seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch
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Thema: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Hi Leute,
    habt ihr auch schonmal so total seltsame Fragen in euren Bewerbungsgesprächen gestellt bekommen? War gestern bei einem und irgendwann haben die mich gefragt was ich gerade für ein Buch lesen würde und was meine Lieblingsfarbe ist und warum. Ich habs halt beantwortet, ist ja auch nichts dabei. Aber ich frag mich jetzt schon, warum die das wissen wollten und was dir mit den Informationen jetzt anfangen wollen. Werden solche Fragen öfter gestellt?

  2. #2
    Status: Studentin Array Avatar von Minchen
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Mir wurden zwar noch nie solche fragen gestellt, aber zumindest von der Bücherfrage hab ich shcon mal gehört. Die wird wohl gestellt um zu sehen ob du dich kulturell interessierst und ob du up to date und gebildet bist. Ich denke wie wichtig diese Fragen sind, kommt letztendlich immer speziell auf den Arbeitsplatz an sich an. Wenn du dich als Journalistin irgendwo ebwirbt und vom Weltgeschehen keine AHnung hast, amcht das sicher nicht so viel her, zum beispiel
    So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
    Giovanni Don Bosco

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von turquoise
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Also auf die Farbe kann ich mir auch keinen Reim machen. Kannst ja mal fragen, wenn du die wiedersiehst, das würde mich nämlich schon mal interessieren. Nicht dass die da am Ende so ÜPersönlichkeitsaspekte versuchen rauszulesen. Das wäre aber mega unseriös

  4. #4
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Vielelicht war das nur zur Auflockerung gedacht??

  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Die Bücherfrage wurde mir auch schonmal gestellt. Da haben sie mich dann sogar gefragt warum ich gerade ausgerechnet das Buch lese. Hab bis heute nicht wirklich verstanden was das gebracht hat und hab den Job auch nicht bekommen Die Sache mit der Lieblingsfarbe find ich allerdings noch seltsamer. Small Talk wäre eine Erklärung, aber warum dann die Frage warum das die Lieblingsfarbe ist?! Das hat doch nichts mehr mit Small Talk zu tun, sondern wirkt eher als sollte das irgendeinen Sinn haben... Ich wüsste nicht mal was ich da als Begründung angeben sollte...
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  6. #6
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Das klingt für mich tatsächlich leicht esotherisch. Ich frage mich was der AG sagen würde wenn man antwortet "ich lese gerade ein Kochbuch".
    Aber die Lieblingsfarbe?? Also bei green ist das ja gar keine Frage, aber ich denke ich habe soetwas nicht einmal...

    Darf man erfahrend was für eine Firma das war?

  7. #7
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Ich hab mal gehört, dass es bestimmte Farben gibt die intelligentere Menschen bevorzugen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass jemand das ernsthaft so in einem Vorstellungsgespräch mit dem Hintergrund fragt. Ansonsten ist mir aber nichts Besseres eingefallen, warum das gefragt werden sollte

  8. #8
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Zitat Zitat von zebrafink Beitrag anzeigen
    Also bei green ist das ja gar keine Frage
    Ja, wir wissen, dass seine Lieblingsfarbe grün ist. Die Frage ist nur: WARUM ist es grün???

    Ich hab jetzt mal gegoogelt um herauszufinden, was der Grund für die Frage sein könnte. Das einzige was ich finden konnte ist, dass es tatsächlich Testverfahren (man könnte es auch Psycho-Firlefanz nennen ) gibt, um den Charakter von Menschen anhand solche Fragen zu beurteilen, u.a. einen Farbtest von einem Max Lüscher, siehe hier (grün steht demnach übrigens für Selbstachtung )

  9. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Mumin für diesen nützlichen Beitrag:

    green (26.01.2012)

  10. #9
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Zitat Zitat von Mumin Beitrag anzeigen
    Ja, wir wissen, dass seine Lieblingsfarbe grün ist. Die Frage ist nur: WARUM ist es grün???

