ALG II und Invalidenrentennachzahlung
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Thema: ALG II und Invalidenrentennachzahlung

  1. #1
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    Frage ALG II und Invalidenrentennachzahlung

    Hi! Ich beziehe ALG II seit ich eine Umschulung begonnen habe. Während dieser Umschulung hatte ich einen Unfall, und war fast 2 Jahre lang krank geschrieben. Die Umschulung soll ich aber weitermachen dürfen. Jetzt soll ich eine Invalidenrente bekommen, und sogar einige Monate Nachzahlung kriegen. Wie sieht das aus? Muss ich mich darauf einstellen, dass das Jobcenter ihre Zahlungen zurück fordert? Werden sie mir überhaupt etwas von der Rente lassen?
    Es wäre schön, wenn jemand darüber Bescheid weiss und mir weiterhilft. Ich danke schonmal im voraus.

  2. #2
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: ALG II und Invalidenrentennachzahlung

    Hallo Down, willkommen im Forum.
    Soweit ich weiß, ist die Invalidenrente abgeschafft und ist in Rente wegen teiweiser Erwerbsminderung neu definiert worden. Solltest Du Bestandsschutz haben und Dein fall noch unter altem Recht behandelt werden, kann ich Dir keine Auskunft geben, da ich diese Rechtlage nicht kenne.

    Solltest Du Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung erhalten, so wird diese als Einkommen berücksichtigt und entsprechend zum ALG II - Bezug eingerechnet. Es gibt je nach Höhe, Freibeträge die in Abzug kommen. Ob und inwieweit die Nachzahlung angerechnet wird, kann ich Dir so nicht beantworten. Hierfür müssten Daten zur Verfügung stehen, wie:
    • seit wann erhälst du ALG II
    • wer ist während deiner Krankheitszeit zuständig gewesen (Jobcenter oder Krankenkasse)
    • über welchen Zeitraum wird rückwirkend die Rente gewährt
    • Höhe der Rente
    • Höhe der Nachzahlung
    • gibt es Überschneidungen zum ALG II - Bezug, Rentenbezug sowie Nachzahlungszeitraum


    Daher empfehle ich Dir eine örtliche Beratungsstelle aufzusuchen und Dich direkt beraten zu lassen. Sozialrechtlich betrachtet, ist Deine Frage schwierig zu beantworten, zumal wir hier durchweg Laien sind und nicht Gefahr laufen wollen, Dir einen Rat zu erteilen, der sich als Falsch erweist.

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    Down (19.12.2012)

  4. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: ALG II und Invalidenrentennachzahlung

    Hallo Down. So ganz genau kenne ich mich da auch nicht aus. Soviel ich weiß, wird das Arbeitslosengeld II voll angerechnet, aber wie gesagt unter Vorbehalt. Ich denke es gibt bestimmt jemand der Dir Genaueres dazu sagen kann.

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Tante Emma für diesen nützlichen Beitrag:

    Down (19.12.2012)

  6. #4
    Status: without work Array Avatar von Tiebra
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    AW: ALG II und Invalidenrentennachzahlung

    Hi, wenn du arbeitsunfähig bist, kannst du mit Absprache der Arge die EU Rente beantragen. In der Zeit, also bis zur ersten Zahlung deiner Rente erhälst du ALGII. Die EU Rente läuft zwei Jahre, danach wird erneut geprüft. Es könnte möglich sein, das ein Amtsarzt deine Arbeits bzw. Nicht- Arbeitsfähigkeit prüft. Bist du aus dem Rennen und vielleicht sogar schon über 50 Jahre alt, dann wird man dir wahrscheinlich eh nahelegen, die EU Rente zu beantragen.
    "Mit welchem Recht können wir (die Gesellschaft) verlangen, dass ALGII-Bezieher die besseren Menschen sein sollen?" Zitat von: Richard David Precht

  7. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Tiebra für diesen nützlichen Beitrag:

    Down (19.12.2012)

  8. #5
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: ALG II und Invalidenrentennachzahlung

    Zitat Zitat von Tiebra Beitrag anzeigen
    Die EU Rente läuft zwei Jahre, danach wird erneut geprüft. Es könnte möglich sein, das ein Amtsarzt deine Arbeits bzw. Nicht- Arbeitsfähigkeit prüft. Bist du aus dem Rennen und vielleicht sogar schon über 50 Jahre alt, dann wird man dir wahrscheinlich eh nahelegen, die EU Rente zu beantragen.
    Die Befristung erfolgt für längstens drei Jahre nach dem Rentenbeginn und kann wiederholt werden. Unbefristet wird sie gezahlt, wenn es unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann.
    Endet die befristete Rente und hat sich der Gesundheitszustand nicht gebessert, kann die Rente weiter gewährt werden – eventuell erneut befristet. Deshalb sollte rechtzeitig ein Folgeantrag gestellt werden. Wird bei einer ärztlichen Überprüfung festgestellt, dass sich die Erwerbsfähigkeit verbessert hat, kann der Rentenanspruch entfallen. Die Prüfung wird von Ärzten des Rentenversicherungsträgers vorgenommen, nicht vom Amtsarzt. Der Amtsarzt ist bei den Krankenversicherungen angesiedelt. Das Alter zur Beantragung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Maßgeblich ist die zumutbare Arbeitszeit von:
    - weniger als 3 Stunden täglich
    - mehr als 3 Stunden und weniger als 6 Stunden täglich
    - mehr als 6 Stunden täglich

    Ebenfalls ist zu prüfen: Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit besteht, wenn der Versicherte vor dem 2.1.1961 geboren und berufsunfähig ist, in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Berufsunfähigkeit (BU) 3 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt und die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt hat. Diese ist dann unbefristet.

