Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen - Seite 3
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Thema: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

  1. #21
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Sehr interessant euer Gespräch darüber zu lesen... Man stellt sich das mit den referenzen teilweise wirklich so vor als ob da der Chef angerufen wird und einen langen Sermon vom Stapel lässt. Dabei wird es wohl realistisch gesehen doch eher so sein, dass die Referenz dort nicht kontaktiert wird.
    Ich nehme mal an, dass in über 80% aller Fälle die angegebenen Referenzen nicht kontaktiert werden. Wie ich weiter oben schon schrieb: Alleine die Tatsache, dass der Bewerber (möglichst nicht nur einen) seiner früheren Vorgesetzten als Referenz benennt, zeigt dass er eigentlich nichts zu verbergen hat. Das genügt in den meisten Fällen.
    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Was ich unerhört finde ist die Art und Weise, wie Personalberatungen/-büros aufd diese Weise Acquise machen wollen. Das ist ja schon fast geschmacklos.
    Findest du? Ich nicht! Warum auch???? Fast immer und überall, wo sich Menschen unterhalten, kommt man auf den Job zu sprechen - warum nicht auch hier?
    Ich unterhalte mich mit einem Chef über einen gemeinsamen Bekannten - den Bewerber. Es ist ein gutes Gespräch, bei dem der Chef den Eindruck gewinnt, einen kompetenten Berater an der Strippe zu haben.
    Früher oder später fragt mich dann der Chef, wo der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt - und schon sind wir in der Akquise. So einfach kann das sein (wenn man's kann ....).

  2. #22
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Moin, anrufen wen man will ?
    Was wenn Du durch Zufall an jemand gerätst, z.B eine Kollegin die gerne plappert und dabei nicht ganz ehrlich ist bzw. den Bewerber nicht mochte ?
    Moin Moin,
    was heißt "anrufen wen man will"? Die grundsätzliche Zustimmung des Bewerbers liegt vor - aber er schreibt mir nicht vor, wen ich zu kontaktieren habe.
    Wenn er allerdings nicht möchte, dass ich bestimmte Leute anrufe, dann kann er das sagen - und das wird selbstverständlich respektiert.
    Was heißt "durch Zufall"? Ich werde doch wohl wissen, wen ich anrufe, oder?
    Was heißt "z.B. eine Kollegin" ? Ich gebe mich nicht mit Indianern ab, sondern wende mich an Häuptlinge!
    (sieh mal, was ich weiter oben dazu geschrieben habe: "Denn wenn sich ein ehemaliger Vorgesetzter (also kein Freund oder Kollege) ...usw...."

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Das Arbeitsrecht ist interessant:
    Macht der ehemalige Arbeitgeber dem neuen Arbeitgeber eine falsche Auskunft über die Qualifikation und das Verhalten im alten Arbeitsverhältnis, so macht sich der frühere Arbeitgeber möglicherweise schadenersatzpflichtig. Wenn die Auskunft viel zu gut war (wie auch das Zeungis) kann sich der Ex-Arbeitgeber gegenüber dem neuen Arbeitgeber schadenersatzpflichtig machen, wenn bei einer ehrlichen Auskunft die Einstellung nicht erfolgt wäre. Wenn die Auskunft zu schlecht war, hätte der Arbeitnehmer einen Schadenersatzanspruch, wenn er bei einer ehrlichen bzw. korrekten Auskunft die Stelle erhalten hätte.
    Ich denke nicht, dass du mich hier über das Arbeitsrecht aufklären musst - das steht bei mir in Griffnähe im Büro.
    Aber kennst DU die Realität? Wer wird denn einen Bewerber ausschließlich wegen einer (zu) guten Auskunft oder eines (zu) guten Zeugnisses einstellen? Oder wegen eines nicht so guten Zeugnisses bzw. einer negativen Referenz nicht nehmen?
    Niemand wird einen Bewerber ausschließlich auf Grund seines Zeugnisses oder einer Referenz einstellen oder ablehnen.
    Die Praxis sieht doch anders aus: Zeugnisse lesen ist mühsam und unproduktiv, denn sie sind auf den ersten Blick grundsätzlich immer positiv. Es bringt nur etwas, wenn man "zwischen den Zeilen" liest.
    Also nimmt man die Zeugnisse nicht als Bewertung, sondern eher als Gesprächsgrundlage mit dem Bewerber, Und Referenzen holt man in erster Linie dann ein, wenn man nach dem Gespräch mit dem Bewerber irgendwie das "Bauchgefühl" hat, man müsse noch die Meinung einer weiteren Person einholen, die den Bewerber kennt. Referenzen dienen also in erster Linie zur "Abrundung" der eigenen Meinung.
    Insofern ist der Gesetzestext zwar gut gemeint, aber letztlich Makulatur.

