Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?
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Thema: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

  1. #1
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    Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Gestern Abend hatten wir unseren monatlichen Stammtisch. Neben allen möglichen Dingen kommt das Thema Job auch immer zur Sprache. Zwei meiner Kumpels haben sich frisch beworben und da ging es im Vorstellungsgespräch auch um ihre Gehaltsverhandlungen. Beide waren überzeugt dass ihre Gehaltsvorstellung realistisch sind und keineswegs überzogen. Und bei BEIDEN ist es passiert (jeweils natürlich eine andere Firma) dass die AG erstmal geschluckt haben, regelrecht geschockt waren. Auch wenn sie meinen, dass sie mit ihren Vorstellungen richtig liegen, kann es vielleicht doch sein, dass sie zu viel verlangen oder ist das nur ein Geplänkel vom Arbeitgeber? Das ist jetzt die Frage, tun sie nur so, damit man von seinem Gehaltsvorschlag automatisch runter geht oder wird wirklich zu viel verlangt?

  2. #2
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Hallo Krabbe, ich habe das Gefühl dass sie die Bewerber mit ihrem Verhalten verunsichern wollen. Wenn man sich vorher gut informiert hat und keine übertriebenen Vorschläge macht, sollte man sich dadurch nicht beirren lassen. Möglich dass es schon vorprogrammiert ist, sich entsetzt zu stellen

  3. #3
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Naja kommt drauf an. Vielleicht hatten die Arbeitgeber einen Frosch im Hals, einen trockenen Hals, gestern abend einen getrunken oder sonstwas. Ich denke der Mensch schluckt über 600 mal pro Tag, also vielleicht war das einfach eine biologische Notwendigkeit... Kann aber auch sein, dass sie ernsthaft geschockt waren und total enttäuscht von ihren Mitarbeitern, vielleicht auch Tränen zurückhalten.



    Die Chefs haben geplänkelt. Die wollen möglichst wenig zahlen, ist klar. Die wenigsten Chefs werden sagen "ja, das ist eine gute Preisvorstellung, oder wissen Sie was, ich geb ihnen noch 3% mehr!"

  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Naja, theoretisch ist es sicherlich möglich, dass deine Bekannten beide deutlich zu viel verlangt haben. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass jemand mit deutlich zu hohem Erwartungen kommt.

    Generell ist sowas aber wirklich auch viel Geplänkel. Die wenigsten AG werden sofort sagen, klar prina hier hast du dein geld - oder gar noch, was zebrafink schon meinte noch mehr anbieten - es sei denn, man verkauft sich wirklich deutlich unter Wert...
    Also tut man erstmal ganz entsetzt und verkauft dem AN/Bewerber, dass er viel, viel, viel zu viel verlangt hat. Ziel st einfach nur, dass man sich irgendwo in der Mitte trifft.
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  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Man muss aber auf der anderen Seite auch aufpassen dass man nicht rüber kommt wie ein Gierschlund oder die Raupe nimmersatt. Gier kommt ja auch nicht wirklich gut an, auch wenn Gehaltspoker natürlich immer (ein Glückspiel, also) Pokern bleibt...

  6. #6
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Najaaaa, bei meinem Vorstellungsgespräch bin ich auch gefragt worden, welche Gehaltsvorstellungen ich habe. Bei dem was ich da angesagt habe, lag ich nach Aussage des Herrn genau im Mittelfeld. Der gute Mann war über die Höhe garnicht so erstaunt. Im Unterton hab ich dann so rausgehört, wie gut ich so informiert bin.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  7. #7
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Zitat Zitat von Krabbe Beitrag anzeigen
    .... Das ist jetzt die Frage, tun sie nur so, damit man von seinem Gehaltsvorschlag automatisch runter geht oder wird wirklich zu viel verlangt?
    Ja, das ist wirklich die Frage, die von ganz, ganz vielen Faktoren abhängt. Was bei der einen Firma viel zu hoch ist, ist bei einer anderen Firma gerade mal das Einstiegslevel. Also, zählen wir mal ein paar Faktoren auf:
    AG: Land, Region, Größe, Branche, Organisiert, Verantwortungs-/ Aufgabenbereich,...
    AN: AG-Wechsel, Arlo, lang.Berufserf., Kenntnissstand, nachw. Erfolge, akt. Gehalt,...
    Das sind gerade mal 10 Aspekte, wer seine -in der richtigen Firma- vertreten und sie auch gut begründen kan , bzw. den Chef überzeugt, wird wohl keine Probleme haben.

