Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?
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Thema: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

  1. #1
    Status: Angestellte i. ö. Dienst Array Avatar von Kristin2
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    Unglücklich Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mich schon ein wenig im Forum ungesehen, aber noch keine richtige Antwort auf meine Frage/Situation erhalten.

    Es geht um meinen Exfreund.

    Er ist 24, wird nächsten Monat 25, ist im 1. Ausbildungsjahr und verdient 360 EUR netto, plus 184 EUR Kindergeld (nur noch diesen Monat).

    Bisher haben wir zusammen gewohnt (in NRW), ich habe die Miete etc bezahlt, sodass er sein Geld für sich hatte. Nun haben wir uns getrennt und er muss ausziehen.

    Was hat er für Anlaufstellen, um Geld zu beantragen, sei es für Kaution, Möbel (er hat nichts, alles vorhandene habe ich angeschafft), ect.?

    Den BAB Antrag hat er bereits ausgefüllt und ist in Bearbeitung, aber der Sachbearbeiter sagte bereits, dass es sich um höchstens 180 EUR handeln wird, die er dort bekommt.

    Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie er davon eine Wohnung finanzieren und leben soll?!

    Heute war er bei der ARGE für "Jugendliche" bis 25 - erste Antwort: "Sie haben keinen Anspruch", nachdem er darauf bestanden hat mit einem Sachbearbeiter zu sprechen, hat die Dame einen Fallmanager angerufen und zu ihm gesagt "Hier ist jemand, der möchte von Dir persönlich einen Ablehnungsbescheid haben" (fand ich schon frech). Jetzt hat er Freitag einen Termin, aber der wird ihn ja wie es aussieht nicht weiter bringen.
    Anschließend war er noch mal bei der Agentur für Arbeit, und auch dort sagte man ihm, dass man nicht zuständig sei, weil er ja eine Ausbildungsstelle hat, wäre er Arbeitslos, wäre das alles kein Problem.

    Fakt ist, bei mir kann er nicht wohnen bleiben und eine eigene Wohnung kann er sich von seinem Geld nicht leisten. Zu seinen Eltern kann er auch nicht, aber das hat sich mit 25, sprich in einem Monat, sowieso erledigt, dass sie unterhaltspflichtig wären, was sie aber auf Grund ihres geringen Einkommens beide sowieso nicht sind.

    Was kann ich bzw. kann er denn jetzt machen? Er muss unbedingt bei mir raus, die Situation ist unerträglich... Er denkt schon darüber nach, seine Ausbildung zu kündigen

    Ich hoffe, ich habe alle nötigen Info's gegeben, und dass mir hier jemand helfen kann.

    Vielen, vielen Dank schon mal im Voraus!!

    Liebste Grüße

  2. #2
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    hat die Dame einen Fallmanager angerufen und zu ihm gesagt "Hier ist jemand, der möchte von Dir persönlich einen Ablehnungsbescheid haben"
    Auf diesen Spruch hin, würde ich erstmal Beschwerde einlegen, das hat die T***i nicht zu sagen.
    Zum 2ten müsste er, berichtigt mich wenn ich falsch liege, ergänzend ALGII beantragen. So das zumindest die Wohnung gesichert ist.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

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    Kristin2 (27.02.2013)

  4. #3
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Hallo Kristin und willkommen hier bei uns im Forum.

    Die Ausbildung zu kündigen, damit man eine Wohnung bekommt, halte ich für nicht klug, zumal es dadurch nur noch mehr Ärger gibt.
    Dein künftiger Ex-Freund kann Berufs- Ausbildungsbeihilfe bei der Arge beantragen. Das muss unterschrieben werden, vom Ausbildungsbetrieb und von den Eltern, wobei die Eltern das Einkommen darlegen müssen.
    Wichtig ist der Grund, warum man nicht mehr zuhause wohnt. Hat man keinen triftigen Grund, müssen die Eltern einspringen und deinen Ex-Freund unterstützen.


