Atheist bei kirchlichem Träger - Seite 2
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Thema: Atheist bei kirchlichem Träger

  1. #11
    Status: Freiberufl Selbstständig Array Avatar von Saturn
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Zitat Zitat von Montgomery Beitrag anzeigen
    Wenn man jetzt nicht katholisch oder evangelisch, oder gar irgendwie christlich ist, sondern richtiger Atheist, also das auch vertritt, aber man ist dennoch ein sozialer Mensch, macht es dann überhaupt Sinn sich bei einem kirchlichen Träger zu bewerben?
    Man kann z.B. reich sein und zugleich ein sehr großes Geldvermögen super verwalten kann. Dies schließt nicht aus, dass man sehr geizig ist und überhaupt nicht wohltätig.
    In einem Club der Reichen, der diese Tugenden vertritt, macht eine Mitgliedschaft keinen Sinn. Diese Person hätte dort auch keinerlei Chancen aufgenommen zu werden.

    Zitat Zitat von Montgomery Beitrag anzeigen
    Ich will da gar nicht arbeiten, ich finde es nur so unmöglich, dass man als Atheist in diesen Richtungen fast gar keine Chance hat. Diese Jobs sind doch total in Kirchenhand!
    Dies Aussage ist ja noch unverständlicher. Du hast keine Ambition dort zu arbeiten, vertrittst deren Werte nicht und bemängelst die Chancengleichheit.
    Nein, da gibt es nicht nur "fast" keine Chancen, da gibt es überhaupt keine Chancen.

    Und frage dich doch einmal, warum diese sozialen Einrichtungen zum größten Teil von christlichen Händen umgesetzt wurde.

    So richtig ist deine Frage nicht nachvollziehbar. Es wäre ja noch schöner, wenn jetzt auch noch Rechtsextremisten und überzeugte Kommunisten in den Schuldienst ihre Chancengleichheit einfordern möchten, nur weil sie auf ihre Art perfekte Lernmethoden haben wollen.
    “Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher“... (Voltaire)

  2. #12
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    So, da ist es wieder, ob es am Wetter liegt? Ich verstehe nur Bahnhof. Man kann seinen Glauben vertreten, ob evangelisch, katholisch, kathogelisch oder eben alle anderen, ganz egal. Aber wie vertritt man seinen Atheismus? Ich bin überzeugter Nichtgläubiger will aber wissen das Recht zu haben in einer kirchlichen (Sozial-) Gemeinde anerkannt zu werden und als Fremdarbeiter mitwirken.

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei IBO für diesen nützlichen Beitrag:

    Urhell (17.07.2015)

  4. #13
    Status: Freiberufl Selbstständig Array Avatar von Saturn
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Zitat Zitat von IBO Beitrag anzeigen
    wie vertritt man seinen Atheismus?

    Ich bin überzeugter Nichtgläubiger will aber das Recht haben in einer kirchlichen (Sozial-) Gemeinde anerkannt zu werden und als Fremdarbeiter mitwirken.
    @IBO dieses Bekenntnis als Nichtgläubiger der Schöpfungstheorie u.w. bleibt dir gänzlich allein überlassen. Hier steht nicht nur Schöpfungstheorie und Evolutionstheorie bei diesen religiösen Arbeitgebern im absoluten Dissens. Genauso wie das Glauben an der Trinität, Heiligenverehrung, Leben nach dem Tod, Hölle usw. Dies sind alles z.B. überwiegend katholische Glaubensbekenntnisse.

    Jetzt bist du z.B. im Seniorenheim "Himmelspforte - Sankt Maria" als kompetenter und fähiger Altenpfleger beschäftigt. Eine 80jährige todkranke Frau möchte vor ihrem Tod die letzte Ölung erhalten.
    Was machst du als Atheist? Holt ein Fläschchen Olbas Öl und reibst ihr den Rücken ein? Oder du sagst ihr:"So ein Unsinn es gibt keinen Gott, in 1 Jahr ist eh nur noch Dreck im Sarg!" ?

    Da ist doch wohl eher die Frage, wie vertrittst du die christliche Glaubenslehre bei deiner Arbeit und einen derart orientierten Arbeitgeber?
    Bei dem zuvor genannten wärst du wohl schneller auf der Straße als du gucken kannst und dies trotz deiner fachlich guten Fähigkeiten.

    Damit so etwas, auch im Traum, nie vorkommen kann, ist dies z.B. mit ein Grund, aber nicht alle, warum Atheisten bei religiösen Arbeitgeber keine Chance haben.

