Freistellung
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Thema: Freistellung

  1. #1
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    Freistellung

    Hallo Leute,

    habe mich hier neu registriert weil ich einige Fragen habe. Mein Vertrag läuft ende des Jahres aus und wird nicht verlängert.
    Begründet wird dieses wie so oft in unserer Firma nicht. Die Mitarbeiterflukturation ist enorm hoch! Neue werden frisch von der Uni oder vom Amt eingestellt und nach 2 Jahren bevor es einen Festvertrag geben sollte, rausgeschmissen.

    Jetzt zu dem eigentlichen Problem. Am Freitag, 27.11.2015 wurde mir von der Sachbearbeiterin mitgeteilt, dass mein Vertrag nicht verlängert wird.
    Darauf hin wollte ich mir den Urlaub auszahlen lassen (12 Tage Resturlaub)

    Heute, 03.12.2015 habe ich einen Brief erhalten, worin steht, dass ich ab dem 14.12.2015 bis zum Vertragsende vom Arbeitsverhältnis freigestellt werde und somit bestehender Urlaub und Überstunden abgegolden sind.
    Der Brief wurde am 01.12.2015 ausgestellt.

    Jetzt ist die Frage:
    Ist das so rechtens und was habe ich für Rechte und möglichkeiten dagegen vorzugehen.

    Vielen Dank vorab.

    Grüße

  2. #2
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Freistellung

    Zitat Zitat von h3nky Beitrag anzeigen
    Urlaub auszahlen lassen (12 Tage Resturlaub)

    Heute, 03.12.2015 habe ich einen Brief erhalten, worin steht, dass ich ab dem 14.12.2015 bis zum Vertragsende vom Arbeitsverhältnis freigestellt werde und somit
    bestehender Urlaub und Überstunden abgegolten sind.

    Ist das so rechtens und was habe ich für Rechte und möglichkeiten dagegen vorzugehen.
    Zum Thema Freistellung im Bezug auf Rechtswirksamkeit wurden hier schon viele Fragen gestellt.
    Diese rechtliche Möglichkeit besteht auch in deinem Fall.

    Wenn du, wie du schreibst, 12 Tage Resturlaub hast und erst am 14.12.2105 freigestellt werden sollst, sind dies genau noch 12 Tage. Der AG stellt sich , somit nicht frei sondern bestimmt deinen Resturlaubwahrnehmung.

    Wenn du jedoch noch Überstunden hast, stellt sich die Frage, wie die abgegolten werden. Das geht ganz bestimmt nicht in deiner Urlaubszeit. Wenn dein AG den restliche Beschäftigungszeit als Freistellung bezeichnet, kann er weitere Probleme bekommen. siehe Link.

  3. #3
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    AW: Freistellung

    Hallo, danke schonmal für die schnelle antwort.

    Mein Resturlaub legt sich wie folgt zusammen:
    8 Tage normaler Urlaub
    4 Tage (Überstunden)

    Die Überstunden kommen von Samstagsdiensten zustande. Normale Überstunden gab es bei uns nicht. Die wurden laut vertrag bis zu 20% mit dem Gehalt abgegolden. Sprich wir haben uns einen abgebuckelt aber nichts dafür bekommen.

    Sehe ich das dann also richtig, dass ich theoretisch nächste Woche normal arbeiten soll und ab 14.12.2015 bis Ende meines Vertrages freigestellt bin, ich dadruch meinen urlaub nicht auszhalen lassen kann aber trotzdem mein normales Gehalt bekomme.
    Das sollte doch eigentlichg nicht rechtens sein weil er mir doch nicht vorschreiben kann wann ich meinen Urlaub zu nehmen habe. Des weiteren habe ich der Freistellung weder zugestimmt noch gibt es einen Grund dafür. Der einzige wäre, weil ich die Stunden ausbezahlen lassen will.

  4. #4
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Freistellung

    Nun ist es erst einmal so, dass dir dein AG schon vorgeben kann, wwüann du deine Überstunden zeitlich entsprechend des Arbeitsaufkommens verrechnen lassen musst. Gleichfalls hat ein AN keinen rechtlichen Anspruch auf Auszahlung seines Urlaubs.
    Den hat er innerhalb seines Arbeitsverhältnisses zu nehmen. In deinem Fall heißt dies, dass du ihn sofort nehmen kannst und nicht erst am 14.12.

    Sollte dir dein AG den Urlaub auszahlen, würde dir später beim Erhalt des Arbeitslosengeldes, diese Zeit als Ruhenszeit verrechnet. Du bekämst für diese Zeit kein Arbeitslosengeld.

  5. #5
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    AW: Freistellung

    Der Freistellung musst du nicht zustimmen, denn (wie -a Bakus so richtig schrieb) ist es keine echte Freistellung, sondern dein Urlaub.
    Eine Freistellung wäre gegeben, wenn die schon vor dem 14.12. gehen könntest. Dies wäre dann ein Entgegenkommen deines Arbeitgebers (selbstverständlich müsste er dich aber in dieser Zeit (bis zum 14.12.) ganz normal bezahlen).
    Ob es rechtens ist, dass deine Überstunden als Urlaub abgegolten werden oder ob sie ausgezahlt werden müssten kann man aus der Ferne ohne Kenntnisse deines Arbeitsvertrags nicht mit Sicherheit sagen. Falls Ihr bisher eure Samstags-Überstunden bezahlt bekommen habt, dann hättest du bei einem Widerspruch gute Erfolgschancen,

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