Frustration - Seite 2
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Thema: Frustration

  1. #11
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Frustration

    Da gebe ich green und District 9 vollkommen recht. Und Personaler merken sowas PyrPyrPyr. Ich lese beinah jeden Tag zusammen geschusterte Bewerbungen, bei denen man merkt, der Bewerber wollte unbedingt schnell fertig werden. Wenn du Erfolg haben willst kann ich dir nur raten dir auch Zeit für die Bewerbungen zu nehmen. Sowas geht nicht innerhalb von 10 Minuten.

  2. #12
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Frustration

    Wenn du pro Bewerbung 15 Minuten brauchst (du schriebst ja eigentlich sogar weniger, aber ich gebe dir mal hier die 15 Minuten) dann sind das Pro Stunde 4 Bewerbungen. In 4 Stunden also 16 Bewerbungen. Das ist nur der Vormittag, also 32 Bewerbungen pro Tag, an 6 Tagen pro Woche. Also bei deinem Tempo ca 190 Bewerbungen pro Woche?

    Das kann ja fast nicht sein oder?
    Da gibt es zwei Möglichkeiten:
    Entweder du schickst zu viele zusammengeschusterte Bewerbungen raus, die dann alle keinen Erfolg haben.
    Oder du nimmst dir zu wenig Zeit für die individuelle Bewerbung.
    Es ist durchaus verständlich wenn man pro Stunde eine Bewerbung macht, die sind dann wesentlich qualitativ hochwertiger. Es macht mehr Sinn, da einmal vernünftig Zeit reinzuinvestieren und eine gute Bewerbung abzuschicken als einfach draufloszuhacken, schnell schnell fertig werden (denn ich gehe nicht davon aus, dass du dich am Tag 8 Stunden bewirbst).

  3. #13
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    AW: Frustration

    Mit einer Bewerbung muss man sich quasi "verkaufen". Und wenn die Qualität nicht stimmt, dann wird auch der Erfolg ausbleiben. Eine Bewerbung sollte wirklich sorgfältig geschrieben und nochmal überlesen werden. Lieber weniger Bewerbungen am Tag schreiben, dafür aber aussagekräftig und ordentlich.

  4. #14
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    AW: Frustration

    Aber süss ist es schon. Bewusst Standard-Bewerbungen streuen, sich aber über Standard-Absagen beschweren. Du sollstest Dir bewusst machen, dass die Anzahl an potentiellen Arbeitgebern in der Region begrenzt ist und jeder gehört "gebobbelt". Eine Bewerbung muss individuell geschrieben und auf den jeweiligen Arbeitgeber abgestimmt sein. Und auch dann wird es möglicherweise die ein oder andere Absage geben.

  5. #15
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    AW: Frustration

    Hallo anetteAnette, was heißt denn gebobbelt?

    Ich komm mir ehrlich gesagt grade etwas dumm vor. Also nicht dass ich jetzt bewusst standard geschrieben hätte aber ich komm mir jetzt schon so vor als hätte ich es besser wissen müssen. Hat mir aber auch keiner gesagt, dass meine Bewerbungen nicht persönlich genug sind.

    Aber eine Bewerbung pro Stunde? Wie schreibt denn ihr, mit dem Adleraugensuchsystem? :-D

  6. #16
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Frustration

    na, dein künftiger Auftraggeber will ein wenig Bestätigung. Bobbeln ist Tätscheln, streicheln, das was man mit kleinen Welpen und Babies tut. Also schreibst Du ihm, dass Du Dir gerade DIESES Unternehmen ausgesucht hast, weil es ein junges aufstrebendes Unternehmenm, ein solides Unternehmen, ein familiär geführtdes Unternehmen, oder was auch immer ist, oder weil Du dieses Unternehmen bereits wegen seines Rufs als blablabla kennst, eben ein Alleinstellungsmerkmal genau dieser Firma. Dann solltest Du natürlich auch DEIN Alleinstellungsmerkmal nennen. Weshalb sollten die gerade Dich einstellen? Kannst Du irgendwas besonders gut? Dann sag das denen! In einer Bewerbung sollte stehen, welchen Vorteil das Unternehmen hat, genau Dich einzustellen. Hier kannst Du beispielsweise besondere Sprachkenntnisse oder besondere EDV-Kenntnisse anbringen. Aber eben nicht in der Form "ich kann gut englisch", sondern "meine verhandlungssicheren Englisch-Kenntnisse ermöglichen Ihnen zukünftig eine noch bessere internationale Ausrichtung...". Du solltest keine Verneinungen benutzen, sondern dich positiv ausdrücken. Beispiel: gut statt nicht schlecht oder ohne Probleme. Unser Hirn hat nämlich keine Bilder für Verneinungen. Ich fahre jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit an einem Fotostudio vorbei. Die werben mit Passbilder ohne Pickel und Falten. Was im Hirn bleibt sind leider nur Pickel und Falten. Niemals käme ich auf die Idee, mich dort ablichten zu lassen. Konjunktive gehören sowieso verboten und jeder, der einen Konjunktiv in einer Bewerbung benutzt, gehört an die Wand gestellt. Dieses Gewinsel "würde mich gerne bewerben" ruft bei jedem Personaler bloß ein "DANN TUS DOCH" hervor und "würde mich sehr freuen, wenn Sie mich einladen würden" ein zufriedenes Grinsen und die Reaktion "tja.... wenn..." Schreib gerade heraus "ich bewerbe mich um" Punkt. Und "ich freue mich auf eine Einladung" Zack. Und Du solltest wirklich jede Firma, bei der Du Dich bewirbst googlen und mal schauen, was die so tun. Und vor allem solltest Du erfragen, ob wirklich Personalbedarf besteht.