    Wenn neben deinen super guten fachlichen Qualitäten deine sozialen Kompetenzen in nichts nachstehen, kannst du es ja mal bei mir versuchen.
    Bei mir sind theologische Bekenntnisse in keiner Weise, mit zu den vielen anderen Fähigkeiten, parallel ausgerichtet.
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  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Saturn für diesen nützlichen Beitrag:

    Urhell (17.07.2015)

  6. #14
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Hmm mir wäre es sowas von egal welcher Patient welchem Glauben angehört. Ich z.B. glaube nicht an enem herumschwirrelnden Engel der befürworte oder bestraft, Keine Ahnung, ich bin konfirmiert und nicht aus der Kirche ausgetreten, bin auch glücklich darüber Taufen und Konfirmationen miterlebt zu haben. . allerdings traurig dass sie es tun, um Geschenke zu bekommen, tatschlich. WER glaubt den heute noch an was?

  7. #15
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Super wie IBO und Saturn das zusammengefasst haben, mehr kann man dazu eigentlich kaum sagen.

    Außer vielleicht don't feed the troll, aber bisher hält es sich ja in Grenzenb...

  8. #16
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Es wäre doch furchtbar wann man einer alten Frau die ihr Leben lang im christlichen Glauben gelebt hat vor ihrem Tod so eine niederschmetternde Aussage zu hören? Dann ist es doch wirklich besser dass es man darauf besteht auch nur Pfleger, zum Beispiel, einzustellen die auch einem Glauben angehören. Wenn Du Dich schon als überzeugter Atheist darstellst dann such Dir lieber etwas anderes.

  9. #17
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Mit der Zahlung Kirchensteuer und -Geld hat das weniger zu tun . Die Einstellung zum Glauben zählt und Du bist ja überzeugter Nichtgläubiger was ja auch in Ordnung. Nur lass die Kirche im Dorf und schau Dich bei öffentlichen Institutionen um, wenn Du gerne im sozialen Bereich arbeiten möchtest Es ist nicht alles in kirchlicher Hand.

  10. #18
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Zitat Zitat von Montgomery Beitrag anzeigen
    Ich will da gar nicht arbeiten, ich finde es nur so unmöglich, dass man als Atheist in diesen Richtungen fast gar keine Chance hat. Diese Jobs sind doch total in Kirchenhand!
    Also, die Kirchen sind zwar im sozialen Bereich ein großer Arbeitgeber - aber die Jobs sind deshalb noch lange nicht "total in Kirchenhand". Das ist schlicht und einfach Unsinn.
    So gibt es zahlreiche nicht religionsgebundene Einrichtungen, die z.B. von den Kommunen betrieben werden (die Kommunen gehören hier auch zu den größten Arbeitgebern) oder von Sozialverbänden wie AWO, Volkssolidarität u.a.m.
    Und noch etwas: auch andere Träger erwarten, dass du bei ihnen Mitglied bist, wenn du in einem ihrer Unternehmen oder Einrichtungen arbeitest, z.B. genauso die Gewerkschaften.

  11. #19
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Zitat Zitat von Montgomery Beitrag anzeigen
    Ich will da gar nicht arbeiten, ich finde es nur so unmöglich, dass man als Atheist in diesen Richtungen fast gar keine Chance hat. Diese Jobs sind doch total in Kirchenhand!
    Achso, sorry, das klang so als würdest du dich für die Arbeit dort interessieren - und das fand ich tatsächlich interessant.

    Aber keine Chance in diesen Bereichen sehe ich anders. Keine Chance bei diesen Trägern, ja wahrscheinlich. Aber es gibt ja auch private Einrichtungen.

  12. #20
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    AW: Atheist bei kirchlichem Träger

    Bisher habe ich noch nie einen Atheisten gesprochen, kannte bis jetzt auch keinen. Kann man da wirklich so überzeugt sein? Ich kenne nur einen motorisierten Anti-Christ der später im Baum hing in: die Götter müssen verrückt sein Was ich aber glaube ist, auch ein überzeugter Atheist kann christliche Züge haben, wie Nächstenliebe und so. Es muss also nicht sein dass er einer sterbenskranken alten Frau zuletzt den Glauben nimmt. Trotzdem haben die kirchlichen Träger ihre festen Grundsätze: "Du kommst hier nicht rein" aber wie auch Rooks geschrieben hat, da gibt es viele andere Organisationen denen es egal ist ob Du einer Religion angehörst oder nicht. Da kommt es darauf an WIE Du bist und was Du kannst.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

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