Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen - Seite 4
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Thema: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

  1. #31
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Ein guter Autoverkäufer verkauft auch hochwertige 'Ladenhüter' wenn er engagiert ist und den Markt gut kennt, letztlich schafft er es weil er zielstrebig ist und Ausdauer, Hartnäckigkeit und Geduld mitbringt. Und 'Biss"
    Aber er verkauft keinen Sportwagen wenn der Kunde einen Transporter will.....

  2. #32
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Interessant mal beide Blickwinkel "mitten aus dem Leben" zu hören/lesen.
    Ich denke vielen Leuten ist der Unterschied zwischen Personalberater und -vermittler gar nicht so bewusst, wahrscheinlich ist das auch bei Arbeitslosen so. Haben denn die Vermittler "Einsicht" in Arbeitslose oder sind in deren Portfolios eh nur Leute in Arbeit?
    Gummistiefel für all diejenigen, die vom Regen in Ausführung ihrer Weltrettungstätigkeit gestört werden!

  3. #33
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    ...Haben denn die Vermittler "Einsicht" in Arbeitslose oder sind in deren Portfolios eh nur Leute in Arbeit?
    Den letzten Satz habe ich nicht ganz verstanden.
    Sehr häufig wird ein Personalvermittler vom Amt bezahlt wenn er Arbeitslose in eine Anstellung vermittelt und sehr häufig sind es eher die einfachen bis mittleren Stellen die der Personalvermittler bearbeitet.

    Der Personalberater wird vom Unternehmen mit einer Suche beauftragt und das sind eher mittlere bis hochdotierte Stellen.

    Vermittler werden häufig nur bei Erfolg bezahlt, während ich gelesen habe, dass Personalberater ein berufliches Selbstverständnis haben wie Wirtschaftsberater und Juristen und werden unabhängig vom Erfolg bezahlt.


    Aber ich stimme dir zu, dass der normale Arbeitnehmer das nicht weiß. Wer wird auch schon von einem Personalberater, Headhunter Executive Search Recruiter angesprochen, ob Ihm die Stelle des Entwicklungsingenieurs für Zahnmedizin im Großraum Nürnberg zusagen würde und man sich evtl. mal austauschen sollte.
    Der Personalvermittler schreibt durchaus selbst Stellenanzeigen und durchsucht seinen oder den Bewerberpool des Arbeitsamtes, wer passen könnte.
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  4. #34
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Interessant mal beide Blickwinkel "mitten aus dem Leben" zu hören/lesen.
    Ich denke vielen Leuten ist der Unterschied zwischen Personalberater und -vermittler gar nicht so bewusst, wahrscheinlich ist das auch bei Arbeitslosen so. Haben denn die Vermittler "Einsicht" in Arbeitslose oder sind in deren Portfolios eh nur Leute in Arbeit?
    Die meisten Personalvermittler haben überwiegend Arbeitslose "im Angebot", denn nur wenige Menschen, die sich in einem festen, sicheren und ungekündigten Arbeitsverhältnis befinden, wenden sich bei einem angestrebten Wechsel an einen Personalvermittler. Die Personalvermittler kontaktieren ihre Kandidaten zum Teil über Stellenbörsen (u.a. auch über Gigajob), besonders über die Jobbörse der ARGE. Bei längerfristig Arbeitslosen gibt es vom Amt den "Vermittlungsgutschein", der dem Vermittler ein kleines erfolgsabhängiges Honorar sichert. Ansonsten zahlt die Firma des Auftraggebers ein Erfolgshonorar an den Vermittler. Dabei ist es oft so, dass mehrere Personalvermittler versuchen, "Ihre" Kandidaten beim Unternehmen vorzustellen. Da kommt es für den Vermittler darauf an, schnell zu sein, damit nicht ein anderer vor ihm (vielleicht die gleichen) Bewerber vorstellt und das Honorar kassiert.

