Berufswechsel normal? - Seite 2
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Thema: Berufswechsel normal?

  1. #11
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Berufswechsel normal?

    Vom Maurere zum Informatiker ist ein riesen Schritt Aber warum nicht? Wenn jemand in Papas Baufirma einsteigen soll muss, später aber merkt dass es doch nicht funktioniert dann gibt es auch Möglichkeiten sich weiter zu bilden. Architekt, Statiker und in diese Richtung. Ist ja auch möglich.

  2. #12
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Berufswechsel normal?

    Naja, meine Mom hat auch Einzelhandelskauffrau gelernt und ist jetzt Krankenschwester. Das ist ja ähnlich weit auseinander. Auch mein Dad hat seinen Beurf gewechselt und sich im zweiten dann durch Weiterbilkdungen und Schulungen raus gearbeitet. Und ich mach jetzt auch was anderes als ich direkt studiert habe... Wobei das bei Geisteswissenschaften ja durchaus normal ist. Also so gesehen ist das für mich eigentlich ziemlich normal.
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  3. #13
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Berufswechsel normal?

    Zitat Zitat von Mumin Beitrag anzeigen
    Naja, meine Mom hat auch Einzelhandelskauffrau gelernt und ist jetzt Krankenschwester. Das ist ja ähnlich weit auseinander. Auch mein Dad hat seinen Beurf gewechselt und sich im zweiten dann durch Weiterbilkdungen und Schulungen raus gearbeitet. Und ich mach jetzt auch was anderes als ich direkt studiert habe... Wobei das bei Geisteswissenschaften ja durchaus normal ist. Also so gesehen ist das für mich eigentlich ziemlich normal.
    Ja - es gibt Studiengänge (und Abschlüsse), bei denen eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass man später etwas völlig anderes macht.
    Das ist bei Geisteswissenschaftlern fast schon der "Normalfall", aber auch bei Geologen, Geographen, Romanisten, Sinologen, Archäologen, Politologen, Soziologen, oft auch bei Juristen.
    Der Grund: es gibt mehr Leute, die dieses Studium wählen als später freie Stellen vorhanden sind.
    Allerdings lernt man in diesen Studien meistens auch, sich schnell auf neue Herausforderungen einzustellen und sich nicht einseitig festzulegen - das ist der Vorteil.

  4. #14
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Berufswechsel normal?

    Zitat Zitat von Kettwiesel Beitrag anzeigen
    Vom Maurere zum Informatiker ist ein riesen Schritt Aber warum nicht? Wenn jemand in Papas Baufirma einsteigen soll muss, später aber merkt dass es doch nicht funktioniert dann gibt es auch Möglichkeiten sich weiter zu bilden. Architekt, Statiker und in diese Richtung. Ist ja auch möglich.
    Vom Maurer zum Informatiker ist nicht nur ein riesen Schritt, sondern eine echte Umschulung. Und ich bezweifle, dass dies allzu oft vorkommt.
    Vom Maurer zum Architekten oder Statiker - dies ist dagegen eine Weiterentwicklung, die wir häufig sehen. So hat eigentlich jeder Architekt im Rahmen seiner Praktika schon mal als Maurer gearbeitet (oder sogar vor seinem Studium eine Ausbildung zum Maurer gemacht).

    Generell lässt sich sagen, dass ein Wechsel in einen völlig neuen Beruf meistens keine Vorteile bringt und eher riskant ist. Manchmal muss man diesen Schritt wagen, weil der eigene Beruf keine zuverlässige Zukunft mehr bietet. So war das z.B. bei Dampflokführern, Schriftsetzern und Büromaschinenmechanikern. Etwa 5000 Mitarbeiter der Telekom wurden zum Arbeitsvermittler umgeschult und bei der ARGE eingesetzt und den Mitarbeiterinnen der Fa. Schlecker wurden Umschulungen zur Altenpflegerin oder Erzieherin angeboten. Im Moment sieht man ähnliches bei Druckern und Buchbindern.

    Manchmal haben auch Menschen den Wunsch, noch einmal "ganz von vorne" etwas völlig Neues zu beginnen. Meistens vergessen sie dabei aber, wie alt sie schon sind und dass sie nach erfolgreicher zweiter Ausbildung im neuen Beruf erst mal Anfänger sind, während ihre gleichaltrigen Kollegen dort schon jede menge Erfahrung haben.

  5. #15
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Berufswechsel normal?