    Den BAB Antrag hat er bereits ausgefüllt und ist in Bearbeitung, aber der Sachbearbeiter sagte bereits, dass es sich um höchstens 180 EUR handeln wird, die er dort bekommt.
    Ob diese Summe stimmt, kann ich jetzt so nicht sagen, aber das KG fällt im nächsten Monat weg, also bleiben 360,00 Euro übrig. Das Einkommen würde bei der Berechnung des ALGII bzw. bei der Ausbildungsbeihilfe berücksichtigt.

    Die Arge muss auf jeden Fall handeln und falls er nicht beim SB weiter kommt, immer an die nächst höhere Stelle wenden, notfalls auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen, falls man sein Anliegen nicht ernst nimmt.
    Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. (Konfuzius)

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Caro für diesen nützlichen Beitrag:

    Kristin2 (27.02.2013)

  6. #4
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Sobald er 25 ist hat er sowieso Anspruch auf Wohngeld. Er kann ab 25 nicht gezwungen werden, bei den Eltern zu wohnen. Wenn er jetzt dort hin geht müsste er auch noch klar verständlich machen, dass er bald 25 ist und es sich deswegen nicht lohnt, kurz bei den Eltern einzuziehen und dann in drei Wochen wieder auszuziehen.

    Er sollte sich in der Tat an die nächst höhere Instanz wenden. Wenn er so behandelt wird wäre es vielleicht auch nicht schlecht, mit einer Begleitperson die Termine wahrzunehmen.

  7. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Oberbuxe für diesen nützlichen Beitrag:

    Kristin2 (27.02.2013)

  8. #5
    Status: Angestellte i. ö. Dienst Array Avatar von Kristin2
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Oh, ich danke euch für die Antworten

    Sn00py603, er hat ja Freitag den Termin beim Fallmanager, er überlegt jetzt, ob er überhaupt hingehen soll - bekommt er da den Antrag auf ALG II? Und was ist, wenn der ihm direkt sagt, dass er keinen Anspuch hat, wo bekommt er dann den Antrag her?

    Caro, den BAB Antrag hat er ja, seine Eltern haben ihren Teil ausgefüllt, das Ganze ist jetzt in Bearbeitung, problematisch ist nur, er brauchte erst einen Mietvertrag, bevor die überhaupt irgendwas berechnen, aber mit dem Geld, was er da bekommt (der Mensch sagte ja, maximal 180 EUR), kann er sich noch immer keine Wohnung leisten und leben. Wir haben eine günstige 1-Raum-Wohnung gefunden, 300 EUR Warmmiete, zzgl. Strom, der Vermieter hat jetzt einen Mietvertrag ausgestellt unter Vorbehalt, dass die Miete übernommen wird (da steht ein Satz drin, dass er die Wohnung nur bekommt, wenn irgendein Amt die Miete zahlt, bzw. er eine Aufstockung bekommt). Und das ist wirklich das Günstigste, was wir seit 2 Monaten gefunden haben. Aber der Vermieter wartet jetzt auch nicht ewig...
    Die nächst höhere Stelle wäre dann wo bzw. wer?

    Oberbuxe, Wohngeld ist jetzt ja nochmal was anderes. Also, angenommen, ALG II wird abgelehnt, BAB fällt gering aus, wie bereits genannt 180 EUR (dann bekommt er allerdings die oben genannte Wohnung nicht und der Mietvertrag ist hinfällig), kann er dann noch zur Wohngeldstelle gehen, und dort Gelder beantragen? Das geht aber doch erst, wenn er einen gültigen Mietvertrag hat, und um eine Wohnung zu bekommen, bräuchte er zumindest Geld für die Kaution, das wollen die Vermieter sofort haben, und er brauch ja wenigstens ein bisschen Einrichtung - ein Bett beispielsweise, einen Kühlschrank... er hat ja wirklich nichts.

