Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?
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Thema: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

  1. #1
    Status: keine Angabe Array Avatar von perlite
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    Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Hi, ich dachte immer Arbeitgeber dürfen nicht in E-Mail-Postfächer von Angestellten schauen, höchstens im notfall wenn wichtige Informationen drauf sind und der Angestellte nicht da. Oder darf der Arbeitgeber doch einfach an die E-Mails ran?

  2. #2
    Bea
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    Status: Unternehmerin Array Avatar von Bea
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    ich denke das es sich hierbei um firmeninterne E-Mails handelt und dann darf der Chef meiner meinung nach nachschauen. Denn es sollte ja kein persönlicher E-Mail-Verkehr über die Firmenaddy stattfinden.

  3. #3
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Tolkien_2010
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Naja wenn der Arbeitgeber dir erlaubt hat auch privat zu schreiben, dann eher nicht... Aber das soll man ja auf Arbeit eh nicht machen, außer es wird ausdrücklich erlaubt. Im Zweifelsfall würd ich als Abreitnehmer nachgeben weil es ja meistens doch geschäftliche E-Mails sind.
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  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von perlite
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    bei uns gibts so Regelungen mit privaten E-Mails gar nicht, aber dann müsste er doch davon ausgehen müssen, dass ich eventuell auch privates drin hab udn dürfte da nicht reinschauen oder wie ist das dann?

  5. #5
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Viel Spass beim lesen..............

    Betriebliche Nutzung

    • Gestattet der Arbeitgeber die Nutzung von Email und Internet ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken, ist er nicht Anbieter im Sinne des Telekommunikations- (TK-) bzw. Telediensterechts (vgl. § 1 Abs. 1 Nr. 1 Teledienstedatenschutzgesetz, TDDSG).
    • Der Arbeitgeber hat grundsätzlich das Recht, stichprobenartig zu prüfen, ob das Surfen bzw. Email-Versenden der Mitarbeiter geschäftlich begründet ist. Eine automatisierte Vollkontrolle durch den Arbeitgeber ist ein schwerwiegender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten und nur bei konkretem Missbrauchsverdacht im Einzelfall zulässig.
    • Es empfiehlt sich der Abschluss einer Betriebsvereinbarung über die Nutzung von Email und Internet mit dem Betriebsrat. Hierin sollten Fragen der Protokollierung, Auswertung und Durchführung von Kontrollen eindeutig geregelt werden. Auf mögliche Überwachungsmaßnahmen und mögliche Sanktionen müssen die Beschäftigten hingewiesen werden.
    • Bei Beschäftigten, denen in ihrer Tätigkeit persönliche Geheimnisse anvertraut werden und die deshalb in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu den betroffenen Personen stehen (z. B. Psychologen, Ärzte, Sozialarbeiter und -pädagogen), muss entsprechend der Rechtsprechung des Bundesarbeitgerichtes zu Verbindungsdaten über dienstliche Telefonate eine Kenntnisnahme des Arbeitgebers vom Inhalt der Nachrichten und den Verbindungsdaten, die einen Rückschluss auf die betroffenen Personen zulassen, ausgeschlossen werden.
    • Der Arbeitgeber darf die Nutzungs- und Verbindungsdaten des Betriebsrates nur insoweit kontrollieren, als dies im Einzelfall aus Gründen der Kostenkontrolle erforderlich ist. Soweit allerdings nur unerhebliche Kosten bei der Nutzung von Internet und Email anfallen – was überwiegend der Fall sein wird -, ist eine Auswertung dieser Daten nicht gestattet.
    • Wenn die Nutzung von Email und Internet zu Zwecken der Datenschutzkontrolle, der Datensicherung oder zur Sicherung des ordnungsgemäßen Betriebs der Verfahren protokolliert wird, dürfen diese Daten nach dem BDSG und dem Arbeitsrecht auch nur zu diesen Zwecken genutzt werden, nicht aber zur Verhaltens- und Leistungskontrolle der Beschäftigten.
    • Von ein- und ausgehenden dienstlichen Emails der Mitarbeiter darf der Arbeitgeber in dem Maße Kenntnis nehmen wie von deren geschäftlichen Schriftverkehr. Der Vorgesetzte könnte verfügen, dass ihm jede ein- oder ausgehende Email seiner Mitarbeiter zur Kenntnis zu geben ist.
    • Aus Gründen der Datensicherheit dürfen Teilinhalte oder Anlagen von Emails unterdrückt werden, die gefährlichen oder verdächtigen ausführbaren Code enthalten (also insbesondere html-Seiten als Mail-body, Dateien mit den Erweiterungen *.exe, *.bat, *.com oder gepackte Dateien wie *.zip, *.arj, *.lha).

