Firma meldet Insolvenz an
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Thema: Firma meldet Insolvenz an

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Firma meldet Insolvenz an

    Hallo, wir wurden zu einer Versammlung einberufen und unser Arbeitgeber hat uns mitgeteilt dass er insolvent ist. Wir hatten vorher keine Ahnung, nicht ein bisschen und nicht ein einziger Kollege hätte an so etwas gedacht. Das war natürlich ein Schock für uns. Jetzt wissen wir nicht was wir tun sollen. War von Euch schon mal jemand auch in so einer Situation? Was habt Ihr gemacht? Oder was würdet Ihr an unserer Stelle tun? Wir sind alle völlig durcheinander und schlimmer noch total planlos.

  2. #2
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Was hat euch der Arbeitgeber denn dazu noch gesagt? Der wird doch sicher auch mehr gesagt haben als nur, dass er Insolvenz anmeldet, oder?

    Zusätzlich würde ich mich mal vom Betriebsrat aufklären lassen, wenn ihr denn einen habt.
    Wir retten die Welt!

  3. #3
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Ich würde mich auf jeden Fall hinsetzen und ganz intensiv in der Zeitung und im Internet nach passenden Stellenangeboten suchen.
    Außerdem würde ich mir einen Termin bei deiner Arbeitsagentur geben lassen, denn in Kürze werdet ihr euer Gehalt vermutlich durch die ARGE erhalten. Und dann wird ja ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der wird euch wohl in Kürze darüber informieren, wie es weiter geht.
    Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass niemand in eurem Betrieb etwas gemerkt haben will. Meistens wird doch schon in den Monaten vorher das Gehalt eher schleppend (oder in Teilen) ausgezahlt, die unbezahlten Lieferantenrechnungen stapeln sich, evtl. wird Material nur noch in kleinen Mengen geliefert. Und irgendwas wird euch der Chef doch auch zu den Ursachen gesagt haben - und wie es seiner Meinung nach weiter gehen wird.

  4. #4
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Insolvenz heißt nicht immer automatisch auch, dass alle arbeitslos werden. Teile der Firma können ausgegliedert und verkauft werden. Ich kenne eine Firma, in der sich der Tischlermeister, der vorher angestellt war, mitsamt der ganzen Tischlerei selbständig machte. Dass aber zu so eine sanierung immer auch Entlassung gehören ist leider klar.

  5. #5
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Zitat Zitat von skars Beitrag anzeigen
    Was hat euch der Arbeitgeber denn dazu noch gesagt? Der wird doch sicher auch mehr gesagt haben als nur, dass er Insolvenz anmeldet,.
    Genau, darauf kommt es an. Ist er Insolvent oder hat er schon eine Insolvenz angemeldet? Diese muss er beantragen, wenn er keine Löhne mehr zahlen kann, ansonsten könnte er sich der Insolvenzverschleppung schuldig machen.

    Im Fall einer Regelinsolvenz würde das Gericht einen Insolvenzverwalter bestellen, der die Geschäftslage, Masse prüft. Im Besten Fall wird er versuchen die Firma zu retten, evtl. eine Transfergesellschaft involvieren. Im schlechten Fall -kurz oder lang- die MA-Kündigungen aussprechen

    Die ARGE ist hier erst mal ganz aus vor, hier kommt zuerst die Arbeitsagentur ins Spiel. Wenn die Firma noch zu retten ist, könnte ggf. Kurzarbeit von ihm beantragt werden, er spricht mit den Gläubigern, nimmt evtl.Teilkündigungen vor usw.

    Ganz wichtig, die Arbeitsagentur zahlt nur Gehaltsausfälle bis zu 3 Monate. Bei 2 Monaten ohne Gehalt, kann man von dem Recht Gebrauch machen, seine Arbeitsleistung nicht mehr zu erbringen. Den AG zuvor schriftlich in Verzug setzen, auch eine Kündigung wäre so möglich. Hier auch zuvor die Arbeitsagentur konsultieren.

    Du siehst, es gibt da mehrere Möglichkeiten. Aber es stimmt, Insolvenz stickt meilenweit gegen den Himmel, daher wohl das Sprichwort mit den Ratten.

