Dialekt im Vorstellungsgespräch - Seite 4
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Thema: Dialekt im Vorstellungsgespräch

  1. #31
    Status: Fleißige Array
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Ich denke, dass Dialekt nichts schlimmes ist. Im Gegenteil, Dialekt ist ganz normal.
    Ich selbst bin in Bayern aufgewachsen und lebe in Österreich. Allerdings spreche ich absolut, naja beinah, keinen Dialekt. Weil bei mir im Elternhaus einfach immer hochdeutsch geredet wurde. Ich denke, dass es da eben ganz genauso normal ist Dialekt zu sprechen wie hochdeutsch. So lange man eben in der Lage ist sich auch so verständlich auszudrücken, dass einen auch andere Menschen verstehen können, die diesen Dialekt nicht sprechen.
    Ich kenne da beispielsweise einen Südtiroler und sein südtirolerisch klingt wirklich genau gleich wie sein hochdeutsch. Das ist eher schlecht :D
    Und naja, da wo ich lebe, da ist Dialekt eigentlich normaler als kein Dialekt :D

  2. #32
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Ich finde es auch nicht schlimm, bei uns sind auch Kollegen die mehr oder weniger Dialekt sprechen. Eigentlich finde ich es sogar irgendwie süß
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  3. #33
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Na dann komm mal Knabbern.....
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  4. #34
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Hallo allerseits!

    Wenn auch neu hier, muß ich generell bei der Diskussion zu Dialekten schmunzeln – zumal wir aus der heutigen Zeit unter Hochdeutsch etwas anders verstehen als historisch belegt.
    Zum einem macht man in Deutschland ein übermäßiges Tamtam um die Umgangssprache. Zwar finde ich es richtig bemüht gerade bei geschäftlichen Abwicklungen & Arbeitswelt (auch branchenabhängig) akkurat – nach bestem Gelingen und Willen - deutlich/sauber zu sprechen, aber nicht völlig gestelzt daherzukommen.


    Ich finde es kann eine sehr charmante Eigenschaft sein, solange es nicht völlig ausartet. Was natürlich immer für Mißverständnisse sorgt sind umgangssprachlich, regionsbedingte Begriffe/Wörter/Synonyme. Da sollte man schon nahe beim herkömmlichen Dudenverzeichnis bleiben (wohlgemerkt nicht die neusten, jugendlichen Schwachsinnesmodewörter).


    Selbst komme ich aus Thüringen. Natürlich wird dieser Dialekt mit dem Sächsischen gleichgesetzt, was zu einem gewißen Grad nicht abzustreiten ist. Grundsätze (z.B „st“ wie „sch“ auszusprechen; Bsp: Wurst = Wurscht) existieren, doch variiert man auch in den jeweiligen Bundesländern mit den Betonungen. Aber neulich aus Spaß ein Test gemacht, bei dem sächsische Gesprochenes schriftlich dargestellt wurde. Ich habe schnell 98% herausgefunden. Aber man lacht sich schon schlapp, wie sehr man doch verbunden ist.
    Persönlich habe ich nichts gegen Dialekte, doch phonetisch empfinde ich (wenn die jeweiligen drauflosreden) Schwäbisch & Bayrisch schwierig.


    Selbst schaltet bei Geschäftsabwicklungen mein Hirn automatisch um, äußere mich klar und achte auf Formulierung. Liegt sich auch an Erziehung und Hobby, dennoch staune ich selbst immer wieder wie extrem der Schalter bei mir oben umkippt. Trotzdem: Mensch muß kein ausgeprägtes Gehör besitzen, um Dialekte auch bei Bemühung herauszuhören. Und wieso soll man sich auch verleugnen?!? Unsinn.


    Ich denke es ist nicht möglich – nach unserem heutigen Stand – Hochdeutsch zu sprechen. Selbst Kommunikationslehrer können oft ihre Wurzel nicht verleugnen, kommen diese auch bei ihnen schnell durch.
    Schlimmer finde ich eher das Verunglimpfen bzw Nachlassen unseres schriftlichen Guts. Aber dies ist ein anderes Thema.

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Skade81 für diesen nützlichen Beitrag:

    Mumin (14.01.2014)

  6. #35
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Es gibt Kommunikationslehrer? Sind das Leute die einem Dialekte an- und aberziehen?