  7. die folgenden 6 Benutzerbedanken sich bei netteAnette für den nützlichen Beitrag:

    Appunti Partigiani (20.10.2012), green (22.10.2012), Kp1O (21.10.2012), Mumin (21.10.2012), Oberbuxe (20.10.2012), zebrafink (20.10.2012)

  8. #17
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Frustration

    Super Beitrag, netteAnette. Du zeigst sehr gut wie man es machen soll, danke für diesen überaus interessanten Blickwinkel.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  9. #18
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Frustration

    Zitat Zitat von Appunti Partigiani Beitrag anzeigen
    Super Beitrag, netteAnette. Du zeigst sehr gut wie man es machen soll, danke für diesen überaus interessanten Blickwinkel.
    Dem schließe ich mich an. Und kurz zusammen gefasst: Qualität ist wichtiger als Quantität!
    Give a girl the right shoes and she can conquer the world!
    Marilyn Monroe

  10. #19
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Frustration

    Die netteAnette hat den Inhalt wunderbar zusammengefasst.

    Ich möchte noch einen Hinweis zur Form machen.

    Wenn man sich per E-Mail bewirbt, den Bewerbungstext nicht in die E-Mail schreiben, oder positiv ausgedrückt, als pdf.Datei anhängen, genauso wie den Lebenslauf.
    Manche E-Mail-Programme werden unglaublich schlecht dargestellt, die Zeilen verrutschen oder werden gequetscht, und manchmal sind gar keine Formatierungen möglich. Alles was man dann in Absätze geschrieben hat, kommt beim Empfänger als ein Klumpen an.
    Auch ein Word- oder Open-Office-, etc- Dokument ist nicht optimal, denn auch hier kann allein durch das Öffnen mit einem anderen Stand, z.B. mit Word für Windows 97 geschrieben und mit Word für Office 7 geöffnet viel von der Formatierung verloren gehen.
    Wenn man das für sich perfekte Dokument hat, gleich in PDF.Form speichern. Der Empfänger kann sicher sein, dass keine Viren daran hängen und gleichzeitig bleibt die Formatierung erhalten.

    Weiterhin habe ich oft geschaut, ob die Firma ein Logo hat, welches ich dann mit auf die Bewerbung oder insbesondere in den Lebenslauf gepackt habe.
    Selbst wenn man seinen Standardlebenslauf hat, sieht das gleich viel individueller aus.


    Und sollte es dann, trotz individueller Anschreiben in perfektem Deutsch, allen notwendigen Anlagen und sogar guten Zeugnissen immer noch nicht klappen bei Firmen zu landen (zum Vorstellungsgespräch, Telefoninterview, etc. eingeladen zu werden), die entsprechende Stellen ausgeschrieben haben, solltest du dich etwas genauer an die Fachleute wenden.

    Ich habe mich fast ein Jahr lang im Personalbereich beworben, mit hervorragenden Zeugnissen und individuellen Anschreiben, für jedes habe ich rund ein bis zwei Stunden gebraucht um meine Fertigkeiten optimal für dieses Unternehmen zusammenzufassen.
    Bei über 100 Bewerbungen sprang nur ein Vorstellungsgespräch, ein Telefoninterview und ein Zusatzfragebogen heraus. Das war echt frustrierend.
    Nebenher hatte ich mein Profil in verschiedenen Jobbörsen eingestellt, hier bei Gigajobs, bei Monster und Stepstone, bei Jobeware und noch zehn kleineren, sowie bei einigen Bewerberportalen von Zeitarbeitsfirmen oder Großkonzernen. Nix.

    Und dann kam aus heiterem Himmel eine neue Forumsdiskussion zu eben diesem Thema bei Monster.
    Am Ende war die Aussage der Expertin zu meinem Problem recht klar, mein Lebenslauf passte nicht in das typische Suchschema einer Personalabteilung.

    Wenn es nach den Hilfen hier immer noch nicht klappt, dass du ein paar bessere Rückmeldungen, bzw. Einladungen erhälst, dann musst du vermutlich an der richtigen Stelle, ggf. auch hier im Forum offen legen, was du vorweisen kannst und wo du dich bzw. auf welche Stellen du dich bewirbst. Vielleicht passt auch etwas bei deinem Hintergrund nicht auf genau diese Stellen.
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  11. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Kp1O für diesen nützlichen Beitrag:

    green (22.10.2012)

  12. #20
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Frustration

    Interessanter Einblick, Kp1O. Ich finde deine Beständigkeit bewundernswert, du hast dich da nicht vom Weg abbringen lassen, und nach einem Jahr: Da hätte man das durchaus verstehen können.

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