  6. #6
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Zitat Zitat von Oberbuxe Beitrag anzeigen
    Insolvenz heißt nicht immer automatisch auch, dass alle arbeitslos werden. Teile der Firma können ausgegliedert und verkauft werden. Ich kenne eine Firma, in der sich der Tischlermeister, der vorher angestellt war, mitsamt der ganzen Tischlerei selbständig machte. Dass aber zu so eine sanierung immer auch Entlassung gehören ist leider klar.
    Vor allem würde ich nicht abwarten und mich drauf verlassen, dass ich da Glück habe und nicht entlassen würde. Besser sofort anfangen Bewerbungen zu schreiben.
    Give a girl the right shoes and she can conquer the world!
    Marilyn Monroe

  7. #7
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Hallo,
    es verhält sich schon so, wie -a bacus es beschrieben hat. Ich selbst hatte eine Insolvenz am eigenen Leib erfahren. Ich hatte innerhalb eines Jahres 30 Tage Urlaub, 30 Tage gearbeitet und den Rest des Jahres Kurzarbeit mit Sondergenehmigung der Arbeitsagentur des Landes. Zum anderen habe ich beruflich Insolvenzen arbeitsrechtlich begleitet.
    Was euch angeht, sollte vorab folgendes geklärt sein:

    1. Gibt es einen Betriebsrat, der eingeschaltet werden kann?
    2. Ist eine Insolvenz bereits angemeldet?
    3. Wurden Löhne und Gehälter bisher anstandslos ausgezahlt?
    4. Gibt es ein Gewerkschaftsmitglied, das sich an die zuständiger Gewerkschaft wenden kann?



    Ob eine Insolvenz angemeldet wurde, kann man auch über diesen Link in Erfahrung bringen. Nach dem Eingang des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens startet in der Regel das sog. Eröffnungsverfahren. Es endet mit der richterlichen Entscheidung darüber, ob die Insolvenz zu eröffnen ist oder nicht. Das Insolvenzverfahren darf nur eröffnet werden, wenn die notwendigen Verfahrenskosten gedeckt sind und tatsächlich ein Insolvenzgrund vorliegt. Zweifelt das Gericht am Vorliegen einer dieser Voraussetzungen, kann es zunächst einen Gutachter bestellen, der dies prüft und sich einen Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens verschafft.
    Noch vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens trifft das zuständige Insolvenzgericht angemessene Maßnahmen, um das Vermögen des Schuldners im Sinne der Gläubiger zu schützen. Dazu ordnet es häufig unmittelbar eine vorläufige Insolvenzverwaltung an. Die Anordnung des Gerichts erfolgt dabei in Form eines Beschlusses, in dem auch die Rechtstellung des vorläufigen Insolvenzverwalters bestimmt wird. Es kann aber auch weitere Sicherungsmaßnahmen wie z. B. die Beschlagnahme von Firmeneigentum oder die Untersagung von Zwangsvollstreckungen treffen.

    Die wichtigsten Aufgaben des vorläufigen Insolvenzverwalters sind, das Vermögens des Unternehmens zu sichern und die Weiterführung des laufenden Betriebs. Während der Phase der vorläufigen Insolvenzverwaltung haben die Arbeitnehmer in der Regel Anspruch auf Insolvenzgeld, das individuell berechnet und eingefordert werden muss. Im Zuge des Insolvenzverfahrens ist es oft notwendig, Teile des Betriebs umzustrukturieren, einzustellen oder Personal abzubauen. In solchen Fällen spricht man von einer strukturellen Betriebsänderung. Dies kann für Sie beispielsweise bedeuten, dass Sie einen Änderungsvertrag mit neuem Jobprofil und anderem Gehalt angeboten bekommen.
    Ist im Unternehmen bereits ein Betriebsrat vorhanden und sind regelmäßig mehr als 20 für eine Betriebsratswahl wahlberechtigte Arbeitnehmer beschäftigt (dazu gehören alle Arbeitnehmer ab 18 Jahre, auch die Auszubildenden) muss der Insolvenzverwalter mit dem Betriebsrat einen Interessensausgleich und einen Sozialplan verhandeln.