    Bei Personalberatern kann es ebenfalls sein, dass sich der eine oder andere Arbeitslose in der Bewerberauswahl befindet, in erster Linie sind es aber Kandidaten, die sich zu diesem Zeitpunkt in einer festen Arbeit befinden und den nächsten Karriereschritt planen. Personalberater arbeiten i.A. im festem Auftrag des Unternehmens und bekommen zumindest einen Teil des Honorars vergütet, auch wenn die Suche nicht zum Erfolg führt.

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei bepe0905 für diesen nützlichen Beitrag:

    District 9 (12.03.2014)

  6. #35
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Also kann man festhalten: Der Vermittler versucht möglichst jeden in Brot und Arbeit zu bringen und hilft Arbeitnehmern und Arbeitslosen.

    Der Berater hilft Unternehmen, die Spezialisten zu finden.

    ist das so (vereinfacht) richtig?
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  7. #36
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Also kann man festhalten: Der Vermittler versucht möglichst jeden in Brot und Arbeit zu bringen und hilft Arbeitnehmern und Arbeitslosen. Der Berater hilft Unternehmen, die Spezialisten zu finden. ist das so (vereinfacht) richtig?
    Ja - etwas vereinfacht gesehen ist das so nicht falsch. Wobei auch beim Vermittler nicht der soziale Aspekt im Vordergrund steht, sondern es ist schlicht und einfach sein Job, mit dem er Geld verdienen will. Und dass Vermittler ihren Auftraggebern (also den Unternehmen) überwiegend Arbeitslose präsentieren, hängt einfach damit zusammen, dass diese kurzfristig verfügbar sind, sich auf Anzeigen (oder Kontakte in den Jobbörsen) schnell melden und somit nicht zeitaufwändig gesucht werden müssen. Das sind also meistens "ganz normale" Arbeitsplätze, bei denen sich die Vermittler bemühen.

    Bei Personalberatern liegt der Schwerpunkt weniger in der schnellen Besetzung einer Stelle (klar, dass es auch nicht ewig dauern soll, bis man den Richtigen gefunden hat), sondern in der Passgenauigkeit der Bewerber (also meistens Spezialisten und Führungskräfte). Da können auch mal Arbeitslose in der Auswahl dabei sein, aber das ist halt eher die Ausnahme. Ich hatte vor einigen Jahren eine Stelle zu besetzen (Entwicklungsingenieur für Spezial-Kugelgewindetriebe), da gab es in Deutschland gerade mal knapp 50 passende Leute. Und kürzlich suchte ich einen Softwarespezialisten (mit Ingenieurkenntnissen für Sonderaufgaben in der Messtechnik), da kamen deutschlandweit noch keine 20 passende Kandidaten zusammen. So ein Auftrag kann sich auch mal über ein halbes Jahr hinziehen.

    Im Moment suche ich für eine Sparte eines Unternehmens des Präzisionsmaschinenbaus den künftigen Konstruktionsleiter - da sind die Verhältnisse ähnlich. Ich suche auch einen Elektroingenieur mit guten IT-Kenntnissen. Da gibt es eine Menge - aber leider nur wenige, die sich im Maschinenbau (Automatisations- und Steuerungstechnik) auskennen und da ihre Erfahrung haben. Oder einen Fertigungsleiter für ein Unternehmen des Metallbearbeitung - auf den ersten Blick kein Problem, denn Meister und Techniker gibt's genug. Aber der Betreffende muss Erfahrung in der Umformtechnik haben (möglichst im Metalldrücken) und sich außerdem im Einrichten und Programmieren der entsprechenden Maschinen auskennen, also wird die Sache schon sehr anspruchsvoll - und solche Leute finden sich nicht an jeder Ecke (übrigens - falls jemand passende Bewerber kennt, den ich erfolgreich präsentieren kann, dann ist mir das immer eine Prämie wert...).
    Diese Stellen habe ich übrigens auch hier in Gigajob veröffentlicht, aber ohne wirkliche Resonanz (die ich auch nicht erwartet habe).