    Oh man, ist das alles kompliziert... Mir kommt es wirklich so vor, als wird man in Deutschland noch bestraft, dafür, dass man arbeiten geht.

    Woher kann er so ein kleines Startkapital bekommen?

  9. #6
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Als erstes ist da natürlich die Ausbildungsbeihilfe. Alg 2 greift bei Ausbildungen eigentlich nicht. Es gibt soweit ich das jetzt im Kopf habe Ausnahmen, aber da müsste ich mich erst selbst nochmal näher informieren, nicht dass ich dir jetzt was falsches schreibe.

    Ansonsten käme evtl. noch ein Bildungskredit in Frage. Den müsste er natürlich zurück zahlen, aber jetzt wäre der Lebensunterhalt wenigstens erstmal gedeckt.

  10. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Karsten für diesen nützlichen Beitrag:

    Kristin2 (27.02.2013)

  11. #7
    Status: Angestellte i. ö. Dienst Array Avatar von Kristin2
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Danke, Karsten, für Deine Antwort.

    So weit ich weiß, GAB es wohl mal Ausnahmen, wenn beide Elternteile ALG II beziehen, aber gem. Auskunft der örtichen ARGE, gibt es das wohl nicht mehr, würde aber im Falle meines Exfreundes sowieso keine Rolle spielen, weil beide Elternteile arbeiten gehen. Dennoch kann er von ihnen keine Unterstützung erwarten, weil sie "zu wenig" verdienen, davon abgesehen, dass sie ab seinem 25. Geburtstag, der ja nächsten Monat ist, sowieso nicht mehr unterhaltspflichtig wären.

    Nichts desto trotz gibt es doch in Deutschland so etwas wie Grundsicherungen, nach denen sich ja das ALG II richtet. Wenn das errechnete BAB also nicht reicht und er unter einem bestimmten Satz liegt, dann muss doch irgendjemand anders dafür zuständig sein, diese finanzielle Grundsicherung zu gewährleisten. Ein Hartz IV Empfänger bekommt doch so um die 400 EUR zzgl. Miete gezahlt. Da kommt er mit seinen 360 EUR + ggfs. 180 EUR BAB ja längst nicht dran..

    Im Moment ist es einfach so, dass ICH (wir waren gerade mal knapp 1 Jahr zusammen, nicht verheiratet, haben keine Kinder, nichts), für seinen Unterhalt aufkommen muss - ich kann ihn ja schlecht vor die Türe setzen, ohne Dach über dem Kopf, ohne Möbel und ohne Geld, also was bleibt mir momentan anderes übrig?! Aber das kann doch nicht sein, dass ich "ein auf Caritas" (ugs.) machen MUSS...

  12. #8
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Zitat Zitat von Kristin2 Beitrag anzeigen
    Nichts desto trotz gibt es doch in Deutschland so etwas wie Grundsicherungen, nach denen sich ja das ALG II richtet. Wenn das errechnete BAB also nicht reicht und er unter einem bestimmten Satz liegt, dann muss doch irgendjemand anders dafür zuständig sein, diese finanzielle Grundsicherung zu gewährleisten. Ein Hartz IV Empfänger bekommt doch so um die 400 EUR zzgl. Miete gezahlt. Da kommt er mit seinen 360 EUR + ggfs. 180 EUR BAB ja längst nicht dran..

    Im Moment ist es einfach so, dass ICH (wir waren gerade mal knapp 1 Jahr zusammen, nicht verheiratet, haben keine Kinder, nichts), für seinen Unterhalt aufkommen muss - ich kann ihn ja schlecht vor die Türe setzen, ohne Dach über dem Kopf, ohne Möbel und ohne Geld, also was bleibt mir momentan anderes übrig?! Aber das kann doch nicht sein, dass ich "ein auf Caritas" (ugs.) machen MUSS...
    Nein das kann wirklich nicht verlangt werden.