    Ich hab jetzt mal gegoogelt um herauszufinden, was der Grund für die Frage sein könnte. Das einzige was ich finden konnte ist, dass es tatsächlich Testverfahren (man könnte es auch Psycho-Firlefanz nennen ) gibt, um den Charakter von Menschen anhand solche Fragen zu beurteilen, u.a. einen Farbtest von einem Max Lüscher, siehe hier (grün steht demnach übrigens für Selbstachtung )
    Haha, danke! Gut, dass ich das jetzt mal weiß. Wenn mich mal jemand fragt hab ich jetzt wenigstens eine Antwort. Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Personaler wirklich diesen Test im Hinterkopf haben und dadurch irgendwas analysieren wollen...
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  11. #10
    Bea
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    AW: seltsame Fragen im Bewerbungsgespräch

    Das habe ich zu diesem Thema gefunden! Sehr interessant! Quelle: Jobblogger

    Die 50 wichtigsten Fragen an einen Bewerber


    Der Bewerber muß in einem Vorstellungsgespräch sein Fachwissen unter
    Beweis stellen.

    Gleichzeitig muß er Fragen beantworten können, die

    > seine persönliche Selbsteinschätzung und seine beruflichen Erwartungen
    > seine persönliche und familiäre Situation
    > seinen Informationsstand über das zukünftige Unternehmen sowie

    seine Motivation, dort zu arbeiten betreffen.

    Die vorliegende Aufstellung der 50 wichtigsten Fragen gibt Bewerbern....


    - Berufsanfängern wie Praktikern - die Gelegenheit, sich im Vorfeld
    der Bewerbung schriftlich und selbstkritisch mit der eigenen Person
    auseinanderzusetzen.

    Zuätzlich aufgeführte Hintergrundfragen und Erklärungen sollen
    Denkanstöße, aber keine Patentrezepte für den Bewerbungserfolg ver-
    mitteln. Eine ehrliche und individuell formulierte Antwort im Frei-
    raum hilft, unangenehme und kritische Situationen im Vorstellungs-
    gespräch gut zu meistern.

    Pesönliche Selbsteinschätzung und berufliche Erwartungen

    1. Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen? Wie würden Sie
    sich selbst charakterisieren? Wie würde Sie ein guter Freund
    beschreiben?

    Antwort:

    Kann sich der Bewerber selbst richtig einschätzen? Hat er Selbstbe-
    wußtsein und ein gesundes Selbstvertrauen? Nennt er nur sehr allge-
    meine Eigenschaften wie "fleißig" oder "pünktlich", oder auch solche,
    durch die er sich positiv von anderen Bewerbern abhebt, die etwa die
    gleiche Ausbildung haben wie er? Entspricht das Stärkenbündel
    (Eignungsprofil) des Bewerbers dem Anforderungsprofil für eine
    bestimmte Stelle? Sind die Schwächen für diese Position unerheblich?
    Kann der Bewerber diese Schwächen innerhalb einer angemessenen Zeit
    reduzieren? Nennen Sie auch einige Ihrer Schwächen, die nicht ent-
    scheidend ins Gewicht fallen. Menschen ohne Schwächen gibt es nicht.


    2. Welche Ziele wollen Sie heute in fünf Jahren erreicht haben?

    Antwort:

    Denkt der Bewerber tätigkeitsorientiert (Was liegt so an, was kommt
    auf mich zu) oder zielorientiert (Was will ich eigentlich erreichen,
    was muß ich alles tun?). Geht der Bewerber arbeitsmethodisch vor? Hat
    der Bewerber realistische Karrierepläne?


    3. Was verstehen Sie unter Erfolg?

    Antwort:

    Unter Erfolg kann die Annahme und gute Bewältigung von Herausforde-
    rungen und das Erreichen von privaten und/oder beruflichen Zielen
    verstanden werden.


