Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz - Seite 9
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Thema: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

  1. #81
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Danke Herr Admiral, endlich fragt mal einer nach...

    Nein, Grenzen kannst du da nicht ziehen. Selbst davor schreckt man nicht zurück, an- oder betrunken Auto zu fahren. Und wenn ich als Spritkopp nicht besoffen bin, dann fahre ich zumindest unter Restalkohol. Das hab ich auch gemacht. Autofahren unter Restalkohol. Man denkt ja nicht weiter darüber nach, man macht das einfach, weil man sich Fit fühlt. Da nimmt man keine Rücksicht. Weder auf sich, naochauf andere Verkehrsteilnehmer. Da wird man absolut Unvernünftig. Man kennt die folgen, aber man macht sich darüber einfach keine Gedanken. Dass ich meinen Führerschein mal losgeworden bin, steht auf dem selben Blatt. Da hätte ich die Notbremse ziehen müssen. Ich war damals mit nem Kumpel unterwegs und wollte mein Auto nicht stehen lassen. Unfall, Alkoholkontrolle, Lappen weg. War schön teuer. Gelernt habe ich daraus nicht. Das kam dann viel, viel später, als ich dann durch den Suff beinahe meien Arbeitsplatz verloren hätte. Du machst dir um dich und deine Umwelt keine Gedanken mehr, frei nach dem Motto, einer geht noch rein. Da hängst du dann irgendwo mit irgendwelchen Kumpels in irgendwelchen Kneipen rum und säufst bis du rausgefegt wirst. Du guckst nicht nach dem Kontostand und wunderst dich über die Briefe von der Bank, wann du endlich ma deinen Dispo erhöhen willst. Da kommt ne ganze Menge zusammen. ich hatte 1995 ca 10000 DM an Schulden auf meinem Konto angehäuft, alles durch den Suff.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  2. #82
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Danke Herr Admiral, endlich fragt mal einer nach...
    Ich glaube das sind einfach Fragen, die man sich vielleicht gar nicht so traut zu stellen. Aber ich finde es jetzt schon sehr interessant das zu lesen und das Thema mal von der Seite zu betrachten. Mir hat mal jemand erzählt, dass man als Alkoholiker oder generell Suchtkranker extrem egoistisch denkt und handelt und einem das Umfeld eigentlich völlig egal ist. Es dreht sich alles nur um einen selbst und die Sucht. Würdest du das dann so bestätigen?
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    sn00py603 (14.03.2013)

  4. #83
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Auch dir ein Danke, skars.

    Auch das kann ich bestätigen. Als Suffkopp habe ich wirklich nur an mich gedacht. Meine Umwelt war mir egal. Logischerweise, weil die Sucht ist ja wichtiger als alles andere, wird man zum Egoisten. Eigentlich zu einem richtigen Egoistenschwein. Ich habe immer nur versucht, alles zu meinem Vorteil zu drehen, dabei aber nicht gemerkt, dass durch die Sauferei, der Schuss nach hinten los geht.
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  5. #84
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Hey Snoopy, mir drängt sich da auch gerade eine Frage auf:
    Nehmen wir einmal an, jemand hätte dir in der Zeit deiner tiefsten Abhängigkeit gesagt: "Snoopy, du bist ein Arsch, denn du verletzt andere Menschen und benutzt sie für deine Zwecke..." - wie hättest du darüber gedacht? Und wie hättest du wohl reagiert? Hätte es einen Unterschied für dich gemacht, wer dir so etwas sagt?

