Privat krankenversichern - Seite 2
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Thema: Privat krankenversichern

  1. #11
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Privat krankenversichern

    OFF-Topic:

    Der ADAC ist da wirklich eine super Sache.


    Meine Kollegin hatte in Frankreich einen Unfall (Sie ist Französin, die in Deutschland lebt).

    Der ADAC hat das Auto in einer französischen Werkstatt reparieren lassen, sie ist kurz ins Krankenhaus gekommen und der ADAC hat für die Familie ein gutes Hotel organisiert, bis sie mit dem reparierten Auto weiterfahren konnten. Die Familie musste gar nichts selbst machen. WOW!

    Ich als Motorradfahrerin bin einfach sehr froh, dass es so etwas gibt, auch wenn ich hoffe, solche Schutzengel nie in Anspruch nehmen zu müssen.

    TOPIC:

    Die Vorteile liegen vor allem darin, dass man bei Fachärzten schneller einen Termin bekommt. Ich muss bei meinem Spezialisten (HNO) ewig warten, bis ich dran komme. Zudem gibt es halt die üblichen Dinge wie Chefarzt-Behandlung, Einzelzimmer im KH, freie Arztwahl, mehr Erstattung bei Zahnersatz, zudem kann der Tarif individueller angepasst werden. Es gibt die Möglichkeit, einen weltweiten Krankenschutz abzuschließen, dann braucht man keine Auslandskrankenversicherung mehr.

    Wichtig zu wissen ist, dass während der Mutterschafts- und Erziehungszeit KEINE Beitragsfreiheit herrscht

    Zudem werden oft Kosten für Vorerkrankungen nicht übernommen, man wird bei Antrag genau durchleuchtet und muss da unbedingt ehrlich sien.
    Zu bedenken ist auch, dass es keine Mitversicherung von Familienmitgliedern gibt, jeder zahlt seine Beiträge einzeln.

    Vorsicht ist für Frauen denke ich auch bei teuren Unisex-Tarifen geboten, da wir ja laut Statistik länger leben sollen.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  2. #12
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Privat krankenversichern

    Off-Topic: Nicht nur der ADAC hat übrigens solche Rückführungssachen im Angebot wie ich sie oben beschrieben habe. Auch Johanniter und andere Hilfsvereine/Wohltätigkeitsvereine haben sowas. Bei den Johannitern kann man auch den Betrag den man zahlen will selbst bestimmen. Aber das nur am Rande.

    Topich: Kann man denn bei gesetzlichen KVs nicht die selben Leistungen durch Zusatzversicherungen bekommen oder täusche ich mich da?
    Also du hast ja auch wieder einige negative Sachen aufgelistet - ich begreife immer noch nicht so recht, wieso man überhaupt die privaten Versicherungen nehmen sollte. Der einzige Vorteil ist ja, dass man weniger warten muss, oder?
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  3. #13
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    AW: Privat krankenversichern

    Zitat Zitat von Appunti Partigiani Beitrag anzeigen
    Kann man denn bei gesetzlichen KVs nicht die selben Leistungen durch Zusatzversicherungen bekommen oder täusche ich mich da?
    Ja das kann man. Zumindest teilweise. Eine bevorzugte Behandlung kann man natürlich damit nicht erreichen, aber ich weiß auch nicht ob das so wichtig ist. Ich brauche nicht zwangsläufig ein besseres Zimmer oder sonst was, sondern eine gute Behandlung und die bekommt man ja nun als gesetzlich Versicherter auch. Mit den Zusatzversicherungen kann man natürlich genau das abdecken, was man möchte. Beipielsweise die schonmal angedeutete Zanzusatzversicherung oder Ähnliches.

