Ablehnung Vermittlungsgutschein - Seite 2
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Thema: Ablehnung Vermittlungsgutschein

  1. #11
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Ja werde ich machen.

  2. #12
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Zitat Zitat von zulolo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ...
    Zweite Frage: Kann ich jetzt trotzdem einen Vermittler einschalten und bekomme den Gutschein dann wenn der Erfolg hatte?
    Ein Vermittlungsgutschein ist keine Garantie, dass du einen Job findest.
    Selbstverständlich kannst du jederzeit einen Arbeitsvermittler einschalten. Gute Arbeitsvermittler werden dich nicht abweisen, wenn du keinen Vermittlungsgutschein hast,
    denn die wissen schließlich, dass Vermittlungsgutscheine in erster Linie für etwas "schwierigere" Fälle gedacht sind.
    Der Arbeitsvermittler erhält sein Honorar vom künftigen Arbeitgeber. Nur in solchen Fällen, wo es dem Unternehmen nichts wert ist, einen Vermittler zu bezahlen, da hilft der Vermittlungsgutschein wirklich. Es kommt also darauf an, welchen Beruf du hast, wie in deinem Beruf die Chancen stehen und auf welcher Arbeitsstelle du dich bewerben willst.

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei bepe0905 für diesen nützlichen Beitrag:

    zulolo (28.05.2013)

  4. #13
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Also bekommen die Vermittler wirklich nur ihr Geld wenn sie Erfolg hatten den Arbeitslosen zu vermitteln - aber der Arbeitslose muss dafür in keinem Fall zahlen, ist das richtig so?

  5. #14
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Zitat Zitat von Oberbuxe Beitrag anzeigen
    Also bekommen die Vermittler wirklich nur ihr Geld wenn sie Erfolg hatten den Arbeitslosen zu vermitteln - aber der Arbeitslose muss dafür in keinem Fall zahlen, ist das richtig so?
    Personalberater und Vermittler arbeiten in Deutschland ausschließlich im Auftrage des suchenden Unternehmens, von dem sie auch bezahlt werden. Es gibt hiervon auch wenige Ausnahmen, z.B. wenn sich ein hochbezahlter Manager beruflich verändern will und einen Berater mit der Unterstützung für ihn beauftragt - aber darum geht es hier wohl kaum....

    Es gibt zwischen Beratern und Vermittlern allerdings einige Unterschiede:
    Personalberater suchen vorrangig Führungskräfte und Spezialisten, Personalvermittler sind eher für "normale" Arbeitskräfte (Produktion, Verwaltung) zuständig (also Personalberater suchen die "Häuptlinge", Personalvermittler die "Indianer").
    Ein guter Personalberater arbeitet i.A. per Festauftrag - d.h., er erhält vom Unternehmen also exklusiv den Auftrag, eine offene Stelle zu besetzen.
    Dann spricht er vorrangig solche potenzielle Kandidaten an, die er für geeignet hält und führt mit diesen erste (meist sehr ausführliche) Gespräche, bevor er sie seinem Kunden vorstellt. Ein guter Personalberater wird seinem Kunden nie irgendwelche Bewerber vorstellen, die "vielleicht halbwegs passen könnten", sondern er versucht, "individuelle Maßarbeit" zu liefern, auch wenn die Suche vielleicht etwas länger dauert.
    Zumindest einen Teil des vereinbarten Honorars erhält er auch dann, falls es mit der Besetzung Stelle nicht klappt.

    Personalvermittler arbeiten i.A. ohne ausschließlichen Auftrag - d.h., sie arbeiten auf Erfolgsbasis. Ihr Honorar erhalten sie also nur dann, wenn einer der vorgestellten Bewerber auch eingestellt wird. Daher sind oft mehrere Personalvermittler bemüht, dem Unternehmen möglichst schnell Leute vorzustellen, wenn dort eine Stelle frei ist.

    Manchmal geht dies zu Lasten der Qualität - es werden nicht nur solche Bewerber vorgestellt, die zu 100% passen, sondern auch solche, die so halbwegs passen (weil man vielleicht in der Kürze der Zeit keine besseren findet).
    Deshalb "sammeln" Personalvermittler möglichst viele wechselwillige und Arbeit suchende Bewerber in ihrer Datei, um im Bedarfsfall dem suchenden Unternehmen möglichst schnell eine größere Anzahl möglicher Bewerber vorzustellen. Man spricht hierbei in der Branche von einem "Windhunderennen": wer zuerst einen Bewerber "liefert", der eingestellt wird, der ist "Sieger" und erhält ein Honorar.
    Gute Personalvermittler führen mit diesen Bewerbern selbstverständlich vorher auch erste Gespräche (manchmal nur telefonisch) und erstellen ein Dossier über sie, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch keine konkrete Stelle zu besetzen haben.

