Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium - Seite 2
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Thema: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

  1. #11
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Zitat Zitat von Kari Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch völlig legitim, dass kirchliche Arbeitgeber, ob Ordinariat, Schule oder Kindergarten, verlangen, dass ihre Arbeitnehmer der Kirche angehören. Man sollte ja hinter dem Arbeitgeber und seinen Idealen und Vorstellungen stehen. Man kann auch nicht Mitarbeiter in einer Partei werden, wenn man völlig gegen die Grundsätze der Partei ist. Ich vergleiche das ein bisschen mit den Stipendien für Schüler und Studenten - auch hier wird zum Beispiel von der Friedrich-Naumann-Stiftung nur gefördert, wer eine liberale politische Grundhaltung hat, und ein Konrad-Adenauer-Stipendium fordert meistens eine christlich-demokratische Orientierung.
    Du sprichst mir aus der Seele, Kari. Das hast du gut ausgedrückt.

    Und zu dir James, deine ursprüngliche Frage war ja, ob man einer Kirche beitreten sollte nur um dort zu arbeiten.
    Ich bin strikt dagegen, Dinge zu tun, die einem gegen die Grundhaltung, die Gesinnung und das Gewissen gehen. Das geht immer vor Karriere, vor Geld, vor Job.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

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    james (05.03.2012)

  3. #12
    Status: Freischaffender Lebenskü Array Avatar von james
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    @Apunti: Diese Einstellung ist ehrenwert.
    Ich konstruiere folgenden Fall: vorbildlicher, weil ganz ernsthaft nach Arbeit suchender Hartzi liest Stellenanzeige: bla bla...wir setzen voraus, dass der Bewerber seine christliche Einstellung durch Mitgliedschaft in einer.... zum Ausdruck bringt. Hartzi ist getauft u. konfirmiert, also hin zum Pastor und Kircheneintritt. Dann Bewerbung als Friedhofsgärtner. Bums- nur 3. Sieger, Hartzi hat jetzt die Kirchensteuer am Hacken u. Stinkwut auf diesen Verein. Also Austritt, geschätzte Notarkosten 25€.
    Wer hat jetzt (abgesehen v.d. Erfahrung des Hartzis) gewonnen? Preisfage: Gehen die Notarkosten als Bewerbungskosten durch?

  4. #13
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Zitat Zitat von Kari Beitrag anzeigen
    Man kann auch nicht Mitarbeiter in einer Partei werden, wenn man völlig gegen die Grundsätze der Partei ist.
    Man kann aber sehr wohl Mitarbeiter bei einer Partei oder einem Abgeordneten werden ohne in der Partei zu sein! Warum kann man dann nicht für eine kirchliche Einrichtung arbeiten ohne in der Kirche zu sein??? Nur weil man nicht in der Kirche ist heißt das ja noch lange nicht, dass man nicht gläubig ist oder total gegen die Leitsätze der Einrichtung usw. ist und diese nicht nach außen hin vertreten kann.

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    green (08.03.2012)

  6. #14
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Zitat Zitat von james Beitrag anzeigen
    @Apunti: Diese Einstellung ist ehrenwert.
    Ich konstruiere folgenden Fall: vorbildlicher, weil ganz ernsthaft nach Arbeit suchender Hartzi liest Stellenanzeige: bla bla...wir setzen voraus, dass der Bewerber seine christliche Einstellung durch Mitgliedschaft in einer.... zum Ausdruck bringt. Hartzi ist getauft u. konfirmiert, also hin zum Pastor und Kircheneintritt. Dann Bewerbung als Friedhofsgärtner. Bums- nur 3. Sieger, Hartzi hat jetzt die Kirchensteuer am Hacken u. Stinkwut auf diesen Verein. Also Austritt, geschätzte Notarkosten 25€.
    Wer hat jetzt (abgesehen v.d. Erfahrung des Hartzis) gewonnen? Preisfage: Gehen die Notarkosten als Bewerbungskosten durch?
    Unangenehm! Kann die Stinkwut des Hartzers verstehen, aber er hätte vorher nicht Mitglied werden sollen. Du zäumst das PFerd von hinten auf: Die Stelle war nicht für Arbeitslose, die der Kirche beitreten wollen, sondern für Arbeitslose die schon Mitglied der Kirche sind.

