Eingliederungsvereinbarung - Seite 4
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Thema: Eingliederungsvereinbarung

  1. #31
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von _Zyzilo Beitrag anzeigen

    Dies gibt es für mittellose ausländische Menschen die zu uns kommen nicht.
    "Das schaffen wir", ...irgendwie schon.
    Es ist ja gut und schön dass für die ausländischen Menschen gesorgt wird. Wir aber sorgen als Steuerzahler dass das überhaupt möglich ist. Wir sollten wirklich nicht in Vergessenheit geraten nur um vor den anderen Ländern gut da zu stehen. Deutschland, gutes Land...
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  2. #32
    Status: zufried. Arbeitnehmer Array Avatar von _Zyzilo
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von IBO Beitrag anzeigen
    Muss man sich wie ein Bettler vorkommen? Wofür gibt es die Arbeitslosenversicherung die man jahrelang bezahlt?
    Ja, unter bestimmten Umständen schon. Die Arbeitslosenversicherung kann unter gewissen Umständen sogar gar nichts mehr bringen. Stell dir einmal vor, dass jemand über 20 Jahre in die Arbeitslosenversicherung sehr gut eingezahlt hat.
    Jetzt macht sich derjenige Selbstständig und zahlt nicht mehr in diese ein. Leider ändert sich nach schon 5 Jahren der Markt und er muss Insolvenz anmelden.

    Damit er über die Runden kommt hat er nach dieser Zeit keinen Anspruch mehr auf ALG I, er rutscht sofort in ALG II. Seine ganzen vorherigen Versicherungseinzahlungen sind flöten gegangen und waren somit umsonst. Sie sind demnach nur für zeitnah arbeitslos gewordene Exarbeitnehmer.

  3. #33
    Status: keine Angabe Array Avatar von Northern Lights
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Dann ist der Schritt in die Selbständigkeit noch riskanter, wenn das so ist. Oder man muss so ein gutes Unternehmen gründen das genug abwirft damit man sich für das Alter ein dickes Polster schaffen kann. Wie ist das eigentlich wenn eine große Firma Konkurs macht, fällt auch eine private Rentenversicherung, falls vorhanden, in die Konkursmasse?

  4. #34
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von Northern Lights Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich wenn eine große Firma Konkurs macht, fällt auch eine private Rentenversicherung, falls vorhanden, in die Konkursmasse?
    Egal, ob es eine "große" oder eher "kleine" Firma ist: Wenn ein Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Firmen-Zusatzrente anbietet (was ja nicht alle Unternehmen machen), dann ist diese durch den Pensionssicherungsfond der deutschen Industrie abgesichert.

  5. #35
    Status: keine Angabe Array Avatar von Northern Lights
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Und wie ist es wenn es ein Einzelunternehmer ist, der nach langjähriger Selbständigkeit vor dem Aus steht?

  6. #36
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von Northern Lights Beitrag anzeigen
    Dann ist der Schritt in die Selbständigkeit noch riskanter, wenn das so ist.
    Das ist so - und deshalb sollte man sich den Schritt in die Selbständigkeit auch gut überlegen.
    Eigentlich muss man zur Selbständigkeit "geboren" sein.
    Wer den Schritt in die Selbständigkeit nur macht, weil er aus der Arbeitslosigkeit rauskommen will oder weil er sich über seinen Chef geärgert hat (und nicht gleich eine andere Stelle findet), der wird höchstwahrscheinlich scheitern.
    Deshalb bieten die IHK's und HWK (und manchmal sogar die Volkshochschulen) auch Existenzgründerseminare an, die man unbedingt vorher besuchen sollte.
    Zitat Zitat von Northern Lights Beitrag anzeigen
    Oder man muss so ein gutes Unternehmen gründen das genug abwirft damit man sich für das Alter ein dickes Polster schaffen kann.
    Darauf hofft wohl jeder, der sich selbständig macht...

  7. #37
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von Northern Lights Beitrag anzeigen
    Und wie ist es wenn es ein Einzelunternehmer ist, der nach langjähriger Selbständigkeit vor dem Aus steht?
    Grundsätzlich kann man auch als Unternehmer (egal in welcher Form) in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
    Oder man schließt eine private Zusatzversicherung ab, die von vielen Versicherungsgesellschaften angeboten werden. Da gibt es z.B. die sog. "Rürup-Rente", die ist mit der "Riester-Rente" vergleichbar, aber etwas besser für die Belange Selbständiger geeignet.

    Aber es kann natürlich auch sein, dass man als Einzelunternehmer immer nur gerade so über die Runden kommt und nicht soviel übrig hat, dass man noch etwas in die Altersvorsorge einzahlen kann.
    Wer mit seinem Unternehmen keinen Gewinn macht, sollte sehen, dass er diesen Zustand schnellstens ändert.
    Oder man hängt ein Schild in den Laden: "Dieses Unternehmen arbeitet ohne Gewinn. Das war nicht geplant - hat sich aber so ergeben."

