Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern - Seite 7
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Thema: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

  1. #61
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Zitat Zitat von Kp1O Beitrag anzeigen
    In einer prosperierenden Großstadt, wollen alle leben.
    Die Wohnungen werden knapp und die Mieten steigen.
    Es gibt viele neue Geschäfte die sich mit teilweise Kampfpreisen auf dem Markt behaupten müssen, daher sind dann manche Klamotten günstiger,
    Ja, das ist in der Stadt in der ich lebe auch so. Die Mieten sind in den letzten Jahren dermaßen gestiegen, dass man sich kaum noch traut umzuziehen Allerdings wurde hier auch viel gemacht, die Innenstadt sehr aufgewertet in den letzten Jahren usw.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  2. #62
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Das ist ja das Problem, möchte man in eine große Stadt ziehen muss man schon tief in die Tasche greifen um die Miete zu bezahlen. Man kann natürlich auch in einen kleineren Ort in der Nähe ziehen, aber dann kommen Spritpreise auf einen zu, wenn man in der Stadt seine Arbeit hat. Also nimmt man dann schon mal mehr Miete in Kauf, die wird ja nicht ständig erhöht, so wie der Sprit

  3. #63
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Wobei ich erfahrungsgemäß eigentlich sagen würde, dass gerade die kleinen Ort, die direkt um die Städte rum liegen auch sehr teuer sind meistens oder sagen wir mal teuer geworden sind. Die Idee, von der du schreibst haben halt viele und je höher die Nachfrage ist und je kleiner das Angebot, desto teurer wird es eben. Wenn man es günstig will, dann muss man meist schon einige km weit weg ziehen von den Städten.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  4. #64
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    Das sehe ich ganz genauso. Es ist nicht gerecht, wenn es so gravierende Lohnunterschiede gibt, wie hier im Fall beschrieben.
    Nur leider wird es sicher noch Jahre dauern, bis Ost auf dem Niveau von West ist, denke ich mal.
    Da stellt sich die Frage WAS ist eigentlich gerecht ????
    Ich finde es auch nicht gerecht, dass eine Näherin in Südostasien an einer Jeans noch nicht mal 50 Cent verdient - nur damit wir hier bei Kik (oder ähnlichen Ramschbuden) die Jeans zu 9,99 € oder 3 T-Shirt zu 5 Euro kaufen können.
    Ich finde es auch nicht gerecht, dass das Durchschnittseinkommen eines Afrikaners in Gabun, Kamerun, Kenia bei 5 Euro täglich liegt.

    Aber wir müssen gar nicht so weit wegschauen. Auch innerhalb der EU sind die Unterschiede krass. Nicht nur die Rumänen und Bulgaren liegen ganz unten, auch in Frankreich, Italien, Spanien verdien en Menschen bei gleichem Arbeitseinsatz wesentlich weniger als in Deutschland. Was wir auch immer vergleichen - immer werden wir vermeintliche "Ungerechtigkeiten" finden.

    Um bei Deutschland zu bleiben: Alle schauen nur auf den Unterschied zwischen Ost und West. Dabei gibt es einen ebensolchen Unterschied zwischen Nord und Süd... und dann noch in Deutschland eine Menge Regionen, wo der Durchschnittslohn deutlich unter dem aus anderen Regionen oder Bundesländern liegt.
    Deutlich niedrigere Löhne bekommt man im Emsland, in Norddeutschland zwischen Osnabrück und Bremen, im ehemaligen Zonenrandgebiet, im Bayerischen Wald, deutlich höhere Löhne als der Durchschnitt gibts im Rhein-Main-Gebiet, Raum Düsseldorf und Umgebung, Hamburg, Stuttgart-Göppingen, München. Dagegen liegen die Gehälter aus dem Raum Leipzig oder Dresden je nach Job heute schon (trotz anderer Tarifverträge) teilweise auf "Westniveau".

    Letzten Endes verhalten sich auch Löhne und Gehälter nach dem alten Gesetz von Angebot und Nachfrage und nach der Produktivität. Da hilft auch alles Jammen über "Ungerechtigkeit" nichts.