  9. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei Erdenmensch für den nützlichen Beitrag:

    Down (19.12.2012), Karsten (27.12.2012)

  10. #6
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    Danke Erdenmensch für das willkommen und natürlich die Infos.
    Ich denke, dass es besser ist, hier nicht alle Einzelheiten auszubreiten, aber wenigstens einige kann ich Euch sagen.
    Ja, ich werde eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung erhalten,
    - ich erhalte ALG II seit (mit teilweiser Unterbrechung) 4,5 Jahren
    - während meiner Krankheitszeit war die Berufsgenossenschaft zuständig, aber ich bekam eine Ergänzung (die Miete vor allem) vom Jobcenter
    - die Auszahlung, die ich jetzt als Erstes bekommen soll, ist eine Pauschale für die letzten 4 Monate, also seit ich gesund geschrieben bin (von der ich evtl. noch etwas zurückzahlen muss)
    - die genaue Höhe der Rente steht also noch nicht fest. Es ist ja für den Moment nur eine Pauschale, mit der ich meine Miete allein bezahlen könnte
    - dadurch, dass ich 4 Monate auf einmal bezahlt bekomme, ist das natürlich ein kleiner Bazzen Geld (jedenfalls für meine Verhältnisse)
    - zum ALG II-Bezug gibt es natürlich Überschneidungen, da ich ja seit diesen 4 Monaten wieder gesund geschrieben bin, und ALG II bekommen habe.

    Das mit der örtlichen Beratungsstelle ist gut, aber ich wüsste nicht, wo ich eine finden könnte. Ich wohne nämlich erst seit ca. 5 Jahren hier, und das habe ich noch nicht rausfinden können. Unter anderem, weil ich ja 2 Jahre lang krank war.

    Wenn Du also, diese Dinge wissend, noch ein wenig mehr sagen könntest, würde es mich freuen, aber wenn nicht ist auch ok. Danke nochmal für die Hilfe.

    ...und jetzt will ich natürlich auch noch Tante Emma und Tiebra antworten und danke sagen. Ich hatte nicht erwartet, dass ich gleich mehrfach Antwort bekomme.

    Tante Emma, ja, soweit war ich auch schon informiert. Es ist ja aus diesem Grund, dass ich befürchte, das Jobcenter wird mir sogut wie nichts von dem Geld lassen.

    und

    Tiebra, ich bin nicht arbeitsunfähig. Ich wurde sogar als fähig erklärt, mehr als 6 Stunden täglich zu arbeiten. Ich werde aber, so wurde mir von erfahrenen Angestellten bei der BG zugesichert, zu mehr als 50% invalid eingestuft werden.
    Was den Amtsarzt (oder die Amtsärztin) angeht, es wurde von ihr schon eine "Begutachtung nach Aktenlage" ausgestellt, in dem sie praktisch die zuständigen Beamten der BG als unfähige Leute dargestellt hat (nach meinem Erachten jedenfalls), denn dort war geschrieben, dass sie mich für unfähig hält, meine Umschulung weiterzuführen und in dem Beruf zu arbeiten, schon wegen körperlicher Einschränkungen, die selbst von Durchgangsärzten nicht mehr diagnostiziert werden. Ich habe natürlich diese Frau nie zu Gesicht bekommen, also hat sie mich nicht untersucht. Das sagt ja auch das "...nach Aktenlage"....und Nein, ich bin noch nicht aus dem Rennen, da ich noch kein 50 bin.

    Erdenmensch, diese Amtsärztin war vom Arbeitsamt beauftragt worden, und das Schreiben bekam ich über dieses...und noch eine Frage:
    was hat das mit der EU-Rente auf sich? Könnte ich so eine auch beantragen? Selbst wenn sie nur befristet genehmigt wird, wäre es ja eine Hilfe (besonders wenn das Jobcenter mir die Zahlungen streichen sollte).
    Geändert von Frankenfreund84 (20.12.2012 um 08:03 Uhr) Grund: Doppelpost