    Zitat Zitat von Mumin Beitrag anzeigen
    Wobei das bei Geisteswissenschaften ja durchaus normal ist. Also so gesehen ist das für mich eigentlich ziemlich normal.
    Jetzt weiß ich nicht, wie es generell so bei den Geisteswissenschaften ist. Bei den angenommen Studiengängen wie sie Bepe0905 aufgeführt hat mag dies wirklich wohl normal sein, dass man später seinen Beruf wechselt.

    So habe ich bisher noch kein zb. Stellengesuch "Suchen Philosophen" gesehen. Dafür sind deren Studienfächer recht weit orientiert und somit soziale, politische Berufsausrichtungen für einen späteren Wechsel eher gegeben. Ansonsten werden wohl gravierende Gründe wie Arbeitslosigkeit, Elternzwänge, Stellenmangel, o.a...., hierfür vorliegen.
    Bei einem zukunftssicheren Beruf, den man zudem aus "Berufung" und voller Überzeugung ergriffen hat, ist so ein Wechsel wohl weniger normal. Berufliche Weiterbildung ist jedoch auch hier ein muß.

    Diese wird sogar auch von einigen Unternehmen gefördert. So kenne ich es in unserern Unternehmen, dass Facharbeiter ihren Techniker gemacht haben, und später noch mit einem Studium zum Konstrukteur gefördert wurden. Hier war bestimmt der Grund, dass dieser nun ca. 4000€ mehr verdient.

    Selten ist bestimmt ein Wechsel, dass man als sehr guter Schüler, zuvor Physik studiert und dann Polikter wird.
    Wenn man jedoch als Vater einen Pastor hat und schon als Jugendlicher politsch involviert war usw., ist so ein Wechsel eher verständlich, läßt sich so auch nahelegend begründen.
    Und dies trotz guter Karriereaussichten als Physiker an einem renommierten Institut.

  6. #16
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Berufswechsel normal?

    Ich weiß nicht ob das jetzt dazu passt, aber ich hatte letztens eine Quiz-Show gesehen, mit Herrn Jauch. Da war eine Frau die vor ihrem Studium nicht wusste was sie studieren will und hat verschiedene Studiengänge aufgeschrieben und die Schnipsel in eine Art Lostrommel gelegt. Dann hat sie sich einpaar heraus gezogen und die ersten genutzt und an Universitäten beworben. Die erste Zusage war für sie dann ausschlaggebend. Wenn es ihr doch nicht gelegen wäre, so sagte sie, hätte sie den nächsten in Angriff genommen. Das ist zwar kein Berufswechsel aber zeigt immerhin, dass der Mensch recht vielseitig sein kann. Und das auch später im Beruf und einen nachfolgenden Wechsel
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  7. #17
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Berufswechsel normal?

    Naja, Geisteswissenschaften sind nicht direkt berufsqualifizierend, deshalb finde ich nicht, dass es direkt ein Berufswechsel ist.
    Aber nichtsdestotrotz zeigen alle Beiträge hier glaube ich, dass es verschiedenste Gründe gibt, warum Leute ihren Beruf wechseln. Solange jeder den für sich passenden Weg finden, ist das ja auch alles in Ordnung
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  8. #18
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    AW: Berufswechsel normal?

    Ein für mich eindeutiger Grund wäre zum Beispiel, wenn jemand einen Beruf erlernt weil er nichts anderes "bekommen" hat oder in die Firma seiner Vorfahren eintreten musste dann ist der Gedanke zu einem Wechsel vielleicht schon Jahre voraus vorhanden. Wenn dann sich die Möglichkeit bietet, warum nicht?

  9. #19
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    AW: Berufswechsel normal?

    Es gibt noch einen Grund, wenn eine Firma schließt und man in seinem Beruf keine entsprechende Anstellung findet muss man möglicherweise auch umdenken. Entweder eine Umschulung oder einen Umzug in Kauf nehmen.

  10. #20
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    AW: Berufswechsel normal?

    Hallo, bin neu hier, will aber auch gleich voll mitmischen.

    Ich bin der Meinung, dass es viele Gründe gibt den Beruf zu wechseln. Wo man aufpassen muss, ist dass man sich nicht verzettelt und zu viele Sachen vorweisen kann auf dem Lebenslauf die keinen Sinn machen. Stell dir mal vor du bewirbst dich als Philosophiestudent auf eine Stelle bei der Bahn, dann wirst du Programmierer und bewirbst dich zwei Jahre später als Krankenpflegerin.
    Von einem roten Faden oder verschiedenen Herausforderungen ist es da schon schwer zu sprechen, abgesehen davon, dass man aussieht wie ein Jobhopper.

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