Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium
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Thema: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

  1. #1
    Status: Freischaffender Lebenskü Array Avatar von james
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    Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Habe mal irgendwo gelesen, dass kirchennahe Arbeitgeber verlangen können, dass ihre Mtarbeiter konfessionell gebunden sind. Würdet Ihr deswegen i.d. Kirche eintreten, der Ihr vor Jahren aus persönlichen Gründen den Rücken gekehrt habt?

  2. #2
    Status: keine Angabe Array Avatar von Nachtfalter
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Da geht es doch vor allem um Sachen wie Religionskundelehrer, Vikar, Diakon, etc.
    Ich denke nicht, dass es anderen Arbeitgebern aus säkularen Berufen gestattet ist, solche Forderungen zu stellen. Da Arbeitgeber jedoch einstellen können wen sie wollen, können sie sich durchaus erlauben, jemanden nicht einzustellen, der ansonsten in Frage käme. Warum auch nicht, die Anforderungen für den Arbeitnehmer stellt ja jeder Arbeitgeber selber.
    Ich liebe mein neues I-Pad

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Zitat Zitat von james Beitrag anzeigen
    Habe mal irgendwo gelesen, dass kirchennahe Arbeitgeber verlangen können, dass ihre Mtarbeiter konfessionell gebunden sind. Würdet Ihr deswegen i.d. Kirche eintreten, der Ihr vor Jahren aus persönlichen Gründen den Rücken gekehrt habt?
    Ich glaube das käm auf die Gründe für den Austritt und natürlich vor allem auf den Job an. Wenn es meine absolute Traumstelle ist, könnte ich mir schon vorstellen deshalb wieder einzutreten. Zumindest, wenn der Grund warum ich ausgetreten wäre nicht so extrem gravierend war.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  4. #4
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ich finde das als Bewerbungskriterium bescheuert! Eine Freundin von mir hat sich letztens bei einer kirchlichen Einrichtung beworben und hat den Job nicht bekommen, weil sie der anderen christlichen Konfession angehört als diese Einrichtung. Davon gehen wir zumindest aus, denn ansonsten lief alles gut und sie wollten sie eigentlich schon nehmen... Macht einen das automatisch zu einem schlechteren Mitarbeiter???

  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von Pumpkin
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Nein, zu einem schlechteren Mitarbeiter sicher nicht, aber ich finde es trotzdem nachvollziehbar, dass eine kirchliche katholische Einrichtung eher Katholiken einstellt und eine protestantische eher Protestanten. Man muss sich ja auch mit der Einrichtung idendifizieren können. Natürlich ist es auch schön, wenn es den Einrichtungen egal ist, welcher Konfession jemand angehört, aber wie gesagt, kann ich es schon irgendwie nachvollziehen, dass darauf geachtet wird.

    Zu der eigentlichen Frage: Ich würde deshalb denke ich auch wieder in die Kirche eintreten. Mit wär da ein guter Job wichtiger als Kirche ja oder nein. Nur weil man in der Kirche ist heißt es ja auch nicht, dass man zwangsläufig jeden Sonntag zur Kirche gehen muss usw. Das einzige ist eben die Kirchensteuer.

  6. #6
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ich als Kirchgänger und Christ kann das gut nachvollziehen. Es ist eben für manche Institutionen ein ganz normales Einstellungskriterium. Es ist ja auch vollkommen normal dass zum Beispiel ein Friseurladen keine Blinden einstellt um Haare zu schneiden, oder dass Chirurgen ein Medizinstudium haben müssen.

    Wieso sollte ein Kirche jemanden einstellen, der offensichtlich nicht an Gott glaubt, und das dadurch zum Ausdruck bringt, indem er aus der Kirche austritt? Auch mit den anderen Denominationen innerhalb des Christlichen Glaubens kann ich verstehen dass man da als Kirche vorsichtig ist: Die Berufe, die innerhalb der Kirche diesen Beitrittszwang haben, haben ja meist mit der Lehre der Kirche zu tun, und da ist das eben ein normales Kriterium. Wenn man jetzt die Putzfrau oder den Hausmeister zwingt, der Kirche beizutreten, das ist etwas anderes, aber Vikare, Diakone, Priester, eben alle Offiziellen, das verstehe ich durchaus.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  7. #7
    Status: Freischaffender Lebenskü Array Avatar von james
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    @Appunti: Verwechsle bitte nicht Glauben mit Kirchenzugehörigkeit. Die Ossis haben da Erfahrung, da war auch eine gewisse Parteimitgliedschaft Voraussetzung für bestimmte Jobz bzw. Studienzulassung.
    Aber wer sich heut bei einer evangelischen, morgen einer katholischen u. übermorgen bei einer jüdischen Einrichtung als Hausmeister bewirbt hat ganz schön zu tun, immer das passende Kirchen- Parteibuch dabei zu haben. Dabei ist immer vorher zu recherchieren, von welcher Glaubensrichtung dier jewilige Laden gesteuert wird, steht ja schliesslich nicht überall dran.

  8. #8
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    James du hast mich in der Tat sehr nachdenklich gemacht. Glaube und Zugehörigkeit zu einer Kirchengemeinde sind in der Tat zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich denke es ist bei solchen Institutionen einfach ein heikles Thema, genauso wie ich finde, dass jeder Arbeitgeber das Recht haben sollte, denjenigen für den Job zu engagieren, den er persönlich am besten geeignet hält.
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  9. #9
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ich finde es auch völlig legitim, dass kirchliche Arbeitgeber, ob Ordinariat, Schule oder Kindergarten, verlangen, dass ihre Arbeitnehmer der Kirche angehören. Man sollte ja hinter dem Arbeitgeber und seinen Idealen und Vorstellungen stehen. Man kann auch nicht Mitarbeiter in einer Partei werden, wenn man völlig gegen die Grundsätze der Partei ist. Ich vergleiche das ein bisschen mit den Stipendien für Schüler und Studenten - auch hier wird zum Beispiel von der Friedrich-Naumann-Stiftung nur gefördert, wer eine liberale politische Grundhaltung hat, und ein Konrad-Adenauer-Stipendium fordert meistens eine christlich-demokratische Orientierung.

  10. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Kari für diesen nützlichen Beitrag:

    Appunti Partigiani (05.03.2012)

  11. #10
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Nun, wir haben Volksvertreter, die z.B. einer Partei angehören, die "christlich" im Namen führt, oder gar "sozial". Erspart mir bitte weitere Ausführungen dazu.

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