  4. #14
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Privat krankenversichern

    Zitat Zitat von Appunti Partigiani Beitrag anzeigen
    Topich: Kann man denn bei gesetzlichen KVs nicht die selben Leistungen durch Zusatzversicherungen bekommen oder täusche ich mich da?
    Also du hast ja auch wieder einige negative Sachen aufgelistet - ich begreife immer noch nicht so recht, wieso man überhaupt die privaten Versicherungen nehmen sollte. Der einzige Vorteil ist ja, dass man weniger warten muss, oder?
    Ich war eine Zeit lang notgedrungen privat versichert.
    Es war von der Behandlung her nicht schlecht.
    Ich hatte in der Zeit einen Bänderriss, der bei GKV mit einer gehaltenen Röntgenaufnahme überprüft wird, das soll nicht ganz schmerzlos sein.
    Ich hatte direkt einen Termin beim ersten Spezialisten erhalten, der hat nach der Röntgenaufnahme gefragt und mich als PKV gleich in eine spezielle Privatklinik mit CT geschickt.
    Als ich dort fünf Minuten für meinen Termin gewartet habe, habe ich Tee bekommen, saß in einer Wartezimmer, das eher einem Empfangsbereich eines Nobelhotels glich, kam in eine eigene Umkleidekabine, mit Couch, Kleiderschrank, eigenem Bademantel, etc.
    Die Untersuchung hat dann €750,- gekostet.
    Auch als ich später noch einen anderen Spezialisten benötigte, habe ich den übernächsten Tag einen Termin erhalten, kam in ein gesondertes leeres Wartezimmer, das andere war nämlich sehr voll und war nach fünf Minuten dran.
    Diese Untersuchung hat dann €250,- gekostet.

    Und hier kommt der andere Punkt. Ich musste alle Kosten vorstrecken.
    €70,- für die Trombosespritzen aus der Apotheke, zweimal.
    O.g. Untersuchung, die Untersuchung bei dem normalen Arzt, etc.
    Wenn man das dann einreicht bekommt man das Geld wieder, in meinem Fall ohne Komplikationen, aber es dauert je nachdem dochmal zwei oder drei Monate.
    Außerdem nervt es, erst zu überweisen und dann, je nachdem einzeln oder gesammelt die Unterlagen einzureichen.

    In meinem speziellen Fall noch an zwei Stellen, denn es ging teilweise an den Bund und teilweise an die PKV, somit also doppelter Aufwand.
    Wenn ich da schon verheiratet gewesen wäre und auch Frau und Kinder Leistungen erhalten die vorgestreckt werden, ist das nochmals mehr Aufwand.

    Der Hintergrund ist nämlich, dass du von der PKV Geld zurückbekommst, wenn du in einem Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen hast. Da überlegt man sich wann man die Leistungen einreicht, wenn man am Ende des Jahres €200,- zurückbekommen könnte. Somit fallen dann mal €80,- iunter den Tisch, weil die Rückzahlung höher ist.

    Aktuell bin ich GKV und habe auch keine Probleme mit Terminen. Die Ärtze die wir momentan haben legen die Termine immer so gut, dass man nur 15, ggf. 30 Minuten warten muss.
    Nur die homöopathischen und ähnliche "IGEL"eistungen muss ich nun selbst tragen.


    Aber wie du schon sagst, gibt es Zusatzversichungen mit denen man zusätzliche Leistungen absichern kann. Dies kann man individuell tun, was einem eben wichtig ist.
    Werden von den GKV, den PKV, aber auch z.B. über die Sparkassen angeboten.
    Hier haben wir verglichen und insbesondere für die Kinder welche abgeschlossen, gerade im Bezug auf Zähne und Brille, aber auch zusätzliches Geld bei Krankenhausaufenthalt, damit ggf. meien Frau mit untergebracht werden kann, fals das Kind noch nicht alleine bleiben kann.

