Einmal Arbeiter – immer Arbeiter? - Seite 3
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Thema: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

  1. #21
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    wieso wird, denke es ist ein Arbeiter-Thema und ANDERE als diese können dies auch nicht klären..
    Ob es ein Arbeiter-Thema ist oder nicht, das lassen wir mal offen. Letzten Endes betrifft es ANGESTELLTE ganz genauso. In vielen Unternehmen findest du überhaupt keine ARBEITER, da stehen alle MITARBEITER im Angestelltenverhältnis.
    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Ok HOCH-Arbeiten wird hier als die Kleinbürgerliche Variante gesehen, bestehen zu können, in dieser Systematik.
    Das heisst Studien, Weiterbildungen um mal an oder über ein 6-Stelliges Einkommen zu kommen...
    Du kannst uns bestimmt erklären, was jetzt an Weiterbildung kleinbürgerlich sein soll ?
    Und wie ich weiter oben schon schrieb: sich HOCH-Arbeiten steht nun mal für das Bild der Karriereleiter, bei der (fast) jeder ganz unten anfängt. Und was er draus macht, also wo er dereinst steht, das hängt in den meisten Fällen von ihm selbst ab, manchmal auch von Glück, Zufall, Protektion...
    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Was ist mit dem Menschen, der zeit seines Lebens ein Straßenkehrer ist, aber in Harmonie mit seiner Umwelt, Freunde, Bekannte, Familie, lebt, vielleicht auch auch in Humanitären Einrichtungen aktiv ist, und so einen WERT in der Gesellschaft, erarbeitet?
    Er hat dann kein 6-Stelliges Einkommen, aber würde nie behaupten, er hat sich nicht HOCH-gearbeitet und hat versagt, weil es sich nicht manche Symbole leisten kann/oder will/oder benötigt....Denke hier ist Hoch-Arbeiten= das leisten können von Symbolen......
    Niemand MUSS die Karriereleiter hochsteigen. Sowieso sollte jeder erkennen, wo bzw. wann für ihn der Punkt gekommen ist, zu sagen "Jetzt ist es genug". Leider schaffen dies die Allerwenigsten und steigen so lange weiter, bis sie in eine Position kommen, in der sie überfordert sind und scheitern (Peter-Prinzip).
    In deine Denkweise haben sich aber zwei grundsätzliche - aber weit verbreitete - Fehler eingeschlichen:
    Hier setzt du das bewusste Verbleiben auf einer Karrierestufe (und den Verzicht auf weiter hochklettern) mit Versagen gleich. Das ist auf jeden Fall schon mal falsch!
    Und zweitens setzt du (wie tausende Anderer) solche Symbole (Firmenwagen, Haus, Urlaub in der Karibik, schickes Büro...) mit ERFOLG gleich und das Fehlen solcher Symbole mit SCHEITERN.
    Gerade heutzutage, wo alle Welt von "Work-Life-Balance" spricht, sollte klar sein, dass diese Symbole zwar ein äußeres Zeichen für Erfolg sind, aber überhaupt nichts über den Wert des Menschen selbst aussagen - allenfalls über seinen Wert für das Unternehmen.
    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Hinzu kommt noch das diese Symbole durch gnadenlose Ausnutzung/Benutzung der Natur und anderen Erdteilen entstehen..
    Manchmal ist das der Fall - aber da solltest du schon etwas genauer werden.
    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Gibt es ein Beispiel wo richtige Entscheidungen getroffen wurden?
    Ausser Produktionsverlagerung und Entlassungen?..
    Manchmal sind Produktionsverlagerungen und Entlassungen die einzig richtigen Entscheidungen.
    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Ja Qualifikationen......... im Bankensektor?
    brauch man da welche, weil die Gesellschaft springt bei Fehlern ein.
    Meinst du nicht, dass du jetzt etwas zu platt und populistisch wirst?

  2. #22
    Status: Wieder gebraucht Array Avatar von Oberbuxe
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Schön dass ich da nicht alleine mit da stehe, Bill, mit dieser Meinung.

    Du sprichst es ganz richtig an. Meistens haben die jenigen die Entscheidungen treffen und sich in irgendwelchen Eliteunis hochgelernt haben vom Mann auf der Straße keine Ahnung.Und der hat es ja wirklich in der Hand, auch wenn in den letzten Jahrn deren Organisiertheit doch zu wünschen übrig gelassen hatte.

    Viele Schritte wie dieses elendige Outsourcing, das unserer Wirtschaft nur kurzfrisitg Vorteile bringt, schaden ja nicht nur dem Arbeiter oder dem kleinen Mann. Die werden mal das ganze Land treffen, wenn man das mal durchrechnet.

    Gleichzeitig muss man Werbung machen für Hausfrauen, damit die sich auch trauen zu Hause zu bleiben... ("Leiterin eines Kleinunternehmens mit Verantwortung für 4 Personen...") Und wer keinen Titel hat ist nichts wert (USA lässt grüßen, dort ist doch ein Kolleg-Abschluss nichts mehr werr).