    Du siehst also, dass sich die Einsatzbereiche von Beratern und Vermittlern nur wenig überschneiden, auch wenn sie im Alltag oft zusammen genannt werden.
    Geändert von bepe0905 (12.03.2014 um 09:42 Uhr)

  8. #37
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Das sind ja mal interessante Einblicke. Ich werde von nun an nicht mehr so pauschal zwei teilweise ähnliche, aber doch unterschiedliche Berufe gleichermaßen abstempeln. Damit macht man es sich viel zu leicht und liegt oft falsch.

    Es wäre mal interessant zu erfahren, wie viel Geld du pro Fall bekommst und wie viel Fälle du gleichzeitig hast.... Aber wahrscheinlich geht uns das nicht wirklich was an.
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  9. #38
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Es wäre mal interessant zu erfahren, wie viel Geld du pro Fall bekommst und wie viel Fälle du gleichzeitig hast.... Aber wahrscheinlich geht uns das nicht wirklich was an.
    Ich darf mal etwas pauschal antworten:
    Personalberater erhalten - je nach Besonderheiten*) des Auftrags - zwischen 10% und 30% vom Jahresgehalt der zu besetzenden Position.
    *) Besonderheiten sind z.B.: Schwierigkeit der Suche / Rabatte für den Kunden, wenn mehrere ähnliche Positionen zeitnah zu besetzen sind / weitere Unterstützung des Kunden hinsichtlich Arbeitsvertrag ...

    Und was suche ich zur Zeit ?
    Technischen Zeichner / Maschinenbauingenieur als Projektkonstrukteur / Elektroingenieur mit SPS-Kenntnissen / Maschinenbauingenieur als künftiger Konstruktionsleiter / Meister oder Techniker als Fertigungsleiter in der Metallbearbeitung / Produktionsmitarbeiter für Metalldrückerei / Softwareingenieur für Maschinenbau....
    egal ob männlich oder weiblich, ob zurzeit in Festanstellung oder Arbeitssuchend .....
    Und wie ich schon mal schrieb:
    Falls du zufällig jemanden kannst, der sich beruflich verändern möchte (oder muss) und auf eine dieser Stellen passt, dann ist mir das im Erfolgsfall immer eine Prämie wert!
    Geändert von bepe0905 (12.03.2014 um 15:49 Uhr)

  10. #39
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Ich wußte garnicht, wo ich hier anfangen soll und es wurde immer mehr, also...
    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Die meisten Personalvermittler haben überwiegend Arbeitslose "im Angebot",...
    Bei Personalberatern kann es ebenfalls sein, dass sich der eine .. Arbeitslose in der Bewerberauswahl befindet, in erster Linie sind es aber Kandidaten, ... in einer festen Arbeit befinden...
    Was Personalvermittler, Personalberater antrifft. die sollten im Idealfall alle gleich gute Kenntnisse im HR haben und eine gute Arbeitsmarktkenntniss und sich gleichfalls sehr gut in diverse Berufe auskennen und nicht nur hineinversetzen können. Gilt gleichfalls für ANÜs die lasse ich jeoch mal aussen vor!
    Egal ob Berater oder Vermittler, beide Begriffe sind nicht geschützt. Somit könnten diese Herren die Begriffe austauschen. Das ein sogenannter Vermittler nur sammelt und dann an den AG verteilt, nun gut vielleicht mag das an den schlechten Vermittlern gehören. Vielleicht deswegen die vielen Sternschnuppen.
    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass man als Personalberater beim Auftraggeber kaum erfolgreich einen Arbeitslosen vorstellen kann. Nur ganz, ganz selten ergibt sich eine Situation, wo man als Personalberater neben 3-4 anderen Bewerbern auch einen Arbeitslosen mit in die engere Wahl nehmen kann. Der Kunde will "Maßarbeit" haben,....
    Nun hier ist klar, wenn sich viele Arbeitslose die Stellenbeschreibung nicht durchlesen und von der AA aufgefordert werden ein Bew-Quantum pro Woche abzuliefern, mag dies bei diesen schon zutreffen. Aber das 75% der Festangestellten anders tun und sich passgenau bewerben, ist bewunderswert. Kann man doch sagen Arbeitslosigkeit verdirbt den Charakter vor allem die Fachkenntnisse.
    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Hier sind Alternativen zu den Referenzen die meines Erachtens viel sinnvoller sind:Drei Interviewpartner machen das Gespräch: ein Personaler, der Chef und eine Kollegin

