Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz
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Thema: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

  1. #1
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    ist ein schönes Thema, habe ich noch nicht gefunden.

    Also: Ich bin seit fast 18 Jahren trockener als die Sahara, keinen Tropfen Alkohol.
    Ich war ein Problemtrinker, das heißt, ich habe versucht meine Probleme im Alkohol zu ersäufen, was nach meine heutigen Erkenntnissen nicht funktioniert. Heute säufst du und Morgen sind deine Probleme aber immernoch da und werden vielleicht soger noch schlimmer. Man selbst sieht das nicht, weil man Scheuklappen hat. Es ist ein Kreis, aus dem man nur sehr schwer wieder herauskommt. Ohne Fremde hilfe gelingt das nur den wenigsten.

    Einiges habt ihr ja schon von mir gelesen, einiges gibt es hier noch zu erfahren.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  2. #2
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    ist ein schönes Thema, habe ich noch nicht gefunden....Ich bin seit fast 18 Jahren trockener als die Sahara, keinen Tropfen Alkohol.
    @Sn00py, das ist vor allen Dingen ein schwieriges Thema. Was willst du denn damit explizit heraus stellen? Dass es ein großes Problem ist, trockener Alkoholiker in einem Betrieb zu werden oder nach, weiß nicht wie langen Entzug, trockener Alkoholiker zu bleiben.
    Ich denke schon, dass man als trockener Alkoholiker, bei betrieblichen Feiern etc. schon so seine Probleme haben kann, wenn man immer nur Limo trinkt. Man ist ja wohl stets in Erklärungsnot, oder?
    In Betrieben ist man(n) ja oft nur eine Mann, wenn man viel vertragen kann, vor allem, so wird ja häufig gesagt, auf'm Bau.

  3. #3
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    Dann werde ich mal weitermachen.

    Die Akzeptanz unter den Kollegen war, nach mehr oder weniger erfolgreicher Therapie, sehr unterschiedlich. Im Grunde spalteten sich die Kollegen in drei Gruppen, der ersten war es egal, die zweite sprach Bewunderung aus und die dritte, das war die schlimmste, kam dann mit dummen Sprüchen.

    Generell war es so bei der Firma, wo ich war, dass die Bauleitenden Monteure darüber informiert waren, was mi mir los ist.

    Auf einer Baustelle hatte der Vorarbeiter immer eine Buddel Schnaps im Schubfach. Es war Winter und wir mussten wieder mal unsere Aufmaßzettel abgeben. Nun waren wir alle, ich glaube 8 Leute, in der Baubude versammelt und Kollege Vorturner stellte Schnapsgläser auf den Tisch. Er wusste um mein Problem und hat mir natürlich die Gretchenfrage gestellt, ob ich auch einen Schnaps will. Oh Mann, war ich angepisst. Ich habe versucht mir das nicht anmerken zu lassen, aber das ist sehr sehr schwierig. Zuhause sprach ich mit meiner Frau darüber und sie brachte mich dann auf den Gedanken, den Vorarbeiter mit eigenen Waffen zu schlagen.
    Eine Woche später, wieder alle in der Bude, gleiches Spiel, Schnapsgläser auf den Tisch und die saublöde Frage ob ich auch einen will.
    Meine Antwort: Wenn du einen alkoholfreien hast, gerne.
    Den Lacher der Kollegen hatte ich auf meiner Seite. Der Bauleiter hat mich nie wieder gefragt. Beim nächsten mal wäre ich eine Tür weiter gegangen.
    Gleiche Baustelle: Es war schon Feierabend, oder Kurz davor, als ein langjähriger Kollege vor versmmelter Mannschaft den Spruch rauslies: Den sn00py müsste man an die Wand binden und ihm eine Flasche Whisky einflößen, damit er wieder normal wird.
    Der Vorarbeiter, von mir darauf angesprochen, entgegnete mir nur: Das geht mich nichts an, es ist ja Feierabend.
    1 oder 2 Wochen danach war ich von der Baustelle weg, musste dann, wegen unstimmiger Abrechnung zu meinem Chef ins Büro und wurde dann gefragt, warum ich, meiner Meinung nach, der Baustelle verwiesen wurde. Es gab verschiedene Gründe, auf die ich nicht eingehen möchte, aber das was sich da zugtragen hatte im Punkto Alkohol habe ich meinem Chef gesagt.Ich möchte nicht wissen, was der Chef mit den Kollegen gemacht hat.

