hire and fire?
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Thema: hire and fire?

  1. #1
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    hire and fire?

    Guten Morgen

    ich möchte nicht als dummer Mensch da stehen wenn ich jemanden fragen muss, was hire und fire zu bedeuten hat. Deshalb frage ich hier (schön anonym) im Forum. Könnt Ihr mir sagen was das bedeutet und woher das kommt? Was verbirgt sich dahinter? Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Wissenslücke schließen könnt.

    einen schönen Tag noch und frohe Pfingsten im Voraus.

  2. #2
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: hire and fire?

    Zitat Zitat von sumi Beitrag anzeigen
    ... hire und fire...Könnt Ihr mir sagen was das bedeutet und woher das kommt? ...
    Guten Morgem sumi,

    hire and fire ist ein Wortschwank aus den USA und bedeutet "heuern und feuern". Dies beschreibt den schnellen Personalwechsel in Unternehmen. Kennt man ja aus Spielfilmen, "Sie sind gefeuert!" Nun geht das in Deutschland ja nicht so schnell, da hier Kündigunsfristen etc. eingehalten werden müßen.

    Aber Firmen mit häufigen Personalwechsel haben schnell diesen "hire/fire"-Ruf, begründen es z.T. mit flexibler Einstellung auf die Auftragslage.

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: hire and fire?

    Ja in den USA ist es eher nicht so üblich sehr lange bei der gleichen Firma zu arbeiten. Und so wie ich das bisher so bei Bekannten etc. mitbekommen habe, ist dort die Einstellung dazu auch tatsächlich wesentlich entspannter und flexibler.
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  4. #4
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    AW: hire and fire?

    Ich habe den Eindruck, dass es auch in Deutschland/Österreich zunehmend in diese Richtung geht. Natürlich gibt es Kündigungsfristen, aber die Zeiten, in denen man sein Leben lang bei der gleichen Firma arbeitet sind passe.

  5. #5
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    AW: hire and fire?

    Danke, jetzt ist mir das klar ich habe es verstanden.

    Irgendwie scheint es mir jetzt dass es hierüber kommt. Diesen Ausdruck hatte ich beiläufig doch schon mehr als ein Mal gehört, Muss man sich jetzt doch wirklich Sorge machen? Ich meine, klar kann man sich nicht sicher sein bis zur Rente in der gleichen Firma zu arbeiten, aber es wurde schon so viel übernommen dass man doch nachdenklich wird.
    Geändert von sumi (06.06.2014 um 11:37 Uhr)

  6. #6
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    AW: hire and fire?

    Denke Angst braucht man keine haben...
    Es muss ja auch nicht zwingend negativ sein, wenn man "nur" 10 Jahre bei einem Unternehmen bleibt - die Kündigung kann ja auch seitens des Dienstnehmers kommen und eine Weiterentwicklung sein

  7. #7
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: hire and fire?

    Zitat Zitat von netfex Beitrag anzeigen
    ....Es muss ja auch nicht zwingend negativ sein, wenn man "nur" 10 Jahre bei einem Unternehmen bleibt...
    Nun, dass kommt wiederum darauf an, was man als Ziel im Auge hat! So sollte man, nach gängier AG-Meinung, so ca 5-, max 10 Jahre in einem Unternehmen verweilen, wenn derjenige welcher eine inhaltsvolle Karriere machen möchte.
    Bei mehr als 15 Jahren sollte man möglichst bei der Firma bis zu Rente bleiben und sich an seinem Jubililäumsgeschenk erfreuen. Das gleich gilt, wenn man max. das 50 Lebenjahr erreicht hat, dann sollte es mit dem "Bäumchen wechsel dich" auch vorbei sein.

  8. #8
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: hire and fire?

    Zitat Zitat von netfex Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, dass es auch in Deutschland/Österreich zunehmend in diese Richtung geht. Natürlich gibt es Kündigungsfristen, aber die Zeiten, in denen man sein Leben lang bei der gleichen Firma arbeitet sind passe.
    Das stimmt. Aber ich denke auch die Einstellung der Arbeitnehmer ändert sich nach und nach. Die Leute in meinem Alter und noch mehr die jüngeren gehen mittlerweile doch auch nicht mehr so davon aus das ganze Arbeitsleben in ein und der selben Firma zu verbringen. Ganz im gegenteil, ich kenne viele, die nach ein paar Jahren selbst mal frischen Wind wollen usw. Das war früher schon nochmal eine andere Sache.
    Wir retten die Welt!

  9. #9
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: hire and fire?

    Zitat Zitat von skars Beitrag anzeigen
    Das stimmt.... noch mehr die jüngeren gehen .. nicht ..davon aus das ganze Arbeitsleben in ein und der selben Firma zu verbringen. ... kenne viele, die nach ein paar Jahren ..mal frischen Wind wollen....
    Wollen diese jüngeren Bekannten wegen des frischen Windes wechseln oder haben die auch eine Karriereplanung im Sinn. Dies war früher genauso der Fall.

    Aber, und dies ist auch klar, hire and fire, ist bei Hilfskräften unproblematisch, bei guten Fachkräften schon kostspieliger.

  10. #10
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: hire and fire?

    An dieser Stelle Appunti's Voice of America.

    Da ich es liebe mit Stereotypen aufzuräumen (oder sie zu bestätigen): Ich schreibe jetzt über die Gegend um New Orleans, einfach weil ich dort die meisten Leute in den USA kenne.
    Mein Schwiegervater arbeitet seit 35 Jahren für die gleiche (erste) Firma.
    Sein guter Bekannter arbeitete 24 Jahre bei einer Versicherungsfirma, die ihn auch nach Deutschland gebracht hat, und machte sich vor zwei Jahren selbständig.
    Sein anderer guter Bekannter arbeitet seit fast 30 Jahren als unabhängiger Finanzberater in der gleichen Firma.
    Sein bester Freund aus Collgezeiten arbeitet seit über 20 Jahren in einem Internat für schwer erziehbare.

    Nota bene: Alle haben sie mind. College-Degree und außer dem letzten Familie. Dass es bei einem Walmart- (und Konsorten) Job anders läuft oder wenn man mit 15 Jahren bei KFC oder Raising Cane's anfängt man dort nicht bis zur Rente bleibt ist denke ich klar.
    Aber von hire and fire ist bei meinen Bekannten dort keine Rede, auch solche fiesen Bosse wie sie die Kommunisten in ihren Traktaten in den 30ern und 40ern verbreitet haben gibt es in dem sozialen Umfeld, das ich kenne, nicht. Soll nicht heißen, dass es die nicht auch gibt, wie überall.

    Der Notstand in den USA bzw. im Süden ist eher bei den bildungsfernen Schichten, also nicht unbedingt in der mir bekannten Mittelschicht sondern eher in der Unterschicht, und gibt es sicherlich mehr hire and fire, wenn es überhaupt Jobs gibt.

    Ich erinnere mich an einen Amerikaner schwarzer Hautfarbe den ich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe, die die Kirche meiner Schwiegerleute durchführte, auf das Thema angesprochen habe. Ich glaube er war ca. 18 und sagte eiskalt, dass er nicht weiter zur Schule will, sondern will dass Walmart mehr Geld bezahlt. Ich wusste da auch nicht recht was ich sagen sollte...
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

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