  3. #23
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Ich nehme mal an, dass in über 80% aller Fälle die angegebenen Referenzen nicht kontaktiert werden. Wie ich weiter oben schon schrieb: Alleine die Tatsache, dass der Bewerber (möglichst nicht nur einen) seiner früheren Vorgesetzten als Referenz benennt, zeigt dass er eigentlich nichts zu verbergen hat. Das genügt in den meisten Fällen.

    Findest du? Ich nicht! Warum auch???? Fast immer und überall, wo sich Menschen unterhalten, kommt man auf den Job zu sprechen - warum nicht auch hier?
    Ich unterhalte mich mit einem Chef über einen gemeinsamen Bekannten - den Bewerber. Es ist ein gutes Gespräch, bei dem der Chef den Eindruck gewinnt, einen kompetenten Berater an der Strippe zu haben.
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    Dem Arbeitssuchenden ist damit aber noch lange nicht geholfen... Wobei man abver auch sagen muss: Der Personalberater ist sich selbst ja auch der nächste... Vom Arbeitssuchenden würden wir ja auch nichts anderes erwarten.
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  4. #24
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Hier sind Alternativen zu den Referenzen die meines Erachtens viel sinnvoller sind:

    Drei Interviewpartner machen das Gespräch: ein Personaler, der Chef und eine Kollegin

    ODER

    man macht mit dem Vorgesetzten das Gespräch, vielleicht vorerst noch mit der Personalreferentin um anschliessend
    ein separates Gespräch mit dem Team zu machen.

    Ist alles fertig setzen sich alle zusammen und diskutieren über die Kandidaten (also die wenigen Topkandidaten - meist so 3), für mich die beste Alternative. Geht auch bei einem kleinen Betrieb.

    beide Verfahren habe ich jetzt mehrmals gehabt und fand es gut, insbesonders das man auch das Team kennenlernt.

    Es tut sich was bei den Firmen, Referenzen bei den Fällen oben sind dann auch völlig überflüssig.

    Ich warne sehr Referenzen einholen zu lassen und gleichzeitig welche zu geben, man kann rechtlich in Teufels Küche kommen. Ist wie bei Arbeitszeugnissen, heute wird sofort geklagt.

    Eine gute Personalarbeit zeichnet sich durch eine gute Analysefähigkeit einer Person aus, da braucht man keine Referenz als Alibifunktion.

    'Aber die Referenzen waren doch gut, deshalb haben wir die Kollegin eingestellt, unsere Schuld ist es also nicht das wir Sie genommen haben"
    Geändert von Moppel (10.03.2014 um 11:07 Uhr)

  5. #25
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Dem Arbeitssuchenden ist damit aber noch lange nicht geholfen... Wobei man abver auch sagen muss: Der Personalberater ist sich selbst ja auch der nächste... Vom Arbeitssuchenden würden wir ja auch nichts anderes erwarten.
    Das Problem ist, dass man als Personalberater beim Auftraggeber kaum erfolgreich einen Arbeitslosen vorstellen kann. Nur ganz, ganz selten ergibt sich eine Situation, wo man als Personalberater neben 3-4 anderen Bewerbern auch einen Arbeitslosen mit in die engere Wahl nehmen kann. Der Kunde will "Maßarbeit" haben, also einen Bewerber, der möglichst zu 100% zu den Anforderungen passt - und das ist bei Arbeitslosen nur selten der Fall.
    Deshalb haben Arbeitslose größere Chancen, wenn sie sich direkt bei den Firmen bewerben oder auch bei Personalvermittlern - aber nicht so sehr bei Personalberatern.