    Das Problem ist dass hier momentan nichts vorwärts gehen KANN. Und zwar ganz einfach deshalb weil die Arbeiterklasse momentan so übersättigt wurde dass sie nicht merkt wie es ihr langsam and Schlavittchen geht. das wird sich aber irgendwann auch wieder wie eine Explosion ändern, dann wird ein anderer Wind wehen, und man wird sich fragen was denn jetzt los ist.

    Bis dahin ist der Arbeiter einfach nur ein Arbeiter und hat wenig Chancen daran was zu ändern.

  3. #23
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Natürlich habe ich nichts gegen Schulen und Weiterbildungen.
    Aber ich bin nach einer Weiterbildung kein besserer Mensch.

    Viel wichtiger wäre eine gute Grundbildung.
    So viele Schulabgänger haben nicht mehr die Reife für eine Duale Ausbildung

    es haben sich keine Fehler eingeschlichen, wie man sieht, waren es nicht meine Empfindungen, sondern der allgemeine Tenor
    Statussymbole= Erfolg, alles andere = Scheitern
    du hast es nur nochmal wiederholt.

    Manchmal sind Produktionsverlagerungen und Entlassungen die einzig richtigen Entscheidungen. ????
    Eigentlich zielte meine Frage auf eine Verifikation und nicht auf einen solchen Satz. Weil mir ist keine einer solchen bekannt.
    Ausser das die Gewinneinheiten vielleicht von 100 dann auf 120 wuchsen.
    Lauter Hochqualifikanten bei Nokia und dem gesponserten Werk in Deutschland, wa

    Angestellte= Arbeiter

  4. #24
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Natürlich habe ich nichts gegen Schulen und Weiterbildungen.
    Aber ich bin nach einer Weiterbildung kein besserer Mensch.
    Das ist klar - aber wenn wir hier über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten reden, dann geht es nicht darum, ob du ein besserer Mensch bist - sondern wie du erfolgreicher werden kannst.
    Schließlich heißt der Thread "einmal Arbeiter = immer Arbeiter" und nicht "einmal Gutmensch = immer Gutmensch"

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Statussymbole= Erfolg, alles andere = Scheitern.
    Statussymbole sind für viele Leute die äußerlichen Zeichen des Erfolgs - aber längst nicht für alle.
    Und das Fehlen von Statussymbolen bedeutet doch längst nicht Misserfolg bzw. Scheitern.
    Es bedeutet erst mal nichts anderes, als das der Betreffende auf solche Äußerlichkeiten keinen Wert legt.

    Ein altes Sprichwort sagt: "Wer angibt hat's nötig." Das trifft nach meinen Erfahrungen auch heute noch oft zu, auf viele Rolex-Träger, Schmuck-Trägerinnen, Bootsbesitzer, Autofahrer .......
    Und du wärest wahrscheinlich erstaunt, wie viele wirklich erfolgreiche Leute ihren Erfolg nicht nach außen zeigen.

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Manchmal sind Produktionsverlagerungen und Entlassungen die einzig richtigen Entscheidungen. ????
    Eigentlich zielte meine Frage auf eine Verifikation und nicht auf einen solchen Satz. Weil mir ist keine einer solchen bekannt.
    Ob es dir bekannt ist oder nicht - das kann ja wohl kaum der allgemeingültige Maßstab sein.....

  5. #25
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    ... wenn wir hier über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten reden, ... geht es nicht darum, ob .... besser. .. ..- sondern ... erfolgreicher werden ...
    Schließlich heißt der Thread "einmal Arbeiter = immer Arbeiter" und nicht "einmal Gutmensch = immer Gutmensch"....
    Ja, das hatte ich Anfangs auch so gedacht, der TE wollte ja sogar als ausgebildeter Arbeiter (AN) gern in den Verwaltungsrat. Einfach so?

    Ich weiß momentan überhaupt nicht auf welche Themenrichtung ich mich hier einstellen soll? Kommunismus, Marxismus, Kapitalismus, Arbeiterstaat, Mißmanegement, Karriere,...?
    Also, so eine Richtungsvorgabe wäre, zumindest mir, schon hilfreich sonst könnte es schon endlos werden.

  6. #26
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Ich vermute (oder fürchte) dass sich der Thread in Richtung "Frustbewältigung"der "Dampf ablassen" entwickelt.
    OK, muss ab und zu auch mal sein, aber da ich dazu nichts Positives beitragen kann werde ich mich wohl bald hieraus verabschieden.

  7. #27
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Fragezeichen sollen eine Frage erkennen lassen
    darum
    [FONT=Helvetica][I]Manchmal sind Produktionsverlagerungen und Entlassungen die einzig richtigen Entscheidungen?


    Doch ein Maßstab kann ich schon sein, da ich JA und Bilanzen für Konzerne mit machte und ich somit die Grundlage bin

  8. #28
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Einmal Arbeiter – immer Arbeiter?

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    Doch ein Maßstab kann ich schon sein, da ich JA und Bilanzen für Konzerne mit machte und ich somit die Grundlage bin
    Na, das ist doch schön für dich.

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