    Und Einzelzimmer im Krankenhaus... manchmal ist es auch nicht verkehrt jemanden zum Reden zu haben.
    Geändert von Kp1O (12.01.2013 um 14:26 Uhr)
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Kp1O für diesen nützlichen Beitrag:

    Appunti Partigiani (14.01.2013)

  6. #15
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    AW: Privat krankenversichern

    Ich wusste gar nicht, dass man das bei einer privaten Krankenversicherung selbst vorstrecken muss. Das kann sich ja auch nicht jeder so mal leisten. 100 Euro oder 200 Euro im Monat für die Versicherung klingt ja erstmal gar nicht so teuer. Aber wenn man dann erstmal auf einen Schlag mehrere Hundert Euro vorstrecken muss bei einer Behandlung, die man erst 2, 3 Monate später zurück bekommt...
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  7. #16
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    AW: Privat krankenversichern

    Ich hatte das mit dem Vorstrecken oben bereits erwähnt.

    @KP1O: solange dein Zimmernachbar im KH nicht schnarcht oder Musikantenstadl gucken will *g*
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  8. #17
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    AW: Privat krankenversichern

    Ob privat oder nicht, jeder sollte gleich behandelt werden. Aber es ist ja so in jedem Bereich, es gibt eine Oberschicht und eine Unterschicht. Mir ist es jedenfalls egal ob ich eine Chefbehandlung bekomme oder nicht, Hauptsache der Arzt macht seine Arbeit richtig. Ein Einzelzimmer mit Sonderbehandlung brauche ich auch nicht. Wenn ich ins Krankenhaus muss, möchte ich nur dass mir geholfen wird, wieder gesund zu werden.

  9. #18
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    AW: Privat krankenversichern

    Nja, der Arzt bekommt von den GKV einen festen Satz und teilweise einen festen Satz pro Patient der im Quartal kommt, unabhängig davon ob der einmal oder fünfmal da ist. Der Arzt darf sogar eine gewisse Quote nihct üebrsteigen.
    Wenn der Arzt mit den PKV abrechnet ist der Satz für eine Behandlung durchaus dreimal so hoch und er bekommt den Satz für jede Behandlung des Patienten, egal wie oft er im Quartal zu ihm kommt.

    Daher kann man durchaus verstehen, wenn ein Arzt gerne Privatpatienten behandelt.


    Geh mal zu einem Autohändler.
    Wenn du dich für einen gebrauchten Polo interessierst, darfst du ihn dir ansehen und mal Probe fahren.
    Wenn du dich für einen Phaeton interessierst, wird dir sicher ein Kaffee angeboten, ein Berater steht bei der Konfiguration an deiner Seite und du darfst den wahrscheinlich auch mal ein Wochenende ausleihen.

    Man bekommt über die GKV immer die notwendige Behandlung um gesund zu werden.
    Man kann auch mit eine Dacia Logan verreisen, aber vielleicht ist es mit einen Audi A4 angenehmer, aber dafür kostet der auch mehr.
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    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  10. #19
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    AW: Privat krankenversichern

    Danke für eure informativen Beiträge! Ich bin jetzt durchaus etwas schlauer als zu vor (bleibe aber GKV).

    Meine Mutter hat den von Theo Retisch angeprangerten zweiklassen-Unterschied in der Krankenversicherung schon vor ca. 10 Jahren vorhergesagt (sie war Allgemeinärztin) und vorallem mit den PKV gerungen.

    Momentan scheinen die Leistungen noch abgedeckt, von den GKV. Aber wird sich die Schere zwischen PKV unc GKV nicht noch weiter auftun?
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

  11. #20
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    AW: Privat krankenversichern

    Auch wenn Zuzahlungen ärgern, wie ist es im Alter, wenn man bei der PKV den kompletten Beitrag bezahlen, die Rechnungen zunächst selbst übernehmen muss um sie später erstattet zu bekommen. Wer kann sich das leisten? Ein Zurück in die GKV ist wohl auch in den nächsten Jahren sicher nicht möglich. Solange es noch tragbar ist, wenn nicht alles komplett von der Gesetzlichen übernommen wird, so ist es doch noch an der Schmerzgrenze, oder sehe ich das falsch?

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