Mögliche Vorurteile von Personalern - Seite 2
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Thema: Mögliche Vorurteile von Personalern

  1. #11
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Man sollte nicht vergessen, dass die meisten Personaler (besonders die etwas älteren) jede Menge Arbeitssuchende kennen gelernt haben (bei mir waren das inzwischen mehrere 1000 Leute, mit denen ich Einstellungsinterviews geführt habe).
    Und so sind die meisten dieser Einwände eben nicht generell irgendwelche aus der Luft gegriffenen Vorurteile, sondern sie haben meistens ihren Grund.

  2. #12
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Ich finde es wird aber auch einfach sehr viel erwartet...Manchmal zu viel. Wir sind alles nur Menschen. Am besten man ist jung, dynamisch, hat nicht vor bald Kinder zu kriegen.
    Kennt sich mit allen gängigen Programmen aus einschl. SAP, hat viel Erfahrung, ist motiviert und und und... Wenn man aber schon in einigen Firmen gearbeitet hat über Leasing oder lange arbeitslos
    war ist man aber vielleicht eher frustriert... Und am besten kann man sofort anfangen und lernt alles an einem Tag, weil ja keine Zeit ist lange einzuarbeiten...!
    Und der Rest der nicht mithalten kann landet im Call Center :)

  3. #13
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Naja, es gibt ja noch einen Unterschied zwischen Vorurteilen und den unrealistischen Erwartungen, die man hat um später leichte Gründe zum Aussortieren zu haben. Bei uns in der Firma ist es inzwischen auch so, dass die Stellenanzeigen unrealistisch sind, aber ich schätze unsere Personaler nicht so ein, dass sie besonders viele (unbegründete) Vorurteile haben.


    bepe0905: Welche begründeten Vorurteile gibt es denn, oder ist das etwas, das du lieber nicht näher erläutern willst?

  4. #14
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Zitat Zitat von zebrafink Beitrag anzeigen
    Naja, es gibt ja noch einen Unterschied zwischen Vorurteilen und den unrealistischen Erwartungen, die man hat um später leichte Gründe zum Aussortieren zu haben. Bei uns in der Firma ist es inzwischen auch so, dass die Stellenanzeigen unrealistisch sind, aber ich schätze unsere Personaler nicht so ein, dass sie besonders viele (unbegründete) Vorurteile haben.
    bepe0905: Welche begründeten Vorurteile gibt es denn, oder ist das etwas, das du lieber nicht näher erläutern willst?
    Meistens kommen die Vorurteile (bzw. Wunschanforderungen) nicht von den Personalern, sondern von den Bereichs- und Abteilungsleitern, für die Mitarbeiter zu beschaffen sind.
    Die Personaler sind da schon wesentlich realistischer.

    Einige meiner Erfahrungen (ich will jetzt nicht von "Vorurteilen" reden):
    Bewerber mit ausländischem Dialekt (z.B. ehem. Russlanddeutsche, Türken, Polen) haben es schwer, wenn es um Führungspositionen (z.B. Meister) geht:

    Das liegt meistens nicht an diesen Bewerbern, sondern oft an den künftigen Mitarbeitern, mit denen sie später zusammenarbeiten müssen.
    Ich erlebe immer wieder, wie besonders altgediente Mitarbeiter es dem neuen Vorgesetzten schwer machen, wenn dieser "von Außerhalb" kommt. (Das gilt in abgewächter Form auch, wenn man z.B. einen Hamburger nach Stuttgart bringen will - oder umgekehrt...).
    Je dicker die Bewerbungsmappe - desto weniger hat der Bewerber wirklich zu bieten:
    Viele Bewerber meinen, "viel hilft viel" und legen jedes noch so unbedeutende Zertifikat bei (Word für Einsteiger, Grundlagen Excel, Erste-Hilfe-Kurs, VHS-Bescheinigung über "Rhetorik und Argumentation" usw....)
    Dies zeigt eigentlich nur, dass der Bewerber stolz auf Kenntnisse ist, die heutzutage bei jedem Schulkind zum Grundwissen gehören und/oder mit dem angestrebten Job nichts zu tun haben.
    Tatsächlich fehlt dann in den meisten Fällen auch wirklich die richtige Qualifikation.
    Anschreiben ohne besondere Bezugnahme auf die angestrebte Stelle:
    Viele Bewerber verfassen einmal ihr Anschreiben und ändern dann lediglich Anschrift und Namen des Empfängers sowie die Betreffzeile.
    Dadurch erhält die Bewerbung den Anschein eines seelenlosen Serienbriefs, der an unzählige Firmen rausgeschickt wird, ohne dass sich der Bewerber wirklich mit der Stelle und den Anforderungen befasst hat - und meistens ist es auch so...
    häufige Wechsel der Arbeitsstellen im Lebenslauf:
    Dies ist tatsächlich ein Problem, und manche Personaler legen die Bewerbung gleich wieder weg, wenn sie sehen, dass der Bewerber alle 1-2 Jahre den Arbeitsplatz wechselte.
    Da wird schnell vermutet, dass der Bewerber sich nur schlecht in ein Team integrieren lässt oder regelmäßig mit seinen Vorgesetzten Probleme bekommt oder an einer vielleicht etwas eintönigen Arbeit schnell sein Interesse verliert, kein Durchhaltevermögen hat oder einfach unzuverlässig ist. Und leider trifft oft mindestens eines dieser "Vor"-Urteile auch wirklich zu...
    falsche Altersgruppe:
    bei jüngeren Bewerbern wird gerne unterstellt, dass sie sowieso nicht lange bleiben (was tatsächlich auch oft zutrifft), bei älteren Bewerbern, dass sie häufiger krank werden (was i.A. nicht stimmt) und nicht mehr so schnell und dynamisch sind (was oft gar nicht nötig ist).
    jüngere Bewerberinnen:
    hier fürchtet der Personaler, dass die gerade eingestellte Mitarbeiterin vielleicht schon schwanger ist oder dass in Kürze mit Mutterschaft zu rechnen ist. Und dann geht für ihn die ganze Arbeit der Suche neu los....
    alleinerziehende Bewerberin mit (kleinen) Kindern:
    hier rechnet der Personaler in Gedanken schon mal durch, wie oft die Mitarbeiterin ausfallen wird, weil die Kids krank sind.