    ....Eine gute Personalarbeit zeichnet sich durch eine gute Analysefähigkeit einer Person aus, da braucht man keine Referenz als Alibifunktion. ...
    Das ist schon korrekt, das ist eine andere Form der Auslese. Das Non Plus Ultra ist jedoch Boss, Personalchef, Abteilungsleiter,Meister und Bereichskollege, ist aber auch keine 100%ige Sache. Analysefähig und Menschenkenntniss, absolut top, da braucht es keine Referenz für eine mangelnde Einschätzung des Bewerbers.
    ..Vermittler versucht . und hilft Arbeitnehmern und Arbeitslosen.
    ..Berater hilft .., die Spezialisten zu finden.
    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Ja - etwas vereinfacht gesehen ist das so nicht falsch. ...

    Bei Personalberatern liegt der Schwerpunkt weniger in der schnellen Besetzung einer Stelle ... sondern in der Passgenauigkeit der Bewerber (also meistens Spezialisten und Führungskräfte). ... können auch mal Arbeitslose in der Auswahl dabei sein, aber ...die Ausnahme.
    ..hatte vor ..Jahren .. zu besetzen (Entwicklungsingenieur für Spezial-Kugelgewindetriebe), da gab ... knapp 50 passende Leute. ...kürzlich .. einen Softwarespezialisten (mit Ingenieurkenntnissen für Sonderaufgaben in der Messtechnik),... noch keine 20 passende Kandidaten zusammen..

    Im Moment ... Präzisionsmaschinenbaus den ..Konstruktionsleiter - ... Verhältnisse ähnlich... ... Elektroingenieur mit guten IT-Kenntnissen. ... - ..leider nur wenige, die sich im Maschinenbau (Automatisations- und Steuerungstechnik) auskennen ...
    Nun, es gibt auch Personendienstleister die für die Spezialisten vermitteln ohne dass sie sich evtl. Berater nennen, bedenkt man ohne Beratung ist eine Vermittlung möglich.
    Die Fachspezialisten die du anführst bepe, das sind Eierlegende Wollmilchsau. Die werden i.d.R. über Jahre in den Unternehmen "herangezüchtet". Wenn dies rar besäten Spezialisten sich eines Tages woanders bewerben, haben die gleichfalls ihre Schwierigkeiten, weil evtl. in diesem Unternehmen wiederum ein oder mehrer andere Zusatzspezialbereiche gefragt sind.

    Somit sind Referenzen, wenn man damit aufwarten kann, eine feine Sache für die AG/Berater, die ihre eigene Einschätzung bestärken möchten. Wird jedoch i.Rf. erst im VS akut dann kann man immer noch reagieren. Bei Selbstständigen macht das Ganze wieder ein anderes Bild.
    Geändert von Prostan (12.03.2014 um 15:10 Uhr)

  11. #40
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Ich wußte garnicht, wo ich hier anfangen soll und es wurde immer mehr, also...
    Was Personalvermittler, Personalberater antrifft. die sollten im Idealfall alle gleich gute Kenntnisse im HR haben und eine gute Arbeitsmarktkenntniss und sich gleichfalls sehr gut in diverse Berufe auskennen und nicht nur hineinversetzen können. Gilt gleichfalls für ANÜs die lasse ich jeoch mal aussen vor! Egal ob Berater oder Vermittler, beide Begriffe sind nicht geschützt. Somit könnten diese Herren die Begriffe austauschen.
    Das ist ein generelles Problem - JEDER darf sich "Berater" oder "Consultant" nennen, egal, was er gelernt hat. Zwar reguliert sich der Markt relativ schnell, indem er manche "Möchtegernberater" aussortiert, aber bis es soweit ist, richten sie oft allerhand Schaden an und stören den Ruf der Branche.