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    @Sn00py, das ist vor allen Dingen ein schwieriges Thema. Was willst du denn damit explizit heraus stellen? Dass es ein großes Problem ist, trockener Alkoholiker in einem Betrieb zu werden oder nach, weiß nicht wie langen Entzug, trockener Alkoholiker zu bleiben.
    Ich denke schon, dass man als trockener Alkoholiker, bei betrieblichen Feiern etc. schon so seine Probleme haben kann, wenn man immer nur Limo trinkt. Man ist ja wohl stets in Erklärungsnot, oder?
    Trockenzu werden ist nicht so schwer, das bleiben ist verdammt schwierig. Es muss nicht jeder einen Entzug machen. Bei manchen reicht einfach schon eine Therapie. Das wichtigste dabei ist, zu Wissen was man selbst will. Und das ist verdammt nicht einfach.
    Geändert von Frankenfreund84 (01.03.2013 um 16:41 Uhr) Grund: Doppelpost
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  4. #4
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Ich möchte dir dazu gratulieren, das du es geschafft und keinen Alkohol mehr trinkst. Das bedeutet Stärke!

    Zufälligerweise hatte ich einen Bericht gesehen, wo es genau um das Thema Sucht (Alkohol- Drogensucht und Zigarettensucht) ging. In diesem Bericht haben Leute immer wieder das gleiche erzählt, nämlich das sie nicht durchhalten konnten.
    Ein Psychologe hat wohl eine neue Strategie entwickelt und erklärt, dass man diese Sucht auch bekämpfen kann, wenn man ein Tagebuch führt und genau einträgt was man konsumiert. Den Leuten wurde beigebracht kontrolliert zu trinken und zu rauchen. Sie sollten Stückchenweise ihren Konsum nach unten schrauben. Das haben wohl einige geschafft. Dieser Psychologe erklärte, dass die meisten Menschen deshalb rückfällig würden, weil am Ende "Null" steht und davor haben viele Angst.

    Ich habe hier noch zwei Themen, die mit Alkohol zu tun haben, raus gesucht:

    Alkohol trinken bei Betriebsfeier

    Wegen Alkohol, Termine bei Arge verpasst
    Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. (Konfuzius)

  5. #5
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Ich habe ja in einigen Postings schon ein paar Sachen losgelassen. Grade bei Betriebsfeiern ist das natürlich ein dickes Problem für den Betroffenen. Geht man hin, läuft man Gefahr zu trinken, geht man nicht hin, grenzt man sich aus. Was ist nun das kleinere Übel?
    Ich habe in den 90ern eine 3 monatige Therapie gemacht, die nur der Grundstein war. Ich habe lange gebraucht, einzusehen, das es damit alleine nicht getan war. Im Jahre 2000 habe ich mich dann nochmal in einen klinischen Aufenthalt begeben, der dann 5 1/2 Monate dauerte. Mein Ziel von Anfang an war, nicht eher aus der Klinik zu gehen, bis ich weiß, was ich will. Seitdem gehe ich mit dem Thema Alkohol wesentlich gelassener um. So einen Klinikaufenthalt sollte, muss man für sich nutzen, man ist ja wegen sich selbst da und nicht für jemanden anders.
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  6. #6
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Das ist wirklich schlimm, was Du von den Provokationen geschrieben hast, sn00py603. Wenn man doch weiß, dass jemand mit so viel Willen und Kraft geschafft hat, vom Alkohol loszukommen, umgeht man es und bietet ihn garnicht erst an, oder fragt "wer von Euch möchte...". Ich hätte da auch noch eine Aussage, die mir so spontan eingefallen ist: nein danke, ich möchte gerne nüchtern nachhause kommen und noch einen schönen Abend erleben.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  7. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Turbolady für diesen nützlichen Beitrag:

    sn00py603 (01.03.2013)

  8. #7
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Hi sn00py. Danke erstmal für die PM.

    Ich find deinen Beitrag sehr interessant. Für jemanden wie mich der nie wirklich Probleme damit hatte ist es sehr schwer, soetwas nachzuvollziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, einen lustigen Schnaps mitzutrinken. Macht einen das eher beschämt oder wütend?

