Kündigen vor Jobantritt
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Thema: Kündigen vor Jobantritt

  1. #1
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    Kündigen vor Jobantritt

    Hallo,
    Mein Problem ist folgendes:
    Am Donnerstag habe ich überraschend ein Jobangebot bekommen, welches sich im ersten Moment super angehört hat. Heute nachdem die erste Euphorie sich gesetzt hat stehe ich vor folgendem Problem:
    Der Job soll Montag Mittag beginnen
    Ich hätte Netto etwa 1020€/Monat jedoch ist der Job 33km (ein Weg) entfernt. Ich fahre ein älteres Auto und hätte somit dann Fahrtkosten von Schätzungsweise 150€+ monatlich.
    Derzeit bekomme ich 880€ Arbeitslosengeld, was mit Miete usw. Schon nicht wirklich reicht, nach Abzug der Fahrtkosten hätte ich dann weniger Netto als Arbeitslosengeld.

    Jetzt die Frage was könnten für Konsequenzen entstehen wenn ich diesen Job aus dem genannten Grund nicht antreten sollte?
    Ich bin seit 4 Monaten arbeitslos und habe den Job selbstständig gefunden, das Arbeitsamt ist bisher noch nicht informiert.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
    Danke
    Geändert von es-Bella (02.07.2016 um 16:34 Uhr)

  2. #2
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Du hast den Job ja nicht von der Agentur bekommen also wissen sie nichts davon. Und wenn, die Strecke von insgesamt 60 km (hin und zurück) ist ja nun auch keine Kleinigkeit. Das wäre vielleicht doch ein Grund den Job nicht anzunehmen und das würde ich bei der Firma bei einer Absage auch zugrunde legen. Es sei denn sie übernehmen für Dich, zumindest einen guten Teil, die Fahrtkosten. Am Besten rufst Du gleich am Montag morgen bei ihnen an.
    Wenn es über die Arbeitsagentur ginge, denen wäre das egal ob Du am Ende weniger hast als das Arbeitslosengeld, Hauptsache Du bist als Arbeitslose "raus". So unverständlich es auch ist.

  3. #3
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Zitat Zitat von es-Bella Beitrag anzeigen
    Jetzt die Frage was könnten für Konsequenzen entstehen wenn ich diesen Job aus dem genannten Grund nicht antreten sollte?
    Konsequenzen entstehen in der Regel dann, wenn vom Amt für den Fall eines Nichteingehens, eine Rechtsmittelbelehrung bestand. Dies ist hier ja nicht gewesen.

    Allerdings sind Bewerbungen als AN erfolgsversprechender, als welche in der Arbeitslosigkeit.

    Aber, vielleicht gibt es die Möglichkeit auf Wohngeld, Fahrtkostenerstattung, Entgelterhöhung nach der Probezeit,...,

  4. #4
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Das müsste erst alles beantragt werden, und die Entgelterhöhung nach der Probezeit bei einem neuen Chef ansprechen, ist bestimmt auch nicht so einfach. Andererseits ist es schon von Vorteiel wenn man bereits Arbeitnehmer ist und sich so auf neue Stellen bewirbt. Das kann sich auf das Gehalt positiver auswirken. Arbeitslose müssen meistens zurück stecken weil die Unternehmer darin "günstige Arbeitskräfte" sehen, die ja glücklich sein sollten diese Option zu bekommen.

  5. #5
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Ja nach Spritpreis wirst du etwa das gleiche Einkommen haben wie jetzt. Nur mit dem Unterschied, dass dein ALG1 irgendwann endet, während du dein Einkommen (vielleicht) nach der Probezeit steigern kannst.
    Du könntest deinen neuen Chef fragen, ob die Firma einen Fahrtkostenzuschuss zahlt. Aber auch, wenn sie das nicht tut, wirst du übers Jahr gerechnet besser liegen als jetzt, denn bei dieser Entfernung dürften sich die Fahrtkosten im Lohnsteuer-Jahresausgleich positiv (im Sinne einer Steuer-Rückerstattung) bemerkbar machen.
    Und noch etwas: Wenn man sich um eine neue Arbeitsstelle bewirbt, dann sind die Chancen meistens etwas größer, wenn man dies aus einer ungekündigten Festanstellung heraus tut statt als Arbeitsloser.
    Also - ich würde den Job auf jeden Fall erst mal annehmen.

  6. #6
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Hattest Du Dich schon entschieden, hast Du abgesagt oder doch mit der Arbeit begonnen? Gab oder gibt es ein Gespräch mit dem Arbeitgeber? Wenn es noch aussteht, eventuell nach der Probezeit, würde ich ihn an Deiner Stelle darauf ansprechen was Dir hier vorgeschlagen wurde. Es ist wirklich möglich dass Du Dich mit dem Job im Allgemeinen verbessern kannst.

  7. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Hoffentlich ist es noch nicht zu spät, denn es kann sich wirklich vorab um das Anfangsgehalt handeln. Und meistens kann man auch mit dem Arbeitgeber reden, gerade wenn der Anfahrtsweg doch einiges kostet. Schließlich hat er Dich auf Deine Bewerbung hin ausgewählt und das zeigt ja dass er an Deiner Mitarbeit interessiert ist.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  8. #8
    Status: Galabauer Array Avatar von Timo.B
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Ich hoffe du hast ein Entgegenkommen von Seiten des AG erhalten. Wie schauts denn mit den Öffi's aus? Vielleicht kann er dir auch ne Bahncard spendieren oder sowas in der Richtung? Kann man Fahrtkosten nicht auch steuerlich absetzen?!
    Ich lass mich jetzt zum Pandabären umschulen. Wenn ich faul rumliege und immer dicker werde, finde mich trotzdem alle niedlich.

  9. #9
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    Das ist eine gute Idee mit der Bahncard. Steuerlich sind die Fahrten zur Arbeit absetzbar, aber unter dem Strich kostet es bei jedem Tanken erheblich mehr als am Ende durch die Steuererklärung zurück kommt.

  10. #10
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    AW: Kündigen vor Jobantritt

    wenn das amt davon nix weiß, hat solch ein gespräch beim neuen arbeitgeber nicht statt gefunden ;)
    falls doch mal nachgefragt wird sagst einfach er hat sich nicht mehr gemeldet - so komme ich immer doch
    1020 netto - würde ich auch nicht mehr aufstehen und dann noch 33 km fahren - dann lieber was, was deutlich in der nähe is

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