    Alle anderen bekommen einen warmen Händedruck, ein cooles Lächeln und zwei Tage später eine Absage.

    So einfach kann das sein.

  8. #8
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Zu hoch pokern sollte man natürlich nicht. Man kann sich ja darüber schlau machen, wie so die Durchschnittsgehälter liegen. Allerdings kommt noch dazu, wenn man weitere Qualifikationen durch Fortbildungen etc. mitbringt, sollte das auch berücksichtigt werden. Wenn ein AG einen "bestens qualifizierten" Mitarbeiter einstellen will, muss er auch entsprechend das Gehalt anpassen. Ein belegtes Brötchen ist ja auch teurer als eins vom Bäcker ohne alles. Freiwillig 3% mehr wäre schon eine tolle Sache... aber lieber schlucken sie zum 601sten mal.

  9. #9
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Händedruck und Lächeln ist ja schon mal was... Gehaltspoker ist auch für mich sehr unangenehm, das gebe ich gerne zu. Genauso wenig mag ich es aber, mich unter Wert zu verkaufen. Wahrscheinlich habe ich das aber schon einmal in meiner Karriere gemacht, und seitdem hol ich mir auch immer so einen "Arguemtenkatalog" wie ihn Prostan gepostet hat.

  10. #10
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    AW: Gehaltsverhandlungen - wirklich zu hoch angesetzt?

    Zitat Zitat von Krabbe Beitrag anzeigen
    .. Beide waren überzeugt dass ihre Gehaltsvorstellung realistisch sind und keineswegs überzogen. Und bei BEIDEN ist es passiert (jeweils natürlich eine andere Firma) dass die AG erstmal geschluckt haben, regelrecht geschockt waren. Auch wenn sie meinen, dass sie mit ihren Vorstellungen richtig liegen, kann es vielleicht doch sein, dass sie zu viel verlangen oder ist das nur ein Geplänkel vom Arbeitgeber? Das ist jetzt die Frage, tun sie nur so, damit man von seinem Gehaltsvorschlag automatisch runter geht oder wird wirklich zu viel verlangt?
    Wir können hier jetzt gerne im Trüben fischen oder im luftleeren Raum diskutieren. Wenn du uns sagst, in welcher Region die Kumpels wohnen, was sie gelernt haben und wieviel Jahre Berufserfahrung sie mitbringen, auf welche Stellen sie sich beworben haben und wo ihr Gehaltswunsch liegt, dann können wir vielleicht sagen, ob dieser realistisch ist oder nicht. Alles andere ist Spekulation.

    Aber es gibt Richtwerte für Gehaltsforderungen beim Stellenwechsel:
    Wer gerade arbeitslos ist, der sollte etwa den letzten Lohn/ Gehalt fordern. Und wenn er schon länger erfolglos auf Arbeitssuche ist, dann muss er wohl Abstriche in Kauf nehmen.
    Wer sich aus einem ungekündigten Arbeitsverhältnis bewirbt (weil er sich beruflich weiter entwickeln möchte), der kann gerne 5% auf sein derzeitiges Gehalt draufschlagen. Und wenn der neue Arbeitsplatz mit einem Ortswechsel verbunden ist, dann dürfen es auch 10% sein, die man mehr verdienen will. Aber das sind eben nur Richtwerte, die im Einzelfall völlig anders aussehen können.

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