Wie viel darf einen die Karriere kosten
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Thema: Wie viel darf einen die Karriere kosten

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Hallo
    Ich habe mich mit einer Freundin die hier bei mir im Büro Kollegin ist über dieses Thema gestritten. Dann habe ich mal gegooglet und bin am Ende auf euer Forum gestoßen.

    Meine Frage ist die: Wieviel wäre es euch wert, dass euch die Karriere kostet? Also wieviel würdet ihr selbst ausgeben wollen oder okay finden auszugeben um weiter zu kommen oder auch um wichtig zu bleiben?

    Meine Freundin ist der Meinung dass es Sache des jeweiligen Chefs ist und nichts für den Arbeitnehmer. Ich sehe das anders, denn schließlich behalte ich ja Fortbildungen auch wenn ich den Arbeitsort wechsele und woanderst arbeite.

    Wie denkt ihr darüber?
    Zahlt ihr selber auch was?

  2. #2
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Wenn der Arbeitgeber mir einen Arbeitsplatz zuweist, bei dem mir Qualifikationsmerkmale fehlen, dann hat er ein Problem. Entweder lebt er mit dem Defizit oder er Qualifiziert mich auf die Stelle. Dabei hat er auch die Kosten zu tragen. Er steckt sich ja auch den Gewinn ein. mein Gewinn ist es dann, dass ich über eine breite Qualifikation verfüge. Also ein Win-Win-Situation. Für manche Arbeitgeber wäre es schön, dass ich z.B. eine SAP-Schulung für mehrere Tausend Euro selbst zahlen soll.

    Die Qualifikation sehe ich als Werkzeug, das wie bei den Handwerkern gestellt (oder bezahlt) werden muss. Wenn ich mich darüber hinaus selbst weiterqualifizieren möchte, dann soll ich Kosten für die Weiterbildung auch selbst tragen. So habe ich das immer gehandhabt und es hat auch immer funktioniert.

  3. #3
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Hallo Sarah F und herzlich Willlkommen hier im Forum.
    Das ist in der Tat eine interessante Frage über die ich mir meinen Kopf noch nicht zerbrochen habe. Ich denke mal, dass nicht nur der Chef, sondern auch man selbst für seine Karriere verantwortlich ist. Geld dafür auszugeben, muss auch in gewisser Weise Sinn machen und es darf dann auch nicht zu viel sein. In Punkto Lehrgänge, die Berufsbezogen sind, ist, meiner Meinung nach, der Chef verantwortlich. Was die Fachliteratur angeht, da bin ich geteilter Meinung, da sin Chef und Arbeitnehmer gefragt.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  4. #4
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Hallo Sarah,

    das ist ja eine merkwürdige Diskussion, denn so etwas in Geldwerten zu messen, dürfte schwierig sein.

    In meine Karriere investieren muss ich auf jeden Fall selbst, denn kaum ein Chef wird mich von selbst "päppeln".

    Aber wieviel, das lässt sich ja schlecht sagen und es kommt drauf an, wofür. Ich habe z.B. nebenberuflich studiert, das hat mich zwar sehr viel Geld gekostet, aber das Geld wird ja später auch durch den besseren Job wieder verdient. Mein Chef hätte wohl eher nicht gesagt "Nun studier mal, damit du weiterkommst und ich bezahl dir das". Das Risiko, dass ich das Unternehmen wechsle, wie du auch sagst, ist zu groß.

    Oftmals sind solche Finanzierungen deshalb auch mit vertraglichen Klauseln verbunden, so dass vereinbart wird, dass man im Gegenzug z.B. 4 Jahre das Unternehmen nicht wechseln darf.

    Eher lohnt es sich bei kleineren Weiterbildungen, ich besuche z.B. auf Kosten der Firma derzeit ein Seminar zum Thema Führungsentwicklung. Hier hat das Unternehmen direkt was davon.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  5. #5
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Es gibt also einen Unterschied zwischen Weiterbildung, die ich mache, weil ich weiterkommen möchte und Weiterbildung, die ich mache, weil mir die Qualifikation für etwas fehlt.

    Das eine zahlt man selbst, das andere nicht.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  6. #6
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Zitat Zitat von Darky Beitrag anzeigen
    Es gibt also einen Unterschied zwischen Weiterbildung, die ich mache, weil ich weiterkommen möchte und Weiterbildung, die ich mache, weil mir die Qualifikation für etwas fehlt.

    Das eine zahlt man selbst, das andere nicht.
    Das sehe ich genauso. Und wenn ich wirklich weiter kommen will und mir Weiterbildung X dabei weiterhilft, wäre ich durchaus auch dazu bereit da einiges zu investieren. Wobei man auch sagen muss, dass da die finanzielle Lage auch eine Rolle spielt. Nicht jeder der gerne würde kann sich eine Weiterbildung von mehreren 100 oder sogar 1000 Euro mal eben schnell leisten.
    Wir retten die Welt!