  6. #26
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Moin,

    die Firmen und auch die Personaler müssten nun langsam Mal merken das es diese greadliningen CVs wie früher immer weniger gibt:
    wir leben in einer Zeit von: Befristeten Verträgen, Zeitarbeit, Fusionen, Restrukturierung usw. Jeder noch so Qualifizierte kann unverschuldet arbeitslos werden. Nur weil sie arbeitslos sind passen sie nicht auf die Stelle, schwer zu glauben ?

    Daher halte ich die vorherige Argumentation für nicht schlüssig gedacht: es wird ja (und das finde ich ehrlich) suggeriert
    das sich Arbeitslose nicht 'vermarkten' lassen, zumindestens von Personalberatern.

    Das glaube ich schon das jene so denken ( wobei wenn ich mir in XING etc Mal die Profile der Personalberater selbst ansehe, ihr glaubt gar nicht wieviele 'Lücken' man bei denen im Lebenslauf findet

    Für mich und sicher für die anderen Führungskräfte die einmal arbeitslos waren gilt folgendes: wir merken uns die Personalberater die uns auch als Arbeitslose vermitteln wollten, und die gibt es (wenn auch nicht oft) . Und nur die kriegen den Auftrag wenn wir dann wieder selbst Personal suchen.

    Nicht über nur an den kurzfristigen Profit denken liebe Personaler !
    Geändert von Moppel (11.03.2014 um 06:25 Uhr)

  7. #27
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Man lernt nie aus... Dass man aber aus der Arbeitslosigkeit heraus jemanden schwerer vermitteln kann, leuchtet ein.


    Moppel: Auch wenn du dir diejenigen merkst, die Arbeitslose vermitteln wollen - woher weißt du, dass andere es nicht auch versuchen und einfach keinen Erfolg damit haben?
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  8. #28
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Also, ich finde Moppels Sichtweise eigentlich ganz interessant und auch nachvollziehbar. Jedenfalls danke für die gute Diskussion hier, ich lese fließig mit.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  9. #29
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Man lernt nie aus... Dass man aber aus der Arbeitslosigkeit heraus jemanden schwerer vermitteln kann, leuchtet ein.


    Moppel: Auch wenn du dir diejenigen merkst, die Arbeitslose vermitteln wollen - woher weißt du, dass andere es nicht auch versuchen und einfach keinen Erfolg damit haben?
    Das kann (vielleicht) sein - aber dann sind Sie für mich nicht gut.

    Ein guter Autoverkäufer verkauft auch hochwertige 'Ladenhüter' wenn er engagiert ist und den Markt gut kennt, letztlich schafft er es weil er zielstrebig ist und Ausdauer, Hartnäckigkeit und Geduld mitbringt. Und 'Biss"
    Geändert von Moppel (11.03.2014 um 09:38 Uhr)

  10. #30
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    AW: Chef in Bewerbung als Referenz erwähnen

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Moin,
    die Firmen und auch die Personaler müssten nun langsam Mal merken das es diese greadliningen CVs wie früher immer weniger gibt:
    wir leben in einer Zeit von: Befristeten Verträgen, Zeitarbeit, Fusionen, Restrukturierung usw. ( ...... ) Nicht über nur an den kurzfristigen Profit denken liebe Personaler !
    Lieber Moppel,
    mit leichtem Grinsen freue ich mich darüber, wie du den Personalern und Beratern hier Hilfestellung gibst......
    Offenbar kennst du aber die Situation in den Unternehmen doch nicht so gut wie du glaubst. Denn die Personaler in den Unternehmen kennen die Lage am Markt sehr gut und wissen, was möglich ist und was nicht.
    Und die Mär, dass nur Bewerber mit "geradlinigem Lebenslauf" Chancen haben ist eh ein Ammenmärchen. Gerade Kandidaten mit "Ecken und Kanten" die sich auch in deren CV zeigen, sind häufig die Besten.
    Nur sollte der Lebenslauf halt nicht ausschließlich aus "Ecken und Kanten" bestehen.....
    Und wir Personalleute kennen auch die Lage von Bewerbern, die sich oft nur von einer befristeten Tätigkeit in die nächste begeben, am Arbeitsplatz von Restrukturierungen überrascht werden und durch Fusionen und Firmenverkäufe ihren Arbeitsplatz wieder verlieren. Deine Belehrungsversuche sind daher ziemlich überflüssig - gerade hier im Forum, wo wahrscheinlich mehr Arbeitssuchende mitlesen als Personaler....

