Transfergesellschaft - Seite 2
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Ergebnis 11 bis 17 von 17

Thema: Transfergesellschaft

  1. #11
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Transfergesellschaft

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Worauf hat ein AN bei Insolvenz einen Rechtsanspruch District? Bei Insolvenz eines AG ist die Angelegenheit nicht so einfach wie man evtl. denkt..
    Auf Transfermaßnahmen meine ich. Kenne mich mit dem Thema und allgemein Arbeitslosigkeit nicht gut aus.
    Gummistiefel für all diejenigen, die vom Regen in Ausführung ihrer Weltrettungstätigkeit gestört werden!

  2. #12
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Transfergesellschaft

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Auf Transfermaßnahmen meine ich. ....
    Klar @District, wenn der betroffene AN der Aufnahme der TG zustimmt, können hier keine Ausnahmen gemacht werden.
    Ein Strohhalm ist ja besser, als sofort ganz absaufen. Allerdings, wie ich schrieb, ist der Erfolg nicht immer ganz so prickelnd.

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Prostan für diesen nützlichen Beitrag:

    District 9 (16.05.2014)

  4. #13
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Transfergesellschaft

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Ein Strohhalm ist ja besser, als sofort ganz absaufen. Allerdings, wie ich schrieb, ist der Erfolg nicht immer ganz so prickelnd.
    Stimmt - die Erfolge vieler Transfergesellschaften sind nicht gerade berauschend.
    Sehr boshaft (oder sarkastisch) ausgedrückt könnte man sie auch als "Müllhalde" (oder freundlicher ausgedrückt: als "Schlussverkauf") bezeichnen, wo sich alles sammelt, was bei der Insolvenz übrig bleibt und vielleicht noch zu gebrauchen ist.
    Und gelegentlich kommt jemand vorbei und sucht sich ein noch brauchbar erscheinendes Stück raus.

    Manche Transfergesellschaften bieten (in Abstimmung mit der ARGE) gezielt Weiterbildungs- bzw. Qualifizierungsmaßnahmen und Unterstützung bei Bewerbungen an, in anderen wird man eigentlich nur "geparkt" und gilt damit offiziell (noch) nicht als arbeitslos.
    Personaler wissen: Wer sich aus einer Transfergesellschaft heraus bewirbt, der tut das nicht ganz freiwillig und der steht unter Zeitdruck. Also kann man bei ihm z.B. gewisse Zugeständnisse beim Lohn/Gehalt erwarten, die man bei Bewerbern, die sich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinden, nicht verlangen könnte.

    Wer klug ist, beobachtet die Geschäftsentwicklung (Auftragslage, pünktliche Zahlung der Gehälter, Fluktuation in der Chefetage ...) möglichst genau (was zugegebenermaßen nicht immer möglich ist).
    Und wenn man das Gefühl hat, dass der Laden in Richtung Abgrund schlingert, dann sollte man sich hinsetzen und Bewerbungen schreiben, bevor man das "Vergnügen" hat, in der Transfergesellschaft zu landen.
    Geändert von bepe0905 (23.05.2014 um 10:26 Uhr)

  5. #14
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Transfergesellschaft

    Guter Hinweis im letzten Absatz, Bepe.

    Ich habe mich z.B. für den Newsletter der Investoren unseres Unternehmens registrieren lassen.
    So bekomme ich alle aktuellen Daten über unsere Unternehmenslage rechtzeitig zugeschickt.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  6. #15
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    AW: Transfergesellschaft

    Wenn es brennt ist es immer das Beste sofort zu reagieren und sich neue Stellen heraus zu suchen. Eine bessere Möglichkeit sehe ich da auch nicht.

  7. #16
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Transfergesellschaft

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    ....Personaler wissen: Wer sich aus einer Transfergesellschaft heraus bewirbt, ... steht unter Zeitdruck. Also kann man bei ihm z.B. gewisse Zugeständnisse beim Lohn/Gehalt erwarten, ... ....

    ...wer klug ist, beobachtet die Geschäftsentwicklung (Auftragslage, pünktliche Zahlung der Gehälter, Fluktuation in der Chefetage ...) ...
    ...wenn man das Gefühl hat, dass der Laden in Richtung Abgrund schlingert, dann sollte man sich hinsetzen und Bewerbungen schreiben,.....
    Ja leider. Das Arbeitskräfte, die z.T. sehr gut sind und in dies Notlagen geraten auch noch in dieser Notlage die Pistole auf die Brust gesetzt werden ist bei Transfer- o. Arbeitslosen häufig der Fall. Hier zählt leider nur die Profitgier der Unternehmen und nicht die Güte dieser Menschen. Daran wird sich leider im Kapitalismus nicht ändern.