    4. Nennen Sie die größten Erfolge in Ihrem Leben. Was waren Ihre
    größten Mißerfolge?

    Antwort:

    Sind die Erfolge auf Zielstrebigkeit, Fleiß oder besonderes Engage-
    ment zurückzuführen, oder fielen sie dem Bewerber einfach in den
    Schoß? Kommen diese Erfolge mehr aus der beruflichen oder privaten
    Sphäre? Welche Konsequenzen hat der Bewerber aus Mißerfolgen gezogen?


    5. Welche Gehaltsvorstellungen haben Sie? Wieviel möchten Sie in fünf
    Jahren verdienen?

    Antwort:

    Kennt der Bewerber seinen eigenen Wert? Kann er diesen Wert auch nach
    außen vertreten? Hat er eine konkrete Vorstellung vom Wert des
    künftigen Arbeitsplatzes? Hat der Kandidat realistische Gehaltsvor-
    stellungen? Kennt er Gehaltsstrukturen und die mögliche Gehaltsband-
    breite bei seinen eigenen Forderungen? Informieren Sie sich recht-
    zeitig über den Gehaltsrahmen vergleichbarer Positionen!


    6. Welche beruflichen Ziele haben Sie? Wann wollen Sie diese endgül-
    tig erreicht haben?

    Antwort:

    Kann der Bewerber seine Stärken in einen realistischen Plan einbrin-
    gen? Verfolgt der Bewerber überhaupt ein Ziel?


    7. Arbeiten Sie lieber allein oder in einer Gruppe?

    Antwort:

    Ist der Bewerber eher introvertiert oder extrovertiert? Ist er
    bereit, sich anzupassen und einzuordenen? Ist er teamfähig? Verfolgt
    er einen mehr sachorientierten oder mehr mitarbeiter
    orientierten Arbeitsstil?


    8. Was ist Ihnen bei Ihrem Arbeitsplatz besonders wichtig?

    Antwort:

    Orientiert sich der Bewerber ausschließlich an der materiellen Aus-
    stattung einer Stelle oder sind für ihn immaterielle Aspekte eben-
    falls wichtig?


    Persönliche und familiäre Situation


    9. Erzählen Sie bitte etwas über sich selbst.

    Antwort:

    Mit dieser Aufforderung wird das Vorstellungsgespräch häufig eröff-
    net. Bitte keine langatmigen Romane! Berichten Sie in ca. drei
    Minuten von den wichtigsten Stationen in Ihrem Leben.
    Legen Sie dabei besonderes Gewicht auf jene Gesichtspunkte, die im
    Hinblick auf die gewünschte Stelle bedeutsam sind.


    10. Sind Sie ledig/verheiratet/verwitwet?

    Antwort:


    11. Haben Sie Kinder? Wie alt sind diese?

    Antwort:

    Wer Kinder hat, ist wegen deren Schulsituation weniger mobil.


    12. Welchen Beruf übt Ihr Ehepartner / Ihre Elten aus?

    Antwort:

    Aus welchem Milieu kommt der Bewerber? Welchen Einflüssen unterliegt
    er? Ist er durch den Beruf des Partners relativ immobil?


    13. Wie steht Ihr Partner / Ihre Partnerin zu Ihrer Bewerbung?
    Akzeptiert er / sie einen eventuellen Umzug?

    Antwort:

    Unterstützt die Partnerin / der Partner die Bewerbung oder verhält
    sie / er sich ablehnend?


    14. Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Welche Hobbies haben Sie?

    Antwort:

    Hat der Bewerber einen begrüßenswerten Ausgleich zum Beruf? Betreibt
    er ein unfallträchtiges Hobby, z.B. Motorradfahren? Kostet das Hobby
    viel Zeit und hindert es den Bewerber daran, auch einmal Überstunden
    zu machen?


    15. Sind Sie in Vereinen, Verbänden oder Organisationen tätig?
    Bekleiden Sie ein öffentliches Amt oder Ehrenamt?

    Antwort:

    Besitzt der Bewerber organsatorisches Geschick? Ein Engagement
    außerhalb des Berufes zeugt von Initiative und Kommunikationsfreude
    und wird daher gerne gesehen, solange die berufliche Tätigkeit
    dadurch nicht entscheidend beeinflußt wird.


