Beistand mit zu Terminen nehmen
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Thema: Beistand mit zu Terminen nehmen

  1. #1
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    Beistand mit zu Terminen nehmen

    Guten Tag,

    ich habe jetzt schon desöfteren gehört oder gelesen, dass man sich am besten einen Beistand zu den Terminen beim Arbeitsamt mitnehmen soll.

    Haltet ihr das auch für sinnvoll? Habt ihr damit bessere Erfahrungen gemacht als bei Terminen, die ihr alleine wahrgenommen habt?

    Wer kann denn eigentlich als so ein Beistand fungieren? Muss das jemand bestimmtes sein, ein Rechtsanwalt oder Ähnliches?

    Ich habe in der vergangenen Zeit einige Scherereien mit dem Amt gehabt und habe darauf einfach keine Lust mehr. Deshalb denke ich darüber nach in Zukunft nicht mehr alleine die Termine wahrzunehmen.

    Viele Grüße Anto

  2. #2
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Hallo Anto, es sollte jemand sein, zu dem Du Vertrauen hast. Ob Du gleich einen Rechtsanwalt dafür beauftragen solltest weiß ich nicht, denn der kostet ja auch Geld. Aber einen Beistand mitzunehmen finde ich schon sinnvoll. Auch eine Bestätigung in schriftlicher Form, was das Gespräch betrifft, würde ich mir vom SB geben lassen. Das wäre eine doppelte Absicherung.

  3. #3
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Hallo Anto, willkommen im Forum.
    Wenn du negative Erfahrungen gesammelt hast, solltest du auf jeden Fall eine Vertrauensperson mitnehmen. Wenn eine zweite Person anwesend ist, ist der SB dazu verurteilt, sich korrekt zu verhalten; denn du hast ja einen Zeugen. Gut, jedoch nicht Bedingung, wäre es, wenn sich die Person deiner Wahl mit dem Prozedere auf dem Arbeitsamt auskennen würde. Ein Anwalt ist nicht von Nöten, kostet eh Geld. Der SB ist nicht verpflichtet ein schriftliches Gesprächsprotokoll anzufertigen geschweige denn auszuhändigen. Im Regelfall reicht es aus, wenn du als auch deine Vertrauensperson ein eigenes Gesprächsprotokoll anfertigt.
    Sollten Probleme auftauchen, so kannst du dich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde wehren. Hierbei können dann auch Gesprächsprotokolle herangezogen werden.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  4. #4
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Stimmt, jemand der schon mal Arbeitsloser war oder Arbeitsloser ist wäre ein guter Beistand, einfach weil das Prozedere bekannt ist.

    Man darf glaube ich sogar bis zu drei Personen mitnehmen, wenn man jemanden findet der Zeit hat (Arbeitslose?). Darauf darf man beharren.

  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Wäre gut, wenn das jeder wüsste. Was man da so manchmal mitbekommt wie man mit den Kunden / Arbeitslosen umgeht, sträuben sich die Haare. Wenn mich jemand fragen würde, ich würde mitgehen...
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  6. #6
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Als Beistand kann von der Sache her jeder fungieren, es muss also kein Rechtsanwalt, Fachmann oder sonstiges sein. In erster Linie geht es ja darum, dass ein zeuge dabei ist, der gegebenenfalls Protokoll führt.

    Alles rechtlich relevante dazu findest du in § 13 SGB 10.

  7. #7
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Tja, Turbolady, du arbeitest ja Vollzeit, oder? Wie häufig pro Woche könntest du mit einem Arbeitslosen zum Beispiel um 10:00 vormittags zum Amt gehen? Wahrscheinlich kann ich mir die Frage schon selbst beantworten.

  8. #8
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Vielen Dank. Habt ihr selbst denn schon Erfahrungen gemacht und schon Beistand dabei gehabt. Macht das tatsächlich einen Unterschied?

  9. #9
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    Ich bin vor einigen Jahren mit meiner Frau als Beistand mitgegangen und werde es demnächst wieder tun. Beim ersten Mal musste ich den Sachbearbeiter in seine Schranken verweisen, weil er sich sehr herablassend und allwissend dargestellt hat. Ich hatte auch schon mit Sachbearbeitern zu tun, denen ich sagen musste, was in den einschlägigen Broschüren steht (bei 50+ Arbeitslosen). Beim Erstellen der Eingliederungsvereinbarung steht man mit Beistand wesentlich besser da als alleine.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  10. #10
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    AW: Beistand mit zu Terminen nehmen

    war jetzt im falschen Thema, deshalb gelöscht egal. Hier wollte ich sowieso noch was zu schreiben. und zwar was das Herablassen betrifft. Ich finde dass gerade die, die an den Arbeitslosen ihren Unterhalt verdienen, den arbeitsuchenden Menschen auch als Kunden ansehen sollten (müssten) für die sie ihre "Dienstleistung" erbringen, für die sie eben ihr Geld verdienen. Und zwar wie überall. Aber das ist ja wohl ein ganz anderes "Geschäft"!? Da ist halt der Kunde nicht König...

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