Toller Job für H4, arbeitslose Frauen
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Thema: Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

  1. #1
    Status: Freischaffender Lebenskü Array Avatar von james
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    Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

    Bin mal gespannt, wann ein Sachbearbeiter eine Bewerbung auf diesen Job verlangt: ••• Stellenangebot: HURE / Prostituierte in Leipzig (Gigajob Deutschland)

  2. #2
    Moderator Status: keine Angabe Array Avatar von Cosmica
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    AW: Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

    Guten Morgen James,

    ich glaube kaum, dass dies geschehen wird, den nach § 36 Abs. 1 SGB III, heißt es in Absatz 1 - Die Agentur für Arbeit darf nicht vermitteln, wenn ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis begründet werden soll, das gegen ein Gesetz oder die guten Sitten verstößt.
    Dazu gibt es auch ein Urteil des Bundessozialgericht.

    Bordellbetreiber - Arbeitsagentur muss für ihn keine Prostituierten suchen
    Bundessozialgericht
    Az.: B 11 AL 11/08 R  
    Urteil vom 06.05.2009  

    Vorinstanzen:
    Sozialgericht Speyer, Az.: S 10 AL 1020/04, Entscheidung vom 04.05.2006  
    Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 1 AL 97/06, Entscheidung vom 24.01.2008

    Demnach wird wohl auch kaum ein Sachbearbeiter der ARGE derartige Stellen vorschlagen, noch Bewerbungen verlangen.
    Freundliche Grüße, Cosmica :-)

  3. #3
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    AW: Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

    Zitat Zitat von Cosmica Beitrag anzeigen
    Demnach wird wohl auch kaum ein Sachbearbeiter der ARGE derartige Stellen vorschlagen, noch Bewerbungen verlangen.
    Naja, scheinbar gibt es das schon. Siehe hier.

  4. #4
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    AW: Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

    unfassbar! aber so ein job geht nur auf freiwilliger basis. mit einem echten beruf hat das in meinen Augen nichts zu tun. könnte mir niemals vorstellen, dass es als ein solcher aufgefasst, geschweige vermittelt wird.

  5. #5
    Moderator Status: keine Angabe Array Avatar von Cosmica
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    Idee AW: Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

    Hallo Karsten,


    danke für den Link, ich hatte das Thema bereits gelesen, habe mir aber aufgrund dessen jetzt mal die Mühe gemacht und ein wenig recherchiert.


    Dabei bin ich u.a. auf einen Artikel der Zeitschrift EMMA aus dem Jahre 2006 gestoßen; mit der Überschrift: "Der unmoralische Staat" - Skandal: Deutsche Arbeitsämter vermitteln Prostituierte und andere Arbeitslose an Bordelle. Das dringend revisionsbedürftige neue Prostitutionsgesetz macht das möglich.


    Nun wollte ich es genau wissen, denn sonst wäre das alles ein Wiederspruch.
    Einerseits das Urteil des Bundessozialgerichts, in dem es ja darum ging, dass Arbeitsämter keine Prostituierten vermitteln, aber anderseits werden Frauen dazu aufgefordert sich auf diverse Rotlichtjobs zu bewerben. Spätestens hier kann ja etwas nicht stimmen.


    Nun laut der Sozialgesetzbücher II und III kann eine Arbeit aus wichtigem Grund abgelehnt werden. Ein wichtiger Grund wäre u.a. die Sittenwidrigkeit.
    Da aber nun der Gesetzgeber das Prostitutionsgesetz geändert hat, gilt ab dem 1. Januar 2002 das horizontale Gewerbe nicht mehr als sittenwidrig.


    Also dem Gesetz nach sind Arbeitsangebote dieser Art, von Vater Staat rechtens. Die Bundesagentur für Arbeit hat allerdings intern erlassen, dass niemand in die Prostitution vermittelt werden darf, der nicht möchte.
    Es handelt sich hierbei also um eine Ermessensentscheidung, die selbstverständlich jederzeit rückgängig gemacht werden kann.


    Die Arbeitsagentur und die ARGE sind natürlich zweierlei Paar Schuhe. So hat sich die ARGE beispielsweise bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert, denn sämtliche Aufforderungen zur Prostitution kamen ausschließlich von den Sachbearbeitern dieser Amtsstuben.


    Wobei man natürlich auch unterscheiden sollte, denn in einem Fall ist es tatsächlich so gewesen, dass die Frau bereits dieses Gewerbe ausgeübt hat, es aber aus gesundheitlichen Gründen beenden wollte. In dem Fall hatte die ARGE die Frau aufgefordert die sogenannte Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen, mit der Anordnung ihren "Nebenjob" weiter ausführen zu müssen, da sonst die Leistungen um 30% gekürzt würden.


    Ver.di bezeichnete übrigens die Prostitution als: O-Ton "ein Beruf wie jeder andere".

    Damit wäre ein nun klar, ein Bordel ist ein Arbeitsplatz wie jeder andere.


    Ich muss mich also dahingehend korrigieren, dass ich zwar richtig gelegen habe, was die Arbeitsagenturen betrifft, aber man/FRAU tatsächlich damit rechnen muss, dass die ARGE diesbezüglich immer mal wieder zuschlägt und solche Arbeitsaufforderungen stellt.


    Zum von mir bereits erwähnten Urteil des Bundessozialgerichts, heißt es im Focus von 2009 u.a.


    Zitat Anfang:

    Die Arbeitsbehörde weigerte sich jedoch, weil Prostitution gegen die guten Sitten verstoße. „Wir werden nicht vermitteln, solange es nicht eine eindeutige moralische Haltung in Deutschland zur Prostitution gibt. Wenn doch, müsste es aber ein ganz normaler Beruf sein, ohne Wenn und Aber. Und das schließt auch das Recht auf Weiterbildung ein.“
    Zitat Ende


    Bleibt also nur noch abzuwarten ob FRAU in Zukunft eine dreijährige Lehre mit IHK Prüfung zur Dienstleisterin absolvieren kann.

    Übrigens bei meinen Recherchen habe ich gelesen, dass die Stadt Bonn den einzigen (noch) ersten Parkscheinautomaten umgerüstet hat und zwar zu einem Steuerautomaten für Prostituierte. Vor Arbeitsbeginn muss ein Bon gezogen werden, natürlich gegen eine Gebühr in Höhe von 6,00 Euro. Es sind eigens dafür Planstellen eingerichtet worden, so dass Mitarbeiter der Stadt auch kontrollieren können, ob auch brav die Steuer abgeführt wird.
    Hat jemand keinen Bon vorzuweisen gibt es ein Bußgeld in Höhe von 100,00 Euro. Die Stadt Bonn rechnet so mit Mehreinnahmen von etwa 300.000 Euro im Jahr.


    Cosmica
    Geändert von Cosmica (10.04.2012 um 18:37 Uhr)
    Freundliche Grüße, Cosmica :-)

  6. #6
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    AW: Toller Job für H4, arbeitslose Frauen

    Ähnliche Jobsangebote gab auch von der Moderation entfernt. Wobei die etwas seriöser auf mich wirken eigentlich.

    Anmerkung der Moderation: Wir wollen Links zu solchen Seiten momentan nicht im Forum haben und behalten uns weitere Schritte vor.
    Geändert von Frankenfreund84 (02.07.2013 um 15:15 Uhr)

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