  6. #85
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Ouuhh, das kann ich dir sagen, den hätte ich beschimpft, dem hätte ich nen Vogel gezeigt. Einen Unterschied hätte das schon gemacht. Ich wäre stinksauer auf einen, der mich grade mal 5 Minuten gekannt hätte, einen mit dem Ich gesoffen hätte , den hätte ich gefragt, ob er nicht mehr ganz dicht ist. Alki´s haben das große Problem, dass sie mit Kritik nicht umgehen können. Jede Form der Kritik ist ein Angriff auf die Persönlichkeit. Da kommt der Ego so richtig zum Vorschein. Alle machen Fehler nur ich nicht.
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  7. #86
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Hey Snoopy,

    es ist interessant für mich, dass du genau das sagst, was ich mir fast schon dachte ("Alkis haben das große Problem, dass sie nicht mit Kritik umgehen können. ... alle machen Fehler, nur ich nicht...").
    Ich finde, genau das macht den Umgang so kompliziert. Denn was will ich jemanden entgegen setzen, der genau diese Einstellung für sich verinnerlicht hat?
    Ich habe da selbst Einiges ausprobiert...

    1. Mit "Samthandschühchen" anfassen...
    ("Nein, du bist kein Arsch. Eigentlich bist du ein ganz Lieber; du wirst nur nicht verstanden... blahblahblah...")
    Ergebnis: Ein oberflächlich entspanntes Miteinander. Der Betroffene suchte meine Nähe, benutzte mich jedoch auch gleichzeitig, um seine Fehler zu vertuschen.
    Mein Fazit: Hilfe, ich rutsche in die Co- Abhängigkeit. Das WILL ICH NICHT!!!

    2. Klartext reden
    ("Dieses Verhalten ist arschig!! Ich will nicht Teil einer Strategie werden, deren Ziel ich nicht durchblicke! Hör auf, mich zu benutzen!")
    Ergebnis: Völlige Verwirrung/ Unsicherheit auf der anderen Seite ("Du verstehst mich da total falsch. Ich manipuliere doch keinen usw.usf.")/ "Ausheulen" seinerseits bei den Kolleginnen und Kollegen ("Boah, was die Birdy mir da alles an den Kopf geschmissen hat, halte ich nicht aus. Ich mag sie doch so gern... blahblahblah....)
    Mein Fazit: Bringt auch nix, macht das ganze Umfeld kirre

    3. Totale Abwendung/ wehren, fallen lassen
    ("Ich will mit diesem Menschen/ mit seiner Suchtproblematik nichts mehr zu tun haben!")
    Ergebnis: Noch offen
    Fazit: Mir gehts insgesamt besser, komme mir teilw. aber auch selber vor wie Frau Rottenmeier persönlich

    Snoopy, da macht sich Ratlosigkeit breit. Und es ist schön, dass es Leute wie dich gibt - die offen mit dem Ganzen umgehen.
    Der Thread ist aus meiner Sicht so wertvoll, weil er sowohl Menschen mit Suchtproblematik anspricht, als auch diejenigen, die Unsicherheiten im Umgang mit Alkoholkranken entwickeln.

    Liebe Grüße,
    Birdy

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    sn00py603 (14.03.2013)