    Es gibt so eine Faustregel für Selbständige und Freiberufler: man sollte sehen, dass man in "normalen Jahren" ein Jahreseinkommen von mindestens 100 T€ erzielt.
    Dann bleibt i.A. noch etwas übrig, was man auf die "Hohe Kante" legen kann - zum einen fest angelegt für die Altersvorsorge
    und zum anderen, um ein kleines Polster für magere Jahre zu haben (die immer mal wieder kommen).

  8. #38
    Status: zufried. Arbeitnehmer Array Avatar von _Zyzilo
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich kann man auch als Unternehmer (egal in welcher Form) in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
    Schön wäre es, grundsätzlich können Selbstständige, abgesehen von einer speziellen Form, nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Hier müssen bestimmte Voraussetzungen für gegeben sein.

    Es gibt jedoch bestimmte Formen von Selbstständigkeit, die sind Rentenversicherungspflichtig. Diese Gruppen müssen in die Rentenversicherung einzahlen, ob sie wollen oder nicht. Manche von denen müssen dann die Selbstständigkeit aufgeben, weil die überhohen Beitrage, besonders Krankenkasse und die Rentenversicherung, neben den Fixkosten und den Umsatzsteuern, dies am Anfang nicht bückeln können.

    Zitat von Northern Lights Und wie ist es wenn es ein Einzelunternehmer ist, der nach langjähriger Selbständigkeit vor dem Aus steht
    Bei denen ist es so, wenn sie zuvor Anwartszeiten erworben haben, können diese sich freiwillig weiter versichern. Machen sie pleite, bekommen sie zwar kein Arbeitslosengeld, sonder evtl. nur Hartz4, die Anwartszeiten bleiben jedoch bestehen.

    Bei Hartz 4 wird jedoch nichts mehr in die RV gezahlt.

  9. #39
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von _Zyzilo Beitrag anzeigen
    Schön wäre es, grundsätzlich können Selbstständige, abgesehen von einer speziellen Form, nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Hier müssen bestimmte Voraussetzungen für gegeben sein.
    Es gibt jedoch bestimmte Formen von Selbstständigkeit, die sind Rentenversicherungspflichtig. Diese Gruppen müssen in die Rentenversicherung einzahlen, ob sie wollen oder nicht.
    Entschuldigung, - aber bevor du etwas mit solcher Bestimmtheit verkündet solltest du mal erklären, was diese "bestimmten Voraussetzungen" sind. Und welche "bestimmte Form von Selbständigkeit" bzw. welche "Gruppen" du meinst...
    Denn so hört sich das reichlich nebulös an, was du da schreibst (und bestimmt nicht sehr hilfreich für Mitleser).
    Fakt ist, dass die überwiegende Zahl der Leute, die sich selbständig machen, vorher in einem festen Arbeitsverhältnis stand. Und alle diese Selbständigen können ihre gesetzliche Rentenversicherung weiter aufrecht halten und darin einzahlen.
    Sie können sogar eine gewisse Zeit mit den Zahlungen aussetzen (z.B. in der etwas schwierigen Gründungsphase, wenn der Verdienst noch nicht so hoch ist) und danach weiter in die RV einzahlen.
    Selbstverständlich können sie aber auch die Zahlungen ruhen lassen und erhalten dann mit Eintritt ins Rentenalter lediglich die Rente, die ihren Einzahlungen und Beschäftigungsjahren in Festanstellung entspricht.

    Zitat Zitat von _Zyzilo Beitrag anzeigen
    Manche von denen müssen dann die Selbstständigkeit aufgeben, weil die überhohen Beitrage, besonders Krankenkasse und die Rentenversicherung, neben den Fixkosten und den Umsatzsteuern, dies am Anfang nicht bückeln können.
    Solche Behauptungen sind schlichtweg Quatsch. Wenn ein Unternehmer seine Selbständigkeit aufgeben muss, weil er nicht die Beiträge für KV und PV aufbringen kann, dann hat er an anderer Stelle Fehler gemacht - an den Beiträgen liegt es aber gewiss nicht.
    Es ist schon interessant, wenn du Krankenkasse, Rentenversicherung und Umsatzsteuer in einen Topf wirfst und dann von "überhohen Beiträgen" sprichst.
    Denn die Beiträge für die KV und RV richten sich nach dem Einkommen und die Umsatzsteuer ist lediglich ein durchlaufender Posten, den ein Unternehmer von seinen Kunden bezahlt bekommt und den er nach Abzug der Vorsteuer ans Finanzamt zahlt.
    Da aber gerade am Anfang einer Existenzgründung nicht selten die gezahlten Vorsteuern höher sind als die eingenommene Umsatzsteuer erhält der Unternehmen oft sogar vom Finanzamt etwas zurück. Er muss nur rechtzeitig seine Umsatzsteuer-Voranmeldung einreichen.
    Geändert von bepe0905 (30.04.2016 um 09:26 Uhr)

  10. #40
    Status: zufried. Arbeitnehmer Array Avatar von _Zyzilo
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    AW: Eingliederungsvereinbarung

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, - aber
    bevor du etwas mit solcher Bestimmtheit verkündet solltest du mal erklären, was diese "bestimmten Voraussetzungen" sind.
    Und welche "bestimmte Form von Selbständigkeit" bzw. welche "Gruppen" du meinst...
    Musst du nicht,
    sondern nur meinen Text ausführlich lesen, verständlich genug ist er ja, - aber dazu fällt mir ein
    "Alter schützt vor Weisheit nicht!" oder besser "...vor Torheit nicht!"
    Ich dachte, du wüsstest alles richtig.

