Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung - Seite 3
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Thema: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

  1. #21
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Herrliche Diskussion über Billiglöhne. Aber da will ich nicht näher drauf eingehen.

    ich wollte dem Threaderöffner nur den Rat geben, den ich im Forum schon mal gegeben habe.

    Melde dich bei verschiedenen Jobbörsen an und stell dein Profil ein. Vielleicht hilft es dir einen Job zu finden.
    Immerhin ein konstruktiver Vorschlag zwischen den ganzen Grundsatzdiskussionen.
    Gummistiefel für all diejenigen, die vom Regen in Ausführung ihrer Weltrettungstätigkeit gestört werden!

  2. #22
    Status: Angestellter Array
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    AW: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

    Guten Morgen,

    bevor ich auf die anderen Beiträge eingehe, möchte ich auf den Thread an sicheingehen. Du hast im Rahmen eines Langzeitpraktikums die Möglichkeit diefehlende Berufserfahrung zu erlangen. Wobei: Soweit mir bekannt, muss dieBerufserfahrung (mittlerweile 1 Jahr, früher 7, 5 und 3 Jahre) erst zurPrüfung (berufsbegleitend) zum Staatlich geprüften Techniker erbracht sein. Beieinem Vollzeit-Fachstudium benötigst Du es vorher. Vielleicht könntest Du diesnochmal prüfen?! Versuche in einem dir gesetzten Umkreis, alle Firmenaufzuschreiben, bei denen du mit dieser Qualifikation (DQR-Niveau 4) arbeitenkönntest. PC-Shops? (u.a.). Im Anschluss gehst du persönlich vorbei und fragstnach einem Praktikum. Mehr als nein sagen, können die nicht.

    Zu den weiteren Beiträgen:

    Es gibt inzwischen mittlere und große Unternehmen, die einKarriereportal aufweisen und / oder zum Teil auch Bewerbungen online (z.B. viaEmail) akzeptieren. Es gibt allerdings auch noch Unternehmen, die konservativarbeiten. Das heißt, dass sie sich tatsächlich nur Bewerbungsmappen vorlegenlassen. Nicht nur im öffentlichen Sektor!.

    Zitat: „Im deutschsprachigen Raum geht so viel Potentialverloren, weil die Personaler so viel Wert auf Nebensächlichkeiten in denBewerbungen legen, dass Sie häufig im wahrsten Sinne Perlen vor die Säue werfen- oder um beim Thema zu bleiben - die Idealbesetzung wegen Lücken imLebenslauf, unattraktiven Bewerbungsphoto und sonstigen Belanglosigkeitendirekt in Ablage P einsortieren.“

    Im handwerklichen Bereich wurde bereits umgedacht. AuchHauptschüler mit 4er Noten bekommen eine Chance, sich im Rahmen einesPraktikums zu beweisen. Wenn das Praktikum gut verläuft, so bekommt er die Möglichkeit einer Einstiegsqualifizierung oder direkt die Ausbildung. Wohlwissentlich, dass es zusätzliche Möglichkeiten im Rahmen vonausbildungsbegleitende Hilfen gibt. Handwerksbetriebe wissen inzwischen, dassNoten nicht alles sind. Jugendliche sich schulmüde und „haben keinen Bock, sich6-8 h beschallen zu lassen“. Sie wollen was anpacken!

    Im kaufmännischen Bereich ist es sehr schwer und es wird m.E.auch immer schwieriger. Ohne gute Noten und einem Mittleren Bildungsabschlussist es schwer in diesem Bereich hinein zu kommen. Abgesehen von denAusbildungen zum/r Verkäufer/In oder Kaufm./fr im Einzelhandel. Bei einerBewerbung (Auswahlverfahren) wird lediglich die fachliche Kompetenz, im Rahmenvon Noten, zugrunde gelegt. Diese Noten entscheiden dann meist über einWeiterkommen im Auswahlverfahren. Die personale- sowie die soziale Kompetenzbleibt zu Anfang außen vor. Findet aber mehr Berücksichtigung bei denweiterführenden Steps im Assessment. Gerade dies sind die Punkte, auf dieUnternehmen ihren Focus schon am Anfang setzen sollten.

    Auch das Bewerbungsfoto kann ein push zur nächsten Hürde (Auswahl)bewirken. „Man“ interpretiert viel zu sehr in das Äußere eines Menschen.Gleichzeitig steigen /fallen auch die Erwartungen des Unternehmens.

    Bezüglich der Arbeitszeugnisse muss ich sagen, dass diese schonaussagekräftig sind, wenn sie objektiv sind. Ein Arbeitszeugnis ist mehrwert, als eine Note in der Schule.


    Zitat Kompletter Beitrag #19:“ Aber dann sollten wirdoch mal definieren, was eigentlich "Dumpinglöhne" sind.
    Selbstverständlich gbt es in jedem Land ein Billiglohnsegment, also schlechtbezahlte Berufe.
    Bei uns in Deutschland gehören dazu u.a. solche Jobs wie Kurierfahrer,Verkäufer/innen, Putzhilfen, Friseure, Schlachter, in der LandwirtschaftBeschäftigte, Taxifahrer, teilweise auch Beschäftigte auf dem Bau,Sicherheitspersonal auf Flughäfen, teilweise Briefausträger, Beschäftigte inder Textilindustrie, also überwiegend Jobs, die jetzt den Mindestlohn erhaltensollen.