  9. #87
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Die einzige Chance wirklich etwas zu erreichen, besteht für dich nur noch darin, deinen Vorgesetzten beim Chef anzuschwärzen. Leider. Wenn der so auf dem Trip ist, wie du es beschreibst, muss er in seine Schranken verwiesen werden. Da hilft es auch nix, wenn er Vorgesetzter ist. Auch diese haben sich an Vorgaben zu halten.
    Ich kann mir vorstellen, dass du dich wie Frau Rottenmeier fühlst, allein gelassen. Aber mal so gefragt: Was bleibt dir übrig? Willst du dich selbst fertig machen, in dem du das alles erduldest?
    In einem anderen Thread hatte ich ja schon mal was geschrieben. Ich wiederhole mich hier nochmal. Bevor ich im Mai 2000 aus dem Langzeitklinikaufenthalt wieder in Arbeitsleben ging, wollte mich mein damaliger Chef eine Woche vorher unter 4 Augen sprechen. Es ging darum, wo ich weiter meinen Platz habe sollte. Ich sollte wieder in die Werkstatt, wo ich vor meiner Klinikzeit war. So weit, so gut. Ich habe ihm dann versucht bei zu bringen, dass mir das nix bringt. Er wollte mich da haben. Darauf habe ich ihm dann vorgeworfen, dass in der Firma wo ich arbeite, mit zweierlei Mass gemessen wird. Er fragte mich dann warum. Ich sagte wörtlich: "An mir wird ständig rumgeschnuppert und am Kaffeebecher gerochen, ob ich ncht doch wieder anfange zu saufen und der andere Kollege ist Mittags um zwölf bso besoffen, dass der nicht mal auf ne dreisprossige Leiter kann." Darauf mein Chef(und das ist kein Scherz):"Das siehst du vollkommen falsch". Im ersten Moment kam ich mir verarscht vor, aber als ich dann gehört habe, dass der Kollege zum Rapport musste und ein AKOLHOLVERBOT am Arbeitsplatz ausgesprochen bekam, hab ich mich im Stillen irgendwo doch gefreut. Die großen Problem kamen dann erst noch. Die anderen konnten sich ja an fünf Fingern abzählen, wer da gepetzt hatte. Das habe ich dann auch zu spüren bekommen.
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  10. #88
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Die einzige Chance wirklich etwas zu erreichen, besteht für dich nur noch darin, deinen Vorgesetzten beim Chef anzuschwärzen. Leider. Wenn der so auf dem Trip ist, wie du es beschreibst, muss er in seine Schranken verwiesen werden. Da hilft es auch nix, wenn er Vorgesetzter ist. Auch diese haben sich an Vorgaben zu halten.
    Ich kann mir vorstellen, dass du dich wie Frau Rottenmeier fühlst, allein gelassen. Aber mal so gefragt: Was bleibt dir übrig? Willst du dich selbst fertig machen, in dem du das alles erduldest?
    In einem anderen Thread hatte ich ja schon mal was geschrieben. Ich wiederhole mich hier nochmal. Bevor ich im Mai 2000 aus dem Langzeitklinikaufenthalt wieder in Arbeitsleben ging, wollte mich mein damaliger Chef eine Woche vorher unter 4 Augen sprechen. Es ging darum, wo ich weiter meinen Platz habe sollte. Ich sollte wieder in die Werkstatt, wo ich vor meiner Klinikzeit war. So weit, so gut. Ich habe ihm dann versucht bei zu bringen, dass mir das nix bringt. Er wollte mich da haben. Darauf habe ich ihm dann vorgeworfen, dass in der Firma wo ich arbeite, mit zweierlei Mass gemessen wird. Er fragte mich dann warum. Ich sagte wörtlich: "An mir wird ständig rumgeschnuppert und am Kaffeebecher gerochen, ob ich ncht doch wieder anfange zu saufen und der andere Kollege ist Mittags um zwölf bso besoffen, dass der nicht mal auf ne dreisprossige Leiter kann." Darauf mein Chef(und das ist kein Scherz):"Das siehst du vollkommen falsch". Im ersten Moment kam ich mir verarscht vor, aber als ich dann gehört habe, dass der Kollege zum Rapport musste und ein AKOLHOLVERBOT am Arbeitsplatz ausgesprochen bekam, hab ich mich im Stillen irgendwo doch gefreut. Die großen Problem kamen dann erst noch. Die anderen konnten sich ja an fünf Fingern abzählen, wer da gepetzt hatte. Das habe ich dann auch zu spüren bekommen.
    Aber es bleibt Birdy ja auch nichts anderes übrig, oder? Also man kann ja schlecht sagen, mach einfach so weiter, Birdy, das wird schon werden. Dann ist ja die nächste Katastrophe schon vorhergeplant. Die Alternative ist, sich bei der Firma unbeliebt zu machen, auch bei den Kollegen wie in deinem Fall - aber ist das nicht die richtige Herangehensweise? Also nach dem Motto die eigene Beliebtheit ist mir nicht so viel wert wie ein suchtfreies Umfeld? Ich gebe meinen guten Stand in der Firma her um den Leuten wirklich zu helfen, auch wenn sie mich dafür nicht mögen? Denn es kann ja auch für die Werkstattsicherheit nicht gut sein wenn mittags um 12 einer schon hackedicht ist.
    Ich schätze mal dass du dir durch die Überwindung deines Problems erstmal keine Freunde, sondern Feinde gemacht hast. Sich gegen diesen Widerstand weiterhin für das richtige zu entscheiden ringt mir Respekt ab.

