spricht mich der junge Mann plötzlich mit Du an. Ich kannte und kenne ihn nicht persönlich, also das fand ich schon etwas unpassend.

  8. #17
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Hm na gut, ich seh das dennoch anders, aus persönlicher Erfahrung.
    1. Auch ich habe "die Höflichkeitsform anerzogen bekommen". Genial gesagt, Theo. Ich denke so gut wie jeder Mensch lernt das in Deutschland, wenn er aufwächst, ohne geht es in unserem Sprachgebrauch fast nicht. Wenn ich aber von meinem Chef mit Du angesprochen werde gehe ich davon aus, dass er auch gedutzt werden will. Ein typischer Akt, jemanden in die "Du"-Gruppe zu integrieren, ist es, wenn der hierarchisch oben stehende Mensch einen mit "Du" anspricht. Grade in der heutigen Zeit, in der die Ständeunterschiede nicht mehr vorhanden sind und selbst ungelernte, zugezogene Arbeiter gesiezt werden (außer den ewig gestrigen und bürgerlichen Rassisten Marke "wo du arbeiten"), gehe ich davon aus, dass wenn mich mein Chef duzt, ich zurück duzen soll.

    2. Zwei Bekannte von mir haben ein Unternehmen für Wolle und Mützen und alles, was häkeln angeht, gegründet. In deren kleiner Firma, eine richtige Upstartfirma, die inzwischen Europa-weit agiert, ist es komplett normal, dass auch neue Bewerber mit dem Du angesprochen werden. Sie schreiben auch keine normalen Ausschreibungen, sondern sprechen Leute an, die sie auf Messen oder persönlich etc. kennen gelernt haben. Kommt in den Unterlagen ein "Sie" zurück obwohl sie sich schon vorher mit "du" angesprochen, schmeißen sie die nicht weg, das wäre grob fahrlässig. Sie fragen sich jedoch (ich zitiere sinngemäß) warum der so zugeknöpft ist obwohl man sich doch schon geduzt hat.

    PS: Ich behaare da auch nicht drauf (bester Verschreiber ever).
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  9. #18
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Bei uns gibt es da Unterschiede. Es kommt darauf an, wen man anspricht. Unsere "Obrigkeit" hat uns das Du angeboten, wir arbeiten ja auch fast ständig miteinander. Aber bei unserer obersten Abteilung gibt es nur das Sie. Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bei dem man mit Du angesprochen wird, lässt vermuten dass es sich um eine ganz junge Firma und einem jungen Chef handelt. Sowieso, wie auch schon erwähnt, warum ist das bei uns so? Das "you" wäre nicht so problematisch

  10. #19
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Zitat Zitat von Appunti Partigiani Beitrag anzeigen
    2. Zwei Bekannte von mir haben ein Unternehmen für Wolle und Mützen und alles, was häkeln angeht, gegründet. In deren kleiner Firma, eine richtige Upstartfirma, die inzwischen Europa-weit agiert, ist es komplett normal, dass auch neue Bewerber mit dem Du angesprochen werden. Sie schreiben auch keine normalen Ausschreibungen, sondern sprechen Leute an, die sie auf Messen oder persönlich etc. kennen gelernt haben. Kommt in den Unterlagen ein "Sie" zurück obwohl sie sich schon vorher mit "du" angesprochen, schmeißen sie die nicht weg, das wäre grob fahrlässig. Sie fragen sich jedoch (ich zitiere sinngemäß) warum der so zugeknöpft ist obwohl man sich doch schon geduzt hat.
    Die Meinung kann ich sogar nachvollziehen. Aber der Bewerber auf der anderen Seite denkt halt vielleicht in die Richtung, wie wir es weiter oben geschrieben haben. Das ist eben das Problem, man weiß nie genau was sinnvoll ist und was das gegenüber will. Deshalb gehe ich lieber auf Nummer sicher, als mich zu weit aus dem Fenster zu hängen bei dem Thema.

    Aber vielleicht wäre es auch einfach mal sinnvoll einen kleinen Satz mit rein zu schreiben, dass es in der Firma üblich ist, sich zu duzen und man das deshalb macht. Dann weiß wenigstens jeder was Sache ist...
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  11. #20
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    AW: In der Einladung gedutzt

    Ich musste mir das nochmal überlegen, aber inzwischen verstehe ich was ihr meint, von wegen sicherer mit dem Sie: Da habt ihr schon recht. Wenn man es nicht einschätzen kann, sollte man lieber auf Nummer sicher gehen.
    In der heutigen Zeit ist aber grade wie bei dem von mir erwähnten Job keine richtige Bewerbung wie im früheren Sinne möglich, bei solchen Jobs traue ich mir dann schon mehr Einschätzungsvermögen zu.
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