    Das Problem ist nur: die Löhne und Gehälter dieser Jobs wirken sich unmittelbarauf den Preis aus. Wenn du bereit bist, beim Friseur 25,- Euro zu bezahlen(statt beim Billigfriseur 9,99 Euro), für den Liter Milch 1,50 Eurohinzublättern (statt 69 Cent), für das Kilo Schnitzel wieder 15 Euro zu zahlen(statt 2,99 Euro), für ein Paar Herrenschuhe 150 Euro (statt 49,99), dann wärehier auch Luft für höhere Löhne und dann könnte auch wieder mehr in Deutschlandhergestellt werden, was jetzt aus dem Ausland kommt.

    So lange aber Aldi- und Lidl-Preise das "Maß aller Dinge sind" undman bei KiK oder NKD einkauft, wird der Preisdruck nach unten anhalten und sichauf die Beschäftigten auswirken (sofern die Produkte nicht eh schon aus demAusland kommen). Und im Urlaub setzt sich dies doch noch fort. Man willmöglichst zweimal im Jahr Urlaub machen, in einem schönen Hotel unter südlicherSonne - und das alles möglichst pauschal "all inclusive" für nichtmehr als 500 Euro pro Woche.

    Jeder will alles möglichst billig einkaufen - aber viel verdienen. Dass diesauf Dauer nicht funktionieren kann sollte sich eigentlich bei etwas Nachdenkenjedem erschließen.
    Insofern sind sunbeams2000s Aussagen einfach nur reichlich undifferenziert undpauschal, weil sie die dahinter stehende Realität nicht annäherndberücksichtigen.“


    Zu den Dumpinglöhnen… Der Mindestlohn ist ein Instrument derPolitik u.a. mit dem Ziel, mehrMenschen in Arbeit zu bekommen. Du hast u.a. auch Berufe mit höherenVoraussetzungen vergessen, wie z.B. im Bereich der sozialen Arbeit oder zumTeil auch die Arbeit im HR-Bereich, etc. Man Assoziiert den Mindestlohn meistmit den von dir genannten Berufen.

    Deine Aussage bezüglich zu den Löhnen und Gehältern sowie die Auswirkung auf den Preis finde ich verständlich aber auch höchst problematisch.
    Klar bin ich bereit, dem Friseur auch 50,00 Euro, 5,00 Euro für einen Liter Milch und für das Schnitzel 100,00 Euro pro Kg zu zahlen. Jedoch sollte man das zur Verfügung stehende Einkommen berücksichtigen. Nehmen wir mal an, dass Herr/Frau XY aufgrund struktureller Maßnahmen seinen/ihren Arbeitsplatz verloren hat. Er/sie bekam zuvor 1.500,00 Euro netto. Jetzt beginnt er/sie zum nächsten Monat eine neue Arbeit, die allerdings den Mindestlohn in Höhe von1200,00 Euro einbringt. So stellt man sich die Frage, wie man dieser Differenz begegnen kann… Suche ich mir eine neue Wohnung?, verkaufe ich meinen Golf? oder gehe ich eher zu Lidl / Aldi anstatt bei Marktkauf einkaufen? Denke daran, dass man fixe Kosten hat, die man nicht so, wie die variablen adhoc ändern kann.

    Viele Grüße
    Marcus
    Geändert von marcus (27.07.2015 um 13:34 Uhr)

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei marcus für diesen nützlichen Beitrag:

    Cherish (29.07.2015)

  4. #23
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    AW: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

    Hast du gesehen, dass der Beitrag, auf den du geantwortet hast, schon älter ist?

    Dennoch, da hast du dir ganz schön Mühe gegeben.


    Was ich aber jetzt nicht verstehe, vor allem, wenn ich deinen letzten Absatz anschaue: Bist du jetzt FÜR oder GEGEN Einkauf bei Billigdiscountern? Es scheint so, als wärst du dagegen, empfiehlst es aber dennoch, oder sehe ich das falsch?

  5. #24
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    AW: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

    Hallo Cherish,

    ich habe das Forum seit längerer Zeit nicht mehr betreten. Während der Durchsicht der Beiträge bin ich in diesem Thread hängen geblieben.

    Ich bin grundlegend für die Anpassung des Kaufverhaltens an das zur Verfügung stehende Einkommen. Verdiene ich mehr, bin ich also bereit, mehr für meinen Konsum zu bezahlen. Verdiene ich weniger, muss ich Substitute wählen oder Alternativen finden, die meine Bedürfnisse befriedigen. Verdiene ich mehr Geld, so ist es mir egal, ob die Milch 5,00 Euro kostet. Ich zahle sie eben. Verdiene ich weniger, versuche ich so wenig wie möglich für das Produkt auszugeben (Minimalprinzip).

    Viele Grüße
    Marcus

  6. #25
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    AW: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

    Aber wenn ich jetzt jeder 10000 Euro verdient, dann wird der Milchpreis ja auch wieder steigen.

  7. #26
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Hoffnungslose Jobsuche nach schulischer Ausbildung

    Die Produktpreise steigen schneller als die Gehälter. Die hinken immer hinterher Was besonders für die 450 Euro Arbeitskräfte betrifft, die müssen den Gürtel immer enger schnallen wenn die Preise, ja und die Steuern steigen.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

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