    Der Interessenausgleich ist eine Vereinbarung, in welcher Details der beabsichtigten Betriebsänderung einvernehmlich geregelt werden. Der Sozialplan dient zum Ausgleich oder zur Milderung der wirtschaftlichen Nachteile, die Ihnen als Arbeitnehmer durch die bevorstehende Betriebsänderung entstehen. Für den Sozialplan darf maximal ein Drittel der zur Verfügung stehenden Masse verwendet werden und der Gesamtumfang darf eine Summe von 25 Bruttomonatsgehältern aller betroffenen Arbeitnehmer nicht übersteigen. Übersteigt der Gesamtbetrag diese Grenzen, so werden einzelne Forderungen anteilsmäßig gekürzt. Alternativ zu einer Zerschlagung oder Liquidation eines Unternehmens besteht die Möglichkeit, den Betrieb oder Teile davon an einen neuen Unternehmensträger zu übertragen. Bei dieser besonderen Art der Betriebsänderung gehen auch die Rechte und Pflichten aus bestehenden Arbeitsverhältnissen auf den neuen Träger über. Mit den Verpflichtungen aus den Arbeitsverhältnissen gehen auch alle Urlaubsansprüche auf den Betriebserwerber über. Er muss nicht nur für bestehende Urlaubsansprüche einstehen, sondern auch für den verfallenen Urlaubsanspruch aus der Zeit vor dem Betriebsübergang.

    Infolge einer Insolvenz ist auch eine Zerschlagung des Unternehmens oder zumindest eines Teils des Unternehmens oft unabwendbar. Diese Stilllegung des Betriebs ist üblicherweise erst im Hauptverfahren oder mit Zustimmung des Insolvenzgerichtes auch im Vorverfahren einer Insolvenz möglich. Die Zerschlagung eines Unternehmens rechtfertigt dabei in der Regel ebenfalls eine betriebsbedingte Kündigung.

    Das ist mal im groben beschrieben, was vor und während der Insolvenz passieren kann. Begleitet werden die Maßnahmen von der Arbeitsagentur vor Ort in bestimmten Fällen die Landesarbeitsagentur. Gibt es im Betrieb keinen Betriebsrat, so können Interessensausgleich und Sozialplan nicht abgeschlossen werden. Auch eine Transfergesellschaft kann ohne Betriebsrat nicht ohne weiteres gegründet werden. Hier gibt es gleich mehrere Hürden, die genommen werden wollen wie z.B.
    1. Kündigungsschutzlöhne
    2. zusätzlicher Arbeitgeberbetrag, der normalerweise im Sozialplan festgeschrieben ist
    3. Genehmigung der Arbeitsagentur auf Strukturkurzarbeit
    4. ......


    Ferner handelt es sich hierbei um einen sogenannten Dreiseitigen Vertrag der zwischen Arbeitnehmer - Arbeitgeber - Transfergesellschaft abgeschlossen wird. Eckpunkte dieses dreiseitigen Vertrags ist in der Regel ebenfalls Bestandteil eines Sozialplanes, der nur zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber (Insolvenzverwalter) abgeschlossen werden kann.

    Trotz allem wäre eine vorzeitige Eigenkündigung nicht ratsam. Zumindest solange nicht, bis die Lage des Betriebes geklärt ist. Das ist zumindest mein Rat. Wäre nett, wenn du mir die Antworten meiner vier Fragen posten könntest. Vielleicht kann ich dann noch den einen oder anderen Ratschlag geben.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

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    lookalike (13.02.2015), Oberbuxe (17.02.2015)

  9. #8
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Erstmal Firma Fragen, ob Löhne weiter gezahlt werden können.
    Insolvenz betrifft zuerst die SV-Beiträge und Verbindlichkeiten an Debitoren (Lieferer)
    Dann beim Arbeitsamt nachfragen, je nachdem wie der Stand ist, gibt es auch Insolvenzgeld vom Arbeitsamt (3 Monate glaube ich) Das entscheidet aber das Amt selbst, nach Sachlage in Verbindung mit der Firma.

  10. #9
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Insolvenzgeld? Was ist denn das?

  11. #10
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Firma meldet Insolvenz an

    Ist ein Arbeitgeber zahlungsunfähig und haben Arbeitnehmer deshalb ihre Löhne beziehungsweise Gehälter nur noch teilweise beziehungsweise gar nicht mehr erhalten, zahlt die Agentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen die ausstehenden Entgeltansprüche an die betroffenen Arbeitnehmer in Form von Insolvenzgeld. Anspruch auf Insolvenzgeld besteht bei Vorliegen eines Insolvenzereignisses für die davor liegenden letzten drei Monate (Insolvenzgeld-Zeitraum) des Arbeitsverhältnisses.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  12. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Erdenmensch für diesen nützlichen Beitrag:

    Kettwiesel (21.02.2015)

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