    Klar sollte sich jeder der nächste sein, aber dennoch bedenken, wer so klug ist -wie bepe meint-, dass er mit einem Jobwechsel, dem Unternehmen noch den letzten Dolchstoß versetzen kann. Viele insolvenzbedrohte Firmen, wurden noch mit dem Insolvenzverwalter oder auch eigenständig, mit Hilfe der AA, gerettet und waren danach wieder blühende Unternehmen.

    Also, genau abwägen, wann man -wie die Ratten das schinkende Schiff- die Firma verläßt, vor allem, wenn div. Flickzeug zur Reparatur gegeben ist.

  8. #17
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Transfergesellschaft

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Klar sollte sich jeder der nächste sein, aber dennoch bedenken, wer so klug ist -wie bepe meint-, dass er mit einem Jobwechsel, dem Unternehmen noch den letzten Dolchstoß versetzen kann. Viele insolvenzbedrohte Firmen, wurden noch mit dem Insolvenzverwalter oder auch eigenständig, mit Hilfe der AA, gerettet und waren danach wieder blühende Unternehmen.
    Hallo Prostan,
    wenn es ein kleines Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern ist, dann hast du vielleicht Recht: da kann der Weggang eines Einzelnen schon das KO für die Firma bedeuten.
    Aber i.A. sind solche Überlegungen reine Theorie!
    Denn kein "normaler" Mitarbeiter hat eine solch unverzichtbare Aufgabe, dass mit seinem Weggang das Unternehmen zusammenbrechen würde.
    Und so hat auch kein Einzelner die Möglichkeiten und Energie, alleine durch sein Verbleiben und seinen Einsatz ein "sinkendes Schiff" zu retten.

    Es wäre daher grundfalsch, alleine aus diesen Überlegungen zu bleiben, denn die Verantwortung tragen andere - und zwar solche, die dafür bezahlt werden oder zuvor dafür bezahlt wurden.
    Und wenn man sieht, dass die Führungskräfte in immer schneller Folge die Firma verlassen, dann wird es Zeit, es ihnen gleich zu tun.
    Denn die Erfahrung zeigt: wenn ein Unternehmen so richtig in Schieflage geraten ist, dann kann ein einzelner Mitarbeiter praktisch nichts mehr ausrichten.
    Höchstens, wenn er ein solcher TOP-Mitarbeiter ist, dass die Bank weitere Kredite von seinem Verbleib abhängig macht.
    Dann aber sollte er zuerst mit dem Chef verhandeln, wie hoch nach der Sanierung sein späterer Anteil an der Firma sein wird oder wie hoch der Risikozuschlag ist.

    Auch Insolvenzverwalter versuchen gern, einige wichtige Leute zum Bleiben zu bewegen, weil sie auf deren Mitarbeit angewiesen sind, um noch eine Quote rauszuholen oder eine Sanierung zu schaffen.
    Aber meistens wird diese "Nibelungentreue" nicht honoriert, meistens sind diese "letzten Getreuen" diejenigen, die zum Schluss das Licht ausmachen und dann ebenfalls auf der Straße stehen.
    Und wenn eine Sanierung doch gelingt und der Insolvenzverwalter einen neuen Investor findet, der den Laden weiter führt, dann übernehmen doch andere die Führung und der Einsatz der verbliebenen Resttruppe gerät schnell in Vergessenheit.

    Und noch etwas Grundsätzliches:
    Wer sein Handeln nach solchen Angeboten ausrichtet ("Bleiben Sie hier, denn die Firma braucht Sie und ohne Ihren Einsatz sind wir pleite"), der kann einen Karrieresprung machen, wenn er ein mutiger Abenteurer ist, der kein Häuschen abzuzahlen hat, ledig und ohne schulpflichtige Kids.
    Die anderen, die darauf hören, handeln eigentlich fremdbestimmt und machen ihr berufliches Schicksal von den Entscheidungen Anderer und vom Wohl und Wehe der Firma abhängig.
    Vielleicht auch deshalb, weil sie nicht den Mut haben, rechtzeitig "ins Wasser" zu springen und loszuschwimmen, so lange noch Land (oder ein anderes Schiff) sichtbar ist.
    Die bleiben also so lange brav an Bord und klammern sich voller Hoffnung auf einen Retter an ihren Arbeitsplatz, bis das "Unternehmensschiff" endgültig absäuft.

    Lustig wird's dann nur, wenn sie sich später in ihren Bewerbungen als "aktiv, eigenverantwortlich tätig und unternehmerisch denkend und handelnd" bezeichnen - und es vielleicht von sich selbst auch noch glauben...
    *Ironie OFF*

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