    Zum Thema selber Auf der einen Seite finde ich es korrekt, dass ein Arbeitgeber eigene Kriterien anlegen darf für seine Arbeitnehmer. Auf der anderen Seite fined ich es aber komisch, dass die Kirchen die ja eigentlich alle Menschen lieben und ihnen gutes tun wollen da so aussieben. Die sollten doch jedem einen Job anbieten egal ob er Christ ist oder Moslim oder Hindu... Wenn ich aber weiter denke will ich auch kein Jobalmosen sondern genommen werden weil ich gute Arbeit leiste.... Schweres Thema.

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    james (07.03.2012)

  8. #15
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ja, das ist wirklich ärgerlich! Aber Oberbuxe hat da denke ich recht, der Job war von Anfang an für jemanden gedacht, der bereits in der Kirche ist. Sollte es nochmal so eine Situation geben, würde ich glaube ich an Stelle des Hartzers sagen, dass ich gerne bereit bin wieder der Kirche beizutreten, aber eben erst dann, wenn ich weiß, das sich den Job bekomme.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  9. #16
    Status: Freischaffender Lebenskü Array Avatar von james
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Nun, wäre der Job nur für Kirchenmitglieder, so dürfte er im Gemeineblatt oder so angeboten werden, das würde wohl jeder ok finden. Aber im Jobangebot des Arbeislosenamtes ist`s doch etwas schräg. Wenn mein Hartzi nun aber zun Popen geht und sagt:"wenn Dur mir Stelle gibst bin ich Dein Mann (Kirchenmitglied)" und besagter Pope ist ein wahrer Mann Gottes, so wird er atworten."Dich Schelm erkenn ich wohl, Du bist ein elender Opportunist und drehst Dein Mäntelchen nach dem Wind, die Stelle soll ein wahrhaft Gläubiger Mensch bekommen, und sei es der Neffe meines Gemeindevorstehers". Will damit sagen: warum werden dann solche Stellen überhaupt öffentlich ausgeschrieben?

  10. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei james für diesen nützlichen Beitrag:

    green (08.03.2012)

  11. #17
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ja, ist wohl leider so, dass man mit der von mir vorgeschlagenen Aussage den Job wahrscheinlich dann sowieso nicht bekommt. Eigentlich braucht man sich also auf so einen Job gar nicht erst bewerben. Mal angenommen man würde die Stelle vom Amt vorgeschlagen bekommen, was würden die wohl dazu sagen, wenn man sich nicht darauf bewirbt mit der Begründung, dass man wegen fehlender Kirchenzugehörigkeit sowieso keine Chance hat?
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  12. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei green für diesen nützlichen Beitrag:

    james (08.03.2012)

  13. #18
    Status: Freischaffender Lebenskü Array Avatar von james
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ich glaube zum Thema AAmt usw. kann man seitenweise neue Threads aufmachen, es ist kein Witz, ich hab für einen ehemaligen Kollegen auf der Jobseite vom AAmt so eine Stelle gefunden, ging noch den Umweg über eine private Arbeitsvermittlung u. da hatte ich dann den Originaltext.

  14. #19
    Status: Arbeitnehmerin Array Avatar von wuppertalerin
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ich habe meinen Job nur bekommen,weil ich die passende Konfession,die meinen Bossen so vorschwebte, hatte-gezwungenermaßen.
    Ich liebe meinen Nächsten - obgleich ich jahrelang eine Heidin war:)
    Von Heidin konvertiert zur Evangelin ?! Ich würde die Patienten aber auch als Heidin weiter lieben-die Chef´s würden mich aber dann zum Teufel jagen:))

  15. #20
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    AW: Kirchenzugehörigkeit als Bewerbungskriterium

    Ja das ist eben das Problem - wieso schreibt man das öffentlich aus? Verstehe ich auch nicht. Würde viel mehr Sinn machen das im Gemeindeblatt, wie James schrieb, zu machen, oder vielleicht in den Nachbargemeinden oder so. Auf der anderen Seite kann ich dir Kirchen aber auch verstehen, die werden selber wissen, dass kaum einer das Gemeindeblatt (aufmerksam) durchliest.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

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