    Ok, bestimmte Voraussetzungen sind, dass man u.a.
    a) ausreichende Pflichtbeiträge für eine Altersrente bzw. EM-Rente erreicht hat. und
    b) dass diese Selbstständige, die Fristen für eine freiwillige RV-Einzahlung einhalten.
    c) damit es sich für die Rente lohnt, den RV-Regelbeitrag einzahlen.
    d)...

    Es stimmt, dass viele Selbstständige zuvor, Anwartschaften als AN erreicht haben.
    Fakt ist, dass die überwiegende Zahl der Leute, die sich selbständig machen, vorher in einem festen Arbeitsverhältnis stand.
    Ist klar. Aber Hochschulabsolvente nach 2005, die sofort gegründet haben, nicht.

    Und, mit bestimmte Formen von Selbstständigkeit sind u.a. alle Handwerksgewerbliche, selbstständige Hebammen und Lehrer, sowie Sozial(Pädagogen). und noch viele andere.
    Und alle diese Selbständigen können ihre gesetzliche Rentenversicherung weiter aufrecht halten und darin einzahlen.
    Nein, diese Selbstständige müssen sich sofort Rentenversicherungsbeiträge abführen, da es Pflicht ist.
    Alle anderen müssen einen Antrag auf die "freiwillige" innerhalb von 5 Jahren stellen. Bei Erhaltung auf Anrecht einer möglichen EU-Rente, innerhalb von 2 Jahren.

    Solche Behauptungen sind schlichtweg Quatsch. Wenn ein Unternehmer seine Selbständigkeit aufgeben muss, weil er nicht die Beiträge für KV und PV aufbringen kann, dann hat er an anderer Stelle Fehler gemacht - an den Beiträgen liegt es aber gewiss nicht.
    Dies sind keine Behauptungen, verdeutlicht jedoch, dass du nicht ausführlich gelesen bzw. verstanden hast.
    Es kann sehr wohl an den Beiträgen liegen. Allein die KK-SV liegen bei min 2150€, mit RV-Regelbeitrag zusätzlich 530€.
    Es ist schon interessant, wenn du Krankenkasse, Rentenversicherung und Umsatzsteuer in einen Topf wirfst und dann von "überhohen Beiträgen" sprichst.
    Das liegt nicht daran, das ich nicht weiß was Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer ist. Es wurde in Zusammenhang erwähnt, da dies den Monatsumsatz betrifft, welche der Gründer durchschnittlich machen muss. Denn es kommen hier noch Betriebliche Fiskosten, und Einkommensteuer hinzu. Und der schlappe Gewinn, sagen wir mal, nur so hoch wie der KK-Mindestbeitrag. So gesehen müsste der Gründer im ersten Jahr seiner Gründung auf ca 90.000€ kommen. Da hat er aber einen guten Finanzpuffer.

    Klar, wenn man als Gründer, wie du es in einem Beitrag beschrieben hast, in ein fertig gemachtes Nest einkaufen kann und sofort 100.000€ verdient, Kann man die Realität vieler, normaler Gründer, aus den Augen verlieren.
    Da aber gerade am Anfang einer Existenzgründung nicht selten die gezahlten Vorsteuern höher sind als die eingenommene Umsatzsteuer erhält der Unternehmen oft sogar vom Finanzamt etwas zurück.
    Hier heißt es richtiger, wenn die gezahlte Mehrwertsteuer höher war, als die eingenommene Mehrwertsteuer, bekommt er dies als Vorsteuer vom FA zurück, bzw. kann sie mit der einbehaltenen Mehrwertsteuer für das FA als zu zahlende Umsatzsteuer verrechnen.
    Aber dies auch nur, wenn er auch genug Betriebsrechnungen mit ausgewiesener MwSt hat.

    Die evtl. höher verrechnenbare Vorsteuer bei Gründern, mag ggf. bei erforderlichen Investitionen im Handwerksbetrieb der Fall sein, aber nicht bei Lehrern oder Pädagogen u. Künstlern,..., Die ja auch zudem noch RV-Pflichtversichert sind.
    Dies zu meinen, von dir erwähnen, schlichtweg benannten Quatsch.

    Ok, du wolltest es so ausführlich, damit sind wir aber vom EGV-Thread erheblich weg, wäre mehr ein Beitrag für andere hier schon aufgeführte Threads wie. (Steuern, Rentenversicherung, Gründer)-Beiträge

    Ufff.

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