    16. Üben Sie Nebentätigkeiten aus? Haben Sie andere Einkommensquellen?

    Antwort:

    Steht die volle Arbeitskraft des Bewerbers dem Unternehmen zur
    Verfügung? Ist der Bewerber durch andere Einkommensquellen finanziell
    unabhängig?


    17. Sind Sie schwerbehindert?

    Antwort:

    Die Frage nach Schwerbehinderung ist erlaubt. Kann der Bewerber
    erkennen, daß er die vorgesehene Tätigkeit nicht oder nur sehr
    eingeschränkt ausüben kann, muß er auch ungefragt auf seine Behinde-
    rung hinweisen.


    18. Können Sie irgendwelche Tätigkeiten aus gesundheitlichen Gründen
    nicht ausüben?

    Antwort:

    Wer an einer Krankheit leidet, die seine Leistungen am zu besetzenden
    Arbeitsplatz erheblich beeinträchtigt, muß diese offenbaren.


    19. Sind Sie an einer medizinischen Einstellungsuntersuchung auf
    unsere Kosten einverstanden?

    Antwort:

    Viele Unternehmen verlangen vor Abschluß eines Arbeitsvertrages eine
    Einstellungsuntersuchung, z.B. bei Mitarbeitern im Entwicklungs-
    hilfsdienst. Obwohl der Bewerber nicht verpflichtet ist, sich unter-
    suchen zu lassen, verspielt er möglicherweise bei einer Weigerung
    seine Einstellungschancen.


    20. Sind Sie bereit, uns ein polizeiliches Führungszeugnis vorzule-
    gen? Müssen Sie in der nächsten Zeit mit einem Eintrag ins Führungs-
    zeugnis wegen eines laufenden Ermittlungs- oder Strafverfahrens
    rechnen?

    Antwort:

    Diese Frage wird oft gestellt, um eine direkte (peinliche) Erwähnung
    von Haftstrafen oder laufenden Strafverfahren zu vermeiden. Strafta-
    ten, die im Zentralregister gelöscht sind, und nicht mehr im Füh-
    rungszeugnis erscheinen, dürfen verschwiegen werden, soweit sie für
    die Art der zu besetzenden Position unwichtig sind.


    Schulischer und beruflicher Werdegang


    21. Welche Schulen haben Sie besucht?

    Antwort:

    Hat der Bewerber Schulen gewechselt? Warum?


    22. Wo und wie lange haben Sie studiert?

    Antwort:

    Nach welchen Kriterien hat der Bewerber seinen Studienort ausgewählt?
    Hat er kurze oder lange Zeit studiert? Hat der Bewerber Erfahrungen
    im Ausland gesammelt?


    23. Welche Fächer Ihrer Schul- und Berufsausbildung haben Ihnen Spaß
    gemacht, welche nicht?

    Antwort:

    Waren schon frühzeitig spezielle Begabungen oder Neigungen erkennbar?
    Decken sich die für die Position wichtigen Schul- und Ausbildungs-
    fächer mit den Interessen des Bewerbers?


    24. Welche Praktika haben Sie absolviert? Wo?

    Antwort:

    Hat sich der Bewerber frühzeitig um eine Praktikumsstelle bemüht? In
    welchen Unternehmen?


    25. Wie lautete das Thema Ihrer Examens-, Diplom- oder Doktorarbeit?

    Antwort:

    Hat der Bewerber ein praxisnahes Thema bearbeitet?


    26. Waren Sie Mitglied in einer Studentenorganisation? Haben Sie sich
    außerhalb Ihres Studiums in einer Partei, in einem Verband, in einem
    Verein, einer kirchlichen oder caritativen Organisation engeagiert?

    Antwort:

    War der Bewerber außerhalb der Hochschule (im Rahmen des Grundgeset-
    zes) aktiv und hat dabei Führungsfähigkeit bewiesen?


