Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.
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Thema: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

  1. #1
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    Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Hallo,
    eine Mutter von mir aus der Krabbelgruppe hat mir neulich was krasses erzählt: Sie hat sogar schon bevor sie schwanger war, angefangen einen Job zu suchen und wurde trotz passender Noten nie eingestellt, dann wurde sie auch noch schwanger. Und in einem Vorstellungsgespräch ist ihr dann wohl einfach der Kragen geplatzt und sie hat gefragt, warum sie denn bitte nicht eingestellt werden sollte. Und da redete der Chef dann wohl davon, dass Frauen ein zu großes Risiko sind, wegen der Gefahr Kinder zu ebkommen, dann in Elternurlaub zu gehen etc.
    Ich weiß gar nicht, ob ich ihr das glauben kann?! Kann das sein, dass Arbeitgeber auc heute noch so verbohrt sind? Und außerdem nehmen doch auch Männer inzwischen Elternzeiten. Werden Frauen wirklich noch so benachteiligt?? Wer hat weiter Erfahrungen oder Geschichten oder ist vielleicht selbst Arbeitgeber?

  2. #2
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Das gibt es glaub ich schon recht häufig, weil die Arbeitgeber sich niemanden holen wollen, der womöglich nach einem halben Jahr erstmal in Elternzeit geht oder, sollten schon Kinder da sein, öfter krank macht weil die Kids krank sind oder so. Ich persönlich halt davon auch nichts, aber es wird wohl immer solche Chefs/Firmen geben, die so denken.
    Geändert von lookalike (09.09.2011 um 19:12 Uhr)

  3. #3
    Status: Studentin Array Avatar von Minchen
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Aber ist das nicht eigentlich Diskriminierung? Von wegen Schutz der Familie etc.? Wobei die meisten es vielleicht ja nicht so öffentlich machen... Das mit den Männern und Elternzeit ist denke ich übrigens ein Trugschluss. Die meisten nehmen das glaube ich, leider noch nicht wahr
    So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
    Giovanni Don Bosco

  4. #4
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Ich glaub nicht, dass Frauen benachteiligt werden. Das ist doch nur Einbildung würd ich sagen. Wir leben ja nicht mehr im letzten Jahrhundert...

  5. #5
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Kommt halt auch drauf an, in welcher Branche du als Frau arbeiten willst. Auf dem Bau werden Frauen klar nicht gern als Arbeiter genommen. In ner Drogerie als Verkäuferin oder in Kindergärten etc. dafür lieber als Männer...

  6. #6
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Frauen werden natürlich noch oft benachteiligt! Da kann mir auch niemand was anderes erzählen....ich find das total unfair!

  7. #7
    Status: Student und Freiberufler Array Avatar von Humpty Dumpty
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Ich will jetzt hier ja wirklich nicht als Frauenfeind oder sowas da stehen, ich hab absolut nichts gegen Frauen und bin eigentlich auch wirklich für Gleichberechtigung usw. Aber irgendwie kann ich schon verstehen, dass ein Chef sich zweimal überlegt, ob er eine Frau (in bestimmten Altersgruppen zumindest) einstellt, wenn sie dann womöglich nach einem Jahr oder so erstmal in Elternzeit geht. Das ist ja dann schon irgendwie schwierig, weil die Arbeitskraft fehlt und damit der Firma kaum geholfen ist.

  8. #8
    Status: unterwegs im ewigen Eis Array Avatar von Eisbaer
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Hallo,
    meiner Meinung nach liegt das Problem dabei gar nicht in einer wirklichen Diskrminierung der Frauen, a la die können nichts, sind schlechter als Männer oder sonst was. Wenn Frauen wegen potentiellen Schwangerschaften usw. nicht eingestellt werden, liegt das doch daran, dass die Chefs glauben, dass die Frauen dadurch lange ausfallen werden, vielleicht dann auch öfter krank feiern werden usw. Dann ist das Hauptproblem doch eigentlich die nicht wirklich optimale Betreuungssituation in Dtl.. Das ist in anderen Ländern ganz anders, da gehen die Frauen sehr schnell wieder arbeiten, weil einfach die Betreuung ihrer Kinder gut und gewährleistet ist! Dementsprechend wissen aber auch die Chefs, dass ihre Angestellten nur ein paar wenige Wochen oder Monate ausfallen und nicht mehrere Jahre...
    Grüße!

  9. #9
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Wie ich an anderer Stelle bereits schrieb haben wir in unserem Betrieb keine Frauen. Schwangerschaft oder ähnliches sind jedoch nicht der Grund dafür. Meines Erachtens nach sollte jeder Angestellte professionelles Benehmen und professionelle Arbeitsmoral an den Tag legen, aber die Familie und der Schutz der Familie gehen stets vor wirtschaftliche Erwägungen!
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  10. #10
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    AW: Benachteiligung von Frauen wegen möglicher Schwangerschaften etc.

    Einen wunderschönen guten Morgen!

    Ich werde jetzt mal zwei Sichtweisen genauer darstellen. Zum einen einer potentiellen Angestellten und zum Anderen eines Unternehmen.

    Grundsätzlich kommt es darauf an, für welchen Job man sich bewirbt.

    Eine Bewerberin hat das Recht bei diskriminierenden Fragen - welche unzulässig sind - die UNwahrheit zu sagen. Diskriminierung ist im Grundgesetz beschrieben.

    Von der Seite des Unternehmens kann ich dies bei einer höheren Funktion gänzlich nachvollziehen. Zeit ist Geld. Ein Auswahlverfahren für eine Führungsposition dauert zum Teil Monate. Dies bindet natürlich Zeit. Wenn sich das Unternehmen für eine junge Frau entscheidet, die nach einem Jahr schwanger werden sollte - dann das MuSchG greift, muss die Stelle nachbesetzt werden. Dies würde für das Unternehmen wieder eine zeitliche Investition bedeuten. Wenn dann die Frau zurück kommt sollte ihr eine gleichartige Tätigkeit vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Dies wird aber in den seltensten Fällen geschehen, weil sie wohl eher da eingesetzt werden, wo Vakanzen sind.

    Wenn dies, wie oben bereits erwähnt, eine "Arbeiterstelle" im Drogeriemarkt ist, dann wäre dies auch weniger das Problem.

    Noch etwas zur Diskriminierung von Frauen. Meines Wissens gibt es inzwischen Frauenquoten in Unternehmen. Des Weiteren, und zu meinem Nachteil, gibt es Bereiche, in denen Frauen fast ausschließlich tätig sind. Gemeint ist der Personalbereich. Ich habe sehr viele Bewerbungen zurückgeschickt bekommen, weil ein "Mann" nicht in ein bestehendes "Frauen-Team" passe.

    Grundsätzlich gibt es immer zwei Seiten einer Medaille.

    Viele Grüße
    Marcus

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    Physicus (26.08.2011)

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