Jugendarbeitslosigkeit in Europa - Seite 2
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Thema: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

  1. #11
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Ich wüsste nich mal, wie man auf die Schnelle was ändern kann. Die Lage ist entsprechend festgefahren. Die Chause lief seit Jahren schief und wird es auch noch weiter tun. Bis sich das erholt, da werden noch Jahre, vielleicht Jahrzehnte vergehen.

    Mal als Frage: Was denkt denn ihr was die Gründe sind? Die von mir angesprochene Nachhaligkeit, oder denkt ihr, da steckt noch mehr dahinter?

  2. #12
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Zitat Zitat von Oberbuxe Beitrag anzeigen
    Ich wüsste nich mal, wie man auf die Schnelle was ändern kann. Die Lage ist entsprechend festgefahren. Die Chause lief seit Jahren schief und wird es auch noch weiter tun. Bis sich das erholt, da werden noch Jahre, vielleicht Jahrzehnte vergehen.
    Das stimmt wohl, da muss sich ja grundlegend in der ganzen Wirtschaft etwas ändern, damit sich auch etwas an der Arbeitslosigkeit ändert. Das ist ohne Plan gar nicht und selbst mit Plan nur schwer machbar und langwierig. Hoffen wir, dass es bei uns selbst so schlimm erst gar nicht wird.

  3. #13
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Das mit den Gründen ist eine gute Frage.
    Die Reaktionen sind ja teilweise schon herb. Wenn die Franzosen sowas sagen wie "Alles ist besser, als in Frankreich zu sein" - und die Franzosen sind ja schon als patriotisch bekannt - dann will das was über die Situation heißen...

  4. #14
    Status: keine Angabe Array Avatar von brink
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Das Problem dabei ist, dass wenn dadurch nun alle in Länder gehen, in denen es besser läuft, wie beispielsweise Deutschland, es auch da zu Problemen kommen kann. Auch bei uns sind die Jobs begrenzt. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich habe absolut gar nichts gegen Einwanderer! Aber ich denke viel wichtiger wäre es in den jeweiligen Ländern etwas zu tun, damit dort die Lage besser wird.

  5. #15
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Da gebe ich Dir Recht. Aber wenn ich sehe, dass Menschen auf die Straße gehen, wegen der Arbeitlosigkeit "aufstehen" und bei uns wird es einfach hingenommen. Manchmal frage ich mich wirklich, ist es eigentlich unwesentlich dass es bei uns auch so viele Arbeitslose gibt, warum gehen sie nicht mal demonstrieren, hier bei uns?
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  6. #16
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Also ich weiß nicht... Denkst du nicht auch, Turbolady, dass die Leute hier auf die Straße gehen würden, wenn sie es noch schlimmer hätten? Uns geht es halt einfach noch zu gut... Und wenn man sich die kleineren, teilweise auch rechten oder linken Parteien anschaut, dann sind die hierzulande ja schon auf den Straßen aktiv..

  7. #17
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Also ich bin kein Fürsprecher für Demos oder so, aber ich denke es sind alle zufrieden mit der Arbeitslosigkeit in unserem Lande. Vielleicht auch deshalb weil sie besser sozial unterstützt werden, als Arbeitslose in anderen Ländern.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  8. #18
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Ich kann in Sachen Spanien weiterhelfen, da ich in der Krise eine Weile dort war und auch gute Kontakte dorthin habe.
    Wenn ihr Fragen habt, dann also raus damit.

    Die Ausbildungssituation in Spanien ist zunächst eine andere als hier.
    Es gibt dort ein Generationenproblem, dazu muss man die spanische Kultur kennen und verstehen.

    Die Familie hat dort einen sehr hohen Stellenwert. Somit ist es oft so, dass die Älteren in der Familie arbeiten und die anderen mitversorgen. Da die Jüngeren einen großen Respekt vor den Älteren haben, akzeptieren sie es. Es ist also so, dass die Älteren ihre Jobs nicht freigeben und die Jüngeren keine bekommen. Deshalb studieren viele junge Spanier. Es gibt aber wenige gute Unis. Ich habe letztes Jahr eine Weile an der Uni in Madrid studiert und selbst deren Professoren verdienen weniger als ich. Dementsprechend ist die Ausstattung und der Ruf der Unis schlecht. Die Absolventen haben also erneute Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden.

    Zudem hat die Regierung traditionell Dienstleistungen etc. sehr wenig gefördert. In Madrid gab es kaum IT-Dienstleister, Reisebüros etc., dafür aber viele kleine Läden und Gastronomie (es heißt, in Madrid könne man nicht verhungern ). Hoch Qualifizierte finden auch deshalb keine Arbeit. Viele große spanische Unternehmen sind in Europa null bekannt, da Spanien sich aufgrund der starken Binnennachfrage der letzten Jahre kaum um Expansion und Exporte gekümmert hat. Oder kennt ihr die größten Unternehmen wie Ferrovia, Gamesa, Abertis oder Iberdrola? Das sind riesige spanische Unternehmen, aber beinahe unbekannt.

    Die Binnennachfrage sackt weg, also sind die Jüngeren gezwungen, ins Ausland zu gehen.

    Zudem hat Spanien auch eine starke Einwanderung von Rumänen, die wiederum ebenfalls oft arbeitslos bleiben in der nächsten Generation. Die rumänische Sprache ist mit der spanischen beinahe identisch, deshalb kommen diese gerne dorthin.

    Es hat also vielfältige Gründe, ich könnte jetzt noch viel mehr dazu schreiben, aber das langweilt euch vermutlich.

    Die Lage in Spanien ist wirklich ernst, aber zur Kultur gehört es dennoch, sich auf der Straße zu zeigen, deshalb sind die Cafés voll.

    Jedoch wird die Arbeitslosenquote in Spanien auch stark angezweifelt, denn es gibt eine sehr hohe Dunkelziffer an Schwarzarbeit etc.. Nicht jedem Arbeitslosen geht es dort also schlecht...
    Geändert von Darky (24.04.2014 um 13:28 Uhr)
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  9. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Darky für diesen nützlichen Beitrag:

    Mumin (25.04.2014)

  10. #19
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Also ich könnte das ewig lesen, einfach weil man selbst so keine Ahnung hat. Die Verzahnung Kultur/Arbeitswelt ist dort ja sehr intensiv, das fällt einem bei einem selbst gar nicht auf.

    Aber was du beschreibst klingt ja fast so als würde ein Exodus anstehen in Spanien, oder? Man qualifiziert sich und muss dann nach Mitteleuropa um Arbeit zu finden?

  11. #20
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Jugendarbeitslosigkeit in Europa

    Naja, es geht schon voran mittlerweile dort und bessert sich auch langsam.
    Aber Veränderungen, besonders in Kultur und Gesellschaft, brauchen immer ihre Zeit, bis sie in den Köpfen angekommen sind.

    Spanier sind zudem überhaupt nicht faul, aber sie haben eben eine andere Arbeitskultur. Die Läden sind oft morgens und dann wieder bis in den Nachmittag hinein geschlossen, die Siesta ist dort echt sprichwörtlich zu nehmen. Dafür wird eben bis spät in den Abend, ca. 21 oder 22 Uhr gearbeitet.

    Und in der Not suchen sich viele halt andere Möglichkeiten wie Schwarzarbeit, viele kleine Jobs, nicht angemeldete Selbstständigkeiten etc..

    Unsere Spanier vermuten, dass es wohl noch bis 2016 brauchen wird, bis die Veränderungen dort zum Positiven greifen.
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