    Private Nutzung

    • Wenn ein Arbeitgeber den Beschäftigten die private Nutzung von Internet oder Email erlaubt, ist er ihnen gegenüber TK- bzw. Teledienste-Anbieter.
    • Vom Arbeitgeber beauftragte Zugangsanbieter (Access Provider) sind diesem gegenüber TK- bzw. Teledienste-Anbieter. Gegenüber den privat nutzenden Beschäftigten sind die Provider aber lediglich Auftragnehmer des als Anbieter geltenden Arbeitgebers.
    • Der Arbeitgeber ist den Beschäftigten gegenüber zur Einhaltung des Telekommunikationsgeheimnisses verpflichtet. Es gelten die gleichen Bedingungen wie beim privaten Telefonieren.
    • Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Beschäftigten die private Nutzung des Internet zu erlauben. Entschließt er sich jedoch dazu, muss es ihm grundsätzlich möglich sein, diese Erlaubnis an einschränkende Voraussetzungen zu knüpfen (z. B. eine angemessene Art der Kontrolle durchzuführen). Beschäftigte, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen wollen, können ihre Einwilligung ohne jeden Nachteil verweigern.
    • Private Emails sind wie private schriftliche Post zu behandeln. So sind eingehende private, aber fälschlich als Dienstpost behandelte Emails den betreffenden Mitarbeitern unverzüglich nach Bekanntwerden ihres privaten Charakters zur alleinigen Kenntnis zu geben.
    • Wegen des einzuhaltenden Telekommunikationsgeheimnisses empfiehlt sich die Einrichtung separater Email-Adressen zur privaten Nutzung für die Mitarbeiter durch den Arbeitgeber. Ist privates Surfen erlaubt sollte der Arbeitgeber die Mitarbeiter auf die Nutzung eines (kostenlosen) Web-Mail-Dienstes hinweisen.

  6. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Erdenmensch für diesen nützlichen Beitrag:

    perlite (22.10.2011)

  7. #6
    Status: keine Angabe Array Avatar von perlite
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Danke :) Dann weiß ich ja jetzt Bescheid

  8. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von perlite
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Jetzt ist mir nochwas eingefallen, gehört auch so ungefähr zum Thema: Darf ein Arbeitgeber theoretisch Telefongespräche abhören? Würde mich einfach interessieren, zu verbergen hab ich nix!

  9. #8
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Definitiv verboten. Der Arbeitgeber macht sich Strafbar (siehe Abhöraffaire TZelekom). Es dürfen aufgrund ungesetzlich erlangter Informationen keine Sanktionen ausgesprochen werden.

  10. #9
    Status: Studentin Array Avatar von Minchen
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Ah ok, das find ich jetzt aber auch interessant
    So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
    Giovanni Don Bosco

  11. #10
    Status: keine Angabe Array Avatar von perlite
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    AW: Einsicht in E-Mail Ordner vom Arbeitgeber?

    Ah ok, auch wenn es das Firmentelefon ist? Und ich mein immer gilt das ja nicht, oder? In Call centern wär da sja zum beispiel gar nicht machbar, schätze ich.

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