    Was du in deinem mittleren Absatz, mit der Grundsicherung, schreibst, ist richtig. Deswegen dachte ich auch, dass er aufstockend ALG II beantragen kann, obwohl er von BAB Geld bekommt. Wenn es aber unter dem Existenzminimum ist, dann müsste er ALG II oder HzL (Hilfe zum Lebensunterhalt) beantragen können. Für letzteres ist meines Erachtens nach auch die Arge zuständig, und wenn nicht, dann ihm dort wenigstens weitergeholfen.

    Mit nächsthöherer Instanz bei dem Fallmanager ist sein Vorgesetzter oder Teamleiter gemeint.

  13. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Oberbuxe für diesen nützlichen Beitrag:

    Kristin2 (27.02.2013)

  14. #9
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Caro, den BAB Antrag hat er ja, seine Eltern haben ihren Teil ausgefüllt, das Ganze ist jetzt in Bearbeitung, problematisch ist nur, er brauchte erst einen Mietvertrag, bevor die überhaupt irgendwas berechnen, aber mit dem Geld, was er da bekommt (der Mensch sagte ja, maximal 180 EUR), kann er sich noch immer keine Wohnung leisten und leben. Wir haben eine günstige 1-Raum-Wohnung gefunden, 300 EUR Warmmiete, zzgl. Strom, der Vermieter hat jetzt einen Mietvertrag ausgestellt unter Vorbehalt, dass die Miete übernommen wird (da steht ein Satz drin, dass er die Wohnung nur bekommt, wenn irgendein Amt die Miete zahlt, bzw. er eine Aufstockung bekommt). Und das ist wirklich das Günstigste, was wir seit 2 Monaten gefunden haben. Aber der Vermieter wartet jetzt auch nicht ewig...
    Die nächst höhere Stelle wäre dann wo bzw. wer?
    Hallo Kristin,

    das ist doch eigentlich schon einmal ein erfreuliches Ergebnis.
    BAB ist ausgefüllt, sehr gut.
    Es ist richtig was du sagst, das dein Exfreund erst einmal einen Mietvertrag braucht. Hier beißt sich die Katze leider meistens auch selbst in den Schwanz, ohne Mietvertrag keine Zusage und ohne finanzielle Amtshilfe oft kein Mietvertrag.
    Aber auch hier hat dein Exfreund Glück, der Vermieter hat bereits einen Mietvertrag unter Vorbehalt ausgestellt, sehr gut.

    Das Amt rechnet nun Einkommen und Kosten gegeneinander auf.
    Sein Einkommen 360 Euro reicht für die Miete und den Strom aus. Nun hat dein Exfreund aber kein Geld mehr zum leben. Hier greift entweder die ARGE oder die Wohngeldstelle ein.
    Ich würde mal persönlich grob tippen, das er von der Wohngeldstelle etwa zwischen 200 und 250 Euro bekommen würde.

    Hier habe ich dir mal eine Seite zur Berechnung des Wohngeldes herausgesucht mit allen Bundesländern.

    Es wird so sein das dein Exfreund etwa zwischen 200 und 300 Euro zum Leben hat, es kommt jetzt nur darauf an, welche Stelle zahlt bzw. sich zuständig fühlt. Die ARGE wimmelt gerne ab, oder versucht es zumindest. Dein Exfreund sollte alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen. Und wie hier auch bereits erwähnt wurde, sollte er immer einen Beistand dabei haben.
    Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. (Konfuzius)

  15. die folgenden 3 Benutzerbedanken sich bei Caro für den nützlichen Beitrag:

    Die Spiegeleisalatgurke (27.02.2013), Kristin2 (27.02.2013), Opel-Admiral (28.02.2013)

  16. #10
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Ausbildung und eigene Wohnung, Zuschüsse?

    Wow Caro, du kennst dich aber gut aus. Hast du damit schon länger Erfahrung?

    Wieso wimmeln denn die Argen ab? Wenn sie zutändig sind können sie sich doch nicht einfach der Verantwortung entziehen, odeR?

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