    27. Welche Bücher haben Sie im letzten Jahr gelesen? In welchen
    Theaterstücken, Filmen, Konzerten waren Sie? Welche Zeitungen und
    Zeitschriften lesen Sie? Wie bilden Sie sich weiter?

    Antwort:

    Ist der Bewerber geistig beweglich? Bemüht er sich um eine gute
    Allgemeinbildung und eine sinnvolle Weiterbildung? Beschäftigt er
    sich auch mit Dingen außerhalb seines Fachgebietes?


    28. Gibt es Personen, die Ihren Berufsweg entscheidend beeinflußt
    haben? Wer hatte in Ihrem Leben den größten Einfluß auf Sie?

    Antwort:

    Persönlichkeiten, die als Vorbilder gesehen werden, sind selten
    geworden. Begründen Sie, in welchen Bereichen gegebenenfalls diese
    Personen Sie geprägt haben.


    29. Warum waren Sie arbeitslos? Erklären Sie bitte die Lücken in
    Ihrem Lebenslauf.

    Antwort:

    Der Interviewer erwartet eine plausible und ehrliche Antwort. Ein
    Bewerber soll nachweisen, daß er in dieser Zeit z.B. durch Teilnahme
    an Weiterbildungsveranstaltungen und durch vielfältige Bemühungen
    seinen Wiedereintritt in das Berufsleben aktiv forciert hat.


    30. Welche Aufgaben hatten Sie in Ihrer letzten Stellung?

    Antwort:

    Hat der Bewerber genügend Erfahrungen für die jetzige Stelle
    gesammelt? Wie war sein Arbeitsstil im letzten Unternehmen?


    31. Haben Sie Ideen entwickelt und realisiert? Welche Probleme haben
    Sie gelöst?

    Antwort:

    Besitzt der Bewerber Kreativität, Durchsetzungs- und Problemlösungs-
    fähigkeit? Wie selbständig denkt und arbeitet er?


    32. Wie war die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Kollegen? Wie
    sind Sie mit Ihrem letzten Chef zurechtgekommen? Dürfen wir uns bei
    ihm nach Ihnen erkundigen?

    Antwort:

    Kommt der Bewerber gut mit anderen Menschen zurecht? Ist er ein
    "schwieriger" Mensch? Sucht er die Schuld auch einmal bei sich selbst
    oder immer nur bei anderen? Spricht der Bewerber positiv oder
    negativ über seine letzte Firma, seine Kollegen und Chefs?


    33. Können Sie Referenzen vorlegen?

    Antwort:

    Geben Sie (nach Rücksparche mit den Betroffenen) zwei bis drei
    Personen an.


    34. Warum haben Sie so oft gewechselt? Warum haben Sie noch nie
    gewechselt?

    Antwort:

    "Verkaufen" Sie häufige oder fehlende Strellenwechsel, ohne sich
    selbst oder andere in ein negatives Licht zu rücken.


    35. Unterliegen Sie einem Wettbewerbsverbot?

    Antwort:

    Der Bewerber muß ein Wettbewerbsverbot nach Ort, Zeit und Gegenstand
    im Vorstellungsgespräch angeben.


    Informationsstand über das künftige Unternehmen


    36. Haben Sie sich schon einmal bei uns beworben?

    Antwort:

    Hat der Bewerber z.B. schon einmal ein Praktikum in diesem Unterneh-
    men absolviert? Aus welchem Grund wurde er gegebenenfalls abgelehnt?


    37. Welche Aussage in unserer Anzeige hat Sie besonders angesprochen?

    Antwort:

    Hat der Bewerber die Anzeige wirklich aufmerksam gelesen? Ist der
    Inhalt der Anzeige beim Leser "richtig" angekommen?


    38. Weshalb haben Sie sich gerade für diese Stelle beworben? Was
    qualifiziert Sie Ihrer Meinung nach für diese Stelle?

    Antwort:

    39. Es gibt noch viele andere Bewerber für diese Position. Was können
    Sie für uns tun, das ein anderer nicht ebensogut könnte? Warum sollen
    wir Sie einstellen? Warum glauben Sie, der geeignete Kandidat für
    diese Stelle zu sein?