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    ( .... ) Daher halte ich die vorherige Argumentation für nicht schlüssig gedacht: es wird ja (und das finde ich ehrlich) suggeriert das sich Arbeitslose nicht 'vermarkten' lassen, zumindestens von Personalberatern. ( .... ) Jeder noch so Qualifizierte kann unverschuldet arbeitslos werden. Nur weil sie arbeitslos sind passen sie nicht auf die Stelle, schwer zu glauben ?
    Ja - auch Hochqualifizierte können arbeitslos werden. Mich hatte es übrigens (vor vielen Jahren) auch mal "erwischt", weil mein damaliger Arbeitgeber (damals ein Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern) in der Konjunkturkrise in Konkurs ging.
    Trotzdem stimmt das, was ich schrieb. Hättest du richtig gelesen, dann hättest du gesehen, dass ich nicht geschrieben habe, dass sich Arbeitslose "nicht vermarkten lassen" - also unterlass DU bitte deine Vereinfachungsversuche. Vielmehr schrieb ich: "Nur ganz, ganz selten ergibt sich eine Situation, wo man als Personalberater neben 3-4 anderen Bewerbern auch einen Arbeitslosen mit in die engere Wahl nehmen kann." - und das ist ja wohl eine völlig andere Aussage.
    Auch wenn du es vielleicht anders siehst - nicht die Arbeitslosigkeit ist der Hauptgrund, sondern fehlende bzw. andere Qualifikation. Ein Arbeitsloser versucht halt, sich auf jede auch nur halbwegs passende Stelle zu bewerben - aber meistens ist sie auch nur halbwegs passend. Und das genügt oft nicht.

    Vielleicht verwechselst du auch die Arbeit von Personalberatern und Personalvermittlern. Personalvermittler stellen i.A. jeden vor, der auch nur halbwegs zur vakanten Stelle passen könnte und überlassen dem Kunden die Auswahl.
    Personalberater dagegen liefern Maßarbeit. Wenn nämlich ein Unternehmen einen Personalberater beauftragt, Bewerber für eine ganz bestimmte Stelle zu finden, dann erwartet der Kunde, dass die Bewerber auch ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dies können spezielle Fachkenntnisse sein (z.B. bei Entwicklungsingenieuren) oder Marktkenntnisse in einer bestimmten Branche (z.B. bei Vertriebsleuten für Sondermaschinen in der Textilindustrie) oder Sprachkenntnisse (z.B. bei Sales Managern für China oder Südamerika) .... ich könnte noch eine Reihe weiterer Kriterien nennen.
    Wenn z.B. ein Konstrukteur für Präzisionsmaschinen für die Medizintechnik gesucht wird, dann ist ein arbeitssuchender Baumaschinen-Konstrukteur kaum der richtige Kandidat, auch wenn er sein Ingenieurstudium mit "sehr gut" abgeschlossen hatte. Selbst bei eher allgemeinen Positionen wie z.B. einem Controller hilft es einem Maschinenbau-Unternehmen mit mehrstufiger Produktion und interner Leistungsverrechnung nichts, wenn man einen erfahrenen Controller aus dem Handel vorstellt.

    Verständlicherweise bewerben sich auf solche Anzeigen immer wieder Arbeitslose, das ist ihr gutes Recht - aber (und hier wiederhole ich mich) in den meisten Fällen passen sie halt zur Stelle.
    Nicht weil sie arbeitslos sind (soweit dein Vorurteil), sondern weil ihre Kenntnisse und Erfahrungen meistens in anderen Bereichen liegen. Auch wenn es DIR schwerfällt, das zu glauben.

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Für mich und sicher für die anderen Führungskräfte die einmal arbeitslos waren gilt folgendes: wir merken uns die Personalberater die uns auch als Arbeitslose vermitteln wollten, und die gibt es (wenn auch nicht oft) . Und nur die kriegen den Auftrag wenn wir dann wieder selbst Personal suchen.
    Na, dann sieh mal zu, dass du schnell wieder in eine Position kommst, wo du es uns bösen Personalberatern mal so richtig zeigen kannst ........
    Geändert von bepe0905 (11.03.2014 um 14:09 Uhr)

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