Weiterbildung im 21. Jahrhundert
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Thema: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

  1. #1
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Hallo Leute
    Hinter meinem zugegebenermaßen leicht kryptischen Titel versteckt sich eine eigentlich ganz banale (wirklich banal???) Fragestelung.

    In den letzten Jahren sind ja Arbeitsstellen auf Lebenszeit eher Mangelware geworden, meistens ist man ja befristet angestellt. Das Resultat daraus ist, dass es auch mal Lücken im CV gibt, aber das ist ja eine andere Geschichte.

    Meine Frage geht eher in die Richtung: Wie sieht im Internetzeitalter, im Zeitalter kürzerer Arbeitstellenbindung und einem Fokus auf Softskills allgemein mit Weiterbildungen aus?

    Bei der Generation vor uns war das ja so: Man hat einen Beruf gelernt und sich dann gegebenenfalls weiterspezialisiert. Bei Technikern musste man gegebenenfalls auf der Höhe der Technik bleiben, aber wirkliche Weiterbildungen im fachlichen Sinne gab es ja eigentlich nicht. Oft war es, wenn man mal ehrlich ist, eher eine Frage des Zertifikates: "XY hat die Schulung Z mit Erfolg abgeschlossen". Davon abgesehen hat man vielleicht im ganzen Berufsleben eine oder zwei wirklich wichtige Fortbildungen gemacht. Die hatten dann aber auch Substanz

    Heutzutage kann man, auch von zu Hause aus, alles mögliche lernen und sich in alle möglichen Richtungen fortbilden. Lebenslanges Lernen wird als normal angesehen, aber wird dadurch nicht die (klassische) Fortbildung an sich entwertet?
    Muss man heutzutage überhaupt noch solche Fortbildungen machen?
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass solche Weiterbildungen im Existenzgründerbereich sinnvoller sind, oder ist das nur meine eigene (fehlerhafte) Einschätzung?

    Warum stellt sich zebrafink solchen Denkleistungen? Bei mir in der Arbeit gibt es die Möglichkeit des Bildungsurlaubes, und einer meiner guten und freundschaftlichen Kollegen macht das gerade. Das hat mich echt ins Grübeln gebracht. Sein Motto war ja schon immer "wer rastet rostet". Aber irgendwie scheint es mir inzwischen bei ihm auch um blinden Aktionismus zu gehen. Eben um das oben genannte "XY hat das Zertifikat erhalten".

  2. #2
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Ich denke es ist schon viel wichtiger geworden, sich immer auf dem Laufenden zu halten. Klar wertet das die Grundausbildung an sich zum Teil ab, aber so sehen nun mal die aktuellen Entwicklungen aus. Daran werden wir auch nichts ändern können. Ich denke, dass das aber auch Vorteile bringt. So ist man auch nicht ein Leben lang an seinen Job gebunden sondern doche twas freiher in seiner Weiter- oder Umentwicklung.

  3. #3
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Danke schon mal für deine Meinung. Meine Frage geht auch schon ein bisschen in die Richtung: Müssen spezielle Lehrurlaube oder so "wirklich" sein wenn man eh die ganze Zeit schon am "lebenslangen" lernen ist. Verstehst du, wohin die Frage gehen soll?

  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Zitat Zitat von zebrafink Beitrag anzeigen
    Heutzutage kann man, auch von zu Hause aus, alles mögliche lernen und sich in alle möglichen Richtungen fortbilden. Lebenslanges Lernen wird als normal angesehen, aber wird dadurch nicht die (klassische) Fortbildung an sich entwertet?
    Muss man heutzutage überhaupt noch solche Fortbildungen machen?
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass solche Weiterbildungen im Existenzgründerbereich sinnvoller sind, oder ist das nur meine eigene (fehlerhafte) Einschätzung?
    Ich halte Weiterbildungen ansich schon für sinnvoll. Es ist ja auch oft so, dass man irgendwelche bestimmten Weiterbildungen oder Spezialisierungen braucht um im Job voran zu kommen. Ein Muss ist es natürlich nicht, aber wer das gerne machen will, soll es natürlcih auch machen (können). Allerdings halte ich es auch für schwachsinnig, wenn man eine Fortbildung nach der nächsten macht, nur um sich ein Zertifikat an die Wand zu hängen oder den Lebenslauf um ein paar Zeilen zu verlängern (und angeblich besser aussehen zu lassen). Man sollte sich vorher schon überlegen warum man eine Weiterbildung macht und inwiefern man diese dann auch nutzen kann oder will und nicht blindlings haufenweise Weiterbildungen zu machen, die im schlimmsten Fall nicht mal irgendwas miteinander zu tun haben und von denen am Ende keine wirklich was hat.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  5. #5
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Das geht in die Richtung in die ich es meine!

    Ich komme langsam auch dahinter, irgendwie denke ich hat mich meine Faulheit ein bisschen davon abgehalten, bisher großartig was zu machen... Auf der anderen Seite "bildet man sich ja eh schon fort" während man arbeitet. Also bei uns ist vorallem an den Computern alle paar Monate etwas neues geboten, und die ganzen Works-Updates etc. tun ja ihr Übriges.

  6. #6
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Ich würde sagen wenn man mit seinem Job so zufrieden ist, muss man auch keine Weiterbildungen machen um sich irgendwie zu verändern. Wenn man allerdings irgendwie etwas anderes oder zusätzliches machen will, wird man wohl kaum drum rum kommen.

  7. #7
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Zitat Zitat von zebrafink Beitrag anzeigen
    Meine Frage geht auch schon ein bisschen in die Richtung: Müssen spezielle Lehrurlaube oder so "wirklich" sein wenn man eh die ganze Zeit schon am "lebenslangen" lernen ist.
    Das was man so im Alltag und nebenbei immer lernt, also dieses lebenslange lernen, hat ja nicht unbedingt etwas mit einer Weiterbildung für den Beruf zu tun. Wer sich beruflich weiterbilden will, muss dann meiner Meinung nach schon auch extra etwas dafür machen.

  8. #8
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Ich dachte aber auch dass berufliche Weiterbildung auch in dem Begriff lebenslanges Lernen mit drin ist. Das bedeutet das doch. Aber dass dafür natürlich auch extra Zeiten genommen werden müssen ist doch klar ?!

  9. #9
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Hallo, Bildungsurlaub, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld- ich glaube ich brauche ein Fremdwörterbuch. Sofern nicht betrieblich (meist gesetzl. vorgegeben) veranlass, ist heutzutage "im normalen Arbeitsleben" Weiterbildung (unbezahlte) Privatsache.

  10. #10
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Weiterbildung im 21. Jahrhundert

    Ja, ich verstehe dich nur allzu gut james! Auch für mich wird es zusehends unübersichtlich mit diesen ganzen Begriffen.

    Ich denke ich höre hier heraus, dass man, auch wenn man nebenher viel lernt, man dennoch Fortbildungen für den Beruf machen sollte. Uff, das hält einen ganz schön auf Trab!

    Soll man diese Fortbildungen dann privat machen und auch selber finanzieren, wie das james vorschlug?

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