    Antwort:

    Was kann der Kandidat zu seinen Gunsten vorbringen? Kann er gefor-
    derte Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen? Weisen Sie auf Erfah-
    rungen, Leistungen und Erfolge hin.


    40. Woher wissen Sie, daß diese Position frei wird?

    Antwort:

    Arbeiten Verwandte oder Bekannte des Bewerbers im Unternehmen? Welche
    Informations- und Bewerbungsmöglichkeiten hat der Bewerber ausge-
    schöpft?


    41. Was wissen Sie über unser Unternehmen?

    Antwort:

    Hat sich der Bewerber wirklich gründlich vorinformiert und vorberei-
    tet? Kennt er z.B. Produkte, Umsatz und Umsatzentwicklung?


    42. Warum möchten Sie gerade bei uns anfangen?

    Antwort:

    Wie ist der Bewerber auf das Unternehmen aufmerksam geworden? Woher
    kennt der Bewerber das Unternehmen? Kann er eine gute Begründung für
    seine Bewerbung vorbringen?


    43. Wie stellen Sie sich die Arbeit an Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz
    vor?

    Antwort:

    Hat der Bewerber ausreichend Praxisluft geschnuppert? Hat er
    realistische Vorstellungen von den Aufgaben der angestrebten Stelle?


    44. Welche Aufgaben möchten Sie gerne übernehmen? Welche Tätigkeiten
    interessieren Sie überhaupt nicht?

    Antwort:

    Seien Sie ehrlich. Zeigen Sie, daß Sie Ihre Stärken und Neigungen
    aufgrund intensiver Selbstanalyse und von Erfahrungen richtig ein-
    schätzen.


    45. Haben Sie sich auch bei anderen Firmen beworben?

    Antwort:

    Bestätigen Sie ca. drei Kontakte. Nennen Sie aber keine Namen oder
    Adressen.


    46. Wie lange wollen Sie bei uns bleiben?

    Antwort:

    Zeigen Sie Interesse an einer langfristigen Karriere im Unternehmen.
    Sprechen Sie aber nie von einer lebenslangen Bindung. Herausforde-
    rungen, Chancen, Möglichkeiten und Erfolge seien die entscheidenden
    Kriterien für die Dauer der Zusammenarbeit.


    47. Wie lange wird es Ihrer Meinung nach dauern, bis Sie sich
    eingearbeitet haben?

    Antwort:

    Viele Stellen erfordern eine längere Einarbeitungszeit. Betonen Sie,
    daß Sie sich zwar den Anforderungen der Stelle gewachsen fühlen, aber
    bis zur vollständigen Einarbeitung 6 bis 12 Monate vergehen können.


    48. Welche Erwartungen haben Sie an künftige Kollegen und Chefs?
    Welchen Führungsstil bevorzugen Sie?

    Antwort:

    Ist der Bewerber an kollegialem Verhalten und am Betriebsklima
    interessiert? Ist er teamfähig? Wie wird er mit Kollegen und Chefs
    auskommen? "Paßt" der Bewerber menschlich in dieses Unternehmen? Ist
    er lernfähig und lernwillig im Umgang mit anderen?


    49. Sind Sie bereit, Ihren Wohnort zu wechseln, wenn das nach unserer
    Meinung aus betrieblichen Gründen notwendig ist?

    Antwort:

    Ist der Bewerber geographisch mobil? Was sagt seine Familie zu einer
    möglichen Versetzung?


    50. Sind Sie bereit, auch einmal am Samstag oder Sonntag zu arbeiten,
    wenn betriebliche Gegebenheiten das erforderlich machen?

    Antwort:

    Wie wird sich der Bewerber für das Unternehmen einsetzen? Was sagt
    seine Familie zu möglichen Überstunden? Von einer qualifizierten
    Fach- ubnd Führungskraft wird erwartet, daß sie in gewissem Rahmen
    Überstunden zu leisten bereit ist
    Erfolg hat 3 Buchstaben ! TUN

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