Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz
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Thema: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

  1. #1
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    Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Hallo,

    mein Mann und ich wünschen uns ein Baby, alle Zeichen stehen auf grün und vielleicht geht unser Wunsch bald in Erfüllung.

    Ich arbeite in einem Logistikunternehmen und habe gehört dass in dem Job Schwangere früher gehen müssen. Ich habe aber wirklich keine Ahnung und auch im Internet nichts gefunden, weiß jemand von Euch ab wann ich nicht mehr arbeiten darf?

  2. #2
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Was verstehst du unter "...früher gehen müssen?"
    Als Schwangere darfst du keine Überstunden machen, für dich gilt die gesetzliche Höchstarbeitszeit von 8 Stunden täglich. Und 6 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin wirst du freigestellt.
    Aber das alles - und auch alle sonstigen Schutzvorschriften (z.B. welche Gewichte du noch heben darfst) und Fristen - findest du im Internet, du musst nur mal unter "Mutterschutz" oder "Mutterschutzgesetz" googeln.
    Da gibt es auch eine recht brauchbare Broschüre vom Familienministerium, die du auf denen PC runterladen kannst. Die liegt aber auch bei vielen Frauenärzten zum Mitnehmen aus.

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei bepe0905 für diesen nützlichen Beitrag:

    Vanilia (23.04.2016)

  4. #3
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Ich hab da mal geguckt aber mit vorzeitigem Mutterschutz nicht wirklich was gefunden. Zu meinem Teamleiter will ich nicht gehen und fragen, vielleicht weiß das jemand von meinen Kollegen genauer und nicht nur dass für mich der Mutterschutz angeblich früher beginnen würde.

  5. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Schau mal in Deinen Arbeitsvertrag, vielleicht steht da was drin?
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  6. #5
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Im Arbeitsvertrag steht normalerweise nichts über Mutterschutz. Höchstens, wenn Vanilla in einem "gefährdeten Bereich" arbeitet (das kann auch eine Kita sein).
    @vanilla: gib doch mal bei Google "Mutterschutzgesetz" ein, da findest du eine Menge Links zu den Verordnungen. U.a. kannst du dir da auch die PDF-Broschüre runterladen: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ...e,rwb=true.pdf.
    Und unter Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Mutterschutzgesetz) findest du unter "Mutterschutzgesetz" auch eine Menge leicht verständlicher Informationen.

    Ansonsten - wenn der Arzt deine Schwangerschaft festgestellt hat, dann bist du sowieso verpflichtet, dies unverzüglich deinem Arbeitgeber mitzuteilen. Und dieser wird dich ebenfalls informieren, wie sich dann deine Arbeitszeit und die Rahmenbedingungen gestalten und evtl. verändern werden..
    Geändert von bepe0905 (25.04.2016 um 17:07 Uhr)

  7. #6
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Schwer heben darf sie nicht mehr, in Kontakt mit bestimmten Chemie-Produkten treten auch nicht. Da gibt es bestimmte Vorschriften die dazu führen können dass sie eher in den Mutterschutz gehen muss, so lange es keine alternative Beschäftigung für sie gibt.

  8. #7
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Es ist ja inzwischen so dass eine Frau, die sich bei einer Firma bewirbt nicht sagen muss dass sie schwanger ist oder werden will. Ist das bei Firmen, bei denen der Mutterschutz aus den genannten Gründen früher beginnt auch so? Oder gibt es da eine andere Regelung?

  9. #8
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Ich glaube mal dass es Gesetz ist und es keine Ausnahmen gibt. Oder man stellt in dieser Firma Arbeitsplätze für Schwangere, wo sie von z.B. chemischen Produkten abgeschirmt sind und bis zum gesetzlichen Mutterschutz arbeiten können ohne gefährdet zu sein.

  10. #9
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Damit wir uns nicht falsch verstehen:
    Der gesetzliche Mutterschutz beginnt, wenn die Mitarbeiterin ihre vom Arzt bestätigte Schwangerschaft dem Arbeitgeber mitteilt. Von diesem Moment an gelten bestimmte Vorschriften, z.B. an welchen Arbeitsplätzen sie nicht mehr arbeiten darf (z.B. in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie, mit welchen Menschen Sie beruflich keinen Kontakt mehr haben darf (z.B. bei Krankenschwestern, Lehrerinnen, Erzieherinnen), Arbeitserleichterungen (z.B. welche Arbeiten sie nicht oder nur eingeschränkt durchführen oder welche Gewichte sie nicht heben darf) und Fristen (z-B. Freistellung vor und nach der Geburt).

    Beim Bewerbungsgespräch sind hier übrigens Ausnahmen zulässig. Bei der Besetzung von Arbeitsplätzen, die für Schwangere nicht geeignet sind, muss der Arbeitgeber die Bewerberin darauf hinweisen und die Frage nach einer Schwangerschaft stellen, die in diesem Fall ehrlich beantwortet werden müssen. Verschweigt die Bewerberin die Schwangerschaft, dann ist der AG nicht verpflichtet, ihr einen anderen Arbeitsplatz anzubieten.

  11. #10
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    AW: Beschäftigungsverbot beim Mutterschutz

    Das finde ich auch so richtig, nicht die Wahrheit zu sagen und dann mit einer Schwangerschaft zu kommen ist nicht nur unfair sondern auch für den Unternehmer mehr als ärgerlich. Okay, es kann passieren dass es kurz nach Arbeitsaufnahme passiert aber alles andere wäre vorsätzlich und sollte nicht noch belohnt werden.

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