    Personalvermittler erhalten (je nach Branche, Unternehmensgröße und zu besetzender Position) ein Honorar, das zwischen etwa 8 und 15% vom Jahresgehalt der Stelle liegt
    (je schwieriger eine Stelle zu besetzen ist, desto höher das Honorar, logisch).
    Jetzt kann sich jeder mal ausrechnen:
    ein Maschinenbautechniker oder Meister verdient in der Metallverarbeitung zwischen 40 und 45 T€ im Jahr, also erhält der Vermittler vom Unternehmen ein Honorar zwischen ca.4 - 6 T€. Für einen Vermittlungsgutschein erhält er aber nur 2 T€ von der ARGE - und dies noch aufgeteit in 2 Raten bei Vermittlung und nach einigen Monaten ungekündigter Tätigkeit des Vermittelten.
    Also sind manche Personalvermittler, die ihren Kunden wirklich gute Bewerber anbieten, meistens gar nicht so sehr daran interessiert, Kandidaten mit Gutschein zu vermitteln. Und viele Unternehmen wissen die Vorauswahl des Beraters und Vermittlers zu schätzen und sind bereit, für einen wirklich guten Kandidaten auch ein entsprechendes Honorar zu zahlen.

    Und noch etwas: bei vielen Personalern in den Unternehmen haben Vermittlungsgutscheine nicht immer den besten Ruf. Denn sie zeigen doch, dass der Stellensuchende schon längere Zeit arbeitslos ist. Dies kann z.B. an der Konjunktur liegen, möglicherweise aber auch am Bewerber (vielleicht ist er aus persönlichen Gründen schwer vermittelbar). Aber das kommt immer auf die individuelle Situation an.
    Nur - es soll zeigen, dass ein Vermittlungsgutschein keine Erfolgsgarantie ist, denn ob zu Recht oder Unrecht - jeder kennt den Spruch (und das Vorurteil): "Was nix kostet, taugt nix". Und oft klappt es für den Stellensuchenden durch Eigeninitiative oder über einen guten Vermittler seines Vertrauens besser als mit Gutschein vom Amt.

  6. die folgenden 4 Benutzerbedanken sich bei bepe0905 für den nützlichen Beitrag:

    Die Spiegeleisalatgurke (28.05.2013), Oberbuxe (28.05.2013), sn00py603 (28.05.2013), zulolo (28.05.2013)

  7. #15
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Danke dass du dir die Arbeit gemacht hast, bepe!! Super Beitrag und schön aus dem Nähkästchen!

    Diesen Punkt hier finde ich sehr, sehr wichtig, viele Arbeitlose denken da wahrscheinlich nicht dran:
    Und noch etwas: bei vielen Personalern in den Unternehmen haben Vermittlungsgutscheine nicht immer den besten Ruf. Denn sie zeigen doch, dass der Stellensuchende schon längere Zeit arbeitslos ist. Dies kann z.B. an der Konjunktur liegen, möglicherweise aber auch am Bewerber (vielleicht ist er aus persönlichen Gründen schwer vermittelbar). Aber das kommt immer auf die individuelle Situation an.
    Nur - es soll zeigen, dass ein Vermittlungsgutschein keine Erfolgsgarantie ist, denn ob zu Recht oder Unrecht - jeder kennt den Spruch (und das Vorurteil): "Was nix kostet, taugt nix". Und oft klappt es für den Stellensuchenden durch Eigeninitiative oder über einen guten Vermittler seines Vertrauens besser als mit Gutschein vom Amt.
    Interessant und wissenswert!

  8. #16
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Super @bepe0905, das ist doch mal ne Glockenklare Aussage, wie diese Headhunter arbeiten. Danke.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  9. #17
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Danke, es ist wirklich schön mal über das ganze Thema aufgeklärt zu werden. Ich wusste nicht wirklich wie das abläuft und die Leute beim Amt sind da auch nicht so sehr hilfreich.

  10. #18
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Zitat Zitat von zulolo Beitrag anzeigen
    ...und die Leute beim Amt sind da auch nicht so sehr hilfreich.
    Weil die sowieso keine Ahnung von der Materie haben, denn die kommen oftmals aus einem Überhang an Personal von anderen Dienststellen/Ämtern und hatten mit solchen Sachen noch nie etwas zu tun. Das wäre genauso, wenn ich einen Holzfäller als Maurer arbeiten lasse.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  11. #19
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Naja, das ist ja auch nur teilweise ihr Fachgebiet, oder?

  12. #20
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    AW: Ablehnung Vermittlungsgutschein

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Weil die sowieso keine Ahnung von der Materie haben, denn die kommen oftmals aus einem Überhang an Personal von anderen Dienststellen/Ämtern und hatten mit solchen Sachen noch nie etwas zu tun. Das wäre genauso, wenn ich einen Holzfäller als Maurer arbeiten lasse.
    Wirklich? Dabei habe ich erst vor einigen Tagen gehört, dass die Mitarbeiter dort speziell geschult werden usw.

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