  11. #7
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    So wie Du die Sachlage schilderst, musst Du von der Pauschale etwas zurückzahlen. Soweit ich recherchieren konnte, wird die Pauschale auf 4 Monate verteilt und monatliche Freibeträge verringern nochmals die Rückzahlung. Durch die Unfallversicherung erhälst Du Unterhaltzsleistungen und die werden wie Einkommen behandelt, so dass folgende Freiberträge zu berücksichtigen sind:
    Jeder erwerbstätige Leistungsberechtigte hat einen Grundfreibetrag in Höhe von 100,00 EUR monatlich.Darüber hinaus bestehen zusätzliche Freibeträge:
    • Bei einem Bruttoeinkommen zwischen 100,01 und 1.000,00 EUR können 20 % des Nettoeinkommens anrechnungsfrei hinzuverdient werden.
    • Bei einem Bruttoeinkommen zwischen 1.001,01 und 1.200,00 EUR können 10 % des Nettoeinkommens anrechnungsfrei hinzuverdient werden.Hat der erwerbsfähige Leistungsberechtigte mindestens ein minderjähriges Kind, so tritt an die Stelle der Höchstgrenze von 1.200,00 EUR der Betrag von 1.500,00 EUR.

    Da sich in den letzten 24 Monaten die Rechtsprechung ständig ändert war das oben erwähnte das aktuellste, was ich finden konnte. Ich hoffe, dass ich mit der Auskunft richtig liege, da es doch einige unsicherheitsfaktoren gibt (wie gerade die Rechtsauslegung). Mit der Beratung kannst Du ja mal schauen ob es in der Nähe eine Arbeitslosenselbsthilfegruppe gibt. Da gibt es meist sehr kompetente Ratgeber.

    Um die Berufsunfähigkeit zu erhalten muss man im Berufsfeld bis 3 Stunden arbeiten können. Ist man mit mehr als 3 Stunden eingestuft geht das nicht. Was ich Dir für die Zukunft als rat mitgeben möchte ist dies:
    Lese Bescheide genau durch. Bist du der meinung, dass dies für dich nicht zutrifft oder unvollständig ist, so verfasse einen Widerspruch. Dann muss von Amts wegen erneut über deinen Antrag entschieden werden und umfangreicher geprüft. Diese Möglichkeit ist im Sozialrecht kostenfrei und bringt Dir keinerlei Nachteile. Denn schlimmstenfalls wird der Erstbescheid bestätigt.
    Geändert von Erdenmensch (19.12.2012 um 23:29 Uhr)

  12. #8
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    AW: ALG II und Invalidenrentennachzahlung

    Meine Güte, Down. Willkommen hier im Forum! Ich weiß dass ich dir bei solchen fachlichen Sachen nicht gut helfen kann, deswegen wünsche ich dir einfach mal alles Gute, gutes Gelingen bei deinem Kampf mit der Bürokratie, und vorallem, dass du wieder Arbeit findest. Solche Kämpfe mit dem Amt kosten wirklich Kraft und ich hoffe, dass du genug Kraft hast!

  13. #9
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    Zitat Zitat von Down Beitrag anzeigen
    Das mit der örtlichen Beratungsstelle ist gut, aber ich wüsste nicht, wo ich eine finden könnte. Ich wohne nämlich erst seit ca. 5 Jahren hier, und das habe ich noch nicht rausfinden können. Unter anderem, weil ich ja 2 Jahre lang krank war.
    Zuständig sind ja die Rentenversicherungsträger und die bieten auch Beratung an. Du könntest dich also an den Rentenversicherungsträger wenden.
    Ansonsten bieten häufig auch solche Organisationen wie Caritas, Johanniter, Diakonie etc. Beratungen an. Evtl. kannst du bei deiner Stadtverwaltung erfragen wer als Ansprechpartner bei solchen Fragen für dich in Frage kommen könnte.

  14. #10
    Status: without work Array Avatar von Tiebra
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    Tiebra, ich bin nicht arbeitsunfähig. Ich wurde sogar als fähig erklärt, mehr als 6 Stunden täglich zu arbeiten. Ich werde aber, so wurde mir von erfahrenen Angestellten bei der BG zugesichert, zu mehr als 50% invalid eingestuft werden.
    Was den Amtsarzt (oder die Amtsärztin) angeht, es wurde von ihr schon eine "Begutachtung nach Aktenlage" ausgestellt, in dem sie praktisch die zuständigen Beamten der BG als unfähige Leute dargestellt hat (nach meinem Erachten jedenfalls), denn dort war geschrieben, dass sie mich für unfähig hält, meine Umschulung weiterzuführen und in dem Beruf zu arbeiten, schon wegen körperlicher Einschränkungen, die selbst von Durchgangsärzten nicht mehr diagnostiziert werden. Ich habe natürlich diese Frau nie zu Gesicht bekommen, also hat sie mich nicht untersucht. Das sagt ja auch das "...nach Aktenlage"....und Nein, ich bin noch nicht aus dem Rennen, da ich noch kein 50 bin.
    Down, du kannst es probieren mit der Rente, aber ich weiß auch das es immer heißt, Reha vor Rente. Kann sein das die dich vielleicht erst einmal in Reha schicken werden und danach neu entscheiden. (Die Rentenkasse)
    Aber das wäre ja auch nicht so schlimm, denn du bist ja durch die Arge abgesichert.
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