    Wusste denn der damalige Vorarbeiter nichts davon oder wieso hat er ihn dir mit angeboten?

    Solche Sprüche wie "an die Wand binden und Whiskey einflößen dass man normal wird finde ich so traurig, dass mir die Person, die das los lies schon fast leid tut. Idiotie muss ja auch weh tun, oder?

  9. #8
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Das ist ja das schlimme, der Vorarbeiter war über meine Situation vom Chef informiert worden. Ich sage mal, den Schnaps da anzubieten, halte ich nicht unbedingt für verwerflich, in anbetracht der Lage, wo der das wußte, schon. Ich denke heute, dass das so eine Art Test von ihm aus war. Im Beisein vom Chef hätte er mir garantiert nichts angeboten, geschweige denn, die Buddel aus dem Schrank geholt. Irgendwo macht mich das immernoch ein bisschen wütend.
    Den anderen Kollegen, der mich an die Wand binden wollte, habe ich danach geschnitten, sozusagen mit dem Hinterteil nicht mal mehr angesehen. Der war dann mal kurz vor seinem Ruhestand in einer Nachbarabteilung (Schwachstrom) untergebracht. Als ich den dann gsehen habe, war das wie ein rotes Tuch für mich. Er hat immer wieder versucht mir ein Gespräch aufzudrängen, kam dann immer mit irgendwelchen dummen Sprüchen, bis ich ihm dann angedroht habe, mal beim Chef vor zu sprechen. Dann war Ruhe. Der Vorarbeiter vom Schwachstrom, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe, hat mich dann mal gefragt, was los war. Ich hab es ihm nicht erzählt. man muss nicht unbedingt noch Öl auf das Feuer kippen.


    Wenn Idiotie quietschen würde, dann würde dieser Typ immernoch mit ner Ölkanne rumlaufen.
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  10. #9
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    ....Trocken zu werden ist nicht so schwer, das bleiben ist verdammt schwierig. Es muss nicht jeder einen Entzug machen. Bei manchen reicht einfach schon eine Therapie. Das wichtigste dabei ist, zu Wissen was man selbst will. Und das ist verdammt nicht einfach.
    Ob man als Alkoholiker leicht trocken wird, kann ich nicht sagen. Hängt sicher auch davon ab, ob man danach süchtig ist oder einen übermäßigen Gebrauch davon macht. Wichtig ist natürlich zu wissen, dass man dem Alkohol widersteht und wenn dann da Kollegen sind, die einem damit auf die Schüppe nehmen wollen, ist dass unkollegial und keine spaßige Angelegenheit mehr.

    Hier ist auch der Bauleiter oder Vorgesetzte gefragt, nicht nur wegen des Betriebsklimas und sollte hart durchgreifen. Ich denke, ich würde hier ein Abmahnung erteilen, obwohl eine vernünftige Aufklärung hier auch von Nöten wäre.

  11. #10
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Ob man als Alkoholiker leicht trocken wird, kann ich nicht sagen. Hängt sicher auch davon ab, ob man danach süchtig ist oder einen übermäßigen Gebrauch davon macht. .
    Mit dem trocken werden ist das ja kein Problem, wenn du dich da in einer Klinik befindest, wo du auch Regeln einhalten musst. Jetzt kommt es noch darauf an, ob du da hin geschickt wurdest, oder ob du von selbst, mehr oder weniger, da hin gegangen bist. Die größten Chancen hat derjenige, der freiwillig dahin geht, weil der schon von vornherein weiß, das er trocken werden will. Bei mir war es so, das meine Existenz bedroht war. D.h. mein Arbeitgeber hatte mir ja schon die Kündigung ausgesprochen. Unter der Prämisse eine Therapie zu machen, sollte ich meinen Arbeitsplatz behalten. Um das machen zu können, musste ich mich mit dem BR und der Firmeneigenen Sozialberatung auseinandersetzen. Da war dann letztendlich auch meine Entscheidung, eine Therapie zu machen. Das war ziemlich eng. Aber ich habe es geschafft.
    Ich will damit sagen, es gibt immer welche, die es nicht schaffen, weil sie den Überblick verloren haben und die Konsequenzen nicht sehen oder sehen wollen.
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