  5. #65
    Status: Trollwesen Array Avatar von Mumin
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Um bei Deutschland zu bleiben: Alle schauen nur auf den Unterschied zwischen Ost und West. Dabei gibt es einen ebensolchen Unterschied zwischen Nord und Süd... und dann noch in Deutschland eine Menge Regionen, wo der Durchschnittslohn deutlich unter dem aus anderen Regionen oder Bundesländern liegt.
    Deutlich niedrigere Löhne bekommt man im Emsland, in Norddeutschland zwischen Osnabrück und Bremen, im ehemaligen Zonenrandgebiet, im Bayerischen Wald, deutlich höhere Löhne als der Durchschnitt gibts im Rhein-Main-Gebiet, Raum Düsseldorf und Umgebung, Hamburg, Stuttgart-Göppingen, München. Dagegen liegen die Gehälter aus dem Raum Leipzig oder Dresden je nach Job heute schon (trotz anderer Tarifverträge) teilweise auf "Westniveau".

    Letzten Endes verhalten sich auch Löhne und Gehälter nach dem alten Gesetz von Angebot und Nachfrage und nach der Produktivität. Da hilft auch alles Jammen über "Ungerechtigkeit" nichts.
    Woran die Unterschiede zwischen Nord und Süd liegen kann ich nicht so gut beurteilen muss ich sagen. Aber wenn man jetzt so Gegenden wie das Zonenrandgebiet (aus dem ich übrigens ursprünglich komme) usw. mit Großstadt-/Metropolregionen vergleicht, da finde ich den Unterschied logisch. In einer Großstadt ist das Leben teurer, da muss man dann einfach auch mehr verdienen. Wenn ich mir überlege was eine Wohnung in meiner Heimatregion kostet, da reicht einfach weniger Verdienst aus.
    Aber klar, du hast recht das liegt natürlich auch an Angebot und Nachfrage. Bei mir zu Hause gibt es eben auch nicht so viele Jobs wie in Großstadtregionen...
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  6. #66
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Letzten Endes verhalten sich auch Löhne und Gehälter nach dem alten Gesetz von Angebot und Nachfrage und nach der Produktivität. Da hilft auch alles Jammen über "Ungerechtigkeit" nichts.
    Ob die Löhne von Angebot und Nachfrage abhängig sind bezweifle ich stark bzw. kommt auf die Interpretation an. Viele Arbeitgeber arberiten gezielt daraufhin, dass die Zeitarbeit vorangetrieben wird um günstig an Arbeitskräfte zu kommen. Mittlerweile wird Zeitarbeit durch den Einkauf "bestellt" und hat mit Personalentwicklung wenig am Hut. Die Nachfrage an Arbeitskräften ist da und das Angebot wird künstlich durch Zeitarbeit geschaffen.
    Seinerzeit wurde durch die Schröderregierung (SPD) die Hartz-Gesetze ins Leben gerufen. Dabei wurde auch beschlossen, dass zukünftig Zeitarbeiter unbefristet lange in betrieben eingesetzt werden können. Die frühere Regelung, dass nach 12 Monaten die Zeitarbeitskräfte in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden müssen, wurde komplett aus dem gesetz gestrichen. Das eröffnete der Industrie ungeahnte Möglichkeiten. Angefangen von 3,5o€ Stundenlohn bis hin zur Reduzierung der Stammbelegschaft und Gründung eigener Zeitarbeitsfirmen. So konnte ein künstliches Angebots_ und Nachfragemödell erschaffen werden.

    In Thüringen werden die niedrigsten Löhne und Gehälter gezahlt, trotz erheblichem Fachkräftemangel. Wenn Angebot und Nachfrage nach althergebrachter Weise funktionieren würde, hieße dies in letzter Konsequenz, dass Löhne und Gehälter derart ansteigen, dass Arbeitspklätze in Thüringen aktraktiv werden. Dies ist jedoch nicht der Fall. Da hilft es auch nicht, dass es mittlerweile Tarifverträge mit Löhnen und Gehälter auf Westniveau gibt, wenn lediglich 22 Prozent der Betriebe in Thüringen tarifgebunden sind und nur 47 Prozent der Beschäftigten entsprechend einem Branchen- oder Haustarif bezahlt werden. Dies ist eine Verschlechterung, da im Jahr 2006 schon einmal 29 Prozent der Betriebe und 54 Prozent der Beschäftigten tarifgebunden waren.

    Aus diesen und auch vielen ungenannten Gründen existiert für mich das Angebot-Nachfrage-Modell schon seit Jahren nicht mehr bzw. trifft nur auf wenige Spezialisten zu.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  7. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Erdenmensch für diesen nützlichen Beitrag:

    Kp1O (16.10.2013)

  8. #67
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    AW: Gehaltsunterschied zwischen Bundesländern

    Eins darf man bei der Geschichte nicht vergessen: Viele Faktoren die hier mit reinspielen sind rein subjektiver Natur. Das hat mit Angebot und Nachfrage nur bedingt zu tun.

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