ALG I Berechnung / Anspruch
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Thema: ALG I Berechnung / Anspruch

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    ALG I Berechnung / Anspruch

    hallo zusammen,

    vielleicht gibt es hier jemanden, der sich auskennt und mich schlau machen kann

    ich habe folgendes Problem:

    ich hatte einen Job der am 01.03.2014 anfing und unbefristet war.
    nun hat der ag eine fristlose Kündigung ausgesprochen am 26.01.2015.
    ich habe dann am 27.01.2015 bei der Agentur vorgesprochen und alg 1 erhalten aus einem alten Anspruch. allerdings erst ab dem 04.02.2015 ( wegen Urlaubsanspruch der vom ag gewährt werden müsse )

    weil die Kündigung nicht rechtens war, habe ich geklagt. es wurde dann bei gericht vereinbart, das mein Arbeitsverhältnis bis zum 28.02.2015 ging.

    die Agentur habe ich informiert. sie hat dann auch Anspruch angemeldet und das gezahlte alg für die zeit vom 04.02. bis 28.02.2015 zurück bekommen.

    jetzt kommt es. nach meinem empfinden habe ich ja nun 12 Monate Anwartschaft voll und somit 6 Monate Anspruch auf alg 1.
    die Agentur aber sagt: das habe ich nicht, denn ich habe mich ja am 27.01.2015 arbeistlos gemeldet und " Eine spätere Zuerkennung von Arbeitsentgelt hat keine Auswirkung auf das Beschäftigungsverhältnis. Somit ist die die zu berücksichigende Zeit nur 322 tage und nicht 360 tage"

    im vergleich des Arbeitsgerichtes steht: Das Arbeitsverhältnis wird aufgrund der ordentlichen Kündigung zum 28.02.2015 beendet

    Wer hat denn nun recht?


    die Agentur sagt mir: völlig egal was das gericht sagt, ich hab mich am 27.01. gemeldet und fertig. ausserdem hätte ich ja eh nicht für den ag gearbeitet in der zeit vom 27.01. bis 28.02.
    und das wäre gesetz .

    nur welcher § das sein soll sagen sie nicht

    wisst ihr das?

  2. #2
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: ALG I Berechnung / Anspruch

    Zitat Zitat von Meener Beitrag anzeigen
    ich hatte einen Job der am 01.03.2014 anfing -- eine fristlose Kündigung am 26.01.2015.
    am 27.01.2015 bei der Agentur vorgesprochen und alg 1 erhalten aus einem alten Anspruch.
    allerdings erst ab dem 04.02.2015 ( wegen Urlaubsanspruch der vom ag gewährt werden müsse )

    habe geklagt. es wurde bei gericht vereinbart, das mein Arbeitsverhältnis bis zum 28.02.2015 .

    Agentur hat Anspruch angemeldet --- das gezahlte alg vom 04.02. bis 28.02.2015 zurück bekommen.
    -----------------

    nach meinem empfinden habe ich 12 Monate Anwartschaft voll und somit 6 Monate Anspruch auf alg 1.
    die Agentur aber sagt: das habe ich nicht, denn ich habe mich ja am 27.01.2015 arbeitslos gemeldet und "Eine spätere Zuerkennung von Arbeitsentgelt hat keine Auswirkung auf das Beschäftigungsverhältnis. Somit ist die die zu berücksichtigende Zeit nur 322 tage und nicht 360 tage"

    im vergleich des Arbeitsgerichtes steht: Das Arbeitsverhältnis wird aufgrund der ordentlichen Kündigung zum 28.02.2015 beendet

    Wer hat denn nun recht?
    die Agentur sagt mir: völlig egal was das gericht sagt, ich hab mich am 27.01. gemeldet und fertig. ausserdem hätte ich ja eh nicht für den ag gearbeitet in der zeit vom 27.01. bis 28.02. und das wäre gesetz .
    -----------------
    nur welcher § das sein soll sagen sie nicht --- wisst ihr das?
    Nein, wissen tue ich es nicht, sagt dir aber mal meine Meinung dazu.

    Die ersten Entscheidungen der AA sind im Grund erst einmal richtig. Bei einem nicht genommen Urlaubsanspruch verschiebt sich die ALG Leistung der AA nach hinten. Wenn du jedoch aus eigenem Verschulden deinen Arbeitsplatz verlierst, hätte dir die AA eine 12 Wochen Sperre auferlegen können. "???"