  5. #15
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Ich finde das Thema sehr interessant zu lesen, denn es ist interessant mal zu sehen, wie man als Personaler so auf Bewerber wirkt.

    Ich kann hier wieder einmal nur für mich sprechen, aber ich versuche natürlich immer ohne irgendwelche Vorurteile an Bewerbungen ranzugehen. Allerdings, und das wird wohl jeder von sich selbst kennen, wenn er mal ganz ehrlich ist, lässt sich sowas nicht immer komplett vermeiden.

    Allerdings würde ich bepes Meinung zustimmen und auch sagen, dass solche Denkmuster im Normalfall nicht durch allgemeine Vorurteile kommen, sondern eher durch Erfahrungswerte, die man im Laufe der Jahre nunmal macht.

    Und auch mit dem anderen Punkt hat bepe recht. Wenn ich in einer Personalabteilung einer Firma arbeite, so wie ich, dann unterliege ich auch immer den Wünschen des Chefs oder der jeweiligen Abteilungsleiter bzw. muss sie mit einbeziehen. Wenn da bestimmte Sachen nicht gewünscht sind, kann man zwar versuchen wenn es gute Bewerber gibt, dass diese Sachen irrelevant werden, aber so einfach ist das nicht immer.

  6. #16
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Wow, danke bepe! Das ist schon mal toll, dass du so aus dem Nähkästchen plauderst!

    Da sind ja auch sehr interessante Sachen bei, aber einige sind ja eher Tipps (dicke Bewerbungsmappe), oder meinst du es so, dass man als Personaler schonmal Vorurteile gegen lange/dicke Bewerbngen entwickelt hat?

  7. #17
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Zitat Zitat von Spandau gleich links Beitrag anzeigen
    ...oder meinst du es so, dass man als Personaler schonmal Vorurteile gegen lange/dicke Bewerbngen entwickelt hat?
    Genau so ist es - Personaler haben etwas gegen dicke Mappen - nicht nur als Vorurteil, sondern generell...
    Besonders gegen diese dicken Pappmappen, die man nach zwei Seiten aufklappen muss, wo man die Unterlagen nur schwer zum Kopieren raus und noch schwerer wieder rein bekommt, die sind der blanke Horror für die meisten Personaler.

  8. #18
    Status: ich bin ein Berliner Array
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Jemanden aus der Branche im Thema zu haben ist natürlich schon gold wert.

    Was denkst du, sind denn eingie Vorurteile auch stark unbegründet? Zum Beispiel gegenüber älteren Bewerbern schreibst du ja, das wäre der Fall...

  9. #19
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Zitat Zitat von Spandau gleich links Beitrag anzeigen
    Was denkst du, sind denn eingie Vorurteile auch stark unbegründet? Zum Beispiel gegenüber älteren Bewerbern schreibst du ja, das wäre der Fall...
    Wie ich weiter vorne schon schrieb, basieren die meisten Vorurteile zumindest teilweise auf Erfahrungen. Also sind sie eigentlich nie ganz unbegründet, aber oft auch sehr übertrieben.

  10. #20
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    AW: Mögliche Vorurteile von Personalern

    Ich habe immer wieder gehört in letzter Zeit dass ältere Mitarbeiter sogar öfter rausgemobbt werden aus Firmen weil sie zu teuer sind... Der Druck wird immer größer auf dem Arbeitsmarkt. Aber ich denke das es auch von Firms zu Firma verschieden ist. Und manche Chefs sind auch sehr menschlich... Es kommt auch drauf an was die suchen. Ob die jemand für einen langen Zeitraum suchen oder nur vorübergehend. Ob die ne billige Arbeitskraft suchen oder einfach jemand wollen der gut ist. Manchmal muss auch einfach die Chemie stimmen.

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