    Keinen Respekt habe ich für fahren unter (Rest)alkohol. Das ist mies, und ist ja eine extreme Selbstüberschätzung und Fehleinschätzung der Situation. Verzeih mir meinen kalten Ton, da professionell zu bleiben und objektiv ist schwer für mich.

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    sn00py603 (14.03.2013)

  12. #89
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    AW: Trockener Alkoholiker am Arbeitsplatz

    Keinen Respekt habe ich für fahren unter (Rest)alkohol. Das ist mies, und ist ja eine extreme Selbstüberschätzung und Fehleinschätzung der Situation. Verzeih mir meinen kalten Ton, da professionell zu bleiben und objektiv ist schwer für mich.
    Dein Ton ist verziehen. Heute sehe ich das genauso wie du, Herr Admiral. Was ich damals gemacht habe, kann ich heute selbst nicht gut heißen. Wenn ich weiß, dass einer unter Restalkohol steht, bei dem fahre ich heute nicht mit. Und wenn ich da 50 Km laufen müsste.
    Ich schätze mal dass du dir durch die Überwindung deines Problems erstmal keine Freunde, sondern Feinde gemacht hast. Sich gegen diesen Widerstand weiterhin für das richtige zu entscheiden ringt mir Respekt ab.
    Jepp, Herr Admiral. Danach ging das Spießrutenlaufen los. Dahatte ich keine Ruhe mehr. Bis ich dann irgendwann meine 7 Sachen gepackt habe und bin gegangen, d.h. bin in einen anderen Bereich gewechselt. Erst danach kamen dann einpaar Kollegen auf mich zu und sagten, dass ich das richtig gemacht habe. Meine Antwort darauf: Das könnt ihr euch jetzt auch sparen. Ihr hättet da auch etwas machen können. Zumal die Kollegen da in der Werkstatt, vor meinem Klinikaufenthalt, mir ständig in den Ohren lagen: Guck mal der ist wieder blau.

    Jetzt zu Birdy´s Situation: Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist der oberste Chef, mit dem sie ja ein Gespräch hatte. Man kann das ja unter Anonymität laufen lassen. Birdy sagt was, aber der Chef gibt das nicht Preis, sondern macht sich sozusagen, selbst sein Bild und Eindruck. Ich persönlich würde da nicht ruhig bleiben, bei diesen offensichtlichen Problemen. Die anderen trauen sich nicht, weil sie Angst haben, die könnten sich das mit dem Chef versauen. Die haben lieber Ihre Ruhe und nehmen die Situation so hin und machen einen Bückling.
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  13. #90
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    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Auch dir ein Danke, skars.

    Auch das kann ich bestätigen. Als Suffkopp habe ich wirklich nur an mich gedacht. Meine Umwelt war mir egal. Logischerweise, weil die Sucht ist ja wichtiger als alles andere, wird man zum Egoisten. Eigentlich zu einem richtigen Egoistenschwein. Ich habe immer nur versucht, alles zu meinem Vorteil zu drehen, dabei aber nicht gemerkt, dass durch die Sauferei, der Schuss nach hinten los geht.
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mich etwas erstaunt, dass man das so kann. Also mir leuchtet ein, dass die Sucht und damit man selbst im Mittelpunkt steht, klar. Aber ich finde es erstaunlich, dass man unter dem einfluss von Alkohol so weit dann überhaupt denken kann sich alles so zu drehen wie es für einen selbst am besten ist. Weißt du was ich meine?

    Was das Fahren unter Alkoholeinfluss angeht sehe ich das genauso wie ihr. Dafür habe ich auch keinerlei Verständnis. Ein guter Freund von mir ist vor Jahren ums Leben gekommen bei einem Autounfall, der Verursacher war betrunken. Seitdem ist das Thema für mich ein rotes Tuch.
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