  7. #7
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Das mit den Kosten kann man so und so sehen. Ob Fortbildungen oder Studium. Es hat immer mit Kosten, Geld ausgeben oder weniger davon zu haben zu tun. Am Ende steht aber doch meistens der Erfolg und zwar auch finanziell. Die Durststrecken würde ich jedenfalls in Kauf nehmen, wenn ich weiß dass es sich für mich in Zukunft auszahlen wird.
    Geändert von Tatjana (24.04.2013 um 13:15 Uhr)

  8. #8
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Oh wow, das ist ja eine interessante Diskussion in so kurzer Zeit geworden.

    Also wenn ich mir eure Meinungen mal so anschaue, dann ist es schon so, dass Karriere auch eigene Verantwortung heißt, oder? Man kann sich nicht darauf ausruhen zu hoffen, dass die paar Sachen die der Chef einem spendiert, auch wirklich helfen, oder?

    Wie Darky schrieb, es gibt ja auch durchaus klauseln oder extra-Verträge, dass man nach einer Fortbildung auch beim Unternehmen bleibt. Kann man sich aber mit solchen Sachen nicht eher noch die Karriere verhageln, weil man nicht gleich zur besseren Firma wechseln kann?
    Ich bin sehr darauf bedacht, eine gute Karriere hinzulegen.

    Der Vergleich mit dem Werkzeug, den Erdenmensch bringt, ist eigentlich gut. Mit dem Kleinen Unterschied, dass wenn der Mitarbeiter die Firma wechselt, das Werkzeug in der Firma bleibt, bei einer Weiterbildung nicht.

  9. #9
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Zitat Zitat von Tatjana Beitrag anzeigen
    Am Ende steht aber doch meistens der Erfolg und zwar auch finanziell. Die Durststrecken würde ich jedenfalls in Kauf nehmen, wenn ich weiß dass es sich für mich in Zukunft auszahlen wird.
    Das stimmt schon. Aber es gibt ja auch Leute, die so wenig Geld haben, dass es für sie keine Durststrecke wäre, sondern sie einfach gar nicht mehr ihre Rechnungen bezahlen könnten wenn sie solche Ausgaben hätten. Da ist es dann eben nicht immer eine Frage von Wollen, sondern von Können.

    Zitat Zitat von Sarah F Beitrag anzeigen
    Wie Darky schrieb, es gibt ja auch durchaus klauseln oder extra-Verträge, dass man nach einer Fortbildung auch beim Unternehmen bleibt. Kann man sich aber mit solchen Sachen nicht eher noch die Karriere verhageln, weil man nicht gleich zur besseren Firma wechseln kann?
    Ich bin sehr darauf bedacht, eine gute Karriere hinzulegen.
    Das mag unter Umständen möglich sein. Aber sieh es mal aus der Sicht eines Arbeitgebers: Der zahlt dir eine Weiterbildung für mehrere 1000 Euro - natürlich mit dem Background, dass er danach von dir profitiert. Dann packst du aber direkt nach deiner Weiterbildung deine Sachen und gehst. dann hat dein Chef Geld investiert und gar nichts davon - außer Arbeit um einen Ersatz für dich zu finden.
    Ich kann verstehen, dass Unternehmen da solche Verträge schließen um die Mitarbeiter dann auch an sich zu binden. Wem das nicht gefällt, da mus sich ganz klar sagen, der soll seine Weiterbildung dann halt selbst zahlen, dann kann er gehen wann er will.
    Wir retten die Welt!

  10. #10
    Status: Bin ein Bifi Array Avatar von Appunti Partigiani
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    AW: Wie viel darf einen die Karriere kosten

    Was skars anspricht ist doch symptomatisch für viele Bereiche der deutschen Gesellschaft. Wie viele Deutsche studieren hier auf Kosten des Staates, was ja legitim ist, und wandern dann woanders hin ab, da die Rahmenbedingungen nicht stimmen. In diesem Fall wäre die Politik gefragt.
    Ähnlich verhält es sich mit den Fortbildungen. Wenn die Arbeitgeber nicht einfach nur um die Fortbildung sondern auch um die Rahmenbedingungen im Betrieb kümmern würden, würde keiner auf die Idee kommen, den Betrieb zu verlassen um die Karriere anzufeuern (Ausnahmen bestätigen die Regel). In jenem Fall wären die Unternehmen gefragt.
    Jeder der sich für super hält, ist ein Superhalter.

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