Gehaltsangaben in Stellenanzeigen - Seite 2
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Umfrageergebnis anzeigen: Gehalt in Stellenanzeigen angeben - als Pflicht?

Teilnehmer
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Ergebnis 11 bis 20 von 28

Thema: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

  1. #11
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Überlegt mal von Seiten des Arbeitgebers, das ist doch wirklich nicht schön: Da wird man plötzlich gezwungen, mitten im Betriebsleben, das Gehalt eines Mitarbeiters öffentlich zur Schau zu stellen. Jeder andere im Betrieb wird sich damit vergleichen. Da ist die Arbeitsmoral ruck zuck im Keller.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  2. #12
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Das Gehalt ist in Deutschland ein ziemlich gut gehütetes Geheimnis. In Stellenanzeigen soll regelmäßig der Bewerber in Vorleistung gehen "Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen an ..."

    Im Vereinigten Königreich wird das Gehalt immer angegeben, als z.B. ca. 25.000 Pfund / Jahr plus Bonus.
    In einem Skandinavischen Land kann man sogar die Einkommenssteuermeldungen jedes anderen Mitbürgers ansehen.
    In der Türkei müssen Bruttogehalt und Sozialversicherungsbeiträge aller Mitarbeiter öffentlich ausgehangen werden.

    Bislang habe ich erst eine deutsche Stellenanzeige gesehen, in der auch ein Jahresgehalt in Euro angegeben wurde.

    Dabei ist es auch in Deutschland gar nicht so unüblich, dass Firmen ganz klare Gehaltsangaben machen!
    Wer sich im öffentlichen oder karitativen Dienst umschaut, liest dort ganz klar: "Die Stelle wird nach A08 dotiert" und ich finde im Internet ganz leicht heraus, was A08 bedeutet.


    Ich gebe aber zu, dass es in Firmen blöd aussieht, wenn eine Stellenanzeige für eine/n Sachbearbeiter mit 30.000€/Jahr ausgeschrieben wird und sich ein Mitarbeiter in der Firma denkt:
    "Hmm, ich mache den Job schon und bekomme nur 28.000€/Jahr, vielleicht sollte ich mich einmal intern bewerben."

    Ich bin mir sicher, dass die Personalabteilungen ein besseres Bild über den Durchschnittsverdienst in der Branche für die Stelle hat als der jeweilige Bewerber.
    Warum will man eigentlich so viel Arbeits- bzw. Bewerbungszeit mit der Gehaltsverhandlung verbringen?
    Wie lange dauert die Gehaltsverhandlung mit dem Bewerber? Eine Stunde, zwei?
    Wer ist daran beteiligt? Der Personalleiter? Der Geschäftsführer?
    Was macht das für Kosten aus? 200€ pro Stunde, oder mehr?
    Die könnte ich mir als Firma sparen, wenn ich das Gehalt gleich reinschreiben würde. Die Bewerber sind dann offensichtlich mit der Höhe einverstanden.
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  3. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei Kp1O für den nützlichen Beitrag:

    Opel-Admiral (25.10.2012), Volt (25.10.2012)

  4. #13
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Du sprichst mir aus der Seele Kp!

    Interessant auch der Denkanstoß mit dem öffentlichen Dienst. Denn eigentlich ist es ja ungerecht wenn ein großer Teil der Bevölkerung nicht "offengelegte" Gehälter bekommt, ein kleinerer aber schon. Das passt doch eigentlich nicht zusammen.

  5. #14
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Ja stimmt, in anderen Ländern wird damit viel offener umgegangen. Aber ich glaube, dass hier viele auch nicht wollen, dass der Nachbar weiß wie viel sie verdienen usw. Das Thema ist für viele ja fast ein Staatsgeheimnis - oder täuscht mich mein Eindruck da?
    Give a girl the right shoes and she can conquer the world!
    Marilyn Monroe

  6. #15
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    So ich habe jetzt nochmal ein wenig im Internet gesucht um ein paar mehr Details zu erfahren und folgendes dazu gefunden: Link 1 & Link 2.

    es ist also so, dass nur das Mindestgehalt genannt werden muss und das Gehalt, das man wirklich bekommt verhandelbar ist. Damit ist mein Argument dagegen schonmal ausgeräumt. Ich frage mich aber ob das ganze dann wirklich noch so sinnvoll ist, denn das Mindestgehalt lässt sich denke ich auch schnell im Internet herausfinden, oder? Klar, man spart sich die Suche und man hat einen Ansatz für die Verhandlungen, aber so richtig weiß man ja trotzdem nicht was man verdient. Wenn ich das richtig verstanden habe ist das in Großbritannien dann schon individueller mit der Angabe, oder?
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  7. #16
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Wenn das Grundgehalt angegeben ist, reicht es doch eigentlich? Es sollte aber zu erkennen sein, dass eventuelle Zulagen hinzu kommen. Ansonsten bewirbt sich ja keiner, wenn ihm das Gehalt zu niedrig erscheint

  8. #17
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Zitat Zitat von Tante Emma Beitrag anzeigen
    Wenn das Grundgehalt angegeben ist, reicht es doch eigentlich? Es sollte aber zu erkennen sein, dass eventuelle Zulagen hinzu kommen. Ansonsten bewirbt sich ja keiner, wenn ihm das Gehalt zu niedrig erscheint
    Aber wenn ich das richtig verstehe geht es nicht um ein Grundgehalt bei dem dann noch individuell Zuschüsse dazu kommen. Das was angegeben werden muss ist das Mindestentgelt, also quasi ein Mindestlohn der Branche oder des Berufs. Und den kann man schnell raus finden bzw. weiß man den in seinem Beruf vielleicht einfach auch. Ich sage ja auch nicht, dass ich es komplett schlecht finde. Ich frage mich nur ob es nicht sinnvoller wäre wenn schon dann das richtige Gehalt anzugeben.
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  9. #18
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Das ginge dann ja aber gar nicht 100%ig weil man ja oft Boni bekommt oder andere extra Vergütungen, wenn man sich besonders hervorgetan hat. Darauf will ich eigentlich nicht verzichten zugunsten einer Offenlegung der Gehälter bei verschiedenen Betrieben.

  10. #19
    Status: Student Array Avatar von StefanH
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Ganz interessant: Nur 82,7 % der österreichischen Stellenanzeigen geben das Gehalt mit an, obwohl es doch Pflicht ist

    Jobinserate: 82,7 Prozent halten sich ans Gesetz - (Tabu)thema Gehalt - derStandard.at › Karriere
    Hakuna Matata

  11. #20
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

    Werden sie dafür irgendwie zur Rechenschaft gezogen?

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