Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?
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Thema: Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?

  1. #1
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    Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?

    Hallo zusammen, ich habe hier schon öfter mitgelesen und stehe nun aber selbst vor einer Frage.

    Ich habe Antwort auf eine meiner Bewerbungen bekommen und man bot mir eine Testphase von 14 Tagen an, von einer Bezahlung für die Zeit wurde nichts erwähnt auch nicht andeutungsweise. Inzwischen weiß ich ja dass die Probezeit bezahlt wird, bezahlt werden muss aber wie ist das bei einer Testphase? Ist das dasselbe wie eine Probezeit oder ist das so ausgelegt dass der Arbeitgeber für die Zeit nichts zahlen muss?

  2. #2
    Status: keine Angabe Array Avatar von Northern Lights
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    AW: Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?

    Das ist mit Sicherheit nur eine andere Bezeichnung, wobei ich frage worin die Testphase besteht. Will man Dich testen ob Du für den Job geeignet bist? Ja, dann arbeitest Du zur Probe.

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?

    Es gibt Einstellungstests, aber von einer Testphase habe ich noch nichts gehört. Wie soll das laufen? Frag doch mal bei der Firma nach wie das gemeint ist?
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  4. #4
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    AW: Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?

    Von einer Testphase hab ich schon einmal gehört. Das ist nicht dasselbe wie eine Probephase, weil Du keinen Arbeitsvertrag unterschreibst. Nach einer Bezahlung würde ich trotzdem auf JEDEN FALL nachfragen. Du opferst ja deine Arbeitszeit dafür auf.

  5. #5
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Testphase das gleiche wie Probezeit? Wird die Zeit bezahlt?

    Hallo Toto, hier mal eine kleine Zusammenfassung:
    Für Unternehmer geht das ganz ohne Verpflichtung und auch ohne Bezahlung – vorausgesetzt, sie halten sich an einige Spielregeln. Bei Probetagen haben Bewerber und Arbeitgeber keinen Arbeitsvertrag abgeschlossen, lediglich eine Vereinbarung zum Probearbeiten. Die Probezeit hingegen setzt immer einen Arbeitsvertrag voraus, sie umfasst je nach Vereinbarung die ersten Monate eines Arbeitsverhältnisses.

    Um Verwechslungen zu vermeiden, sprechen Experten beim Probearbeiten deshalb von einem Einfühlungsverhältnis. „Das Einfühlungsverhältnis ist kein Arbeitsverhältnis und dient dem unverbindlichen Kennenlernen“. Es besteht laut Rechtsprechung (Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Aktenzeichen 2 Sa 87/07) immer dann, wenn keine gegenseitigen Rechte und Pflichten während des Probearbeitens vereinbart werden.

    An Probetagen dürfen Bewerber höchstens kleinere Aufgaben erledigen, damit noch von einem Einfühlungsverhältnis gesprochen werden kann. Die Kandidaten sollten an diesem Tag möglichst nur mitlaufen und nicht selbst verwertbare Arbeitsleistungen erbringen. Unternehmer müssen Bewerber während des Einfühlungsverhältnisses nicht bezahlen, auch der Mindestlohn gilt nicht.
    Experten empfehlen, nicht mehr als wenige Tage, maximal eine Woche zur Probearbeit einzuladen. Geht das Probearbeiten über ein Beschnuppern hinaus und wird der Bewerber in den Betrieb und seine Abläufe integriert, könnte er vor Gericht – auch ohne schriftlichen Vertrag – eine Bezahlung für seine geleistete Arbeit fordern. Denn um Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen, gilt nach der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte: Übersteigen die Tätigkeiten und Instruktionen des Chefs ein Schnupperverhältnis, gilt das vor Gericht in den meisten Fällen als stillschweigender Abschluss eines Arbeitsvertrags (LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 17.03.2005 – 4 Sa 11/05).
    Bei folgenden Indizien könnten Richter ein Probearbeiten als Arbeitsvertragsabschluss werten:

    • Der Bewerber muss an seinem Probetag bestimmte Arbeitszeiten und Pausen einhalten.
    • Der Bewerber übt – so wie die bereits angestellten Arbeitnehmer – dauerhaft oder wiederholt konkrete Tätigkeiten aus, die ihm vom Chef aufgetragen wurden.
    • Er muss bestimmte Arbeitsorte aufsuchen.
    • Der Bewerber muss eine Dienstkleidung tragen.
    • Bewerber und Arbeitgeber vereinbaren eine Vergütung.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

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