    Haben hier eigentlich alle Germanistik studiert oder redet ihr nur schlau daher. :-D

    Bin mit meinem bayrischen Dialekt (oberländisch/bayrische Alpen) direkt nach Zentraldeutschland gezogen und es hat NIE ein Problem gegeben. Als Schreiner oder auch TIschler wie viele sagen ist das nicht so wichtig. Als ich hier her zurück kam haben aber viele gesagt "was ist denn mit deiner Sprache passiert, du sprichst ja gar nicht mehr wie wir". Ich finde das lustig, denn oben war ich immer "der Bayer".

  7. #36
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Zwar schwer vorstellbar, aber es gibt sie – bzw unterrichtet diese zur besseren Verständigung im Bereich Kommunikation. Allerdings ist diesnur ein Teilgebiet deren Repertoires.
    Und ich es liegt mir fern regionsbedingte „Übergriffe“ anzuheizen. Ich meinte lediglich, ICH verstehe phonetisch die besagten Dialekte –wenn besagte Einheimische in Höchstform sind – kaum bis gar nicht. Habe Freunde die sich schnell ans Schwäbisch anpaßten, komme daher kaum mit sobald sie loslegen.
    Geändert von Skade81 (14.01.2014 um 13:06 Uhr)

  8. #37
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Zitat Zitat von Skade81 Beitrag anzeigen
    Ich denke es ist nicht möglich – nach unserem heutigen Stand – Hochdeutsch zu sprechen. Selbst Kommunikationslehrer können oft ihre Wurzel nicht verleugnen, kommen diese auch bei ihnen schnell durch.
    Schlimmer finde ich eher das Verunglimpfen bzw Nachlassen unseres schriftlichen Guts. Aber dies ist ein anderes Thema.
    Toller Beitrag Skade - willkommen im Forum

    Mit dem schriftlichen sprichst du aber nochmal was wichtiges an. Ich denke auch, dass das der deutlich wichtigere Aspekt ist. Es gibt Leute, die können aufgrund ihres Dialektes auch nicht wirklich gut hochdeutsch schreiben und das wäre in meinen Augen dann schon ein Problem. Ich kenne selbst ein Mädel, die hatte früher furchtbare Probleme in Deutsch, sie kommt aus dem Saarland und die ganze Familie hat einen extremen Dialekt, also hat sie so geschrieben, wie sie auch gesprochen hat.
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    Skade81 (14.01.2014)

  10. #38
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Danke!


    Die Problematik Gesprochenes/Rhetorik schriftlich wiederzugeben nimmt stetig zu. Leider.
    Manche stört es, andere ignorieren es. Oftmals argumentiert der Dialekt sei ausschlaggebend, bedienen sich einige Mitmenschen entschuldigend der laxen Schriftumsetzung. Sicher fleißen eigene regionsbedingte Wortkreationen in der Umgangssprache und Schrift ein. (Da möchte ich auch gar nicht dagegenhalten.) Aber stoisches Festhalten nützt bei grenzüberschreitender Kommunikation wenig und kann sogar zu großen Fauxpas führen. Und bei Geschäftskorrespondenz ohnehin.

    Ansonsten ist es immer interessant neue Umgangswörter aufzuschnappen. Und bei Anfrage des Ursprungs erhält man die seltsamesten Ableitungen bzw Erläuterungen. Schon teils sehr schrullig. Aber niedlich.

  11. #39
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Naja, ich nehme mich da gar nicht mal raus. Wenn ich privat etwas schreibe, gerade wenn es private Mails, SMS usw. sind, dann schreibe ich auch anders und umgangssprachlicher. Aber wenn es um Bewerbungen, Hausarbeiten während des Studiums, offizielle Schreiben etc. geht, dann kann ich natürlich auch vernünftig schreiben
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  12. #40
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    AW: Dialekt im Vorstellungsgespräch

    Mensch Skade81 du sprichst du wie du schreibst? Verstehen dich deine Freunde und deine Familie wenn du mit ihnen schreibst?

    Nix für ungut, ich komm inzwischen eigentlich ganz gut mit allen möglichen Dialekten zurecht, wahrscheinlich auch weil ich früh viel rumgekommen bin und alle möglichen Dialekte gehört habe. Oder Akzente. Oder was auch immer.

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