    Weiter, auch mag die AA Recht haben, dass eine Verlängerung des Arbeitsvertrag noch keinen Anspruch auf Anwartschaft bedingt. Es muss eine Pflichtbeitragsabführende Zeit beinhalten. Sind in der Zeit der erungenen Arbeitszeitverlängerung diese Beiträge auch abgeführt worden,-ALG-Vng-, beinhält dies auch gewonnene Anwartschaft.

    Die Aussage der AA ist völliger Unsinn. Deine Arbeitslosmeldung zum 27.01.2015 war nicht rechtens, aus diesem Grund wurden ja die gezahlten Beiträge zu Recht zurückgefordert. Auch hat die AA Recht, das Arbeitsrecht nicht mit Sozialrecht vereinbar ist. Wurden jedoch Zahlungen für die besagte Zeit seitens des AG durchgeführt, ist es jedoch eng miteinander verknüpft. Anwartschaftsanprüche! Ob in den letzten Wochen/Monaten gearbeitet wurde ist ohne Belang.Denn dann wäre ja jede AN Freistellung, ALG mäßig ein Nachteil für einen AN.

    Hier kommt wieder die Unfähigkeit einiger AA SBs zu Tage, die einfach nach gut Dünken eine Aussage machen und diese natürlich nicht per Gesetzestext belegen können. Daher kurzum, gegen den Bescheid Widerspruch einlegen, wenn meinem Aufgeführten so war.

    Ganz einfach: Wer als AN ALG-Vsg gezahlt hat Anwartanspruch, wer nicht, der nicht!

  3. #3
    Status: keine Angabe Array
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    AW: ALG I Berechnung / Anspruch

    Zitat Zitat von -a bacus Beitrag anzeigen
    Nein, wissen tue ich es nicht, sagt dir aber mal meine Meinung dazu.

    Die ersten Entscheidungen der AA sind im Grund erst einmal richtig. Bei einem nicht genommen Urlaubsanspruch verschiebt sich die ALG Leistung der AA nach hinten. Wenn du jedoch aus eigenem Verschulden deinen Arbeitsplatz verlierst, hätte dir die AA eine 12 Wochen Sperre auferlegen können. "???"

    Weiter, auch mag die AA Recht haben, dass eine Verlängerung des Arbeitsvertrag noch keinen Anspruch auf Anwartschaft bedingt. Es muss eine Pflichtbeitragsabführende Zeit beinhalten. Sind in der Zeit der erungenen Arbeitszeitverlängerung diese Beiträge auch abgeführt worden,-ALG-Vng-, beinhält dies auch gewonnene Anwartschaft.

    Die Aussage der AA ist völliger Unsinn. Deine Arbeitslosmeldung zum 27.01.2015 war nicht rechtens, aus diesem Grund wurden ja die gezahlten Beiträge zu Recht zurückgefordert. Auch hat die AA Recht, das Arbeitsrecht nicht mit Sozialrecht vereinbar ist. Wurden jedoch Zahlungen für die besagte Zeit seitens des AG durchgeführt, ist es jedoch eng miteinander verknüpft. Anwartschaftsanprüche! Ob in den letzten Wochen/Monaten gearbeitet wurde ist ohne Belang.Denn dann wäre ja jede AN Freistellung, ALG mäßig ein Nachteil für einen AN.

    Hier kommt wieder die Unfähigkeit einiger AA SBs zu Tage, die einfach nach gut Dünken eine Aussage machen und diese natürlich nicht per Gesetzestext belegen können. Daher kurzum, gegen den Bescheid Widerspruch einlegen, wenn meinem Aufgeführten so war.

    Ganz einfach: Wer als AN ALG-Vsg gezahlt hat Anwartanspruch, wer nicht, der nicht!

    Hallo auch

    der ag konnte bis zum schluss keinen grund anführen für die Kündigung. der Prozess war mitte September.
    der richter dort hat dann auch eine klare ansage an den ag gemacht und eine rüge erteilt.

    das geahlt wurde dann, für den Januar und Februar nachgezahlt. natürlich wurde für diese zeit alle beträge abgeführt. es wurde als nicht nur mein netto lohn gezahlt wie das aa meint.
    laut gericht besatnd bis zum 28.02. eine sozialversicherungspfichtige Beschäftigung

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