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Das ein sogenannter Vermittler nur sammelt und dann an den AG verteilt, nun gut vielleicht mag das an den schlechten Vermittlern gehören. Vielleicht deswegen die vielen Sternschnuppen.
    Vermittler sammeln nicht "nur", aber für eine gezielte Ansprache möglicher Kandidaten und sorgfältige Überprüfung der Unterlagen haben sie oft keine Zeit. Das muss auch nicht ihre Aufgabe sein, denn viele ihrer Kunden sind schon zufrieden, wenn sie eine größere Anzahl halbwegs passender Bewerber bekommen und suchen dann selbst aus.

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Nun hier ist klar, wenn sich viele Arbeitslose die Stellenbeschreibung nicht durchlesen und von der AA aufgefordert werden ein Bew-Quantum pro Woche abzuliefern, mag dies bei diesen schon zutreffen.
    Das ist das leidige Problem mit vielen ARGE-Sachbearbeitern, dass sie ihre "Kunden" dazu verpflichten, sich auf die unsinnigsten Stellen zu bewerben und sonst mit Sanktionen drohen. Ich habe mich darüber schon mal bei einer ARGE beschwert, denn da wird nur unnötige Arbeit für alle Seiten produziert. Aber was soll man machen, wenn die ARGE-Sachbearbeiter selbst überhaupt keine Ahnung haben ?????

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Aber das 75% der Festangestellten anders tun und sich passgenau bewerben, ist bewunderswert.
    Ich denke, wer sich aus einer festen Anstellung bewirbt, der macht das in erster Linie, weil er sich beruflich verbessern will. Also liest er die Stellenangebote entsprechend sorgfältig.

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Das Non Plus Ultra ist jedoch Boss, Personalchef, Abteilungsleiter,Meister und Bereichskollege, ist aber auch keine 100%ige Sache..
    Nein - eine 100%ige Sache ist das nicht. Denn mit "Meister" und "Kollege" ist es manchmal eher problematisch. Ich habe schon erlebt, dass Kollegen sich gegen einen Neuen aussprachen, weil sie merkten, dass dieser besser ist als sie. Das gleiche gilt manchmal auch für unmittelbare Vorgesetzte. Da spielt die Angst um den Arbeitsplatz oder "Degradierung" eine Rolle. Andererseits gibt es Unternehmen, die auch die (internen) Bewerbungen aus dem eigenen Hause über den (externen) Personalberater laufen lassen. Damit wird sichergestellt, dass alle gleich behandelt werden. Und dann sollte man nicht vergessen, dass Personalberater dem Unternehmen i.A. eine Garantie bieten: wird das Arbeitsverhältnis in der Probezeit beendet, dann sucht der Berater (ohne Honorar) neu.

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Die Fachspezialisten die du anführst bepe, das sind Eierlegende Wollmilchsau. Die werden i.d.R. über Jahre in den Unternehmen "herangezüchtet". Wenn dies rar besäten Spezialisten sich eines Tages woanders bewerben, haben die gleichfalls ihre Schwierigkeiten, weil evtl. in diesem Unternehmen wiederum ein oder mehrer andere Zusatzspezialbereiche gefragt sind.
    Stimmt teilweise - und teilweise auch nicht (und ich mache diesen Job schon seit 20 Jahren und die Suche nach solchen Spezialisten ist keine Ausnahme). Diese Leute werden nicht unbedingt "herangezüchtet", sondern sie "wachsen in diese Aufgaben hinein". Und damit die Schwierigkeiten bei einer Stellenbesetzung minimiert werden, dazu gibt's ja uns Berater.

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